Was über die Schlangeninsel und Krementschuk bekannt ist

Samstag, 2. Juli 2022

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Fundierte Medienkritik – Thomas Röper

Ukraine

Was über die Schlangeninsel und Krementschuk bekannt ist

Leser schreiben mir Mails mit der Frage, warum ich nicht über Krementschuk und die Schlangeninsel berichte. Der Grund ist, dass es zu wenig belastbare Informationen darüber gibt. Ich werde sie hier zusammenfassen.

von

2. Juli 2022 17:30 Uhr

Letzte Woche haben zwei Ereignisse Schlagzeilen gemacht, über die ich bisher nicht berichtet habe. Da ich dazu Fragen bekomme, werde ich das nun nachholen. Aber erwarten Sie nicht zu viel, denn zu beiden Ereignissen gibt es praktisch keine belastbaren Informationen, sondern nur die Meldungen beider Konfliktparteien. Ich werde die Meldungen zu beiden Ereignissen hier zusammenstellen und dann kann jeder für sich entscheiden, welche Version er für glaubwürdiger hält.

Gezielte Tötung von Zivilisten

Ich werde mit Krementschuk beginnen, aber ich muss etwas vorausschicken. Ich werde immer wieder gefragt, warum die ukrainische Armee bewusst zivile Ziele beschießt und mir wird auch vorgeworfen, das wäre gelogen. Daher will ich zunächst einen Blick in die Geschichte wagen und zeigen, dass die bewusste Tötung von Zivilisten in militärischen Konflikten keineswegs selten ist. Lediglich die Gründe dafür können sich unterscheiden.

Ein Grund für die bewusste und massenhafte Tötung von Zivilisten ist Rassenhass. Das berühmteste Beispiel dafür ist Nazi-Deutschland, denn spätestens ab dem Angriff auf die Sowjetunion haben die deutschen Nazis bewusst und massenhaft Zivilisten abgeschlachtet. Der Grund war der Rassenwahn der Nazi-Ideologie.

Aber auch die USA und Großbritannien haben im Zweiten Weltkrieg bei den Bombardierungen deutscher Städte bewusst und massenhaft Zivilisten abgeschlachtet. Der (offizielle) Grund dafür war, dass man hoffte, die deutsche Bevölkerung zu demoralisieren, damit sie das Nazi-Regime zum Teufel jagt. Wie wir wissen, hat das nicht funktioniert.

Es gibt in der Geschichte kein Beispiel dafür, dass die massenhafte Tötung von Zivilisten die Bevölkerung des Kriegsgegners diese Bevölkerung gegen die eigene Regierung aufgebracht hätte, das Gegenteil ist der Fall: Diese Bevölkerung erlebt bei solchen Massenmorden nur, dass der Kriegsgegner tatsächlich monströs und unmenschlich ist, was die Bevölkerung sogar in die Arme der eigenen Regierung treibt. Gleiches gilt übrigens für Wirtschaftssanktionen, die den Wohlstand der Bevölkerung eines Landes angreifen sollen. Auch dabei passiert stets das gleiche: Die Bevölkerung stellt sich bei diesen (wirtschaftlichen) Angriffen hinter die eigene Regierung und gegen diejenigen, die die Sanktionen verhängen.

Diese Strategie führt also zu nichts, was aber gerade die USA nicht davon abhält, sie trotzdem bis heute zu verfolgen. Auch in Vietnam haben die USA massiv die Zivilbevölkerung abgeschlachtet und dabei Napalm und chemische Waffen wie Agent Orange eingesetzt. Dieser Strategie, die Zivilbevölkerung ihrer Gegner anzugreifen, sind die USA auch im Irak, Libyen und so weiter treu geblieben. Gleiches gilt bekanntlich für Wirtschaftssanktionen, denn obwohl es kein Beispiel aus der Geschichte gibt, dass solche Sanktionen die Politik des sanktionierten Landes geändert hätten, setzen die USA (und ihre Satellitenstaaten) weiterhin auf dieses nutzlose Mittel, das am Ende nur zu Leid bei der Zivilbevölkerung der sanktionierten Länder (und damit zu einer anti-amerikanischen Stimmung in den betroffenen Ländern) führt.

Wir sehen also, dass bewusste Angriffe gegen die Zivilbevölkerung – ob im Krieg mit Waffen oder im Wirtschaftskrieg mit Sanktionen – nichts Ungewöhnliches in der Geschichte ist. Für bewusste Angriffe auf Zivilisten in Kriegen mag es unterschiedliche Gründe geben, aber dass so etwas häufig vorkommt (und gerade vom US-geführten Westen) praktiziert wird, ist nicht bestreitbar.

In der Ukraine ist die Situation so, dass Russland kein Interesse daran hat, Zivilisten zu töten, denn nach russischem Verständnis (dem man zustimmen kann oder nicht) sind die ethnischen Russen in der Süd- und Ostukraine ihre eigenen Leute und man schießt nicht bewusst auf die eigenen Leute. Und auch die Ukrainer sieht man in Russland als Brudervolk an, was westliche Medien kritisieren. Aber niemand schießt absichtlich auf die eigenen Brüder. Russlands Ziel ist es nicht, die Zivilbevölkerung in der Ukraine zu bekämpfen, sondern die Nazi-Regierung in Kiew.

Die Ukraine wird – auch wenn westliche Medien das Offensichtliche immer noch leugnen – von einer Nazi-Regierung geführt, für die der Hass auf alles Russische eine der zentralen Staatsideologien ist. Auf Seiten Kiews wird offen zur Tötung aller Russen (inklusive Frauen und Kinder) aufgerufen und der oberste Arzt der ukrainischen Armee hat angeordnet, alle verwundeten russischen Kriegsgefangenen zu kastrieren.

