SARS-CoV-2: Warum es aus dem Labor stammen muss

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Naturstoff Medizin

Dr. Joseph Mercola

SARS-CoV-2: Warum es aus dem Labor stammen muss

© Sergei Drozd / Shutterstock.com

Der Knackpunkt ist die sogenannte Furinspaltstelle. Sie ist der Grund dafür, dass Fachleute sagen, es gebe kein natürliches Coronavirus, aus dem heraus SARS-CoV-2 sich hätte entwickeln oder mutieren können. Warum also stellen die Vertreter der Mainstream-Medien nicht die richtigen Fragen?

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick

  1. Die amerikanische Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) hat in den vergangenen Jahren gefährliche Gain-of-Function-Forschung an Fledermaus-Coronaviren finanziert. Wo fand diese Forschung statt? Im Hochsicherheitslabor der Stufe 4 im chinesischen Wuhan.
  2. In der Gain-of-Function-Forschung wird die Pathogenität oder Übertragbarkeit verstärkt, um Krankheitserreger gefährlicher für den Menschen zu machen.
  3. Bevor ein Virus in eine Zelle eindringen kann, muss es zunächst an einen ACE2- oder CD147-Rezeptor ankoppeln. Danach muss das S2-Spike-Protein proteolytisch gespalten werden. Ohne diese Proteinspaltung könnte das Virus nicht in die Zelle eindringen.
  4. Mehrere Enzyme können Spike-Proteine spalten. Eines davon ist Plasmin, das auch Fibrin abbaut. Wenn ein Blutgerinnsel aufgelöst wird, entsteht ein »D-Dimer« genanntes Nebenprodukt. Bei vielen Patienten mit schwerem COVID-19-Verlauf werden erhöhte D-Dimer-Werte gemessen, was für Blutgerinnsel spricht.
  5. Furin kann ebenfalls Proteine spalten. Dass sich an SARS-CoV-2 eine Furinspaltstelle findet, ist ein schlagender Beweis dafür, dass das Virus im Labor erschaffen wurde.

Seit der COVID-19-Ausbruch begonnen hat, melden sich immer wieder Wissenschaftler zu Wort, die sagen, das Virus scheine sich nicht auf natürlichem Weg entwickelt zu haben. Entsprechende Verdachtsmomente nehmen immer weiter zu.

Am 28. April berichtete Newsweek, die amerikanische Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) habe in den vergangenen Jahren gefährliche Gain-of-Function-Forschung an Fledermaus-Coronaviren finanziert.1 Durchgeführt wurden diese Forschungsarbeiten im chinesischen Wuhan in einem Labor der biologischen Schutzstufe 4 (BSL4).

Gain-of-Function-Forschung ist umstritten, weil sie Erreger gezielt gefährlicher macht. Kritiker befürchten, dass so unbeabsichtigt gefährliche Erreger freigesetzt werden könnten. So auch SARS-CoV-2?
©Seventyfour – stock.adobe.com

Unterstützt wurden die Experimente vom National Institute for Allergy and Infectious Diseases (NIAID), der von Dr. Anthony Fauci geleiteten Unterbehörde des NIH. Fauci führt aktuell das Pandemie-Team des Weißen Hauses an. Newsweek schreibt:

»2019 sagten die National Institutes of Health mit der Unterstützung durch NIAID für einen Zeitraum von 6 Jahren 3,7 Millionen Dollar für Forschung zu, die auch einige Gain-of-Function-Arbeiten umfasste. Vorausgegangen war ein anderes, ebenfalls mit 3,7 Millionen Dollar gefördertes und auf 5 Jahre angelegtes Projekt für das Sammeln und Studieren von Fledermaus-Coronaviren. Dieses Projekt endete 2019. Insgesamt flossen also 7,4 Millionen Dollar.«

»Viele Wissenschaftler sehen Gain-of-Function-Forschung kritisch. Bei diesen Experimenten geht es unter anderem darum, Viren im Labor zu manipulieren, um ihr Potenzial, beim Menschen Krankheiten zu verursachen, besser abschätzen zu können. Kritiker sehen hier die Gefahr, dass ein Virus versehentlich freigesetzt wird und eine Pandemie auslöst.«2

GM Watch schreibt: »Was den Medien zufolge für die Theorie von der Freisetzung aus einem Labor spricht: Der amerikanische Geheimdienst Defense Intelligence Agency (DIA) hat seine Einschätzung zum Ursprung des COVID-19 verursachenden Virus SARS-CoV-2 dahingehend aktualisiert, dass das Virus aufgrund von ›unsicheren Laborbedingungen‹ versehentlich aus einem Labor in Wuhan entwichen sein könne.«3

Leider muss man jedoch sagen, dass die Journalisten der Mainstream-Medien die lange Vorgeschichte versehentlich freigesetzter gefährlicher Krankheitserreger aus BSL3- und BSL4-Laboren im Großen und Ganzen ignorieren. Der Journalist Sam Husseini geht in seinem Artikel, der am 5. Mai in Independent Science News erschienen ist, auf diese Vorgeschichte ein:4

»Die Mainstream-Journalisten stellen offensichtlich nicht genügend Fragen oder nicht die richtigen Fragen, was die Herkunft von SARS-CoV-2 anbelangt. In seinem Video-Update5 vom 04. Mai legt Chris Martenson, der einen Doktortitel in Pathologie hat, ausführlich das wissenschaftliche Fundament seiner These dar, wonach SARS-CoV-2 im Labor manipuliert worden sein muss. Die Fakten, die er präsentiert, sind sehr stichhaltig und würden, wenn es unvoreingenommenen Journalismus noch gäbe, Schlagzeilen machen.«

Was ist Gain of Function?

Martenson sagt, Gain-of-Function-Forschung beziehe sich auf Untersuchungen, bei denen die Pathogenität oder Übertragbarkeit von Krankheitserregern verstärkt wird. Anders gesagt: Wissenschaftler manipulieren Krankheitserreger auf unterschiedliche Weise in der Absicht, sie tödlicher zu machen und/oder dafür zu sorgen, dass die Erreger Menschen leichter befallen können. Alternativ arbeitete man mit Viren, die normalerweise für den Menschen harmlos sind, und versuche, sie auf den Menschen übertragbar zu machen.

Die Wissenschaft rechtfertige derartige Versuche damit, dass man begreifen müsse, wie sich Viren anpassen und wie sie mutieren, schreibt Martenson. Nur so könne die Wissenschaft angeblich besser begreifen, wie wir die Viren, sollten sie Viren diese Fähigkeit auf natürlichem Weg erlangen, bekämpfen können. Allerdings gibt es bislang nicht den winzigsten Hinweis darauf, dass wir irgendetwas über die Bekämpfung von SARS-CoV-2 wissen. Wenn wir durch Gain-of-Function-Versuche nicht lernen, wie man Krankheiten behandelt, warum gibt es dann überhaupt derartige Forschung?

So dringen Viren in unsere Zellen ein

Wie Martenson erklärt, läuft das Eindringen von Viren in unsere Zellen in zwei Stufen ab. Das ist wichtig, denn Viren können sich nur vervielfältigen, indem sie in eine Zelle eindringen und sie infizieren.

Für den Zugang muss das Virus erst einmal an einen ACE2- oder CD147-Rezeptor der Zelle ankoppeln. Als Nächstes muss das S2-Spike-Protein proteolytisch gespalten (durchtrennt) werden. Ohne diese Proteinspaltung würde sich das Virus einfach an den Rezeptor hängen und weiter geschähe nichts.

Mehrere Enzyme können diese Aufgabe erledigen, darunter Plasmin und Furin. Plasmin findet sich in unserem Blut, und es baut Fibrin ab, also Plasmaprotein, das Blutgerinnsel verursachen kann. Wenn ein Blutgerinnsel aufgelöst wird, entsteht als Nebenprodukt das sogenannte D-Dimer. Und bei vielen stark erkrankten COVID-19-Patienten finden sich erhöhte D-Dimer-Konzentrationen, was für Blutgerinnsel spricht.

