Ihr „Zitat des Tages“ vom 30.11.2012‏

Ihr „Zitat des Tages“

Lieber Herr Heinz Badura,

heute, am 30. November 2012, einen erfreulichen und erfolgreichen Tag für Sie!

Herzliche Grüße
Axel Haitzer

„Der Mensch sollte sich niemals genieren, einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, dass er sich entwickelt, dass er gescheiter ist als gestern.“

Jonathan Swift
War ein irischer Schriftsteller und Satiriker. Er hat unter anderen auch unter den Pseudonymen Isaac Bickerstaff, A Dissenter, A Person of Quality, A Person of Honour, M.B. Drapier, Dr. Shit geschrieben.
* 30.11.1667 in Dublin, Irland
† 19.10.1745 in Dublin, Irland

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Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/8

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/8

Die Macht der Gewohnheit

Da ich alle Schwierigkeiten, die sich einem in den Weg stellen, wenn es am
Verständnis der praktischen Umsetzung des Prinzips der Autosuggestion
mangelt, selbst erlebt habe, darf ich Ihnen kurz aufzeichnen, wie Sie sich der
Macht der Gewohnheit bedienen können, damit Sie das Prinzip der Autosuggestion
für Ihren Zweck nutzen können.

Die Gewohnheit entwickelt sich aus der Umgebung, daraus, dass man immer
wieder daselbe tut, denselben Gedanken nachhängt oder dieselben Worte
wiederholt. Die Gewohnheit lässt sich mit der Rille in einer Schallplatte vergleichen.
Bei diesem Vergleich entspricht das menschliche Bewusstsein der
Nadel, welche in die Rille greift. Bei einer durch gedankliche oder tätige Wiederholung
gut ausgeprägten Gewohnheit hat das Bewusstsein die Tendenz,
dieser Gewohnheit so genau zu folgen, wie die Nadel der Rille auf der Schallplatte
folgt.

Die Gewohnheit wird geschaffen, indem wiederholt einer oder mehrere der
fünf Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Tasten, Fühlen) in eine bestimmte Richtung
gelenkt wird (bzw. werden). Aufgrund dieses Wiederholungsprinzips entsteht
zum Beispiel eine Drogenabhängigkeit. Über dasselbe Prinzip entsteht
auch Trunksucht.

Nachdem die Gewohnheit gut verankert ist, steuert und lenkt sie die körperlichen
Aktivitäten automatisch. Dies können Sie sich bei der Entwicklung von
Selbstbewusstsein zunutze machen. Es geht um folgendes:

Richten Sie Ihre Bemühungen und Ihre Gedanken freiwillig – aber notfalls
auch durch Zwang – solange in der gewünschten Richtung aus, bis sich
die entsprechende Gewohnheit Ihrer bemächtigt und Ihre Bemühungen daraufhin
weiterhin in dieselbe Richtung lenkt!

Die mit dem Abschreiben und Wiederholen der Formel zum Aufbau des
Selbstbewusstseins verbundene Absicht ist es, in Ihnen die Gewohnheit zu
entwickeln, den Glauben an sich selbst zum vorherrschenden Gedanken zu
machen, bis dieser Gedanke über das Prinzip der Gewohnheit fest in Ihrem
Unterbewusstsein verankert ist.

Sie haben schreiben gelernt, indem Sie Ihre Arm- und Handmuskeln entlang
gewissen Buchstabenkonturen geführt haben und sich letztendlich die Gewohnheit
angeeignet haben, diese Konturen nachzuvollziehen. Nun schreiben
Sie problemlos und zügig und brauchen die Buchstaben nicht mehr langsam
zu bilden. Das Schreiben ist Ihnen zur Gewohnheit geworden.

Das Prinzip der Gewohnheit wird sich Ihrer geistigen Fähigkeiten ebenso bedienen,
wie es sich auf die physischen Muskeln Ihres Körpers auswirkt; dies
können Sie anhand der Beherrschung und Umsetzung dieser Lektion über
das Selbstbewusstsein leicht nachvollziehen. Jede Aussage, die Sie sich wiederholt
vorsagen oder jeder Wunsch, den Sie durch wiederholtes Formulieren
in Ihr Bewusstsein einpflanzen, wird sich letztendlich über die physischen
und äußeren Bemühungen Ihres Körpers Ausdruck verschaffen. Das Prinzip
der Gewohnheit ist das Fundament, auf dem diese Lektion über das Selbstbewusstsein
ruht, und wenn Sie die hier enthaltenen Anweisungen verstehen
und umsetzen, werden Sie mit Sicherheit bald aus eigener Anschauung mehr
über das Gesetz der Gewohnheit erfahren als hier erläutert werden könnte.

Vermutlich können Sie noch nicht ermessen, welche Möglichkeiten in Ihren
brachliegen. Diese Möglichkeiten warten nur darauf, aus dem Dornröschenschlaf
erweckt zu werden und Sie können sich keine bessere Vorstellung
dieses Potenzials machen, als ein genügend großes Selbstbewusstsein aufzubauen,
damit Sie über die normalen Einflüsse Ihrer Umwelt hinauswachsen.

Das menschliche Bewusstsein ist eine wunderbare und rätselhafte Vorrichtung.
An diese Tatsache wurde ich vor einiger Zeit erinnert, als ich mir Emersons
Abhandlungen vornahm und seine Ausführungen über die geistigen Gesetze
las. Es geschah etwas Sonderbares. In diesem Aufsatz, den ich bereits
Dutzende von Male gelesen hatte, fand ich auf einmal Passagen, die sich mir
vorher nicht erschlossen hatten, weil sich mein Bewusstsein seit der letzten
Lektüre darauf vorbereitet hatte, diese Inhalte nun besser zu verstehen.