Krementschuk

Diese Einleitung war wichtig, weil über die Explosion in dem Einkaufszentrum von Krementschuk praktisch keine belastbaren Informationen vorliegen. Wir begeben uns in den Bereich der Spekulation, und dabei muss man die Motive der beiden Konfliktparteien kennen.

Als am 27. Juni eine Rakete in Krementschuk eingeschlagen ist, da haben die westlichen Medien wie üblich die Propaganda der Ukraine nachgeplappert. Die Rede war von – laut Selensky – über 1.000 Menschen in dem Einkaufszentrum, was angesichts der Tatsache, dass trotz der totalen Zerstörung „nur“ etwa 20 Menschen gestorben sein sollen, zumindest unwahrscheinlich ist.

Die russische Armee hat nicht bestritten, eine Rakete dorthin abgefeuert zu haben, sprach allerdings davon, dass sie ein nahe dem Einkaufszentrum gelegenes Waffenlager mit westlichen Waffen und Munition angegriffen habe. Nach der Explosion sei auch das nahegelegene Einkaufszentrum in Brand geraten.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Meldung, die keine Schlagzeilen gemacht hat und die man selbst bei einer intensiven Suche im Netz nur schwer findet. In seinem Newsticker zur Ukraine vom 29. Juni hat der Spiegel eine Meldung gebracht, die wie folgt begann:

„9.16 Uhr: Der russische Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der ukrainischen Großstadt Krementschuk mit mindestens 20 Toten könnte nach Einschätzung britischer Geheimdienste ein Versehen gewesen sein. Es sei durchaus realistisch, dass die Attacke am Montag ein nahe gelegenes Infrastrukturziel habe treffen sollen, hieß es in einem Update des britischen Verteidigungsministeriums.“

Da die britischen Geheimdienste führend sind, wenn es um die Verbreitung anti-russischer Propaganda geht, ist diese Meldung mehr als bemerkenswert, denn weder das britische Verteidigungsministerium, noch die britischen Geheimdienste stehen im Verdacht, russische Propaganda zu betreiben.

Das sind die bekannten Meldungen zu Krementschuk. Für mich – aber da kann natürlich jeder seine eigene Meinung haben – ist folgendes Szenario am wahrscheinlichsten: Die russische Armee hat das Waffenlager – oder, wie im Spiegel formuliert, „ein nahe gelegenes Infrastrukturziel“ – angegriffen. Ob das getroffen wurde und das Einkaufszentrum bei der Explosion der Waffen in Brand geraten ist, oder ob die russische Rakete ihr Ziel verfehlt und versehentlich das Einkaufszentrum getroffen hat, wissen wir nicht. Aber ein bewusster russischer Angriff auf das Einkaufszentrum ist in meinen Augen mehr als unwahrscheinlich.

Die Schlangeninsel

Die Schlangeninsel ist eine strategisch wichtige Insel zwischen der Krim, Odessa und Rumänien. Von dort aus lässt sich mit Radar und Flugabwehr der nordwestliche Teil des Schwarzen Meeres kontrollieren. Die russische Armee hat die Insel zu Beginn der Intervention erobert und bisher sind alle Versuche der Ukraine, die Insel zurückzuerobern, fehlgeschlagen.

Am 30. Juni haben sich die Russen von der Insel zurückgezogen. Über die Gründe können wir auch nur spekulieren, dafür gibt es zwei Versionen.

Die Ukraine meldet, die Russen vertrieben zu haben. Die Insel war vor ukrainischen Angriffen mit Raketen und Drohnen gut geschützt, denn dort war ein hochmodernes Flugabwehrsystem vom Typ Pantsir stationiert. Das dürfte allerdings gegen Artilleriegeschosse nicht allzu wirksam sein und die Ukraine meldete, das Pantsir durch Beschuss mit amerikanischer M777-Artillerie zerstört zu haben. Wenn das stimmt, wäre das ein plausibler Grund für den russischen Rückzug, denn ohne das Pantsir wären die russischen Soldaten auf der Schlangeninsel dem ukrainischen Raketenbeschuss schutzlos ausgeliefert.

Russland hat hingegen von einer planmäßigen Räumung der Insel gesprochen, um Kiew das Argument zu nehmen, Russland behindere den Export von ukrainischem Getreide mit Schiffen aus Odessa.

Damit haben wir zwei Versionen für das Ereignis, aber es gibt noch ein paar andere Meldungen, die alle aus der Ukraine kommen. Der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates hat über die Schlangeninsel gesagt, sie solle entweder ukrainisch sein, oder niemandem gehören. Und auch die ukrainische Armee hat gemeldet, erst einmal keine Soldaten dort zu stationieren, es reiche der Ukraine für den Moment, die Insel mit ihrer Langstreckenartillerie zu kontrollieren.

Gegen die russische Version, die Insel freiwillig geräumt zu haben, um Kiew das Argument zu nehmen, Russland behindere den Export von ukrainischem Getreide spricht, dass die Ukraine schon vor fast einem Monat erklärt hat, keinen Weizen zu exportieren, solange der Westen nicht die gewünschten Waffen liefert. Kiew erpresst den Westen in dieser Frage und das ist allen Experten bekannt, auch wenn die westlichen Medien darüber höflich hinwegsehen. Russland hätte sich dieses Zeichen guten Willens sparen können, denn Kiew sagt offen, warum es keinen Weizen aus dem Land lässt und Russland dürfte kaum erwartet haben, dass die westlichen Medien nach der Räumung der Insel plötzlich anfangen, die Wahrheit zu berichten.