Martenson zitiert aus einer Übersichtsarbeit.6 Darin wurde festgestellt, dass COVID-19-Patienten mit Komorbiditäten wie Bluthochdruck, Diabetes, koronarer Herzkrankheit, zerebrovaskulären Krankheiten, COPD und Nierendysfunktion nicht nur anfälliger für die Krankheit sind, sondern auch zu erhöhten Plasminwerten neigen.

Anders gesagt: Diese erhöhten Plasminwerte sind es – zumindest zum Teil –, die bei den Menschen das Risiko steigern, ernsthaft an COVID-19 zu erkranken. In seinem Update vom 06. Mai zu dem Artikel geht Martenson auf das Gerinnselproblem ein, das bei so vielen COVID-19-Patienten auftritt. Er schreibt, bei COVID-19 handle es sich »tatsächlich eher um eine Blutkrankheit, eine Blutgerinnungskrankheit« als um eine herkömmliche Lungenentzündung.YouTube

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Die Furinspaltstelle ist der unumstößliche Beweis

Wie bereits gesagt, kann auch Furin das S2-Spike-Protein spalten. Furin ist ein proteinkodierendes Gen, das spezifische Segmente abspaltet. Martenson erläutert, dass Furin im Gegensatz zu anderen proteinspaltenden Enzymen sehr präzise darauf ausgelegt ist, an welchen Stellen es Proteine spaltet. Wenn außerdem Arginin an der zweiten oder dritten Stelle der Proteinsequenz vorhanden ist, wird die Wirksamkeit der Spaltung noch verstärkt.

Das, so Martenson, sei der untrügliche Beweis dafür, dass SARS-CoV-2 im Labor entstanden ist. Ein hervorragender Artikel in Medium befasst sich ebenfalls mit dieser Erkenntnis und legt dar, warum Furinspaltstellen so bedeutsam für die Beantwortung der Frage sind, ob SARS-CoV-2 ein natürliches Virus ist.7

Chinesische Forscher schreiben in dem Bericht, dass CoV-2 als einziges Coronavirus über eine Furinspaltstelle verfügt.8,9 Nicht einmal entfernte Verwandte von CoV-2 können damit aufwarten, und Coronaviren, die es können, verfügen über nur etwa 40 Prozent der Geninformationen von CoV-2. In der Arbeit heißt es:10

»Es zeigte sich, dass von allen Spike-Proteinen mit einer SARS-CoV-2-Spike-Sequenzhomologie von über 40 Prozent kein einziges über eine Furinspaltstelle verfügte … auch nicht Bat-CoVRaTG13 und SARS-CoV (mit einer jeweiligen Sequenzidentität von 97,4 beziehungsweise 78,6 Prozent).«

»Die Furinspaltstelle ›RRAR‹ in SARS-CoV-2 ist einzigartig für diese Familie. […] Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Furinspaltstelle von SARS-CoV-2 aus MERS, HCoV-HKU1 und so weiter entwickelt hat.«

»Es fällt uns schwer, anhand der derzeit in Datenbanken zur Verfügung stehenden Sequenzen die Quelle auszumachen. Vielleicht gibt es noch viele evolutionäre Zwischensequenzen zu entdecken.«

Mutationen können die Furinspaltstelle in SARS-CoV-2 nicht erklären

Die Forscher schreiben, die Furinspaltstelle, die sie in SARS-CoV-2 gefunden haben, sei einzigartig für diese Familie und es sei unwahrscheinlich, dass sie sich auf natürlichem Weg gebildet hat. Anders gesagt: Das Virus muss irgendwann einmal mit der Furinspaltstelle »nachgerüstet« worden ein, denn es findet sich keine naheliegende Quelle.

Kurzum: Es gibt kein Coronavirus, das SARS-CoV-2 so ähnlich ist, dass SARS-CoV-2 sich aus diesem Virus entwickelt haben könnte oder eine Mutation dieses Virus sein könnte.

Martenson erklärt das hervorragend in seinem Video, und ich kann Ihnen nur dringend empfehlen, es sich anzusehen. Auch Yuri Deigin erklärt es in seinem Medium-Artikel sehr gut; wenn Sie also lieber lesen, als sich etwas anzusehen, finden Sie dort ebenfalls einen Großteil der entsprechenden Informationen.11

SARS-CoV-2 weist eine neue Furinspaltungsstelle auf. Die Nukleotidsequenz zeigt, dass hier vier neue Aminosäuren (PRRA) eingefügt wurden. Quelle: Medium.com
@yurideigin

Wichtig in diesem Zusammenhang: Beide widerlegen Virologen, die behaupten, SARS-CoV-2 sei ein natürliches Fledermaus-Coronavirus, das auf Schuppentiere übergesprungen sei und von dort auf den Menschen. Der Beweis ist die Gensequenz. Die Furinspaltstelle PRRA, die sich bei SARS-CoV-2 findet, gibt es weder bei Fledermäusen noch bei Schuppentieren, sie kann also nicht durch Mutationen in diesen Tieren entstanden sein.

Was ist von Studien zu halten, die das Virus auf eine natürliche Mutation zurückführen?

Dass SARS-CoV-2 diese Furinspaltstelle enthält, beweist, dass diese Spaltstelle nicht mutiert ist, sondern nachträglich eingefügt wurde. In seinem Video illustriert Martenson auf leicht verständliche Weise den Unterschied zwischen eingefügt und mutiert. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass an einer Stelle, wo zuvor gar nichts war, schlagartig zwölf neue Basenpaare erscheinen.

Aber gibt es nicht Studien, denen zufolge es sich um ein natürliches Virus handelt?

Die Mainstream-Medien verweisen vor allem auf zwei Studien, die vermeintlich beweisen, dass es sich bei SARS-CoV-2 um eine natürliche Mutation handle, die vom Tier auf den Mensch übergesprungen sei. Die eine Studie erschien am 03. Februar in Nature und stellt die These auf, SARS-CoV-2 sei ein Fledermaus-Coronavirus, das auf den Menschen übergesprungen sei.12 Zu den Autoren der Studie gehört allerdings Shi Zhengli, die bereits daran beteiligt war, das SARS-Virus waffenfähig zu machen und insofern guten Grund hätte, jedwede Verbindung zu derartiger Forschungsarbeit unter den Tisch fallen zu lassen.

Die zweite Studie erschien am 17. März in Nature Medicine und bietet »eine Perspektive zu den hervorstechenden Eigenschaften des SARS-CoV-2-Genoms«; außerdem erörtert sie »Szenarien, wie dieses Virus entstanden sein könnte«.13 In dieser Arbeit heißt es: »Unsere Analyse zeigt deutlich, dass es sich bei SARS-CoV-2 um nicht um ein Konstrukt aus dem Labor oder ein vorsätzlich manipuliertes Virus handelt.«
Zwar räumen die Forscher ein, dass SARS-CoV-2 eine polybasische Spaltstelle in Form von »PRRA« aufweist, die es sonst nirgendwo gibt, aber eine Erklärung dafür, wie diese zwölf Basenpaare auf natürliche Weise erschienen sein sollen, liefern auch sie nicht. Martenson schreibt: »Vollständige Insertionen sind nicht Teil der natürlichen Mutation.«

Die medizinische Forschung hat guten Grund, die Herkunft des Virus zu vertuschen

Martenson zitiert mehrere Studien, bei denen Wissenschaftler aus aller Welt mithilfe der Insertion von Spaltstellen versucht haben, Coronaviren gefährlicher zu machen. Ganz offensichtlich verfügt die Wissenschaft über die Mittel, SARS-CoV-2 zu erschaffen, und rund um den Globus gibt es Forscher, die seit Jahren in eine derartige Richtung arbeiten.

Martenson kritisiert zudem den führenden Virologen Michael Osterholm scharf. Bei einem Interview am 10. März erklärte dieser: »Ein Virus wie dieses zu erschaffen und es tun zu lassen, was es tut, wäre uns nicht gelungen. Wir verfügen weder über die hierfür nötige kreative Fantasie noch über die Fähigkeiten.«

Ach, wirklich? Veröffentliche Forschungsergebnisse zeigen deutlich, dass wir sehr wohl über die Technologie verfügen, über das Knowhow und auch über die »kreative Fantasie«, die benötigt wird, um ein Virus wie SARS-CoV-2 zu erschaffen. Das sollte auch Osterholm nur zu gut wissen.

