Shayas großer Tag … der Sinn der Weihnacht‏

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Shayas großer Tag

Chush ist eine Schule in Brooklyn New York, für lernbehinderte Kinder.
Folgende berührende Geschichte wurde vom einem der Väter von Chush
auf einem Wohltätigkeits-Dinner erzählt und ist eine wahre Begebenheit.

Eines Tages liefen Shaya und sein Vater von der Schule nach Hause. Wie
üblich kamen sie an einem Baseballplatz vorbei, der auf ihrem Weg lag.

Diesmal fragte Shaya seinen Vater: „Meinst Du, sie lassen mich mal mitspielen?“

Shayas Vater hatte Angst vor solchen Fragen. Sein Sohn, der einfach viel
zu langsam und unbeholfen war, um mitspielen zu können, hatte viele
dieser ablehnenden Erfahrungen gemacht und sein Vater hätte ihm eine
weitere gern erspart. Aber sein Vater wusste auch, wenn er nicht für seinen
Sohn eintritt, wer sollte es dann tun?

Also gingen sie rüber zu einem Spieler, der am Rand des Feldes stand und
fragten ihn, ob Shaya mitspielen könne. Der Junge war verwirrt und schaute
sich hilfesuchend nach seinen Mitspielern um. Aber keiner hatte mitbekommen,
was da vorging. Deshalb nahm er es selbst in die Hand. „Wir liegen 6 Punkte
hinten und sind schon im 8. Inning (Baseball hat 9 Innings). Ich schätze, es kann
nicht schaden. Er soll sich einen Handschuh nehmen und aufs Feld kommen,
vielleicht kann er im 9. Inning auch mal schlagen.“

Dem Vater fielen Steine vom Herzen. Einfach mal dazu zu gehören war für
Shaya schon ein wunderbares Erlebnis.

Die anderen Spieler sahen Shaya, der ziemlich nahe am Abschlagpunkt stand.
Keiner hatte was dagegen, dass seine Mannschaft nun offiziell einen Spieler
mehr hatte. Alle Kinder in der Nachbarschaft kannten Shaya vom Sehen und
wussten, dass er ja eigentlich kein wirklicher Spieler ist.

Shayas Mannschaft verkürzte im 9. Inning auf 3 Punkte Rückstand und hatte
noch zwei Spieler im Feld. Es gab keine Möglichkeit mehr zu gewinnen. Shaya
bekam den Schläger und sollte nun schlagen. Auf dem Schlagmahl angekommen,
hielt er den Schläger nicht sehr professionell. Der Werfer des anderen Teams
ging zu ihm rüber und half ihm sich richtig aufzustellen.

Der erste Wurf war ziemlich langsam, aber Shaya schlug ins Leere.
Der zweite Wurf war noch leichter … aber wieder nichts.
Beim dritten Versuch entschied sich der Werfer für eine ganz langsame Bogenlampe

…. und Shaya traf.

Nichts Spektakuläres. Der Ball schlug ein paar Meter vor Shaya auf den Boden
und hüpfte weiter.

Ein Feldspieler rannte los, dem Ball entgegen. Shays Team rief: „Lauf Shaya, lauf“
und Shaya rannte los.

Der Fänger nahm den Ball, drehte sich zur ersten Base und holte aus. Beim Ausholen
blickte er auf den Fänger an der ersten Base, seinem Ziel. Dieser Junge sah dem
Fänger in die Augen und schüttelte den Kopf.

Der Fänger warf den Ball … ca. einem Meter über den Kopf seines Teamkameraden.
Der Junge an der ersten Base rannte los, dem Ball hinterher. Shaya erreichte die erste
Base und blieb wie angewurzelt stehen. Er hatte keinen Plan, wusste gar nicht, wie ihm
geschieht.

Wieder rief Shayas Team: „Lauf Shaya, lauf“ und so startete er wieder durch in Richtung
der zweiten Base.