Diese Erpressung geht auch nach der Räumung der Insel weiter. Am Tag der Räumung der Insel hat ein Abgeordneter in Kiew erklärt, man beginne zwar Verhandlungen in der Türkei über den Abtransport von Weizen, aber der könne erst beginnen, nachdem die Ukraine weitere Anti-Schiffsraketen aus dem Westen erhalten hat.

Wenn man diese Informationen zusammen nimmt, dann ist in meinen Augen – und auch das dürfen Sie anders sehen – die wahrscheinlichste Version, dass die russische Armee die Insel tatsächlich nicht freiwillig verlassen hat, sondern durch den Einsatz der aus den USA gelieferten M777 dazu gezwungen wurde.

Die Insel dürfte nun erst einmal Niemandsland bleiben, denn die Ukraine kann sie mangels eigener Marine nicht besetzen und vor allem danach nicht halten. Und auch Russland dürfte die Insel nicht erneut besetzen, solange sie in Reichweite der aus den USA gelieferten Artillerie liegt. Dass es nun (unbestätigte) Meldungen gibt, dass beide Seiten die Insel beschießen, deutet daraufhin, dass beide Seiten die Insel für die jeweils andere Seite unbrauchbar machen wollen, was ebenfalls darauf hindeutet, dass eine baldige Neubesetzung durch eine der Konfliktparteien unwahrscheinlich ist.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