Eine weitere interessante Quelle in diesem Zusammenhang ist die Website Project Evidence.14 Dort finden Sie jede Menge Informationen, die dafür sprechen, dass SARS-CoV-2 im Labor das Licht der Welt erblickte, zu viel, als dass ich hier ausführlicher darauf eingehen könnte. Zum Ende des Artikels finden Sie eine Zusammenfassung der Fakten.

Natürlich wird es in der medizinischen Fachwelt jetzt Menschen geben, denen daran gelegen ist, jedwede Verbindung zu derartiger Forschung unter den Teppich zu kehren. Wir haben es schließlich mit einem Virus zu tun, das Menschen umbringt, die Weltwirtschaft zerstört und rund um den Globus Menschen in die Arbeitslosigkeit treibt. Möchten Sie vielleicht derjenige sein, der dieses Virus erschaffen hat, entsprechende Forschung finanzierte oder auf irgendeine andere Weise damit in Verbindung gebracht werden kann?

Möchten Sie wegen Verstoßes gegen den Biological Weapons Anti-Terrorism Act verurteilt werden? Das Strafmaß reicht bis zu lebenslanger Inhaftierung. In diesem US-Gesetz aus dem Jahr 1989 heißt es:

»Wer wissentlich biologische Kampfstoffe, Gifte oder Trägersysteme, die eine Nutzung als Waffe ermöglichen, entwickelt, herstellt, lagert, transferiert, erwirbt, einbehält oder besitzt oder wissentlich einer ausländischen Nation oder einer Organisation dabei hilft, soll im Rahmen dieses Gesetzes mit einem Bußgeld belegt werden, lebenslang oder für eine gerichtlich festzulegende Zahl von Jahren inhaftiert werden oder beides. Für Verstöße gegen dieses Gesetz, die von einem oder gegen einen Bürger der Vereinigten Staaten verübt werden, gilt extraterritoriale Bundesgerichtsbarkeit.«15

Auch andere Experten glauben nicht an die Mär von der natürlichen Entwicklung
Martenson ist keineswegs der Einzige, der bei SARS-CoV-2 von genetischen Manipulationen überzeugt ist. In einem Artikel, der am 27. April bei GM Watch erschien, vertritt Professor Stuart Newman die Ansicht, »dass zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte des Virus Genmanipulationen eine Rolle gespielt haben könnten«.16

Newman ist Professor für Zellbiologie und Anatomie am New York Medical College und Herausgeber der Fachzeitschrift Biological Theory. Nach seinem Dafürhalten spricht das am 17. März in Nature Medicine angeführte Argument, um zu widerlegen, dass es sich bei SARS-CoV-2 um ein Konstrukt aus dem Labor handle, genau für das Gegenteil. GM Watch schreibt:17

»Adam Lauring, Dozent für Mikrobiologie, Immunologie und Infektionskrankheiten an der Medizinischen Fakultät der Universität Michigan, stellt fest:18 ›Andersen vertritt in seinem Beitrag den Standpunkt, SARS-CoV-2 weise bei speziellen Genen einige wesentliche Unterschiede zu bereits bekannten Coronaviren auf – jenen, mit denen ein Labor arbeiten würde. Diese Konstellation lasse es unwahrscheinlich erscheinen, dass es sich um das Resultat eines Entweichens aus einem Labor handle.‹«

»Hierzu sagt Professor Newman: ›Diese Behauptung überzeugt nicht im Mindesten. Jene wesentlichen Unterschiede fanden sich in Bereichen des Spike-Proteins, die in Laboren rund um den Globus (vor allem in den USA und in China) seit 2 Jahrzehnten im Mittelpunkt von Genexperimenten stehen …‹«19

»Bei einem E-Mail-Interview mit GM Watch intensivierte Newman seine Spekulationen mit der Bemerkung: ›Der Artikel in Nature Medicine verweist auf Variationen an zwei Stellen des Spike-Proteins bei dem neuen Coronavirus, die den Autoren zufolge durch natürliche Auslese in freier Wildbahn entstanden sein müssen.‹«

»›Doch über genetische Manipulationen an einer dieser Stellen, dem Bereich der ACE2-Rezeptorbindung, wird seit 2005 gesprochen, weil man auf diese Weise Impfstoffe gegen diese Viren ermöglichen will (siehe diese Arbeit[20]). Es ist verblüffend, dass die Autoren des Kommentars in Nature Medicine diese Arbeit nicht angeführt haben, die im bekannten Fachmagazin Science erschien.‹«

»Bei der zweiten Schnittstelle, die Andersen et al. zufolge auf natürliche Weise entstanden ist, handelt es sich um einen Angriffspunkt der Enzymspaltung, den man in dieser Virenklasse üblicherweise nicht findet. Tatsächlich wurde dort durch Genmanipulation eine Sequenz in ein ähnliches Coronavirus eingefügt, wie man einer Abhandlung21 entnehmen kann, die sie auch zitieren. Die Einfügung erfolgte, um Mechanismen der Pathogenität untersuchen zu können.«

»Newman sagt, seiner Ansicht nach seien diese Veränderungen nicht vorsätzlich vorgenommen worden, um die Pathogenität eines einzelnen Stamms zu steigern. Vielmehr habe SARS-CoV-2 genetisch manipulierte Sequenzen eventuell schon in seiner Entstehungsgeschichte enthalten, bevor es versehentlich in Kontakt mit der menschlichen Bevölkerung gekommen sei.«

Krankheitserreger lassen sich auf vielerlei Art und Weise manipulieren

Wer behauptet, das Fehlen von »Fingerabdrücken« im genetischen Code von SARS-CoV-2 beweise, dass das Virus das Produkt einer natürlichen Entwicklung ist, lässt außer Acht, dass es Methoden gibt, die keine eindeutig nachweisbaren Spuren zurücklassen. Dr. Meryl Nass (mein Interview mit ihr wird am 24. Mai erscheinen) sagt dazu:22

»Bevor Techniken zur Genmanipulation entwickelt (1973) und alltäglich wurden (seit den späten 1970er-Jahren), arbeitete man bei der Herstellung biologischer Waffen mit ›primitiveren‹ Methoden, um Mutationen herbeizuführen.«

»Daraus resultierten biologische Waffen, die getestet wurden, gut beschrieben waren und in einigen Fällen auch eingesetzt wurden. […] Diese Methoden können zu biologischen Kampfstoffen führen, denen die identifizierbare Signatur eines mikrobiellen, im Labor entwickelten Kampfstoffs fehlt, wie man es von RNA- oder DNA-Sequenzen kennt.«

Dr. Joseph Mercola

Arzt und Autor von New-York-Times-Bestsellern

»Tatsächlich wäre es erstrebenswert, derartige Kampfstoffe zu entwickeln, da es nur schwerlich nachzuweisen wäre, dass sie vorsätzlich in einem Labor hergestellt wurden. Hier nur einige wenige Möglichkeiten, wie man neue, bösartige Mutationen erschaffen könnte:«

»1. Man könnte Mikroorganismen in Kontakt bringen mit chemischen oder radiologischen Kampfstoffen, die zu einer hohen Mutationsrate führen, und dabei mit Blick auf die erwünschten Charakteristika arbeiten.«

»2. Man könnte Viren durch eine Abfolge von Labortieren oder Gewebekulturen schleusen.«

»3. Man könnte Viren vermischen und Rekombinanten mit einer neuen Mischung virulenter Faktoren auswählen.«

Meiner Ansicht nach spricht die Beweislage bislang am deutlichsten dafür, dass es sich bei SARS-CoV-2 um ein Laborprodukt handelt. Martenson sagt, das Vorliegen einer Furinspaltstelle lasse den Fall ganz klar erscheinen, da ein derartiger Abschnitt genetischen Codes nicht einfach aus dem Nichts im Zuge einer natürlichen Mutation erscheinen würde.23 Dann wäre aber immer noch zu klären, wie dieses Virus in Umlauf geraten konnte.

Dieser Artikel erschien erstmal am 19. Mai 2020 auf Mercola.com.