Das menschliche Bewusstsein ist ständig dabei, sich weiterzuentwickeln. Es
entfaltet sich ständig, wie die Blütenblätter einer Blume, bis es den maximalen
Entwicklungsstand erreicht hat. Wo sich dieses Maximum befindet, wo es
endet – falls es überhaupt irgendwo endet -, das entzieht sich unserer Kenntnis
und ist nicht zu beantworten, der Grad der Entfaltung scheint jedoch
entsprechend der Natur des Einzelnen und dem Grad, in dem er sich geistig
betätigt, zu variieren. Ein Bewusstsein, das täglich zum analytischen Denken
veranlasst wird, scheint sich rascher zu entfalten und weiterzuentwickeln.

In Louisville, Kenntucky, lebt Mr. Lee Cook, ein Mann ohne Beine, der im Rollstuhl
sitzt. Mr. Cook ist von Geburt an ohne Beine und dennoch ist er der
Inhaber eines großen Unternehmens und ein Self-made-Millionär. Er hat bewiesen,
dass ein Mann auch ohne Beine seinen Weg machen kann, wenn er
nur über genügend Selbstbewusstsein verfügt.

In New York City gibt es einen starken und klugen Mann, ebenfalls ohne Beine,
der sich jeden Nachmittag die Fünfte Avenue hinaufrollt, um mit einer Mütze
in der Hand seinen Lebensunterhalt zu erbetteln. Sein Kopf ist vielleicht ebenso
klug wie der der meisten anderen.

Dieser junge Mann könnte es Mr. Cook aus Louisville nachmachen – wenn er
es sich nur selbst vorstellen könnte!

Henry Ford besitzt mehr Dollar-Millionen als er je aufbrauchen kann. Vor wenigen
Jahren noch war er als Maschinist beschäftigt, hat kaum eine schulische
Ausbildung vorzuweisen und besaß kein Kapital. Dutzende anderer Männer,
einige davon intelligenter als er, arbeiteten im selben Betrieb. Ford streifte
das Armutsbewusstsein ab, entwickelte Selbstbewusstsein, dachte an Erfolg
und erlangte ihn. Seine früheren Kollegen haben ihren Weg so gut gemacht,
wie sie es sich eben vorstellen konnten.

Milo C. Jones aus Wisconsin war vor einigen Jahren von einer Lähmung betroffen.
Diese war so stark, dass er sich im Bett nicht mehr selbst umdrehen
und nicht einmal mehr einen Körpermuskel bewegen konnte. Sein Körper
war zu nichts mehr zu gebrauchen, aber sein Gehirn funktionierte. In seinem
Bett liegend benutzte Mr. Jones sein Gehirn dazu, sein zentrales Ziel auszuarbeiten.
Dieses Ziel war sicherlich kein hehres, aber es handelt sich um ein
zentrales Anliegen, etwas, das er vorher nie gekannt hatte.

Sein zentrales Ziel bestand darin, eine Schweinswurst herzustellen. Er rief
seine Angehörigen zusammen und offenbarte ihnen seine Pläne. Danach
wies er sie in die Umsetzung ein.

Mit nichts anderem als einem funktionierenden Denkapparat und jeder Menge
Selbstbewusstsein schuf sich Milo C. Jones einen weithin bekannten Namen
als der Hersteller der „Little Pig Sausage“ und häufte damit ein Vermögen
an.

All dies, nachdem es ihm eine Lähmung unmöglich gemacht hatte, seine eigenen
Hände gebrauchen zu können.

Wo Gedanken herrschen, findet sich die Kraft!

Henry Ford erwirtschaftete Millionen von Dollar und tut dies auch jetzt noch
Jahr für Jahr, weil er an Henry Ford glaubte, diesen Glauben in ein zentrales
Ziel umsetzte und dieses Ziel mit Hilfe eines klaren Plans verwirklichte. Die
übrigen Maschinisten, die vorher Seite an Seite mit Ford gearbeitet haben,
konnten sich nichts anderes vorstellen als eine wöchentliche Lohntüte. Und
deshalb bekamen sie auch nicht mehr! Sie verlangten für sich selbst nicht
mehr.

Hier Ihre Inspiration des Tages Nr.335;

Gar manches
geht verloren,
weil niemand
darum bittet

Englisches Sprichwort

Falls Sie für sich mehr erhalten wollen, dann verlangen Sie mehr – von sich
selbst!

In Ihnen gibt es ein „gewisses Etwas“, das Sie in ungeahnte Höhen emportragen
kann. Es braucht nur angestoßen zu werden. So wie ein Geiger mit Hilfe
seines Instruments die schönsten und mitreißendsten Melodien spielen kann,
gibt es auch für Sie einen äußeren Einfluss, der sich auf Ihr Denken auswirkt
und Sie in dem von Ihnen gewählten Bereich dazu veranlassen kann, eine Meistersymphonie
des Erfolgs vorzutragen. Niemand weiß, welche verborgenen
Kräfte in Ihnen brachliegen. Nicht einmal Sie selbst kennen Ihr Potenzial und
werden es nur kennen lernen, wenn Sie mit diesem Auslöser in Kontakt kommen,
der Sie zu größeren Taten treibt und Ihren geistigen Horizont erweitert,
der Ihr Selbstbewusstsein stärkt und in Ihnen den Wunsch auslöst, mehr aus
Ihrem Leben zu machen.

Es ist nicht allzu abwegig, davon auszugehen, dass ein Wort, ein Satz, eine
Aussage oder eine Anregung in diesem sechzehnteiligen Erfolgskursus in
Ihrem Fall den benötigten Anstoß gibt, damit Sie Ihren Schicksalskurs neu
bestimmen und Ihre Gedanken und Energien in eine Richtung lenken, die Ihr
Lebensziel neu definieren. Seltsamerweise kommen die meisten wichtigen
Wendepunkte im Leben häufig völlig unerwartet, was den Zeitpunkt als auch
die Art anbelangt. Mir fällt in diesem Zusammenhang ein typisches Beispiel
ein, wie sich scheinbar belanglose Lebenserfahrungen vielmals rückblickend
als die wichtigsten herausstellen und ich erzähle diese gerne, weil sie zeigen,
was erreichbar ist, wenn ein Mensch den Wert des Selbstvertauens
erkennt.