28 Antworten

  1. karl.dalheimersagt: Danke für die sachlichen Berichte hier, über die ich mich immer wieder freue. Zum Antworten anmelden
  2. F.Stegnersagt: Dass Sanktionen nichts bringen, wie Herr Röper hier mehrfach behauptet, kann ich nicht nachvollziehen. Man sieht doch gerade ganz aktuell bei den Energiesanktionen gegen die EU, dass jetzt Robert Habeck, seines Zeichens Wirtschaftsminister, sogar die 2. Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen hat! Zum Antworten anmelden
    1. Anti-Spiegelsagt: Sie sind goldig! Denken Leser der Mainstream-Medien das wirklich? Unglaublich, wie vollkommen die Hirnwäsche ist.
      Bitte nennen Sie mir die russischen Sanktionen beim Gas. Können Sie nicht? Weil es sie nicht gibt.
      Die EU hat Nord Stream 2 gestoppt, Kanada hält wichtige Turbinen für Nord Stream 1 zurück. Polen hat Jamal getoppt. Die Ukraine hat den Durchfluss durch ihre Pipeline reduziert.
      Was genau kann Russland dafür, wenn die EU und ihre Freunde Entscheidungen treffen, die die eigene Gasversorgung reduzieren?
      Sie sind doch Stammleser und wissen das alles. Trotzdem wiederholen Sie die Märchen des Kinderbuchautoren, der aus irgendeinem Grund nun etwas von Wirtschaft verstehen soll, obwohl er damit weder in seiner Ausbildung noch in seiner beruflichen Laufbahn etwas zu tun hatte. Zum Antworten anmelden
      1. aquadrahtsagt: Ich habe das (Herr Stegner mag konkretisieren) als Sarkasmus verstanden. Die Sanktionen funktionieren doch prima als Mittel, uns ins Knie zu schiessen. Und das schreibt er doch: Bei uns werden Notfallpläne ausgerufen, während der Rubelkurs immer weiter steigt und die russischen Energieeinnahmen Rekorde brechen. Die Sanktionen wirken! 😉 Zum Antworten anmelden
        1. ohne_Zsagt: Verdammt ! Schon wieder schneller ! Ich meld mich am Montag in einem Schreibmaschinenkurs an und lern das 10-Finger System 😉 Zum Antworten anmelden
      2. ohne_Zsagt: @Anti-Spiegel
        Ich habe den Kommentar von #F.Stegner eher als Sarkasmus verstanden. Evtl. muss er noch üben die Tags zu setzen ^^ Zum Antworten anmelden
        1. reiwestisagt: Aus allen seinen Kommentaren hier sollte man irgendwann erkennen, dass F.Stegner ein langweiliger Stänkerer ist und auch diesen „Beitrag“ völlig ernst meinte.
          Es ist schade, dass anti-spiegel.ru keine Funktion anbietet, um die Ergüsse von Trollen abzuschalten, wenn man dafür keine Zeit und Aufmerksamkeit vergeuden möchte. Vielleicht wird so eine Möglichkeit ja mal eingerichtet, wenn diese großartige Website das nächste Mal gepflegt wird. Zum Antworten anmelden
      3. kulinuxsagt: Ich glaube, F.Stegner meinte das sarkastisch: Da es keine Energiesanktionen Russlands gegen die EU gibt, kann er doch nur gemeint haben, dass die eigenen Sanktionen der EU sich gegen diese wenden. Genau das passiert gerade – und zwar so „erfolgreich“, dass Habeck nun schon die 2. von 3 Stufen des „Notfallplans Gas“ ausrufen musste.
        Frei nach dem Motto: „Wie man sich selbst mit Ansage ins Knie schießt – und das dann auch noch als Erfolg verkauft!“
        Oder: „Dank unserer Lebensmittelsanktionen wird der Feind hungern. Dass sie wirken, zeigt der Umstand, dass bei UNS der Hunger schon angefangen hat! Hurra!!“ Zum Antworten anmelden
      4. andrewsagt: Ich habe da ne Frage. Angeblich sollen damals die Sanktionen dazu beigetragen haben, in Südafrika das Apartheidregime zu beenden. Weiß jemand, ob das stimmt? Zum Antworten anmelden
        1. Peter F. Meiersagt: „Beigetragen“?
          Sicher, aber eher nicht in relevantem Umfang: https://www.econstor.eu/obitstream/10419/32934/1/356982777.pdf„Die Sanktionen, die gegen das Land verhängt wurden, haben in erster Linie die
          nicht-weiße Bevölkerung getroffen, die Arbeitsplätze und Einkommen verlor. Die ei-
          gentlich zu treffenden Eliten haben hingegen durch die Verknappung der Güter und
          durch Desinvestitionen häufig sogar profitiert. Bisweilen wird argumentiert, dass die
          Sanktionen gegen Südafrika das Apartheidsregime eher verlängert als verkürzt hätten
          (Levy 1999).“Und dabei war schon als positiver Effekt vorhanden, dass die westlichen Gesellschaften hinter den Sanktionen standen und Südafrika auch nichts ernsthaft wichtiges lieferte.
          Das sieht ja heute völlig anders aus … Zum Antworten anmelden
    2. Pollewetzersagt: Das ist leider kein Beweis für seine Intelligenz oder Sachverstand sondern für das genaue Gegenteil nämlich seine Dummheit und völlige Inkompetenz! SIC!
      Viel interessanter wäre es doch nach den Angriffspunkten seiner vollständigen Verblendung zu fragen! Wie kann ein intelligenter Mensch SO VIEL Selbstverdummung und Ignoranz überhaupt ertragen!???
      Was für ein armes Schwein muss dieser Mann doch sein dass er täglich gegen offenbare bessere Vernunft handeln kann und vielleicht sogar muß?!!
      Mit welchen Motiven kann man einen Menschen der eines klaren Denkens und seiner Sinne mächtig ist zu solcher Selbstverleugnung und gar Selbst-BESCHMUTZUNG bringen!??
      Und zwar als Mensch! Wo ist diese Larve noch Mensch!??? Zum Antworten anmelden
  3. ohne_Zsagt: Es ist logisch, daß die Insel nur mit funktionierendem Radar einen Vorteil bringt. Ist das Radar zerstört, macht die Insel keinen Sinn mehr. Ein Truppenabzug wäre dann sinnvoll.Daß die Ukraine einen freiwilligen Rückzug als militärischen Erfolg verkauft, durften wir schon beim Thema Kiew erleben. Zum Antworten anmelden