Quellen & weiterführende Informationen

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„Corona-Maßnahmen kürzen Lebenszeit der Bevölkerung“ – Hat die Regierung fahrlässig gehandelt?

Log inRegistrierung16:55 15 Mai 2020

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SucheCOVID-19Infizierte: 4.456.067Genesene: 1.593.943Tote: 302.613JHU CSSEMenschen im Frankfurter Hauptbahnhof, 27. April 2020

„Corona-Maßnahmen kürzen Lebenszeit der Bevölkerung“ – Hat die Regierung fahrlässig gehandelt?

© AP Photo / Michael ProbstDeutschland08:00 13.05.2020(aktualisiert 10:00 13.05.2020) Zum KurzlinkVon Marcel Joppa10642215Abonnieren

Es ist ein Dokument mit Sprengkraft: Ein hoher Beamter des Innenministeriums verfasst in Eigenregie eine umfangreiche Analyse zum Krisenmanagement der Regierung und wird daraufhin suspendiert. In dem Papier wollte er seine Vorgesetzten vor den Folgen einer verfehlten Politik warnen: Die Corona-Maßnahmen hätten demnach schwerwiegende Konsequenzen.

Stephan K. ist Oberregierungsrat und Beamter im Bundesinnenministerium und stellvertretender Leiter des Referats „KM 4 – Schutz kritischer Infrastruktur“. Er und seine Unterabteilung waren bisher kein Teil des offiziellen Krisenmanagements der Bundesregierung. Schon früh warnte der Beamte anscheinend Kollegen und Vorgesetzte vor den Corona-Maßnahmen, die aus seiner Sicht zu schwerwiegenden Konsequenzen führen werden. In Eigenregie recherchierte und verfasste er schließlich eine über 80-seitige Analyse der jetzigen Situation. Das Dokument liegt Sputnik mittlerweile vollständig vor.

Vorgesetzte verweigern Hilfe

Das Dokument war innerhalb seines Ministeriums zunächst auf kein Interesse gestoßen: Weder seine direkten Vorgesetzten noch der zuständige Staatssekretär wollten sich den Inhalt anscheinend anschauen. In seiner Not versendete Stephan K. sein Papier schließlich an Bundesinnenminister Horst Seehofer, doch dessen Büroleiter stoppte das Schreiben, ohne es an seinen Chef weiterzuleiten. So kam es, dass Stephan K. das Dokument selbst verbreitete: Er sendete diverse Emails an Referatsleiter, Ministerien und auch an verschiedene Stellen in den einzelnen Bundesländern.

Auch wenn das Papier schließlich öffentlich wurde, betont der Beamte bereits in seinem verfassten Werk, dass es sich bei seiner Analyse nicht um ein Produkt für die Öffentlichkeit handele:

„…, sondern um einen internen Bericht, der keinen anderen Zweck verfolgt, als einen fachlich fundierten Impuls zur Optimierung des Krisenmanagements und zur Maßnahmenplanung zu leisten.“

Der Auswertungsbericht trägt den Titel „Coronakrise 2020 aus Sicht des Schutzes Kritischer Infrastrukturen“. Untertitel: „Auswertung der bisherigen Bewältigungsstrategie und Handlungsempfehlungen“. Noch auf dem Deckblatt ist dabei vermerkt, welche Voraussetzungen der Arbeit zu Grunde liegen sollen, nämlich eine „wahrheitsgemäße und fundierte Sachverhaltsbeschreibung“. Dabei habe Stephan K. auch externe Expertenmeinungen eingeholt. Im Vorwort heißt es dann, dass die noch junge Coronakrise zu den größten Herausforderungen gehören dürfte, mit denen das Land je zu tun hatte.

Ein Lob und ein großes ABER …

Lobend erwähnt der Autor dabei die Mitarbeiter des Krisenmanagements, die unter hohem persönlichen Einsatz eine extrem wichtige Arbeit leisteten und faktisch über Leben und Tod entscheiden müssten. Der Beamte bemerkt dann, dass er mit seiner Arbeit einen Beitrag dazu leisten wolle, dass „Abwägungsprozesse so professionell wie möglich erfolgen könnten“. Die aktuelle Coronakrise zeichne sich durch eine doppelte Gefährdungslage für die Gesellschaft aus: Seit Ende 2019 die gesundheitlichen Gefahren durch Covid-19 und seit etwa Mitte März 2020 multiple Gefahren unterschiedlichster Art, ausgelöst durch die gesundheitlichen Schutzmaßnahmen, wie etwa eine Wirtschafts- oder eine Gesellschaftskrise:

„Es muss mit einer sehr großen Zahl potenzieller Gefahren umgegangen werden, deren Eintritt zwar in den meisten Fällen relativ klein ist, die jedoch trotz geringer Wahrscheinlichkeit grundsätzlich jederzeit eintreten können. Also auch mit einem Schaden, der statistisch nur alle 100.000 Jahre eintritt, könnten wir schon morgen konfrontiert sein.“

Der Autor schreibt dann von lange bekannten Versäumnissen. Bereits 2012 habe der damalige Leiter der Katastrophenschutzabteilung des BMI festgestellt, dass zwar Wesentliches bei der Verbesserung von Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erreicht worden sei, aber insbesondere die bundesweite Risikoanalyse – also die Einschätzung der Langzeitrisiken und deren systemischen Zusammenhänge – seien unzureichend.

Als größtes Problem beschreibt Stephan K. die aus seiner Sicht mangelhafte Risikobetrachtung der Pandemie, aus der schließlich die Regierungsmaßnahmen zum Lockdown erfolgten. Diese hätten einen massiven langfristigen Schaden angerichtet:

„Eine starke Wirtschafts- und Gesellschaftskrise mit einer negativen Entwicklung des BIP um 8 bis 10 Prozent im ersten Jahr, in der das Wohlstandsniveau längerfristig sinkt, wird nicht nur die Lebensqualität senken, sondern auch die Lebenserwartung der Bevölkerung.“

Demnach könne laut Autor befürchtet werden, dass durch die bereits bis heute aufgelaufenen Regierungsmaßnahmen potenzielle Lebenszeit im Umfang von bis zu mehreren Millionen Lebensjahren der Bevölkerung Deutschlands „vernichtet worden seien“.

Offizielle Todeszahlen falsch?

Die nationalen und internationalen Zahlen zu Infizierten und Corona-Toten seinen laut Stephan K. teils lückenhaft. Die Daten würden sich teilweise bei ihrer Entwicklung oder sogar rückläufigen Todeszahlen widersprechen. Der Beamte ist der Meinung, dass aber sogar trotz überhöhter Angaben über Todesopfer erkennbar gewesen wäre, wie gering die Gefahr durch Covid-19 gegenüber alltäglichen gesundheitlichen Risiken sei. Die offiziellen Todeszahlen durch Corona führten demnach sogar zu einer Verzerrung:

„Beispiel: Eine Person, die keiner gefährdeten Gruppe angehört, und die trotz Infektion nicht an Covid-19 erkrankte, stirbt, als ihre fest eingeplante Herz-OP wegen Absage der Klinik nicht erfolgen kann, an den Herzproblemen; diese Person würde nicht als Opfer der Schutzmaßnahmen, sondern als Opfer der Virusinfektion gezählt.“

Die vom Robert-Koch-Institut und auch der Kanzlerin angeführte Reproduktionszahl „R“ sei laut dem Beamten gar ein „Abstraktum“, das generell nicht ausreichend erklärt werde und für Krisenmanager deshalb nicht geeignet sei:

„Das gilt insbesondere, da diese Zahlen ohnehin als unsicher beschrieben werden und/oder auf Zahlen beruhen, die ebenfalls unsicher sind.“

Generell bekommt das RKI kein gutes Zeugnis von Stephan K.: Ohne Kenntnis der Zahlen von explizit an Corona Verstorbenen und ohne Kenntnis des Durchseuchungsgrads der Bevölkerung könne gar keine verlässliche Aussage zur Gefährdung der Bevölkerung gemacht werden, heißt es in der Analyse.