Fortsetzung folgt!

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/7

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/7

Die Frau, die diesen Text verfasste, war eine praktische Psychologin ersten
Ranges! Unter dem Einfluss und der Anleitung einer solchen Frau kann
jeder Mann Erstaunliches vollbringen!

Untersuchen Sie dieses Credo. Sie werden dann feststellen, wie freizügig das
persönliche Fürwort benutzt wird. Es beginnt mit einer einwandfreien Bejahung
des Selbstbewusstseins. Kein Mann könnte dieses Credo übernehmen,
ohne damit gleichzeitig eine positive Einstellung aufzubauen, die ihm auf seinem
Lebensweg nach oben trägt.

Dieses Credo ist ohne weiteres für jeden Verkäufer geeignet. Es wird Ihren
Erfolg sicherlich nicht behindern, wenn Sie es sich zu eigen machen. Doch
das reicht nicht aus.

Sie müssen es praktizieren!

Lesen Sie es so oft durch, bis Sie es auswendig können. Dann wiederholen
Sie es einmal täglich, bis Sie es förmlich aufgesogen haben. Bewahren Sie
ein Exemplar davon in Sichtweite auf; dieses dient Ihnen als Gedächtnishilfe.
Auf diese Weise nutzen Sie das Prinzip der Autosuggestion für die Entwicklung
von Selbstbewusstsein und Zuversicht. Kümmern Sie sich nicht darum,
welche Meinung andere zu dieser Vorgehensweise haben. Denken Sie daran,
dass es um Ihren Lebenserfolg geht und dass Ihnen dieses Credo bei entsprechender
Umsetzung dabei helfen wird.

In Kurseinheit zwei haben Sie erfahren, dass eine Idee, die Sie Ihrem Unterbewusstsein
durch ständige Wiederholung fest einprägen, automatisch ein
Plan oder eine Vorgabe wird, anhand derer eine unsichtbare Macht Ihre Bemühungen
auf die Erreichung des im Plan aufgeführten Ziels lenkt.

Sie haben auch erfahren, dass das Prinzip, über welches Sie jede Idee in
Ihr Unterbewusstsein versenken können, das Prinzip der Autosuggestion ist,
was nichts anderes bedeutet, als dass Sie Ihrem eigenen Bewusstsein eine
Suggestion vorgeben. Dieses Prinzip der Autosuggestion meinte Emerson,
als er schrieb:
„Nur Sie selbst können sich Seelenfrieden verschaffen“.

Sie tun gut daran, sich daran zu erinnern, dass nur Sie selbst sich Erfolg
verschaffen können. Sicherlich benötigen Sie auch die Mitwirkung anderer,
zumindest, falls Sie weitreichende Ziele anstreben, aber diese Mitwirkung
werden Sie nur dann erhalten, wenn Sie Ihr Bewusstsein mit der positiven
Haltung des Selbstbewusstseins imprägnieren können.

Vielleicht haben Sie sich gefragt, wieso einige wenige in so hochbezahlte Positionen
aufrücken, während andere in ihrer unmittelbaren Nähe, die über dieselbe
Ausbildung verfügen und scheinbar dieselbe Arbeit verrichten, nicht so
weit kommen. Suchen Sie sich zwei beliebige Personen dieses Typus aus, studieren
Sie sie; der Grund für dieses Auseinanderklaffen wird Ihnen dann bald
offenkundig werden. Sie werden feststellen, dass derjenige, der vorankommt,
an sich glaubt. Sie werden auch feststellen, dass hinter seinem Glauben ein
dynamisches und tatkräftiges Handeln steht und dass er anderen vermitteln
kann, dass er an sich glaubt. Sie werden des Weiteren bemerken, dass sein
Selbstbewusstsein ansteckend wirkt, es bezieht andere ein und zieht andere
an.

Jede Seele birgt in sich den
Samen einer großartigen
Zukunft.

Dieser Same kann jedoch nur
keimen – oder gar zur
Reife gelangen -,
wenn ein nützlicher Dienst
erbracht wird.

Sie werden auch feststellen, dass derjenige, der nicht vorankommt, durch
seinen Gesichtsausdruck, durch seine Körperhaltung, durch mangelnde Dynamik
in seinem Schritt und durch seine Sprechweise immer wieder zum
Ausdruck bringt, dass es ihm an Selbstbewusstsein mangelt. Einem Menschen,
der nicht an sich selbst glaubt, widmet niemand viel Aufmerksamkeit.

Ein solcher Mensch zieht andere nicht an, weil sein Bewusstsein eine negative
Kraft ist, die abstößt statt anzuziehen.

In keinem anderen Bereich spielt das Selbstbewusstsein, beziehungsweise
der Mangel daran, eine so große Rolle wie im Außendienst und im Verkäuferberuf.
Sie brauchen kein Charakteranalytiker zu sein, um gleich beim ersten
Kontakt festzustellen, ob ein Verkäufer oder eine Verkäuferin über die
Gabe des Selbstbewusstseins verfügt. Die Zeichen sind unübersehbar. Falls
er über Selbstbewusstsein verfügt, flößt er Ihnen Vertrauen in sich und in
seine Angebote ein.

Wir gelangen nun zu dem Punkt, an dem Sie das Prinzip der Autosuggestion
für die Entwicklung einer positiven, dynamischen und zuversichtlichen Person
zunutze machen können.

Sie werden gebeten, die Formel auf der folgenden Seite
abzuschreiben,
zu unterzeichnen und
auswendig zu lernen.

Formel zur Förderung
meines Selbstbewusstseins

Erstens: Ich weiß, dass ich die Fähigkeit besitze, mein zentrales Ziel
zu erreichen. Deshalb verlange ich von mir ausdauernde,
initiative und ständige Bemühungen auf mein Ziel hin.