Der Junge der ersten Base erreichte den Ball, holte aus und warf einen viel zu kurzen
Ball in Richtung der zweiten Base. Inzwischen hatte ein Mitspieler Shayas es geschafft
und erreichte die Homebase. Nur noch zwei Punkte Rückstand. Ein weiterer Spieler
erreichte dir dritte Base.

Der Fänger der zweiten Base rannte los, dem Ball entgegen, lief dabei an Shaya
vorbei und sah seinen aufgeregten, euphorischen und verwirrten Gesichtsausdruck.
Shaya rannte weiter und erreichte die zweite Base. Der Fänger nahm den Ball und
schleuderte ihm mit einem kräftigen Wurf in Richtung der dritten Base …

Nun schrien beide Teams aus vollen Kehlen: „Lauf Shaya, lauf“ und Shaya lief.

Mittlerweile lag Shayas Team nur noch einen Punkt zurück und Shaya war auf dem
Weg zur dritten Base – so wie der Ball auch. Der Ball aber, der lange vor Shaya an
der dritten Base ankommen wäre, flog mindestens zwei Meter am Fänger auf der
dritten Base vorbei weit ins Aussenfeld.

Der Fänger rannte los, um den Ball zu holen.

Alle Spieler aus beiden Teams drehten sich zu Shaya und riefen ihm zu, er solle
nicht wieder stehen bleiben an der Base, sondern direkt weiterlaufen.

„Lauf Shaya, lauf“.

Der Fänger des gegnerischen Teams holte den Ball ein und da er in Shayas Rücken
stand, zögerte er einen Moment und warf dann in Richtung Homebase. Shaya passierte
die Homebase kurz bevor der Ball beim dortigen Fänger ankam.

Es war unfassbar. Shaya hatte einen Homerun hingelegt. Das Spiel endete mit
Gleichstand, aber der Punktestand interessiert in diesem Moment niemanden
mehr. Alle rannten zur Homebase, nahmen Shaya auf die Schultern und feierten
seinen Homerun. Shaya fühlte sich wie ein Held.

Auf dem Weg nach Hause redete er ununterbrochen voller Euphorie von seinem
Erlebnis. In Sichtweise des Hauses rannte er los, um seiner Mutter davon zu berichten.

An diesem Tag in Brooklyn, New York hat ein Mensch ein ganz besonderes
Geschenk bekommen.

Ich wünsche euch allen eine besinnliche Zeit und hoffe, dass wir alle zumindest einen
Menschen finden, dem wir ein ähnliches Geschenk machen können.

Teile diese Geschichte mit deinen Freunden, gern auch in deinem Namen. Ein paar
werden sicherlich dabei sein, die sie inspiriert.

In diesem Sinne eine frohe Weihnachtszeit und einen hervorragenden Start in 2013

Heinz Badura

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Sehen Sie was für eine verrückte, wunderschöne Sache wir gemeinsam geschaffen haben‏

Liebe umwerfende Avaaz-Gemeinschaft,

2012 neigt sich dem Ende zu – deswegen möchte ich für einen Moment innehalten und reflektieren, was für eine verrückte, wunderschöne Gemeinschaft voller Hoffnung und Engagement wir gemeinsam geschaffen haben. Die Zahlen sind schwindelerregend —

Avaaz Wachstumskurve

17,2 Millionen von uns erhalten diese E-Mail heute und diese Zahl schießt jeden Tag weiter in die Höhe — wir sind fast doppelt so groß wie noch vor ein paar Monaten!
Wir kommen aus allen 194 Nationen, 1 Millionen aus Deutschland, 1,7 Millionen aus Brasilien und 700.000 aus Indien. Hier eine Weltkarte
Wir sind gemeinsam über 100 Millionen mal aktiv geworden, sowohl on- als auch offline, und haben über 250 Millionen Freunden von unseren Kampagnen berichtet
Unsere Stimmen haben Aufmerksamkeit auf kritische Themen gelenkt, mit über 15.000 Nachrichtenbeiträgen allein in diesem Jahr
400.000 von uns haben knapp 7 Millionen Dollar an Avaaz gespendet, welche an humanitäre und demokratische Organisationen weitergeleitet wurden
20.000 von uns haben bereits eigene Petition gestartet und fangen an, diese mit Hilfe unserer neuen Bürgerpetitionen-Plattform zu gewinnen