Die Rolle der Kanzlerin …

Ein besonderes Augenmerk lenkt Stephan K. in seinem Text schließlich auf die Rolle der Bundeskanzlerin. Diese sei vielfach nicht transparent, vielleicht sogar missverständlich gewesen. Es sei beispielsweise nicht klar geworden, ob Angela Merkel in der Corona-Krise eine eigene Agenda verfolge, oder lediglich als Sprachrohr und Vermittler der Bundesländer agiere. Ohne Kanzlerin oder Ministerpräsidenten in ihrer Öffentlichkeitsarbeit direkt beim Namen zu nennen, notiert der Autor:

„Publikumsgefallen ist keine Garantie und noch nicht einmal überhaupt ein Kriterium für richtige Entscheidungen. Mit ihm kommt ein sachfremder Motivator ins Spiel, der anfällig für Fehlentscheidungen macht. Übergroße Zustimmung und Akzeptanz selbst für Unsinn erzielen zu können, birgt eine große Gefahr für unser Gemeinwesen in sich.“

Auch kritisiert Stephan K. in diesem Zusammenhang das Agieren der Presse: Die nahezu durchgängige positive Resonanz der Medien „insbesondere auf jegliche Aktivität der Bundeskanzlerin“, egal was diese gerade als alternativlos ankündige, „bestätigt leider negative Vorurteile über die Presse“.

Der ehemalige Vorsitzender des Bundesverfassungsgerichtes Prof. Hans-Jürgen Papier (Archivbild)

© AP Photo / APN / Winfried Rothermel (ARCHIVFOTO)Anti-Corona-Maßnahmen von Politik und Verwaltung unrechtmäßig? – Ex-Verfassungsrichter

Das Fazit des Autors lautet also: Derzeit würde keine belastbare Bewertung der Gefahren für die Gesellschaft vorliegen – weder für die Gefahren durch den Covid-19-Virus noch für die Gefahren durch Kollateralschäden aufgrund der ergriffenen Schutzmaßnahmen. Beendet werden müssten jetzt laut Autor nicht nur die Corona-Maßnahmen, sondern auch die alarmierende Stimmung, die von öffentlichen Stellen und den Medien bis heute verbreitet werde:

„Dieser Alarmismus muss unverzüglich eingestellt werden. Denn mit einer durch die Maßnahmen der letzten Wochen nicht nur etwas belasteten, sondern schwer traumatisierten Bevölkerung werden wir den zweiten, sehr viel länger andauernden Teil der Krise viel schwerer bewältigen als den ersten.“ 

Die in den vergangenen Wochen gemachten Erfahrungen hätten sich im Gemüt vieler Menschen festgesetzt und es sei noch nicht absehbar, welche Folgen dies haben werde. Die schwierigste Aufgabe werde es nach Meinung von Stephan K. sein, verlorenes Vertrauen zurückzuerlangen – Vertrauen in einen zuverlässig den Bürger schützenden Staat.

Was ist los im Ministerium?

Warum der ranghohe Beamte wissentlich gegen seine Vorgesetzten handelte und seine Analyse ohne offizielle Erlaubnis verbreitete, liegt laut eigenen Aussagen des Autors an der Dringlichkeit: Es sei Gefahr im Verzug, durch vermeintliche Schutzmaßnahmen entstünden im Moment jeden Tag weitere schwere Schäden, „materielle und gesundheitliche bis hin zu einer großen Zahl von vermeidbaren Todesfällen“. Das Bundesinnenministerium hat Stephan K. umgehend suspendiert. In einer Stellungnahme des BMI heißt es nur: Jeder habe das Recht, seine Meinung frei zu äußern. Es sei allerdings nicht akzeptabel, wenn private Meinungsäußerungen „unter Verwendung behördlicher Symbole“ veröffentlicht würden.42215GemeinschaftsstandardsDiskussionvia Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

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  • AntwortenLuchs.Antwort anBiber(Kommentar anzeigen)16:37 13.05.2020 | -4Biber, beruflich haben die aber stundenlang die Maske auf. Jetzt vergleichen Sie Schnaps mit Mineralwasser.
  • AntwortenLuchs.Antwort anPaula(Kommentar anzeigen)16:39 13.05.2020 | -3Paula, 5 Minuten am Tag ? Dann sind Sie die einzige Frau weltweit, die das schafft. Die allermeisten schaffen es nicht, dass Handy nur 5 Minuten aus der Hand zu legen.
  • AntwortenPaulaAntwort anLuchs.(Kommentar anzeigen)16:40 13.05.2020Luchs., Ich weiß nicht, welchen Artikel sie kommentieren.
  • AntwortenPaulaAntwort anLuchs.(Kommentar anzeigen)16:41 13.05.2020Luchs., Du irrst dich schon wieder!
  • AntwortenLuchs.Antwort anPaula(Kommentar anzeigen)16:43 13.05.2020 | -3Paula, zu 1 ) wann haben Sie mir denn eine Frage gestellt ? Verwirrt ?
  • AntwortenbaijardoAntwort anErika(Kommentar anzeigen)16:44 13.05.2020 | -3Erika, Putin wird immer das Richtige tun, vor allem wenn er anordnet, Bomben auf Schulen und Krankenhäuser bin Syrien zu werfen.
  • AntwortenPaulaAntwort anLuchs.(Kommentar anzeigen)16:47 13.05.2020 | 2Luchs., Ich denke sie sind die Spätschicht von Thorsten L.
  • AntwortenPutinversteher17:12 13.05.2020 | 3…ja, nicht Herdenimmunität…sondern Herdentrieb und Untertan wie bei Honecker….jeder konstruktive Widerspruch wird erstickt….und sei es mit Rausschmiss …….nur die Folgen hier sind genau so katastrophal wie damals in der DDR…..der Staat geht dabei (fast) kaputt……bzw. wird auf Kosten des Volkes am Leben gehalten….
  • AntwortengewitterAntwort anGuzzi(Kommentar anzeigen)17:22 13.05.2020 | 1Guzzi, warum? Weil das ganze Politgesocks zu den älteren Semestern gehören und die sich von ihrer eigenen Hysterie haben anstecken lassen und die Hosen bis zum Anschlag voll haben. Was glauben Sie warum die Leute massenhaft Klopapier gekauft haben? Hosen voll. Und die Politiker sind auch nur Menschen 😉
  • AntwortenHerbert17:43 13.05.2020 | 4Die Bundesregierung hat vorsätzlich falsch gehandelt und das in jeder Phase der Pandemie. Von Fahrlässigkeit kann hier keine Rede mehr sein. Wer Tote braucht, um seine Vorsatzhandlung und das eigeneUnvermögen zu rechtfertigen, dem kann man kein Vertrauen mehr schenken, der stellt sich selbst ins Abseits. Obduziert endlich die Toten, nennt die wahre Todesursache und verängstigt nicht mehr die eigene Bevölkerung!
  • AntwortenbongojagAntwort anPaula(Kommentar anzeigen)17:46 13.05.2020Paula, dort kann man nix lesen, ohne dass man zuvor zur Kasse gebeten wird.
  • AntwortenPaulaAntwort anbongojag(Kommentar anzeigen)18:02 13.05.2020 | 1bongojag, Geh wieder auf die Seite. Im oberen Bereich ist ein „Suchfeld“. Dort gibst du BMI ein. Es erscheinen die relevanten Artikel. Habs gerade noch einmal probiert. Noch funktioniert es.
  • AntwortenLuchs.Antwort angewitter(Kommentar anzeigen)18:03 13.05.2020 | -2gewitter, na Reichsbürger !
  • AntwortenWafthrudnir19:07 13.05.2020 | -1Haubentaucher,
  • AntwortengewitterAntwort anLuchs.(Kommentar anzeigen)19:13 13.05.2020 | 1Luchs., Schnuller verloren?
  • AntwortenbillyvorAntwort anPaula(Kommentar anzeigen)20:05 13.05.2020 | -3Paula, Das war keine „Belehrung“, sondern eine Feststellung …….. und auch eigentlich eher weniger an Sie gerichtet, als an Leute, die der Ansicht sind, wenn man eigen- und selbstständig denkt, gehört man gefeuert, sonst bricht das Chaos aus ………..;-) ———————————– Ja ich weiß, aus mir wird nie ein pflegeleichter Staatsbürger, geschweige denn ein folgsamer Untertan. Diese Regierung kann sich glücklich schätzen, dass, dass es offenbar noch Viele davon gibt. ;->
  • AntwortenbillyvorAntwort anPaula(Kommentar anzeigen)20:16 13.05.2020 | -2Paula, Lassen Sie ihn, wenn er das Billyboy denn witzig findet, mich kratzt so etwas nicht……. ———————————- Und was er mit seinen Kommentaren bezweckt? ————————————————————————— Vermutlich zweierlei: Er kämpft tapfer gegen die „Anarchie ….. ————————————— Und um einen Platz in der ersten Reihe, wenn Steinmeier und Merkel – falls sie dann irgendwann befinden, die „Krise“ hätten sie erfolgreich bewältigt – die Bundesverdienstkreuze für den bravsten Untertan, der den tiefsten Bückling gemacht hat, verleihen. ———————————————— Hat er sich dann auch verdient, erkennbar wird sein Nervenkostüm (hier) nicht wenig strapaziert ;->
  • AntwortenbillyvorAntwort anNin Guno(Kommentar anzeigen)20:26 13.05.2020 | -3Nin Guno, „Sind die Bewohner dieses Landes schon zu verblödet, um sich eine eigene kritische Meinung zu bilden?“ ——————————————- Ja! —————— Sie müssen hier nur einiges lesen: —————————————————— Kritik an Regierungsmaßnahmenn und sich auf die Seite eines Mannes stellen , der mutig nichts anderes gemacht hat, als „einen internen Bericht, der keinen anderen Zweck verfolgt, als einen fachlich fundierten Impuls zur Optimierung des Krisenmanagements und zur Maßnahmenplanung zu leisten.“ abzugeben, enden in „Chaos und Anarchie“. ———————————————- Wenn es nicht so erschreckend wäre, wie viele leichtgläubige (und/oder dumme und feige??) Untertanen unser Land immer noch hat, es wäre nur lächerlich.
  • AntwortenMich@el*wiwG23:02 13.05.2020 | 2gutenAbend Damen & Herren hier . . . welch mutiger tapferer Mensch wohl, meinen Respekt, Hut ab! und als Anschauungs(Hoer!)Beispiel empfehle ich ihnen, so Sie möchten die Reden von Herrn Kickl und Frau Bellakowitsch (@youtube.com . . .) sich zu geben UND auf sich wirken zu lassen, mfG
  • AntwortenRichard_114:27 14.05.2020 | 1Hat die Regierung fahrlässig gehandelt? Ich möchte behaupten, daß es zum größten Teil Vorsatz war. Viele Bonzen gehen förmlich auf in ihrer neuen Rolle als kleine Diktatoren.