Zweitens: Ich weiß, dass sich meine vorherrschenden Gedanken letztendlich
in äußere, körperliche Aktionen umsetzen und nach
und nach als Realität zeigen werden. Deshalb konzentriere
ich mich täglich dreißig Minuten lang darauf, mich als der
Mensch vorzustellen, der ich sein möchte, indem ich vor
meinem inneren Auge ein plastisches Bild meines Ideals
entstehen lasse.

Drittens: Ich weiß, dass sich über das Prinzip der Autosuggestion
jeder Wunsch, den ich beharrlich in meinem Bewusstsein
halte, auf praktischem Wege Ausdruck verschaffen wird.
Deshalb verwende ich täglich zehn Minuten darauf, die in
diesen sechzehn Lektionen genannten Erfolgsvoraussetzungen
zu entwickeln.

Viertens: Ich habe mein zentrales Ziel für die kommenden fünf Jahre
klar abgesteckt und schriftlich erfasst. Ich habe für meine
Leistungen für jedes dieser fünf Jahre auch einen Preis
festgesetzt. Diesen Preis werde ich durch strikte Anwendung
eines effizienten und zufrieden stellenden Dienstes,
den ich im voraus erbringe, verdienen und erhalten.

Fünftens: Ich weiß, dass jeder Wohlstand und jede Position nur Bestand
haben kann, wenn sie auf Wahrheit und Gerechtigkeit
beruhen. Deshalb nehme ich an einer geschäftlichen
Transaktion nur dann teil, wenn sie zum Wohle aller Beteiligten
ist. Die Kräfte, die ich nutzen will, und die Mitarbeit
anderer Menschen werde ich stets erfolgreich anziehen.
Andere unterstützen mich gerne, weil ich sie zuerst gerne
unterstütze. Ich weiß, dass mir nur eine positive Einstellung
Erfolg bringen kann und werde deshalb allen genüber wohlgesonnen
sein. Andere glauben an mich, weil ich an sie und
an mich glaube.

Ich setze meinen Namen unter diese Formel, lerne sie auswendig und wiederhole
sie einmal täglich laut und mit der absoluten Zuversicht, dass sie
sich nach und nach auf mein gesamtes Leben auswirken wird. Auf diese
Weise werde ich in dem von mir gewählten Bereich ein erfolgreicher und
glücklicher Mensch!
Unterzeichnet: -___________________________________

Bevor Sie die Formel auf der vorher gehenden Seite unterzeichnen, sollten
Sie sich vergewissern, dass Sie sich nach den Anweisungen richten. Diese
Formel bedient sich eines Gesetzes, das kein Mensch erklären kann. Die Psychologen
nennen es das Prinzip der Autosuggestion und damit wollen wir es
bewenden lassen. Bedenken Sie jedoch eines: Egal, wie man dieses Prinzip
bezeichnen mag – es funktioniert. Daran gibt es nicht den geringsten Zweifel!
Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Tatsache zu berücksichtigen:
Ebenso wie elektrischer Strom die Räder der Industrie antreiben und der
Menschheit auf Millionen unterschiedlicher Arten dienen kann, kann sie bei
falscher Anwendung ein Leben auch auslöschen. Dasselbe gilt für das Prinzip
der Autosuggestion. Es kann Ihnen inneren Seelenfrieden und finanziellen
Wohlstand bescheren und es kann sie auch zu lebenslangem Leid und Armut
führen. Alles hängt von seiner Anwendung ab.
Falls Sie Zweifel und Skepsis in Ihr Denken lassen und sich das Erreichen
Ihres Zieles nicht vorstellen können, wird dieses Prinzip der Autosuggestion
den Geist des Zweifels annehmen und Ihr Unterbewusstsein damit überfluten,
bis dies zu Ihrem vorherrschenden Gedankengut wird. Langsam, aber
sicher, wird es Sie dann in den Strudel des Scheitern ziehen.
Falls Sie Ihrem Unterbewusstsein jedoch Gedanken des zuversichtlichen
Selbstbewusstseins einflößen, wird das Prinzip der Autosuggestion diese Zuversicht
übernehmen und dies wird zu ihrem vorherrschenden Gedankenstrom.
Dieser positive Strom wird Ihnen helfen, Hürden zu überwinden und
Hindernisse zu meistern –

bis Sie Ihr Ziel erreicht haben!

Fortsetzung folgt!

Ihr „Zitat des Tages“ vom 29.11.2012‏

Ihr „Zitat des Tages“

Lieber Herr Heinz Badura,

heute, am 29. November 2012, einen erfreulichen und erfolgreichen Tag für Sie!

Herzliche Grüße
Axel Haitzer

„Aller Anfang ist leicht. Erst die Vollendung ist schwer.“

Carl Moritz von Cammerloher
War ein österreichischer Maler.
* 29.11.1882 in Wien, Österreich
† 30.05.1945 in Wien, Österreich

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Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/6

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/6

Ohne diese unabdingbaren Eigenschaften wird der Mensch auf den Flügeln
der Ungewissheit durchs Leben gewirbelt, so wie ein trockenes Blatt durch
die Winde mal hierhin, mal dorthin geweht wird.

Sich Durchkämpfen-Müssen ist keineswegs ein Nachteil, es ist ein entschiedener
Vorteil, weil es Eigenschaften zur Entwicklung bringt, die ansonsten
ständig brachliegen würden. Gar mancher hat seinen Platz auf der Welt gefunden,
weil er gezwungen war, bereits in frühen Jahren um seine Existenz
zu kämpfen. Das Nichtwissen um die Vorteile dieses Durchboxens hat schon
manche Eltern zu der Aussage veranlasst: „Als ich jung war, musste ich schwer arbeiten,
meine Kinder sollen es einmal leichter haben!“ Bedauernswerte Geschöpfe!
Den Kindern alles in den Schoß zu legen, erweist sich für den jungen Mann
oder die junge Frau später meist als große Hürde bei der Bewältigung der
Anforderungen des Lebens. Auf dieser Welt gibt es Schlimmeres als bereits
früh dazu angehalten zu werden, sich an Arbeit zu gewöhnen. Zu arbeiten –
und dabei sein Bestes zu geben – trägt zur Entwicklung von Selbstdisziplin und
Willensstärke bei und bringt darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Tugenden
mit sich, welche durch Müßiggang niemals erreicht werden.