Der pakistanische Präsident unterzeichnet unsere Petitionen, die geholfen hat, 3 Millionen Kinder in die Schule zu schicken

Unsere gewaltige Aktion für Palästina direkt vor der EU-Kommission als sich die Außenminister trafen

Aber hinter diesen Zahlen steckt so viel mehr — tausende Geschichten von Menschen, die zusammenkommen mit einer Hoffnung, die stark genug ist, den vorherrschenden Zynismus zu überwinden und wirkliche Veränderung zu erreichen. Nicht nur im Kleinen, sondern mit wirklich weitreichenden Erfolgen.

Errinern Sie sich an Malala, das unglaublich mutige Mädchen, das von den Taliban in den Kopf geschossen wurde, weil es sich für die Bildung von Mädchen in Pakistan eingesetzt hat? Innerhalb einer Woche hat das Avaaz-Team mit Partnern in Pakistan einen ambitionierten Plan erarbeitet, damit alle Kinder zur Schule gehen können – und nachdem 886.000 von uns unsere Petition unterzeichnet hatten, hat der UN Bildungsgesandte Gordon Brown sie direkt an Präsident Zardari übergeben, welcher selbst die Petition unterzeichnete! Malala war „überwältigt“ als sie im Krankenhaus mit der Nachricht begrüßt wurde, dass Zardari Fördermittel gebilligt hat, damit 3 Millionen Kinder zusätzlich in die Schule gehen können! Brown hat unsere Mobilmachung als „ausschlaggebend“ bezeichnet.

Das war kurz bevor 1,8 Millionen von uns eine entscheidende Rolle darin gespielt haben, einen palästinensischen Staat zu schaffen. Nachdem Israel und die USA andere Länder dazu bewegen wollten bei der UN gegen Palästina zu stimmen, haben wir Meinungsumfragen in 4 Ländern durchführen lassen, tausende Telefonanrufe gemacht, mit Staatsführern Kontakt aufgenommen und eine 4-stöckige Flagge vor einem wichtigen Treffen der EU-Außenminister in Brüssel gehisst. In der entscheidenden Abstimmung haben nur 9 von 193 Ländern dagegen gestimmt! Der palästinensische Botschafter für Europa sagte „Avaaz spielte eine entscheidende Rolle darin, die Regierungen von einer Unterstützung des palästinensischen Antrags zu überzeugen. Ihre Solidarität und Ihre Unterstützung wird in ganz Palästina erinnert und gefeiert werden“.

Und Anfang diesen Jahres haben sage und schreibe 2,8 Millionen von uns eine kolosale Kampagne unterstützt um ACTA zu stoppen — ein entscheidender Sieg gegen globale Konzerne, die versuchen das Internet zu zensieren. Das Abkommen konnte gestoppt werden und der Präsident des Parlaments sagte, er war „schwer beeindruckt von Avaaz’s überwältigender Petition, welche vom europäischen Parlament sehr ernst genommen wurde“. Andere führende Mitglieder des Parlaments haben öffentlich unsere Stimmen zitiert, um den Einspruch der Öffentlichkeit zu demonstrieren.

Das sind nur 3 von buchstäblich hunderten Geschichten, die wir alleine über dieses Jahr erzählen können! Sehen Sie sich unsere Erfolgsseite an für eine Übersicht der größten Erfolge. Ich kann kaum erwarten zu sehen, was unsere Gemeinschaft in 2013 alles schaffen kann, vom Schutz des Regenwaldes und unserer Tierwelt bis hin zur Unterstützung der Bevölkerung in Syrien und des arabischen Frühlings und der Demontage des korrupten Medienreichs von Ruport Murdoch.