  4. maningisagt: Strategisch hat die Schlangeninsel keinerlei Bedeutung für die Demilitarisierung des Donbass. Die Versorgung der Insel mit Raketen u. Munition für die russ. Luftverteidigung und Soldaten dort war logistisch sehr aufwendig, teuer und mitunter gefährlich. Es ist billiger und sicherer die Insel aus der Enfernung mit Raketen zu beschießen. Daher bin ich mir sicher, dass die Ukraine kein Militärgerät oder Soldaten auf der Schlangeninsel stationieren wird, wöre Selbstmord. Der Wert der Insel (weniger als 1 km2) ist aus militärischer Sicht rein symbolisch bzw. nur für ukr. Propagandazwecke geeignet. Diese Entscheidung der Armee der RF war rein rational begründet (man riskiert keine Soldaten für sinnlose Aufgaben). Zum Antworten anmelden
  5. Guenter Duesterhussagt: Es ist strategisch nicht sinnvoll die Schlangeninsel, die von der NATO rund um die Uhr mit Drohnen beobachtet wird zu besetzen. Jeder der sich dort breit macht schrottet sein Material. Mit Odessa fällt die Insel ! Odessa lässt sich umgehen und aushungern. Zum Antworten anmelden
  6. Heimer Mannsagt: Die Schlangeninsel ist wichtig, wollte Russland Odessa angreifen oder einen Korridor nach Transnistrien her zu stellen, das erste ist wohl in naher Zukunft (Sommer) nicht gewollt, das 2.scheint derzeit nicht notwendig.
    Damit ist wohl das Hauptproblem, das man da wie auf einer Zielscheibe sitzt und auch das beste Verteidigungssystem lässt auch mal was durch und das würde Menschenleben gefährden. Und aus diesem Grund wird wohl die Ukraine da jetzt auch keine Truppen stationieren wird.
    Russland hat da schon 2 Schiffe verloren (Moskau + Versorger) und die Insel muss mit langer Anfahrt ja auch versorgt werden. Da aber durch den Bosperus keine neuen Schiffe kommen, macht sich jeder Verlust bemerkbar…. Also warum unnötige Verluste zu riskieren?
    Das wichtigste für Russlands dürfte derzeit bei der Marine sein, den Hafen von Cherson wieder in Gang zu bringen, dazu müsste aber die Bedrohung von der Ukraine enden. Das geht wohl, wenn Russland die Küsten übernimmt und das geht wohl nur mit einer Landeoperation westlich von Cherson und dabei könnte es Verluste an Schiffen geben. Es macht also Sinn, auf die Schiffe zu achten.
    Ist ist ja auch politisch interessant, die Ukraine jetzt die Ausrede, Russland würde ja die Häfen blockieren weg zu nehmen. Vielleicht beseitigt ja die Ukraine auch die Minen und Russland hätte zur gegebenen Zeit dann einen leichteren Weg. (So nebenbei: die Russen in Odessa könnten dann auch wieder baden)
    Also man kann feststellen, das ein Abzug Sinn macht, das Johnson daraus einen riesigen Sieg macht, zeigt doch vor allem, das man sonst nichts hat.
    Ach ja und wer sagt den, das Russland sich die Insel nicht zurück holt, wenn man sie doch braucht. Zum Antworten anmelden
  7. Pollewetzersagt: Mit Lieferung von weitreichenden anti-schiffs Raketen worüber die Ukraine direktoder indirekt ( siehe Beschuss der mosqua und eines Versorgungsschiffes) vor allem aber auch der weitreichenden französischen Caesar Haubhitzen (bis 70 km) ist diese Insel einfach nicht vernünftig zu verteidigen!
    Von sebastopol , dem nächsten Versorgungshafen bis zur Insel sind es über 200 km! Jedes Schiff kann von der NATO auf diesem Weg der mindestens 5h dauert aufgeklärt und bekämpft werden und befindet sich in dieser Zeit quasi auf dem Präsentierteller ohne Deckung!
    Es bringt also nichts solange die Insel nicht mehr Deckung von Land oder kürzere Versorgungswege hat!
    Die Radarüberwachung des dortigen Meeres lässt sich ggf viel sicherer durch entsprechende Schiffe, welche beweglich und ggf elektronisch schützbar sind viel besser realisieren!
    Angeblich wurde 1 pantsir Einheit dort zerstört sowie ein Versorgungsschiff welches weiteres Gerät anlanden sollte schwer beschädigt!
    Zudem ist die Insel zu klein und zu wenig befestigt um diese weiterhin wirksam verteidigen zu können…
    Somit ist die Entscheidung Russlands absolut folgerichtig!
    Die Insel wird erst dann wieder interessant werden wenn es nach Moldawien geht als Brückenkopf und rückwärtige Deckung bzw Sicherung. Zum Antworten anmelden
  8. Vlad Tepessagt: Tja – militärischer Terror im Staatsauftrage hat Tradition seit Jahrtausenden… – und speziell diese briten incl. churchill waren im 2.WK definitiv NICHT harmloser als die Deutschen – man sehe dazu einfach mal div. Aussagen von churchill und den massenmordenden Aktionen der briten durch – natürlich das yank-pack dazu, deren Gräueltaten ja immer so schön verharmlost und runtergespielt werden – dabei gehören gerade DIE mit zu den größten Massenmördern der Geschichte…! 😤z.B. Dresden – durfte bis Heute nicht korrekt aufgearbeitet werden… 😡 Zum Antworten anmelden
  9. John Magufulisagt: „Das berühmteste Beispiel dafür ist Nazi-Deutschland, denn spätestens ab dem Angriff auf die Sowjetunion haben die deutschen Nazis bewusst und massenhaft Zivilisten abgeschlachtet. Der Grund war der Rassenwahn der Nazi-Ideologie.“