Zum Thema:

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Verschwiegen von den Leitmedien: „Die Rückkehr des Hungers, die Verteuerung der Lebensmittel & zunehmende Proteste!“

Die Unbestechlichen

News-Ticker

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https://dieunbestechlichen.com/2020/04/verschwiegen-von-den-leitmedien-die-rueckkehr-des-hungers-die-verteuerung-der-lebensmittel-zunehmende-proteste/

Guido Grandt

Politik & Aktuelles

Verschwiegen von den Leitmedien: „Die Rückkehr des Hungers, die Verteuerung der Lebensmittel & zunehmende Proteste!“

29. April 2020 Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) warnt davor, das in nur wenigen Monaten der Welt Hungersnöte „biblischen Ausmaßes“ drohe! Demnach könnten in den nächsten drei Monaten – jeden einzelnen Tag – mehr als 300.000 Menschen zu verhungern.  Wegen der Corona-Epidemie habe sich die Zahl der Notleidenden verdoppelt.  Bis Ende 2020 könnten es 265 Millionen sein.

Quelle: https://deutsch.rt.com/international/101482-un-warnt-vor-hungersnoten-biblischen/

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Doch nicht nur in der Dritten Welt droht der Hunger, sondern auch andernorts.

Beispielsweise in Georgien.

Dort sind aufgrund des Corona-Shutdowns die Läden leer.

„Was sollen wir essen?“, protestieren die Bauern und attackieren den zuständigen Gouverneur. Trotz des Versammlungsverbots gehen sie auf die Straße.

So protestierten mehrere hundert Bauern aus der Gemeinde Marneuli gegen die von der georgischen Regierung eingeleiteten Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von COVID-19.

Viele der Bauern sind stinksauer, denn ihre Region, die vor allem von der Landwirtschaft lebt, ist wegen mehrerer Infizierter abgeriegelt und der Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten quasi unmöglich.

Der Gouverneur der Region Kvemo Kartli, Shota Rekhviashvili, besuchte die aufgebrachten Landwirte und forderte sie auf, nach Hause zu gehen.

Die Bauern umzingelten ihn aber und preschten mit ihren Vorwürfen auf ihn ein. 

Wie soll ich leben? Ich habe ein kleines Kind und eine Mutter mit gesundheitlichen Problemen. Wie soll ich leben? Ich kann nicht nach Marneuli gehen, der Markt ist leer, die Geschäfte im Dorf sind leer, was sollen wir essen?

Ein anderer erklärte:

Wir fordern schon seit vielen Tagen Hilfe von der Regierung, aber sie schieben eine Antwort auf, und die Menschen gehen auf die Straße. Die Menschen verlangen, dass die Regierung an ihrer Seite steht.

Marneuli ist seit dem 23. März vom Rest des Landes abgeschottet, nachdem dort ein Corona-Fall bestätigt wurde. Das Gebiet steht seitdem unter strenger Quarantäne. 

Der Protest fiel mit einer Abstimmung im Parlament zusammen, die den Ausnahmezustand bis zum 22. Mai verlängerte, was die Landwirte noch wütender machen dürfte.

Die derzeitigen Maßnahmen im Rahmen des Ausnahmezustands verbieten den Einheimischen den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte, da die Region Marneuli nach zunehmenden Fällen des Virus vollständig abgeriegelt ist.

Quelle: https://deutsch.rt.com/kurzclips/101532-georgien-laeden-sind-leer-was-essen-wir-corona/

Aber das ist noch nicht alles.

Auch in Frankreich, genauer in Paris, gibt es bereits Massenaufläufe vor Armentafeln.

Dazu haben sich die Lebensmittelpreise verdoppelt!Mehr als 1.000 Menschen standen am Mittwoch Schlange, um in einer gemeinschaftlichen Lebensmittelbank in einem Pariser Vorort lebensnotwendige Güter zu erhalten. Viele befürchten, dass die Sperrmaßnahmen zur Eindämmung des neuen Corona-Virus die ärmeren Gemeinden besonders schwer treffen.

In Clichy-sous-Bois verteilten freiwillige Helfer aus dem Collectif Aclefeu Hygieneartikel und Grundnahrungsmittel vor einem ehemaligen Nachtclub. 

RTDeutsch berichtet:

Djemba Diatite, eine Mutter, die mit 1.000 anderen Menschen für Lebensmittel anstand, bestätigt die Befürchtung:

Die Lebensmittel sind zu teuer. Alles ist so teuer. Die Preise im Supermarkt haben sich verdoppelt. Für mich ist es schwierig mit meinen Kindern und meinem Mann, der seit Beginn der Krise arbeitslos ist. Ich muss kommen, um

Essen zu holen. Das ist die einzige Lösung für uns.

Quelle: https://deutsch.rt.com/kurzclips/101523-massenauflauf-in-paris-vor-armen/

Tatsächlich ist die Lage global prekär. Und das hat seinen Grund:

Die Situation auf dem Weltmarkt für Weizen spitzt sich zu. Immer mehr Staaten schränken ihre Ausfuhren ein, die Preise an den Terminmärkten steigen deutlich.

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten berichten:

Auf dem Weltmarkt für Weizen bahnt sich eine Angebotsknappheit an. Vor dem Hintergrund brechender Lieferketten und Handelsbeziehungen im Agrarsektor haben Produzentenländer damit begonnen, ihre Ausfuhren zurückzufahren oder gar zu verbieten, berichtet das Portal Agrar Heute. Dem zurückgehenden Angebot steht demnach eine steigende Nachfrage aus Ländern gegenüber, welche selbst nur in geringem Umfang Getreide anbauen können – wie etwa Ägypten.