Wir haben wirklich etwas Unglaubliches geschaffen, einen Motor für Hoffnung und Veränderung in der Welt. Und jeder von uns hat dazu beigetragen, es Realität werden zu lassen. Das nächste Mal wenn Sie auf einem Abendessen mit Freunden oder auf einer Party sind, fragen Sie, ob sonst jemand Teil von Avaaz ist. Die Chancen stehen gut und vielleicht haben sie eine Unterhaltung über Themen, die wirklich wichtig sind. Denn wir können viel alleine erreichen, aber wenn wir zusammenkommen und zusammen bleiben ist nichts unmöglich.

Mit enormer Dankbarkeit für jede liebenswerte und engagierte Person in dieser einzigartigen Gemeinschaft,

Ricken und das gesamte Avaaz-Team

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Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und akzeptieren kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Unser engagiertes Online-Team sorgt dafür, dass selbst die kleinsten Beträge effizient eingesetzt werden: Spendensiejetzt

Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 17 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. („Avaaz“ bedeutet „Stimme“ oder „Lied“ in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

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Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/11

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/11

Unzufriedenheit

Eine Nachbetrachtung des Autors

Das größte Mysterium des Universums ist das Leben! Keiner fragt uns, ob
wir hierher kommen wollen, keiner weiß, woher wir kommen.
Wir treten wieder ab und werden auch dann nicht um unsere Zustimmung
gebeten. Wohin wir gehen, wissen wir ebenfalls nicht.

Dieses große Rätsel des Lebens, seinen Sinn und Zweck, versuchen wir seit
Urzeiten zu lösen.

Dass wir zu einem bestimmten Zweck auf diese Erde kommen, ist unzweifelhaft.
Kein Denker kann das bestreiten. Könnte es nicht sein, dass die große
Macht, die uns hierher gebracht hat, auch weiß, was sie mit uns vorhat, nachdem
wir die Schwelle überschreiten?

Wäre es dann nicht eine gute Idee, dem Schöpfer, der uns auf die Erde gesandt
hat, Anerkennung dafür zu leisten, dass er genug Intelligenz besitzt, um
zu wissen, was uns nach dem irdischen Tod erwartet? Könnte es nicht möglich
sein, mit dem Schöpfer sehr intelligent zusammen zu arbeiten, indem wir
die Kontrolle über unser Verhalten auf Erden übernehmen, um in Anstand
mit unseren Mitmenschen zu verkehren und möglichst viel Gutes in diese
Welt zu bringen?

Von der Geburt bis zum Tode richtet sich unser Denken immer auf das, was
uns fehlt.

Das kleine Kind, das sich auf dem Fußboden mit seinen Spielzeugen vergnügt,
sieht ein anderes Kind, das wieder andere Spielzeuge besitzt. Sofort will es
diese anderen Sachen haben.

Das herangewachsene Mädchen glaubt, dass ihr die Kleider anderer Mädchen
besser stünden als ihre eigenen und ahmt diesen Stil nach.

Der herangewachsene Junge sieht einen anderen Mann mit einer größeren
Sammlung an Geschäften, Banken oder Waren und sagt sich: „So ein Glückspilz!
Wie kann ich davon etwas für mich abzweigen?“

F.W. Wooworth, der Fünf- und Zehn-Cent-Dollar-König, stand an der Fünften
Avenue in New York, blickte zum hohen Metropolitan-Gebäude hinauf und
sagte: „Wie wunderbar! Ich werde noch einen höheren Turm bauen!“ Der krönende
Abschluss seiner Laufbahn war das Woolworth-Gebäude. Dieses Gebäude
versinnbildlicht das Wesen des Menschen, die Leistungen anderer übertrumpfen
zu wollen. Es ist ein Monument der Eitelkeit des Menschen, mehr
Existenzberechtigung hat es nicht.

Der kleine Zeitungsjunge am Kiosk beneidet den Geschäftsmann, der in seinem
Luxuswagen um die Kurve biegt und dann zu seinem Büro eilt. „So ein
tolles Leben“, sagt sich der Zeitungsjunge, „möchte ich auch haben!“ Und der Geschäftsmann
sitzt an seinem Schreibtisch und grübelt darüber nach, wie er
sein bereits pralles Bankkonto um eine weitere Million bereichern kann.

Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras immer grüner, sagt sich der Einfaltspinsel
und streckt seinen Hals, um heranzukommen.

Man lasse eine Horde Jungs in einem Obstgarten ihr Unwesen treiben und
sie werden mit Sicherheit die Äpfel von den oberen Zweigen herunterreißen,
während sie die bereits heruntergefallenen achtlos liegen lassen.

Der verheiratete Mann blickt den hübsch herausgeputzten Damen nach und
denkt sich, wie glücklich er doch wäre, wenn sich seine Ehefrau auch so adrett
anziehen würde. Vielleicht ist sie sogar viel hübscher, aber dies übersieht er,
weil „das Gras auf der anderen Seite des Zauns immer grüner ist“. Gar manche
Scheidung ist die Folge der männlichen Neigung, über diesen Zaun in den
Nachbarsgarten zu steigen.

Das Glück ist immer zu weit entfernt, um es greifen zu können. Es ist in Sichtweite,
aber nicht zum Greifen nah. Das Leben ist nie komplett, egal, wie viel
wir besitzen. Eines zieht das andere nach sich.

Die Dame des Hauses kauft sich einen hübschen Hut. Nun benötigt sie auch
ein Kleid, das dazu passt. Aber jetzt passen die Schuhe nicht mehr dazu. Und
die Handschuhe ebenfalls nicht.

Der Herr des Hauses wünscht sich ein Eigenheim. Ein kleines Häuschen, am
Waldrand vielleicht. Eines Tages ist es fertig – aber irgendetwas fehlt. Jetzt
braucht er Büsche und Blumen, Hecken und Pflanzen. Aber es fehlt immer
noch etwas. Jetzt errichtet er einen Zaun darum und schüttet Kieselsteine
auf die Auffahrt.

Nun braucht er einen Wagen. Dann eine Garage.

All das erreicht er mit der Zeit, aber jetzt ist es zu klein geworden. Er braucht
mehr Platz. Das Ford Coupé muss einem Cadillac weichen.

Und so geht es immer weiter …

Der junge Mann erhält ein Gehalt, das ihm und seine Familie ein gutes Auskommen
beschert. Dann wird er befördert und erhält einen Gehaltsvorschuss.
Legt er diesen auf das Sparkonto und lebt weiter wie bisher? Aber
nein. Sofort muss ein neuer Wagen her. Das Haus benötigt eine Veranda. Die
Frau braucht unbedingt eine neue Garderobe. Höchste Zeit, dass das alte
Geschirr wegkommt!

Steht er am Ende des Jahres besser da als vor der Gehaltserhöhung? Keineswegs!
Je mehr er hat, umso mehr will er. Diese Regel gilt für den Millionär
genauso wie für den Hungerleider.

Der junge Mann hat ein Mädchen kennen gelernt. Er glaubt, dass er ohne sie
nicht leben kann. Nachdem er sie hat, ist er nicht mehr sicher, ob er mit ihr leben
kann. Falls ein Mann Junggeselle bleibt, schimpft er sich selbst aus. Wie
kann er nur auf die Freuden einer Ehe verzichten? Falls er heiratet, wundert
er sich, wieso er sich hat „angeln“ lassen!

Und der Gott des Schicksals ruft aus: „Oh du Narr. Egal, wie du‘s machst, du machst
es immer verkehrt!“

An jeder Lebenskreuzung halten sich die Schelme der Unzufriedenheit im
Schatten verborgen und rufen hämisch:
„Wähl den Weg, den du willst. Wir kriegen dich doch!“

Letztendlich resigniert der Mensch und findet sich damit ab, dass ihm Glück
und Zufriedenheit nicht beschieden seien. Dann beginnt die Suche nach dem
Zauberwort, das ihm eine Welt auftun könnte, die er bisher nicht kannte.
Glück muss es doch geben, sicherlich ist es auf der anderen Seite, die Jenseits
genannt wird! Und so wendet er sich in seiner Verzweiflung den Heilslehren
zu.