    – Thomas RöperDas ist sehr zweifelhaft. Der gewöhnliche Antisemit dachte nicht im Traum daran, die Juden einfach alle umzubringen; genausowenig wie heute der gewöhnliche Turkophobe, Russophobe, Islamophobe und was es sonst gibt. Es ist überliefert, daß Antisemiten entsetzt waren, daneben auch über das „rassenunwissenschaftliche“ Punktesystem mit den Halb,- Viertel- und Volljuden und dem sonstigen – aus ihrer Sicht – Pfusch.Der eigentliche Grund ist ein anderer, wie aus deren Texten, besonders internen, hervorgeht und aus anderen implizit. Hitler hatte eine Art Trauma wegen des Steckrübenwinters und der Hungersnot um das Ende der I. Weltkrieges und wollte deshalb einen Zweifrontenkrieg unbedingt vermeiden. Den hatte er aber dennoch eingebrockt. Und für die Reichswirtschaftsführer und Geostrategen um Funk, Daitz etc. war es Konsequenz einer einfachen Berechnung. Es gab mehr Menschen in dem Raum, den man besetzt hatte, als man unter Kriegsbedingungen ernähren und mit den nötigen Rohstoffen versorgen konnte. Allemal, da in West- und Mitteleuropa, das man für sein „Einiges Europa“ mit seiner „Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“ zumindest mit einem Teil der Bevölkerung tatsächlich gewinnen wollte, keine allzugroßen Abstriche gemacht werden sollten. Funk hatte ausgerechnet, daß für westliche besetzte Länder wie Frankreich ohne ihre Kolonien die Versorgungsbilanz negativ war, und die waren meist abgeschnitten wie auch die Kolonien der Feindländer. Auch die sonstigen Ein- und Ausfuhren nach Übersee wie Südamerika waren stark beeinträchtigt.Es fing 1938 an mit Ausraubung, da das Reich durch seinen Rüstungsboom auf Pump in die Klemme geriet. Die Versicherungsansprüche der Juden wegen „Reichskristallnacht“ hat Göring für das Reich einbehalten und dazu von den Juden auch noch monströsen „Schadenersatz“ verlangt. Danach hat man einen Teil der Bevölkerung besonders im Osten einfach umgebracht, den anderen auf Sklavenarbeit und Hunger gesetzt, um den Teil, den man für seine „europäische Völkerfamilie“ wollte und die Kriegsmaschinerie dazu einigermaßen angemessen versorgen zu können. Umgebracht wurden die, die am wenigsten beliebt waren (Juden, Zigeuner), die, die weit weg im Osten waren, „außer Sicht“, jedenfalls, wenn man, wie die meisten damals (und heute) nicht sehen wollte, und widerspenstige Feinde wie die Serben, anders als die ebenfalls südslawischen, aber verbündeten Kroaten und Bulgaren.Also ohne den Rassenhaß eines Teils der Naziführer wie der Bevölkerung wäre so etwas undenkbar gewesen, ohne die Mentalität eines Raubmörders aber auch, und vielen dieser Raubmörder war der Rassenquatsch herzlich egal. Besonders den Reichswirtschaftsführern um die IG Farben und den Geostrategen. Die haben sich auf die Monroe-Doktrin bezogen und wollten Europa als ihren „Wirtschaftsgroßraum“ haben wie die USA ihre „westliche Hemisphäre“, und sie gedachten, mit Europa den bedeutendsten der Wirtschaftsgroßräume zu haben und die Welt führen zu können. Die haben eiskalt ausgerechnet, welche Bevölkerungen ihren Plänen nützlich sind, wie viele ernährt und versorgt werden können unter den Bedingungen der Eroberungszüge und der Kriegsbedingungen, und den Rest entsprechend reduziert. Wo Rassenhaß schon existierte, haben sie ihn ordentlich geschürt, die waren als Ziel der Bevölkerungsreduktion besonders geeignet.Und wenn man das heute so überlegt – das hat mehr mit Krementschuk, Biowaffen, „Ukraine“ also, zu tun, als man so etwas wahr haben möchte. Zum Antworten anmelden
    1. John Magufulisagt: Carl Schmitt: Völkerrechtliche Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte. Ein Beitrag zum Reichsbegriff im Völkerrecht, Deutscher Rechtsverlag Berlin / Leipzig / Wien 1939– II. Die Monroedoktrin als der Präzedenzfall eines völkerrechtlichen Großraumprinzips Die 1823 verkündete amerikanische „Monroe Doctrine“ ist in der neueren Geschichte des Völkerrechts das erste und das bisher erfolgreichste Beispiel eines völkerrechtlichen Großraumprinzips. Sie ist daher für uns ein einzigartiger, wichtiger „precedent“. Von ihr, nicht von der Lehre der „natürlichen Grenzen“ oder dem „Recht auf Land“ oder gar den eben erwähnten Regionalpakten, ist auszugehen, wenn der Rechtsgedanke eines völkerrechtlichen Großraumprinzips zur Erörterung steht.https://it.de1lib.org/book/11846092/d04906Ab 1940 ungefähr wurde die Monroe-Doktrin zentrales Leitmotiv der Naziideologie, man wollte ganz Europa und Europa als führenden „Großraum“ der Welt. Auch Prof. Dr. Karl Haushofer, Herausgeber der „Zeitschrift für Geopolitik“ hatte einen gewissen oder erheblichen – das ist umstritten – Einfluß, daß sich die Nazis weg vom eng nationalen ins „europäische“ und globalistische entwickelt haben.Diese zauseligen Nazibegriffe des „Ariertums“, der Germanentümelei und der „Rassenkunde“ wurden über Bord geworfen und durch „Europäertum“, „europäische Völkerfamilie“, „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“, „einiges Europa ohne Grenzen und Schranken“ gegen die „nationalistische Kleinstaaterei“ etc. ersetzt. Zuerst für das Ausland, wo sie unverständlich oder ungeliebt waren, nach und nach auch hier. Zum Antworten anmelden
    2. John Magufulisagt: “Deutschland hatte weder früher territoriale oder politische Interessen auf dem amerikanischen Kontinent, noch hat es solche heute. … Ich glaube nicht, daß eine Doktrin, wie sie Monroe verkündet hat, als einseitiger Anspruch auf Nichteinmischung angesehen werden könnte oder kann; denn der Zweck der Monroe-Doktrin bestand nicht darin, europäische Staaten daran zu hindern, sich in amerikanische Angelegenheiten einzumischen – was übrigens England, das selbst große territoriale und politische Interessen in Amerika besitzt, ständig tut -, sondern daß Amerika ebenfalls nicht in europäische Angelegenheiten eingreift. …