Die fehlende Notwendigkeit, sich selbst zu bemühen, schafft nicht nur einen
schwach ausgeprägten Ehrgeiz und eine schwächliche Willenskraft, sondern
– was noch schlimmer ist -, sie versetzt den Menschen in einen Zustand
der Lethargie, welcher zu einem Verlust des Selbstbewusstseins führt. Der
Mensch, der „sich gehen lässt“, weil ein weiterer Einsatz nicht mehr notwendig
ist, bedient sich insofern sehr nachhaltig des Prinzips der Autosuggestion,
als er sein eigenes Selbstbewusstsein untergräbt. Ein solcher Mensch wird
sich letztendlich eine geistige Einstellung aneignen, die ihn mit Verachtung
auf andere blicken lässt, die nach wie vor ihren Einsatz bringen müssen.

Das menschliche Bewusstsein – gestatten Sie mir diese Wiederholung – lässt
sich mit einer elektrischen Batterie vergleichen. Es kann positiv oder negativ
geladen sein. Das Selbstbewusstsein ist die Eigenschaft, mit der das Bewusstsein
neu aufgeladen und positiv ausgerichtet wird.

Übertragen wir diesen Gedankengang auf die Verkaufskunst und sehen wir
uns an, welche Rolle das Selbstbewusstsein in diesem Bereich einnimmt. Einer
der größten Verkäufer dieses Landes war ein Angestellter in einem Zeitungsverlag.

Es wird sich für Sie lohnen, die Vorgehensweise, über die er sich den Titel
„Spitzenverkäufer der Weltklasse“ verdient hat, zu analysieren.

Es handelte sich um einen schüchternen jungen Mann, der lieber zurückgezogen
lebte. Es war eine jener Personen, die sich am liebsten durch die Hintertüre
hinausschlichen, um ihren Platz ganz hinten auf den Zuschauerbänken
des Lebens einzunehmen. Eines Abends hörte er einen Vortrag über das
Thema des Selbstbewusstseins und dieser Vortrag beeindruckte ihn so sehr,
dass er den Raum mit der festen Absicht verließ, sich von seinem bisherigen
Trott zu befreien.

Er suchte den Geschäftsleiter der Zeitung auf und bat um eine Stelle als
Werbeakquisiteur. Diese wurde ihm auf Provisionsbasis gegeben. Jeder im
Verlag ging davon aus, dass dieser junge Mann scheitern würde, da diese Art
der Akquise sehr positive Eigenschaften und Verkaufsfertigkeiten verlangte.

Ist es nicht sonderbar,
wie sehr wir uns vor
dem fürchten,
was nie eintritt?
Dass wir unsere Eigeninitiative
aus Angst
vor der Ablehnung
zerstören, wenn die
Ablehnung in Wirklichkeit
ein Stärkungsmittel ist
das wir in tiefen Zügen
zu uns nehmen sollten!

Er begab sich in sein Büro und erstellte eine Liste bestimmter Kaufleute,
welche er aufzusuchen gedachte.

Man könnte nun annehmen, dass sich in dieser Liste die Namen von Leuten
befunden hätten, von denen er annehmen konnte, dass er hier mit dem geringsten
Aufwand Werbeanzeigen erhalten könne. Doch nichts dergleichen!
Auf dieser Liste befanden sich nur die Namen von Geschäftsleuten, bei denen
andere Akquisiteure bereits gescheitert waren. Seine Liste bestand aus
zwölf Namen. Bevor er sich daran machte, den ersten Besuch abzustatten,
ging er in den Stadtpark, nahm seine Liste mit den zwölf Namen hervor und
las sie hundertmal durch. Dabei sagte er sich vor: „Vor Ablauf dieses Monats
werden Sie bei mir eine Werbeanzeige in Auftrag geben!“

Dann führte er seine Besuche durch. Am ersten Tag erhielt er von drei
dieser „unmöglichen“ Klienten einen Auftrag. Im Laufe der Woche noch zwei
weitere. Zum Monatsende hatte er mit einer einzigen Ausnahme von allen
übrigen Geschäftsleuten auf seiner Liste Werbeinserate erhalten. Im nächsten
Monat verkaufte er nichts. Der Grund lag darin, dass er nur diesen einen
ablehnenden Geschäftsmann aufsuchte, die anderen nicht. Jeden Morgen,
gleich nachdem der Laden öffnete, suchte er diesen Ladenbesitzer auf und
dieser antworte ein um das andere Mal: „Nein!“ Der Geschäftsmann wusste,
dass er keine Werbung schalten wollte, der junge Mann wusste dies nicht.
Wenn der Ladenbesitzer ablehnte, hörte der junge Akquisiteur nichts davon,
er kam einfach wieder. Am letzten Tag des Monats sagte der Ladenbesitzer,
nachdem er bereits dreißig Mal „Nein“ gesagte hatte:

„Sehen Sie, junger Mann, jetzt haben Sie einen ganzen Monat damit vergeudet, mir etwas
zu verkaufen.
Sagen Sie mir eins: Warum haben Sie Ihre Zeit vertan?“

„Meine Zeit vertan? Wie kommen Sie darauf?“, antwortete er, „ich bin zur Schule gegangen
und Sie waren mein Lehrer. Ich kenne jetzt alle Gründe, die ein Geschäftsmann
vorbringen kann, um nicht zu kaufen. Und im übrigen habe ich mich in der Kunst des
Selbstbewusstseins geschult“.

Der Kaufmann sagte: „Ich darf Ihnen auch etwas gestehen. Auch ich bin zur Schule
gegangen und Sie waren mein Lehrer. Sie haben mir die Lektion der Beharrlichkeit
vermittelt, welche für mich unbezahlbar ist. Um Ihnen meine Wertschätzung zu zeigen,
werde ich mein Schulgeld entrichten und Ihnen einen Auftrag für ein Inserat erteilen“.