Russland:

Das russische Landwirtschaftsministerin hatte vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass die Weizenexporte bald komplett gestoppt werden könnten. Beobachtern zufolge dürfte dies ab Mitte Mai soweit sein, weil dann die aktuell gültige Exportquote erschöpft sein werde. Der Exportstopp dürfte bis in den Juli hinein andauern.

Ukraine:

Auch die Ukraine hatte jüngst gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters angekündigt, die Exporte zu verbieten, wenn sie ein bestimmtes Maß überschreiten werden. Wie der englischsprachige Dienst der Agentur nun meldet, haben die Ausfuhren in der vergangenen Woche stark zugelegt – was die massiv gestiegene Nachfrage durch Panikkäufe wiederspiegelt (…)

Rumänien:

Das Land hat inzwischen den Verkauf von Weizen an Nicht-EU-Länder verboten. Auch Gerste, Hafer, Mais, Reis, Weizenmehl, Ölsaaten und Zucker unterliegen dem von der Regierung erlassenen Ausfuhrverbot.

Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/503597/Ausnahmezustand-auf-dem-Weizenmarkt-Staaten-blockieren-Exporte-Preise-steigen-stark

Aufgrund dessen, dass die ersten wichtigen Produzenten für Grundnahrungsmittel wie Weizen und Reis  den Export einschränkten, drohen in einigen Regionen Versorgungsengpässe und stark steigende Preise.

In Deutschland kann es zu Engpässen bei bestimmten Gemüse- und Obstsorten kommen.

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten schreiben dazu:

Vietnam:

Der drittgrößte Reisproduzent der Welt, hat die Exporte des Getreides vorerst gestoppt, um die Nahrungsmittelversorgung der eigenen Bevölkerung sicherzustellen (…) Nahrungsmittel könnten knapp werden, warnte Ministerpräsident Nguyen Xuan Phuc in einer Mitteilung. Zudem ordnete er an, das Land solle zusätzliche Reisvorräte einkaufen. Vietnam ist nach Indien und Thailand der drittgrößte Exporteur von Reis weltweit. 

Indien:

Eine dreiwöchige Ausgangssperre hat hier Medienberichten zufolge dazu geführt, dass die landwirtschaftliche Infrastruktur und die Handelsstrukturen für den Reisexport zusammengebrochen sind und Hamsterkäufe der Milliarden-Bevölkerung ausgelöst haben.

Kasachstan:

Kasachstan hat inzwischen Ausfuhren von Weizenmehl verboten und den Export von Gemüsesorten wie Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln eingeschränkt, berichtet der Guardian.

Und weiter:

Derzeit steigen die Weltmarktpreise für Güter wie Weizen oder Reis deutlich – und könnten im Zuge der gegenwärtigen Unsicherheit noch weiter steigen. „Sie brauchen nur Panikkäufe von großen Importeuren oder Regierungen, um eine Krise auszulösen. Was ist, wenn Großabnehmer glauben, im Mai oder Juni keine Weizen- oder Reisimporte mehr erhalten zu können? Das könnte zu einer globalen Nahrungsmittelkrise führen …

Der Preis für Weizen ist seit Mitte März deutlich von 175 Euro pro Tonne auf rund 195 Euro pro Tonne gestiegen, wie aus Daten der Raiffeisenbank hervorgeht. Aus Daten von Börse Online geht hervor, dass der Reispreis derzeit so hoch liegt wie seit Mitte 2014 nicht mehr.

In Deutschland soll den Angaben von Branchenverbänden zufolge keine akute Knappheit an grundlegenden Lebensmitteln wie Getreide und vielen Gemüse- und Obstsorten drohen…

Auch die Bundesregierung versicherte, es gebe keine Versorgungsengpässe. Hamsterkäufe sollten deshalb vermieden werden.

Trotz Hamsterkäufen ist die Lebensmittelversorgung in Deutschland aus Sicht des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nicht gefährdet. 

Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/503208/Lebensmittel-Lieferketten-brechen-Erste-Laender-geraten-in-Bedraengnis-Preise-steigen

Dass dies eine Farce ist, belege ich in meinem neuen Buch „CORONA-PANDEMIE – Regierungsversagen, Staatskontrolle, Verschwörungstheorien – Unbequeme Fakten & verschwiegene Hintergründe“.

Darin beschäftige ich mich ausführlich mit dem „Märchen“ von der Versorgungssicherheit.

„Es ist genug für alle da!“ – Die politische „Irreführung“ von der „Versorgungssicherheit“ mit Lebensmitteln!

So schrieb ich u.a.:

Im „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 vom 03.01.2013“Deutscher Bundestag Drucksache 17/12051 17. Wahlperiode 03. 01. 2013, Unterrichtung durch die Bundesregierung)können Sie ersehen, dass es nach diesem Szenario auch beim „Ernährungs-Sektor“ rabenschwarz aussieht.

So ist die Produktion von Lebensmitteln in „gewohnter Menge und Vielfalt“ „nicht“ möglich. Es kommt zu „deutlichen Verlusten“ in der landwirtschaftlichen Produktion und damit zu erheblichen Auswirkungen. Auch die Versorgung mit Lebensmitteln ist in „gewohnter Menge und Vielfalt“ „nicht“ möglich. Mitunter werden Ladenschließungen die Folge sein. Durch all das wird die „Individualversorgung“ mitunter „stark eingeschränkt!“

Bei einem „zusätzlichen Hinweis“ der Krisenanalyse (Seite 76) heißt es den Groß- und Einzelhandel betreffend: „Die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs ist nicht in gewohnter Menge und Vielfalt möglich“.

Quelle: https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Downloads/Krisenmanagement/BT-Bericht_Schmelzhochwasser.pdf?__blob=publicationFile


Guido Grandt – Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de

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Auf dem Weg ins Vierte Reich: Bundesregierung überlegt Immunitätsnachweis für Corona – Elon Musk bezeichnet Ausgangssperren als Faschismus

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Auf dem Weg ins Vierte Reich: Bundesregierung überlegt Immunitätsnachweis für Corona – Elon Musk bezeichnet Ausgangssperren als Faschismus

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Immunitätsnachweise sollen laut Bundesregierung den beruflichen Wiedereinstieg der zuvor an COVID-19 Erkrankten erleichtern. Unterdessen ist in Fachkreisen von “Gesundheitszertifikaten” die Rede. Erste Tests dieser Anwendung stehen bereits bevor.

Was bislang in Fachkreisen diskutiert wurde, ist nun in einem Gesetzentwurf verankert: Ein Corona-Immunitätsnachweis soll eingeführt werden. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung (SZ) hat die Bundesregierung dies am Mittwoch beschlossen.

Voraussetzung für die Einführung eines solchen Dokuments sei jedoch, dass wissenschaftliche Beweise dafür vorlägen, dass sich Menschen nach einer Corona-Erkrankung nicht wieder anstecken können, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dem Bericht zufolge. Diese habe man bislang noch nicht. Bei dem Gesetz handele es sich deshalb um eine “vorsorgliche Regelung”.

Kommentar: Vorsorglich? Eher paranoid und fernab der Realität. Oder: Ein weiterer Schritt Richtung totaler Überwachung und Kontrolle.

Die Bundesregierung steht mit solchen Plänen nicht allein da, auch in anderen Ländern sind sie im Gespräch. Allerdings sind die Immunitätsnachweise aus Sicht der WHO unzuverlässig. “Es gibt im Moment keinen Nachweis, dass Menschen, die sich von COVID-19 erholt und Antikörper haben, vor einer zweiten Infektion geschützt sind”, teilte sie am Samstag mit.