Aber sein Leiden ist noch nicht zu Ende, es ist erst am Anfang.

Die Verheißungen und Gegenverheißungen verwirren ihn. Er weiß nicht, wohin
er sich wenden soll.

Immer auf der Suche, nie am Ziel – so ließe sich der Kampf des Menschen um
Glück und Zufriedenheit beschreiben. Das Leben ist ein ewiges Fragezeichen.
Was wir wollen, befindet sich immer in der Zukunft.

Und wenn wir es dann eines Tages erreicht haben, wollen wir es nicht mehr.

Unser Lieblingsautor ist ein Held und Genie, aber nur solange, bis wir ihn
persönlich kennen lernen. Letztendlich ist er nur ein Mann. Wie oft müssen
wir diese Lektion noch lernen? Sobald wir die Begrenzungen eines Menschen
sehen, verlieren wir das Interesse an ihm.

Wie schön ist doch dieser Berg in der Ferne! Je näher wir aber kommen,
umso mehr merken wir, dass es nur eine Ansammlung von Gesteinsbrocken,
Schmutz und Bäumen ist.

Schönheit, Glück und Zufriedenheit sind geistige Zustände. Sie können nur
aus der Fernsicht genossen werden. Das schönste Rembrandt-Gemälde verkommt
zu einer farbverschmierten Leinwand, wenn wir ihm zu nahe kommen.

Zerstört man einem Menschen seine nichterfüllten Träume, dann ist es vorbei
mit ihm.

Sobald der Mensch seiner angestrebten Visionen beraubt wird, ist er erledigt.
Die Natur hat den Menschen so konstruiert, dass sein größtes Glück
das unerfüllte ist. Vorfreude ist die schönste Freude. Was er hat, befriedigt
ihn nicht mehr. Die einzige Zufriedenheit erlangt er aus der Hoffnung auf künftige
Erlebnisse. Wenn die Hoffnung stirbt, stirbt auch in ihm etwas ab.

Die größte Ungereimtheit des Lebens ist, dass das meiste, was wir glauben,
nicht der Wahrheit entspricht. Russell Conwell schrieb, dass wir nicht in die
Ferne zu schweifen brauchen, um das Glück zu finden. Vielleicht! Doch wer
vermag es glauben?

Gelegenheiten kann man nur dort finden, wo man wirklich suchen will. Sonst
nirgends. Doch der Mensch ist so beschaffen, dass er immer andernorts
sucht.

Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, weil das Gras auf der anderen
Seite des Zauns grüner aussieht. Die Natur hat das so gewollt. So bringt sie
uns dazu, uns der lebenslangen Aufgabe zu widmen, durch Anstrengung zu
wachsen.

Ende Teil 3
Fortsetzung folgt mit Teil 4

Ihr „Zitat des Tages“ vom 03.12.2012‏

Ihr „Zitat des Tages“

Lieber Herr Heinz Badura,

heute, am 3. Dezember 2012, einen erfreulichen und erfolgreichen Tag für Sie!

Herzliche Grüße
Axel Haitzer

„Hausarbeit ist Menschenarbeit und nicht Frauenarbeit.“

Alice Schwarzer
Ist eine der bekanntesten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung. Sie ist Begründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma.
* 03.12.1942 in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen), Deutschland

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Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/10

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/10

Denn ich habe immer Angst davor gehabt, zu versagen und das hat sich in der
Tat bewahrheitet“.

Sie verurteilen sich zu Armut, Mittelmäßigkeit und Misserfolg oder Sie motivieren
sich zu ungeahnten Höhen – einzig und allein über Ihre Gedanken! Falls
Sie von sich selbst Erfolg verlangen und dieses Verlangen durch intelligente
Schritte unterstützen, ist Ihnen der Sieg gewiss. Bedenken Sie jedoch, dass
es nicht dasselbe ist, Erfolg zu verlangen und nur zu wünschen. Diesen Unterschied
sollten Sie herausfinden und für sich nutzen.