Das war der Beginn einer äußerst lohnenden Laufbahn, die diesen jungen
Mann später zum Millionär machen sollte.

Dies gelang ihm deshalb, weil er sein eigenes Bewusstsein mit einem genügend
großen Selbstbewusstsein aufgeladen hatte, so dass dies eine unwiderstehliche
Kraft für ihn wurde. Als er sich hinsetzte, um seine Liste mit zwölf
Namen zu verfassen, tat er etwas, was neunundneunzig von hundert Leuten
nie getan hätten: er wählte die Leute aus, bei denen das Verkaufen schwierig
war, weil er verstand, dass der Widerstand bei ihm Stärke und Selbstbewusstsein
entwickeln würde. Er war einer der wenigen, die verstehen, dass
alle Flüsse und einige Menschen krummen Wegen folgen, weil sie nach dem
geringsten Widerstand suchen!

Gestatten Sie mir an dieser Stelle eine kleine Abschweifung und Unterbrechung
dieses Gedankenganges. Die nächsten Worte richten sich an die Ehefrauen
und Partnerinnen. Nur an diese. Nicht an die Ehemänner.

Aufgrund meiner Untersuchung von über 16.000 Personen, bei denen es
sich überwiegend um Verheiratete handelt, habe ich etwas gelernt, das für
die Ehefrauen von großemWert sein dürfte:

Es steht in Ihrer Macht, Ihren Mann jeden Werktag mit einem so großen Gefühl
des Selbstbewusstseins zur Arbeitstelle oder in sein Geschäft gehen zu
lassen, dass er die steinigen Hürden des Tages erfolgreich überwindet und
mit einem Lächeln auf dem Gesicht abends wieder nach Hause zurückkehrt.
Mir ist der Fall eines Mannes bekannt, der eine Frau mit falschen Zähnen
heirate. Eines Tages fielen ihr das Gebiss aus dem Mund auf das Essgeschirr,
welches zerbrach. Der Ehemann nahm die Teile in die Hand und untersuchte
sie. Er zeigte so viel Interesse daran, dass die Frau sagte:
„Du könntest solche Zähne herstellen, wenn dich das interessiert“.

Dieser Mann war ein Farmer, dessen Ehrgeiz niemals über die Grenzen seiner
kleinen Farm hinausreichte – bis zu dem Zeitpunkt, als seine Frau diese
Bemerkung fallen ließ. Sie legt ihre Hand auf seine Schulter und ermutigte ihn,
ein solches Gebiss herzustellen. Sie redete ihm solange zu, bis er tatsächlich
anfing und heute ist er einer der bekanntesten Zahnärzte im Staate Virginia.
Ich weiß das aus erster Hand: es ist mein Vater!

Niemand kann die Möglichkeiten vorhersagen, welche dem Mann zur Verfügung
stehen, dessen Frau hinter ihm steht und ihn zu größeren Taten
anspornt, denn es ist wohlbekannt, dass eine Frau einen Mann zu förmlich
übermenschlichen Leistungen anregen kann. Es ist Ihr Recht – ja, es ist Ihre
Pflicht -, Ihren Mann zu ermutigen, lohenswerte Leistungen zu vollbringen, bis
er seinen Platz gefunden hat. Kein anderer Mensch auf Erden hat denselben
Einfluss auf Ihren Mann wie Sie! Vermitteln Sie ihm, dass Sie glauben, dass er
alles Realistische erreichen kann, bis er selbst es glaubt, und Sie werden ihm
damit einen übergroßen Dienst erweisen.

Einer der erfolgreichsten Männer in seiner Branche gibt öffentlich zu verstehen,
dass er seine Erfolge seiner Frau zu verdanken hat. Nach der Eheschließung
schrieb sie ein Credo, das er dann unterzeichnete und über seinem
Schreibtisch aufhing. Es lautete folgendermaßen:

Ich glaube an mich. Ich glaube an alle, die mit mir zusammen arbeiten. Ich glaube an
meinen Arbeitgeber. Ich glaube an meine Freunde. Ich glaube an meine Familie. Ich
glaube, dass Gott mir alles leihen wird, was ich brauche, um Erfolg zu haben, sofern
ich durch treue und ehrliche Dienste mein Bestes tue. Ich glaube an das Gebet und
schließe abends meine Augen erst dann, nachdem ich um göttliche Führung gebeten
habe. Ich bin anderen gegenüber, die das nicht glauben, tolerant. Ich glaube, dass
Erfolg das Ergebnis intelligenter Bemühungen ist und dass er nicht von Glücksfällen,
Kniffen oder Beziehungen zu Freuden, anderen Menschen oder meinem Arbeitgeber
abhängt. Ich glaube, dass mir das Leben zurückgibt, was ich ihm gebe, deshalb
achte ich darauf, mich anderen gegenüber vorbildlich zu verhalten. Ich werde andere,
die nicht nach meinem Geschmack sind, nicht verunglimpfen. Ich werde meine
Arbeit nicht vernachlässigen, unabhängig davon, wie andere dies handhaben. Ich
werde die beste Leistung erbringen, zu der ich in der Lage bin, weil ich gelobt habe,
ein gelungenes Leben zu führen und ich weiß, dass Erfolg immer das Ergebnis eines
bewussten und effizienten Einsatzes ist. Ich vergebe allen, die mich gekränkt haben,
weil ich weiß, dass auch ich bisweilen andere kränken werde und deren Verzeihen
benötigte.

Fortsetzung folgt!

Ihr „Zitat des Tages“ vom 28.11.2012‏

Ihr „Zitat des Tages“

Lieber Herr Heinz Badura,

heute, am 28. November 2012, einen erfreulichen und erfolgreichen Tag für Sie!