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Laut der SZ sind die Konsequenzen, die ein Immunitätspass mit sich bringen könnte, “weitreichend”. So bezieht sich eine Passage im Beschluss auf das Infektionsschutzgesetz, mit dem der Staat Menschen, die ansteckend oder auch nur “krankheitsverdächtig” sind, dazu verpflichten kann, in Quarantäne zu gehen oder “bestimmte Orte oder öffentliche Orte nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen zu betreten”. Künftig soll es möglich sein, in diesem Fall den Immunitätspass vorzulegen, um eine Ausnahmegenehmigung oder gar Sonderrechte zu bekommen.

Laut Spahn bietet der Nachweis eine “Chance”, dass Bürger “unbeschwerter” bestimmten Tätigkeiten nachgehen könnten. Als Beispiel nannte er Beschäftigte im Gesundheitswesen. Dem Entwurf zufolge sollen Arbeitgeber in den medizinischen oder sozialen Einrichtungen künftig Kenntnis über alle “übertragbaren Krankheiten” ihrer Angestellten erhalten dürfen.

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Bislang bezog sich dieses Recht nur auf “Krankheiten, die durch Schutzimpfung verhütet werden können”. Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Kordula Schulz-Asche nennt diese Pläne deshalb “fragwürdig”, so die SZ.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) sieht die Einführung eines solchen Nachweises ebenfalls kritisch. Solche Gesundheitsdaten dürften auf keinen Fall missbraucht werden oder zu Diskriminierung führen, so Kelber.

Kommentar: Mit solchen Ideen sind wir bereits unterwegs ins Vierte Reich (Deutschland: „Covid-19 nicht gefährlicher als Grippe“ – Aufruf für Ausstieg aus Lockdown).

Digitales Gesundheitszertifikat

Derweil wird von mehreren Unternehmen und Forschungseinrichtingen ein digitaler Immunitätsnachweis entwickelt. RT berichtete bereits darüber. In zwei bis drei Wochen werde dieser erprobt, so die SZ mit Verweis auf Stephan Noller, der die beteiligte Firma Ubirch leitet. Dieser könnte ein erster Schritt zum sogenannten digitalen Gesundheitszertifikat sein. So wird die Anwendung in Fachkreisen inzwischen genannt.

Ein wichtiges Element wird auch die Kenntnis des Gesundheitsstatus einzelner Personen sein, sagt Holger Schlüter von Lunfhansa Industry Solutions über die Entwicklung des digitalen Corona-Gesundheitszertifikats in einem Interview.

Test-Patienten werden dann mithilfe einer App einen Nachweis für ihr Corona-Testergebnis verschlüsselt in einer Datenbank abspeichern.Flughäfen, Infrastrukturunternehmen und Behörden könnten dann den Teststatus der Person digital überprüfen, erklärt Stephan Noller.

Laut Netzpolitik.org erinnert das Prinzip an die Gesundheitsstatus-Apps in China, dem Ursprungsland der Corona-Pandemie. Damals entwickelten Alipay und WeChat Anwendungen für die Regierung, die den Gesundheitsstatus von Personen mittels Farbcodes darstellen.

Wem die App grünes Licht gibt, darf beispielsweise außerhalb einer Provinz reisen. Sie speist sich jedoch aus mehr, nicht vollständig bekannten, Datenquellen, etwa Kontakt- und Bewegungsinformationen.

Jürgen Geuter, unabhängiger Wissenschaftler, der sich mit ethischen Fragestellungen von Algorithmen beschäftigt, bezeichnet die Idee als “katastrophal”. Allerdings geht er davon aus, dass die sensiblen Gesundheitsdaten in einer öffentlich lesbaren Blockchain zur Verfügung gestellt werden. Er kommentiert das Projekt laut Netzpolitik.org wie folgt:

Die Idee, derart sensible Gesundheitsdaten in einer öffentlich lesbaren Blockchain zur Verfügung zu stellen, klingt wie zynische Satire. Die Diskriminierungs- und Missbrauchspotenziale einer solchen Lösung sind kaum abschätzbar, gerade, weil die Daten auch undefinierten ‘Businesses’ zur Verfügung gestellt werden sollen (Deutschland: Freiheit via Impfzwang und Lockdown – der übergriffige Staat).

Später wies das Unternehmen Ubirch darauf hin, dass keine personenbezogenen Daten in öffentlichen Blockchains gespeichert würden.

Kommentar: Im Dritten Reich wurden Familienstammbäume untersucht, ob jemand arisch ist oder nicht. Heute wird man auf Corona untersucht.

Elon Musk bezeichnet Corona-Ausgangssperren als Faschismus

Elon Musk hält nicht viel vom US-Lockdown. Der Tesla-Chef hat etwa die kalifornischen Ausgangsbeschränkungen öffentlich als «Faschismus» beschimpft.

Seine Meinung: Die Menschen würden durch die Massnahmen «in ihren Häusern eingesperrt und ihre Rechte nach der Verfassung verletzt». Das sagte Musk in der Nacht zum Donnerstag.

Weiter schränkte Musk ein: Wer zuhause bleiben wolle, solle nicht gezwungen werden, rauszugehen. «Aber den Leuten zu sagen, dass sie ihr Haus nicht verlassen können? Und dass sie dann festgenommen werden, das ist Faschismus, das ist nicht demokratisch», fuhr Musk fort.

Zum Abschluss seiner Tirade forderte der Tesla-Chef, den Menschen «ihre gottverdammte Freiheit» wiederzugeben.

Vor der Telefonkonferenz sorgte Elon Musk schon mit Tweets zum Lockdown für Aufsehen. Kurz hintereinander verlinkte er erst auf einen Kommentar im «Wall Street Journal» und forderte «Gebt den Menschen ihre Freiheit zurück!».

Zudem lobte er, dass in Texas ab Freitag Restaurants und Geschäfte wieder öffnen. Schliesslich verlangte er in Grossbuchstaben, Amerika sofort zu befreien («FREE AMERICA NOW»).

Schliesslich stimmte er nämlich auch noch einem Tweet einer Verschwörungstheoretikerin zu. Diese schrieb: «Das beängstigende an der Pandemie ist nicht das Virus selbst. Sondern dass sich Amerika so einfach beugt und seine mit Blut erkaufte Freiheit für korrupte Politiker aufgibt».

Der Tech-Milliardär beurteilte die Pandemie aber eigentlich von Anfang an als ziemlich wirr. So twitterte er etwa am 6. März, die Corona-Panik sei dumm (Weltregierung: Die globale Elite und die „One-World-Corona-Agenda“ (Video)).

Literatur:

Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Die Nullzinsfalle: Wie die Wirtschaft zombifiziert und die Gesellschaft gespalten wird

Quellen: PublicDomain/de.sott.net/nau.ch am 01.05.2020Politik Wirtschaft Soziales permalink

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2 comments on “Auf dem Weg ins Vierte Reich: Bundesregierung überlegt Immunitätsnachweis für Corona – Elon Musk bezeichnet Ausgangssperren als Faschismus”

  1. Bernd sagt: Die gegenwärtige Pandemie ist nur eine von sehr vielen voraus gegangenen Pandemien, selbst wenn die gegenwärtig aktuelle Edition des Corona-Virus in einem Labor modifiziert worden sein sollte. Ein Immunitätsnachweis entspricht dem vergeblichen Wunsch, einer natürlicher Weise chaotischen Biosphäre bürokratischen Gesetzen zu unterwerfen. Die relative gesellschaftliche Planungssicherheit der letzten Jahrzehnte aufgrund stabiler wirtschaftlicher Wachstumsraten, war eine seltene Ausnahme in der Geschichte der Menschheit. Vor uns liegt aufgrund verschiedener Ursachen jedoch ein neues Zeitalter des allgemeinen Zerfalls und des Chaos. Nur der Geist der Freiheit wird darin bestehen können. Antworten
  2. MQ sagt: Der Gedanke mit dem Stern und einem C in der Mitte fiel mir auch sofort ein, als ich das mit dem Ausweis las, irgendwie erschreckend diese Zeiten. Seit Jahren arbeitet der Kapitalfaschismus gegen die Würde der meisten Lebewesen auf dem Planet Erde. Heute ist das bloß geschickter verpackt, langsam verhungern oder stressige Arbeit führt auch zum Tod, das selbe bei der Massentierhaltung. Lebewesen wurden in jeder Weise entwürdigt. Antworten

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