Wissen Sie noch, was die Bibel (im Matthäusevangelium) über jene sagt, die
Glauben wie ein Senfkorn besitzen? Entwickeln Sie ebenso viel Selbstbewusstsein
oder noch mehr! Was „andere sagen“ ist nicht von Belang. Diese anderen
werden Ihnen auf Ihrem Weg zum zentralen Ziel nicht zur Hilfe eilen. Sie
tragen in sich die gesamte Kraft, die Sie brauchen, um alles zu erhalten, was
Sie sich wünschen oder brauchen, und der beste Auslöser für diese Kraft ist
Ihr Glaube an sich selbst!

„Erkenne dich selbst!“

Das war der Rat der Philosophen in alten Zeiten. Sobald Sie sich wirklich
selbst kennen, wissen Sie auch, dass es sehrwohl sinnvoll ist, einen Spruch
aufzuhängen, welcher sagt: „Jeden Tag, so wie ich‘s mag, gelingt mir immer
mehr!“ Dieser Spruch ist vom französischen Apotheker Coué abgeleitet und
etwas abgewandelt. Ich habe keine Scheu davor, diese Art von Affirmation in
meinem Büro aufzuhängen und, worauf es noch mehr ankommt, daran zu
glauben, dass mir eine solche Aussage dabei hilft, ein positiverer und zielstrebigerer
Mensch zu werden.

Vor über fünfundzwanzig Jahren lernte ich meine erste Lektion im Fach
„Selbstbewusstsein“. Eines Nachts saß ich am offenen Kamin und hörte einer
Unterhaltung zwischen zwei älteren Männern zu. Es ging um Kapital und Arbeit.
Ohne dazu aufgefordert zu werden, gesellte ich mich zu ihnen und sagte
etwas darüber, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer ihre Streitigkeiten nach
der goldenen Regel beheben sollten. Meine Bemerkung löste bei einem dieser
Herren Interesse aus, er wandte sich mir überrascht zu und sagte:

„Da hast du recht, mein kluger Junge. Wenn du jetzt noch eine vernünftige Ausbildung
hättest, würdest du deinen Weg bestimmt machen“.

Diese Bemerkung fiel auf aufnahmebereite Ohren, auch wenn es das erste
Mal war, dass mir jemand Klugheit bescheinigte oder mir zutraute, etwas
Lohnenswertes zu erreichen. Diese Bemerkung brachte mich zum Nachdenken
und je mehr ich darüber nachdachte, umso sicherer wurde ich, dass sie
zutraf.

Meine jetzige Aufgabe und Tätigkeit wurde mit Sicherheit von dieser Bemerkung
ausgelöst.

Solche Anstöße haben oft eine nachhaltige Langzeitwirkung.

Nehmen Sie sich jetzt die Formel zum Aufbau des Selbstbewusstseins nochmals
vor.

Verinnerlichen Sie sie, denn sie wird die Kraftzentrale Ihres Bewusstseins
werden; diese Zentrale können Sie anzapfen, um auf Ihrem Lebensweg Kraft
zu schöpfen.
Andere werden nur dann an Sie glauben, wenn Sie selbst an sich glauben.
Sie werden sich auf Ihre Gedanken einstimmen und Ihnen gegenüber dieselben
Gefühle hegen, wie Sie sie sich selbst gegenüber hegen. Das Gesetz der
geistigen Telepathie wird dafür sorgen. Sie senden fortwährend aus, wie Sie
über sich denken und wenn Sie nicht an sich glauben, werden andere diese
gedankliche Schwingung aufnehmen und sie für ihre eigene halten. Sobald
Sie das Gesetz der geistigen Telepathie verstehen, wissen Sie auch, warum
das Selbstbewusstsein bei den fünfzehn Erfolgsgesetzen an zweiter Stelle
steht.