Herzliche Grüße
Axel Haitzer

„Wenn die Passion fehlt, fehlt alles. Ohne Leidenschaft ist nichts zu erreichen.“

Alberto Moravia
War ein italienischer Schriftsteller.
* 28.11.1907 in Rom (Latium), Italien
† 26.09.1990 in Rom (Latium), Italien

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Telefon +49 (0) 80 31- 222 76 56, E-Mail willkommen@aicovo.com

Impressum der aicovo gmbh:
Sitz: D 83115 Neubeuern, Handelsregister: HRB 13900 – Amtsgericht Traunstein,
Geschäftsführerin: Martina Haitzer – USt.-ID-Nummer: DE 219762137,
aicovo® ist eine eingetragene Marke der aicovo gmbh

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/5

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 3/5

Der Begriff „soziale Vererbung“, so wie er in dieser Kurseinheit gebraucht
wird, bezieht sich auf sämtliche Methoden, über welche ein Kind von seinen
Eltern oder von anderen Erziehungspersonen eine Idee, ein Dogma, eine Religion
oder eine ethische Verhaltensvorgabe vermittelt bekommt, bevor es ein
Alter erreicht, in dem es selbst verstandesmäßig überlegen und nachdenken
kann. Dieses Alter dürfte zwischen sieben und zwölf Jahren liegen.

Es gibt eine Vielzahl von Ängsten, angeführt wird diese Dämonenmannschaft
jedoch von der Angst vor Armut und dem Alter. Wir schinden uns ab, als
wären wir Sklaven, weil wir so viel Angst vor der Armut haben, dass wir möglichst
viel Geld „auf die Seite kriegen“ wollen. Wofür? Für das Alter!
Diese weit verbreitete Angst treibt uns zur Überarbeitung und bringt uns
genau das, was wir vermeiden wollen.

Welche Tragödie ist es, einen „Mann in den besten Jahren“, der um die
fünfundvierzig Jahre alt ist, ein Alter, in dem er gerade beginnt, geistige Reife
zu erlangen, dabei zu beobachten, wie er immer mehr Raubbau mit sich
treibt! Mit vierzig beginnt ein Mann erst zu begreifen, wie die Gesetze der
Natur wirken und wie die Dinge zusammenhängen, aber dieser Dämon, die
Angst, lässt ihm keine Ruhe und treibt ihn immer weiter an, bis er sich im
Geflecht widersprüchlicher Wünsche verirrt. Das Prinzip des organisierten
Krafteinsatzes verschwindet aus seinem Blickfeld und statt sich der naturgegebenen
Kräfte zu bedienen, die überall um ihn herum vorzufinden sind, und
diesen Kräften zu erlauben, ihn auf ungeahnte Höhen zu erheben, widersetzt
er sich ihnen und diese Kräfte verwandeln sich in zerstörerische Mächte.

Vermutlich steht ihm keine andere der natürlichen Kräften mehr zur Verfügung
als das Prinzip der Autosuggestion, aber die Unkenntnis dieser Kraft
führt dazu, dass die meisten Menschen dieses Prinzip zu ihrem Schaden,
statt zur ihrem Wohle, anwenden.

Betrachten wir einige Fakten im Zusammenhang mit dieser außerordentlichen
Kraft und wie sich die verkehrte Anwendung auswirken kann:

Nehmen wir einen Mann, der eine Enttäuschung hinnehmen musste. Ein
Freund hat ihn hintergangen, oder ein Nachbar hat ihm übel mitgespielt. Von
nun an stuft er (über die Selbstsuggestion) alle Männer als nicht vertrauenswürdig
ein und ist generell vor seinen Nachbarn auf der Hut. Diese Gedanken
graben sich so tief in sein Unterbewusstsein ein, dass sie auf seine Einstellung
anderen gegenüber abfärben.

Lesen Sie in Kurseinheit zwei jetzt nochmals die Aussagen über die vorherrschenden
Gedanken nach und wie sich diese darauf auswirken, dass ein
Mensch ähnlich denkende Menschen anzieht.

Wenden Sie das Gesetz der Anziehung an und Sie werden bald verstehen,
warum der Skeptiker wieder andere Skeptiker anzieht.

Drehen wir dieses Prinzip um:

Jetzt nehmen wir einen Mann, der an allem, was ihm zustößt, nur das Beste
sieht. Falls ihn seine Nachbarn gleichgültig behandeln, nimmt er diesen
Umstand nicht weiter zur Kenntnis, da er sich darum kümmert, seinem Bewusstsein
vorherrschende Gedanken des Optimismus, der guten Laune und
Zuversicht einzupflanzen. Falls ihn andere unwirsch ansprechen, ist er hinter
ihrem Rücken voll des Lobes. Über dieses zeitlose Gesetz der Anziehung zieht
er die Aufmerksamkeit von Menschen auf sich, deren Lebenseinstellung und
vorherrschende Gedanken mit seinen eigenen harmonisieren.

Führen wir dieses Prinzip noch einen Schritt weiter:

Wir haben es jetzt mit einem gebildeten Mann zu tun, der der Welt sehr nützliche
Dienste erweisen könnte. Irgendwann hat er gehört, dass Bescheidenheit
eine Zier sei und man sich nicht „vordrängen“ sollte. Sich auf der Bühne
des Lebens ins Rampenlicht zu stellen, sei anmaßend. Und so schleicht er
sich über die Hintertüre wieder hinaus und nimmt als Hinterbänkler einen
Platz ein, während andere kühn nach vorne schreiten. Er bescheidet sich
auf Lebzeiten mit einem Zuschauerplatz, aus Angst vor dem „was die Leute
sagen“.

Die öffentliche Meinung, oder das, was er dafür hält, hat ihn auf die hintersten
Reihen verbannt und die Welt kommt so gut wie nicht in den Genuß seines
Wissens. Seine schulische Ausbildung ist nichts wert, weil er Angst davor hat,
die Welt an seinem Wissen anteil haben zu lassen. Er suggeriert sich selbst
ständig (über die große Kraft der Autosuggestion und zu seinem Nachteil),
dass er sich besser zurückhalten sollte, weil er sonst kritisiert werden könnte
– als ob ihm die Kritik irgendwie schaden oder seinen Lebenssinn vereiteln
könnte!