      Ich sage daher: Amerika für die Amerikaner, Europa für die Europäer!”
      – The Führer’s Conversation with the American Newspaper Correspondent Karl von Wiegand on June 15, 1940„In Amerika hat man den Begriff ‚Westliche Hemisphäre‘ eingeführt, was den amerikanischen Lebensraum bedeutet. Zu diesem amerikanischen Lebensraum rechnen sie nicht nur ganz Nord- und Südamerika, sondern gleichzeitig auch die Philippinen, Niederländisch-Indien, Grönland, Island und einen Teil Afrikas usw.
      Das sind dieselben Leute, die auf Deutschland schimpften und schimpfen, weil Deutschland den Begriff Lebensraum geprägt hat, übrigens in viel bescheidenerer Form.“
      – Adriaan A. Mussart (Naziführer der Niederlande): Der niederländische Staat in dem neuen Europa, August 1942
      Text 21
      https://archive.org/details/QuellenZurNeuordnungEuropasTeil1Heute haben wir ein Bündnis der Achsenmächte mit den damaligen westlichen Allierten gegen die damaligen östlichen, Rußland und China. Ja, auch China gehörte zu den Alliierten, gegen Japan.Achse und Westallierte haben ihre Monroedoktrinen zusammengelegt und weit über die „westliche Hemisphäre“ hinaus aufgeblasen bis hin zur „globalen multilateralen regelbasierten Ordnung“.„Aus alledem aber hat der Führer die Konsequenz gezogen, daß das Kleinstaatengerümpel, das heute noch in Europa vorhanden ist, so schnell wie möglich liquidiert werden muß. Es muß das Ziel unseres Kampfes bleiben, ein einheitliches Europa zu schaffen.“
      „Der Führer gibt seiner unumstößlichen Gewissheit Ausdruck, daß das Reich einmal ganz Europa beherrschen wird. Wir werden dafür noch sehr viele Kämpfe zu bestehen haben, aber sie werden zweifellos zu den herrlichsten Erfolgen führen. Von da ab ist praktisch der Weg zu einer Weltherrschaft vorgezeichnet. Wer Europa besitzt, der wird damit die Führung der Welt an sich reißen. In diesem Zusammenhang können wir natürlich Fragen von Recht und Unrecht überhaupt nicht zur Diskussion akzeptieren.“
      – Reuth (Hg.), Joseph Goebbels Tagebücher, S. 1929 Zum Antworten anmelden
    3. radostinsagt: Der Antisemitismus der NSDAP war nützlich um ihre Klientel mit Eigentum und Wirtschaftsbetrieben zu versorgen („Arisierung“). Die Enteignungen russischen Besitzes durch gewisse Behörden und Organisationen verfolgt keinen anderen Zweck, insb. wenn diese Aktive direkt dem russophoben Brückenkopf „Ukraine“ zur Verfügung gestellt werden (welcher bekanntermaßen von Beginn an durch den deutschen Imperialismus gefördert wurde). Hitler sagte: „Alles was ich tue ist gegen Russland gerichtet“. Auch sein Antisemitismus diente eben diesem Ziel, denn ohne die Enteignung jüdischen Besitzes wäre Operation Barbarossa nicht zu finanzieren gewesen. Einigen Berliner Politikern sind die Parallelen durchaus klar, deswegen haben sie bei der EU-Blockade Kaliningrad auch kalte Füße bekommen (Blockade Leningrads). Trotztdem ist die Nazispur von Mitteleuropa nach Kiew offensichtlich und historisch unverzeihlich. Zum Antworten anmelden
  10. lebonsagt: Was die massenhafte Tötung von Zivilisten im Krieg angeht, da gehe ich mit der Darstellung grundsätzlich mit. Aber wenn ich nicht irre, hat es auch von sowjetischer Seite zwischen 1925 und 1944 solche Verbreechen gegeben. Wenn es so war, sollte man es erwähnen. Andernfalls, denke ich, setzt man Vetrauen aufs Spiel. Zum Antworten anmelden
    1. GMTsagt: @lebon
      „Aber wenn ich nicht irre, hat es auch von sowjetischer Seite zwischen 1925 und 1944 solche Verbrechen gegeben.“Vertrauen sollte man selber nicht aufs Spiel setzen indem man nur etwas „gehört“ hat sondern mit gutem Beispiel voran gehen.
      Deutschland hat 27 Mio. Sowjets getötet – davon waren mehr als die Hälfte Zivilisten.Haben die Sowjets denn z.B. bei ihrem Marsch Richtung DE auch mehr Zivilisten getötet als Soldaten?Ich denke, darum geht es bei dem Thema.
      Wenn die Sowjets andere Länder in der Zeit überfallen hat & dort auch Zivilsten getötet hat , wird sich sicher etwas belastbares finden, oder?
      Wenn wir genau & korrekt sein wollen, sollten wir das tatsächlich auf ALLEN Seiten sein. Zum Antworten anmelden
    2. John Magufulisagt: Die Sowjets hatten Weltkrieg, Revolution, Bürgerkrieg, Interventionskriege, dann eine forcierte, gewaltsame Industrialisierung in Erwartung eines neuen Krieges. Und dann noch einen Weltkrieg. Es gibt Verhältnisse, unter denen man netter und sanfter regieren kann. Und es ist zu gewissen Verbrechen gekommen.Die meisten „Verbrechen des Stalinismus“ sind allerdings propagandistische Erfindungen. Da waren erst ukrainische Nationalisten, die Vorläufer Banderas. Deren Stories hat die Hearst-Presse der USA weiter ausgebaut. Goebbels hat sie übernommen und noch weiter ausgebaut. Für den Kalten Krieg wurde es einfach übernommen. Den ersten Teil der „jüdisch-bolschewistischen Greueltaten“ mußten sie allerdings weglassen. Die „Umerziehung“ fand durch entsprechend umgeschulte Kräfte aus dem Hause Goebbels statt und wird bis heute geglaubt.Was tatsächlich in der Sowjetunion geschehen ist, war jedenfalls recht harmlos im Vergleich zu den Zuständen in den „westlichen Demokratien“ in der gleichen Zeit, Kolonialverbrechen und vermeidbare oder sogar künstlich herbeigeführte Hungersnöte wie die in Indien 1943. Zum Antworten anmelden
      1. some1sagt: Verbrechen saldieren sich nicht, sie addieren sich stets.Dass der eine ‚mehr‘ Opfer verursacht hat und wie viele genau, ist kein Grund, nicht auch die anderen zu nennen.