Lernen Sie jedoch auf jeden Fall auch den Unterschied zwischen einem
Selbstbewusstsein, das darauf beruht, was Sie wissen und was Sie tun können,
und einem Egoismus, der nur darauf beruht, was Sie wissen wollen und
tun könnten. Dies sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Falls Sie diese beiden
Ebenen nicht auseinander halten, werden Sie für kultivierte und gebildete
Menschen zu einer langweiligen, lächerlichen und lästigen Person. Selbstbewusstsein
ist nichts, das Sie lauthals „an die große Glocke hängen“ sollten,
sondern etwas, das durch intelligente Leistung und durch das Vollbringen
konstruktiver Taten zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Falls Sie Selbstbewusstsein haben, werden Ihre Mitmenschen dies bemerken.
Überlassen Sie diese Entdeckung ihnen. Die Menschen werden stolz auf
ihre Entdeckung sein und Sie werden vom Makel des Egoismus nicht befleckt.
Chancen und Gelegenheiten begeben sich nicht auf den Weg zu hochgradig
egoistischen Leuten, dieser Personenkreis zieht lediglich Kritik und spitze
Bemerkungen auf sich. Eigenlob ist nicht das rechte Maß für einen unabhängigen
Denker. Lassen Sie Ihr Selbstbewusstsein anhand Ihrer konstruktiven
Arbeit sprechen, dann brauchen Sie keine aufbauschenden Worte mehr.

Selbstbewusstsein ist das Ergebnis von Wissen und Kenntnissen. Erkennen
Sie sich selbst, seien Sie sich klar darüber, wie viel (oder wie wenig) Sie wissen,
warum Sie es wissen und was Sie mit diesem Wissen anfangen werden.
Bluffer tricksen sich selbst aus, geben Sie deshalb nicht vor, mehr zu wissen
als es der Fall ist. Für die Vorspiegelung falscher Tatsachen besteht keinerlei
Grund, weil jeder gebildete Mensch Sie bereits nach drei Minuten durchschauen
kann. Was Sie wirklich sind, wird eine lautere Sprache sprechen als
das, was Sie zu sein vorgeben.

Falls sie die vorhergehenden Warnhinweise aus dieser Kurseinheit beachten,
dürfte bereits dies einen Wendepunkt in Ihrem Leben darstellen.

Glauben Sie an sich selbst, aber erzählen Sie der Welt nicht, was Sie tun können.
Machen Sie es vor!

Sie sind nun bereit für die nächste Kurseinheit. Diese wird Sie auf der Erfolgsleiter
eine weitere Sprosse nach oben bringen.

Es gibt nur einen Menschen,
der nie etwas falsch
macht – das ist der,
der nie etwas anfängt.
Haben Sie keine Scheu
vor Fehlern.
Achten Sie lediglich
darauf, sie nicht
zweimal zu begehen!

Fortsetzung folgt!

Ihr „Zitat des Tages“ vom 02.12.2012‏

Ihr „Zitat des Tages“

Lieber Herr Heinz Badura,

heute, am 2. Dezember 2012, einen erfreulichen und erfolgreichen Tag für Sie!

Herzliche Grüße
Axel Haitzer

„Die schlechteste Münze, mit der man seine Freunde bezahlen kann, sind die Ratschläge. Nur die Hilfe ist die einzig gute.“

Ferdinando Coelestinus Galiani, auch Abbé Galiani
War ein italienischer Diplomat, Ökonom und Schriftsteller.
* 02.12.1728 in Chieti (Abruzzen), Italien
† 30.10.1787 in Neapel (Kampanien), Italien

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Ihr „Zitat des Tages“ vom 01.12.2012‏

Ihr „Zitat des Tages“

Lieber Herr Heinz Badura,

heute, am 1. Dezember 2012, einen erfreulichen und erfolgreichen Tag für Sie!

Herzliche Grüße
Axel Haitzer

„Wirklich innovativ ist man nur dann, wenn einmal etwas danebengegangen ist.“

Woody Allen
Ist ein Regisseur, Schriftsteller und Schauspieler.
* 01.12.1935 in Brooklyn (New York), USA

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