Wieder ein anderer Mann stammt aus einfachen Verhältnissen. Seine Eltern
waren arm. Alles, was er in seinem Leben gekannt hatte, war Armut. Man
redete über Armut. Er hat sie am eigenen Leib erlebt, er ist von ihr völlig
durchdrungen. Und so findet er sich damit ab. Unbewusst wird er zum Opfer
einer Haltung, die besagt, dass jemand „arm geboren ist und arm bleibt“.
Diese Haltung verdichtet sich zu seinem vorherrschenden Gedankengut. Er
gleicht einem Pferd, dessen Willen gebrochen wurde, und das seine eigene
Kraft vergessen hat. Die Autosuggestion leistet ganz Arbeit und befördert ihn
auf der Bühne des Lebens rasch in das hinterste Kämmerlein.
Letztendlich gibt er auf. Sein Ehrgeiz ist verschwunden. Er erhält keine Gelegenheiten
mehr, zumindest kann er keine sehen. Er hat sich mit seinem
Los abgefunden! Es ist zahlreich belegt, dass die geistigen Fähigkeiten, wie
auch Körperglieder, erschlaffen, wenn sie nicht mehr benutzt werden. Das
Selbstbewusstsein ist keine Ausnahme von dieser Regel. Es wächst, wenn
es angewandt wird und es verschwindet, wenn nicht mehr davon Gebrauch
gemacht wird.

Einer der wesentlichen Nachteil eines ererbten Vermögens ist der Umstand,
dass dies häufig Nichtstun und den Verlust des Selbstbewusstseins mit sich
bringt. Vor einigen Jahren gebahr Mrs. E.B. McLearn in Washington einen
Jungen. Sein Erbe belief sich angeblich auf hundert Millionen Dollar. Wenn
der Junge im Kinderwagen spaziergefahren wurde, war er von Pflegeschwestern,
Detektiven und anderen Bediensteten umgeben, deren Aufgabe darin
bestand, sicherzustellen, dass ihm kein Leid geschähe.

Diese Obhut wurde auch die weiteren Jahre aufrecht erhalten.
Dieses Kind brauchte sich nicht einmal selbst anzuziehen, es wurde angezogen.
Während es schlief, wurde es bewacht und beim Spielen wurde es behütet.
Es durfte nichts tun, was ein Bediensteter nicht für es erledigen konnte.

Und so wurde es zehn Jahre alt. Eines Tages spielte das Kind im Hof und bemerkte,
dass die Hintertüre offen stand. In seinem gesamten Leben war es
noch niemals alleine im Freien gewesen und natürlich konnte es dem Drang
nicht widerstehen, zu entwischen. Als die Aufpasser einen Augenblick lang
nicht bei der Sache waren, schlupfte es hinaus – und wurde überfahren, bevor
es die Straße überqueren konnte.

Dieses Kind hatte sich der Augen seiner Aufpasser bedient und war es nicht
gewohnt, selbst nach links und rechts zu schauen.

Vor zwanzig Jahren sandte der Mann, in dessen Diensten ich damals als Sekretär
stand, seine beiden Söhne zur Schulausbildung in andere Städte. Einer
besuchte die Universität von Virginia und der andere ging auf eine Hochschule
in New York. Jeden Monat gehörte es zu meinen Aufgaben, für jeden dieser
Jugendlichen einen Scheck über $ 100,– auszustellen und abzusenden. Das
war ihr „Taschengeld“; dieses Geld konnten sie nach freiem Belieben ausgeben.
Ich erinnere mich gut daran, dass ich die beiden Jungs beneidete, als
ich die Schecks ausstellte. Ich fragte mich oft, wieso das Schicksal eine Welt
der Armut für mich vorgesehen zu haben schien. In meinen Augen sah ich
die beiden Söhne die Erfolgsleiter erklimmen, während ich mich nicht einmal
dagegen lehnen konnte.

Dann kam der Tag, an dem die beiden Söhne wieder nach Hause kehrten.
Ihr Vater war ein wohlhabender Mann, Besitzer von Banken, Eisenbahnen,
Kohleadern und anderen Besitztümern von großem Wert. Die beiden Söhne
konnten sich auf gute Positionen in den väterlichen Betrieben freuen.

Für jemanden, der sich niemals selbst durchkämpfen musste, können sich
zwanzig Jahre jedoch fürchterlich rächen. Noch deutlicher lässt sich dies vielleicht
ausdrücken, wenn wir sagen, dass die Zeit jenen, die sich niemals behaupten
mussten, eine Chance gibt, sich selbst an der Nase herumzuführen.
Jedenfalls brachten diese beiden Söhne nicht nur Zeugnisse nach Hause, sie
brachten auch einen ausgeprägten Hang zur Flasche mit. Diese „Fertigkeit“
konnten sie sich aufgrund der hundert Dollar aneignen, die jedem von ihnen
Monat für Monat ohne die Notwendigkeit einer Gegenleistung zugesandt wurden.

Die Geschichte dieser Söhne ist lange und traurig, die Einzelheiten sind hier
ohne Belang, das „Ende vom Lied“ ist aber durchaus erwähnenswert. Während
ich an dieser Kurseinheit schreibe, liegt vor mir auf meinem Schreibtisch
eine Zeitung, die in der Stadt herausgegeben wird, in der diese beiden Söhne
lebten. Ihr Vater musste Konkurs anmelden und sein exquisites Herrenhaus,
in dem die Söhne das Licht der Welt erblickten, wurde zur Versteigerung angeboten.
Einer der beiden starb an Delirium tremens und der andere wurde
in eine Nervenanstalt eingeliefert.

Nicht alle, die „Söhne von Beruf“ sind, enden auf diese tragische Weise, aber
die Tatsach bleibt bestehen, dass Nichtstun zur Verkümmerung führt und
diese wiederum einen Verlust von Ehrgeiz und Selbstbewusstsein mit sich
bringt.

Fortsetzung folgt!