        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lew_Sinowjewitsch_Kopelew Zum Antworten anmelden
    3. radostinsagt: @lebon: Sollte man erwähnen sollte es die gegen haben. Nurch welches sollte die Quelle sein für diese Erkenntnis? Organe des 3. Reiches? Personen die im 3. Reich und in der BRD eine Funktion hatten? CIA- oder Pentagon-nahe Stiftungen?
      Genau genommen haben wir hier keine einzige glaubwürdige Quelle um „sowjetische Vebrechen“ zu beurteilen. Durch eine Filmserie bekam ich Kenntnis vom „Massaker von Rostow“, Anfang der 60er Jahre in der UdSSR. Hatte ich hier nie was von gehört, und mir ist auch klar warum, weil das nämlich unter dem Ukrainer und westlichen Lieblingsgeneralsekretär Chrustschow passierte.
      Ansonsten gebe ich auf Propaganda aus der Genscher-FDP, Filbinger-CDU, Schmidt-SPD (alle Teil der NS-Strukturen und des dt Vernichtungskrieges), Bandera-Gefolgsleuten, Pidsudski-Verehrern Großpolens, baltischen Russenhassern, britischen und französischen Koloniaschlächtern NICHTS. Und genau diese Quellen und keine anderen haben wir hier. Zum Antworten anmelden
  11. wodkaontherockssagt: Hallo Herr Röper,
    Liebe Leser, es stellt sich beim Studium des o.g. Artikels mir wieder eine explizite Frage:1. Die USA+EU hat Sanktionen veranlasst gegen Russland (Check).
    2. Die Sanktionen führten zunächst einmal zu dem gewünschten Effekt –> Destabilisierung der russischen Wirtschaft (Check).doch dann, 3. Die Wirtschaftssanktionen führten zu reziproken Schwierigkeiten auf dem Energiemarkt (Check)
    4. Hinisichtlich der Sanktionen kam es zudem zum Raub von fremdem Vermögens ohne jegliche rechtliche Grundlage. Dies führte zum permanenten Verlust von Glaubwürdigkeit (Check)
    5. Bruch von zahlreichen bilateralen Abkommen mit der fadenscheinigen Erklärung Russland hätte selbst mit einem „Angriffskrieg“ das Völkerrecht gebrochen.
    6. Eskalation der Sanktionen und Strategieplananpassung der NATO, welche eigentlich eine „Schutzgemeinschaft“ sein sollte. Diese wird nun zu einer strategischen „Angriffsgemeinschaft“ umgebaut. S. offen einsehbare Richtlininen. (Check)
    Die Liste der offenen antirussischen Bewegung, welche klar durch den Westen (schon in 2007 und früher) initiiert wurde liesse sich lange fortsetzen. Dies sogar hin bis zum „Cancel Culture“-Ereignis, was in meinen Augen nicht hinnehmbar ist für kein Volk der Welt!!!Allerdings hatte der russische Präsident Putin ja recht mit seiner frühen Aussage, dass die Sanktionen reziprok auch und gerade die Länder treffen würde, welche sich dadurch eine einseitige „Bestrafung“ Russlands gewünscht haben.Nun komme ich aber zu meiner Frage und diese wird durch die Aussage von Herrn Röpers Artikel nur um so wichtiger, denn diese Reziprozität ist nur bedingt vorhanden, was mich eigentlich auch etwas wundert.Herr Röper schreibt:…“Gleiches gilt übrigens für Wirtschaftssanktionen, die den Wohlstand der Bevölkerung eines Landes angreifen sollen. Auch dabei passiert stets das Gleiche: Die Bevölkerung stellt sich bei diesen (wirtschaftlichen) Angriffen hinter die eigene Regierung und gegen diejenigen, die die Sanktionen verhängen.“Mit „Gleiches“ meint Herr Röper, Sanktionen gleich welcher Art, oder Angriffe eines Gegners auf die gegn. Zivilbevölkerung .Hier müsste ja gespiegelt die einzelnen Länder der EU einen Hass auf Brüssel und die USA bekommen bzw. sich hinter Ihre Regierung gegen Sanktionen stellen, da die Sanktionen eben nicht nur Russland treffen, sondern eben auch insbesondere die EU selbst. Nun findet ein doofes Kinderspiel statt á la „wer kann unter Wasser am längsten die Luft anhalten“. Aber die USA guckt nur zu uns spielt Schiedsrichter. Klar trifft das auch die USA etwas, aber bei weitem nicht so stark, wie die EU selbst. Von den Hungersnöten in der Welt mal ganz abzusehen und die Flüchtlingsströme, die es auslösen wird. Die USA wiederum haben ganz andere Probleme…Normalerweis müsste die EU doch sagen: Halt mal, da ist ein Fehler in unserer Kalkulation. Die geht so nicht auf… oder wenigstens die Bevölkerung müsste gespiegelt den Schritt machen zu erkennen, das die Sanktionsgebenden –> Brüssel und die USA den EU-Ländern gerade eine Chemotherapie verpassen. Mit allen daraus resultierenden Folgen. Ohne Aufruhr, keine größeren Demos. Nichts wirklich Weltbewegendes (bis jetzt). Ich bin innerlich am verzweifeln und da draussen ist es vielen immer noch sch..egal. Die Mehrheit sagt, „was sollen wir den tun..“ wenn Sie es überhaupt sagen, oder sich trauen es zu sagen, denn hier ist ja alles überwacht und wer aufmuckt, der wird sowohl medial, als auch später dann durch den Staat seiner demokratisch zugesicherten Freiheit beraubt und richtig fertig gemacht –> Siehe Alina Lipp! Zum Antworten anmelden
  12. WyattEsagt: Krementschuk: die Raketen scheinen nicht direkt in den Supermarkt eingeschlagen zu sein sondern in die Hallen mit den Waffen. Der Park den man immer wieder in Videos zeigt wo auch Splitter einschlagen ist auf der anderen Seite der Hallen nicht näher beim Supermarkt. EIN Ukra Reporter war nach Löschung des Feuers innen im Markt da standen noch alle Flaschen unversehrt in den Regalen sicher nicht waere dort eine Rakete eingeschlagen. Auch auf dem Parkplatz standen nur 3 Autos sicher nicht wenn da 1000 Leute drin gewesen wären im Supermarkt Zum Antworten anmelden

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