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Waffen-SS und andere Kriegsverbrecher
Kanada als sicherer Hafen für Nazi-Kriegsverbrecher
Der Vorfall in Kanada, als das kanadische Parlament zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Selensky einem Mitglied der Waffen-SS applaudiert hat, weil der gegen Russen gekämpft hat, schlägt in Russland immer noch hohe Wellen.

von Anti-Spiegel
2. Oktober 2023 07:00 Uhr
Manche Leser dürften schon genervt sein, weil ich noch einmal über das Thema des ukrainischen Waffen-SS-Veteranen berichte, dem das kanadische Parlament im Beisein des ukrainischen Präsidenten Selensky und des kanadischen Premierministers Trudeau stehend applaudiert hat. Aber die Geschichte ist sehr wichtig, denn sie zeigt ein weiteres Mal, dass der Nazismus im Westen wieder hoffähig geworden ist und dass das keineswegs russische Propaganda ist.
Das diese Geschichte zeigt, dass der Nazismus im Westen wieder hoffähig geworden ist, ist leicht zu erkennen. Erstens sind alle Erklärungsversuche aus Kanada, angefangen vom zurückgetretenen Parlamentspräsidenten bis hin zum kanadischen Premierminister, man habe nicht gewusst, wen man da eingeladen hat, um ihn zu feiern, leicht zu durchschauende Lügen. Wer im Zweiten Weltkrieg als Ukrainer gegen „die Russen“ gekämpft hat, der muss Verbindungen zu Hitler-Deutschland gehabt haben. Das wissen sogar Menschen, die im Geschichtsunterricht die meiste Zeit geschlafen haben.
Und auch die Reaktion im Westen bestätigt, dass der Nazismus im Westen wieder hoffähig geworden ist, denn jede Form von Empörung ist ausgeblieben. Selbst die deutschen Medien, die es feiern, wenn heute eine über 90-jährige Frau wegen Beihilfe zum Mord angeklagt wird, weil sie zur Nazi-Zeit als Sekretärin gearbeitet hat und angeblich oder tatsächlich Listen mit den Namen von im KZ ermordeten Menschen über ihren Schreibtisch gegangen sind, haben die Tatsache, dass in Kanada ein Freiwilliger der Waffen-SS, der in einer Einheit gedient hat, die nachweislich an der Ermordung von Millionen von Menschen beteiligt war, nur kurz gemeldet. Von Empörung an der Ehrung eines wahrscheinlichen Kriegsverbrechers war in deutschen Medien keine Spur zu sehen.
Man stelle es sich mal anders herum vor: Ein 98-jähriger Mann der Waffen-SS würde zu einer AfD-Veranstaltung eingeladen und dort mit stehenden Ovationen für seine „Verdienste“ im Zweiten Weltkrieg geehrt werden. Ob die deutschen Medien da auch so zurückhaltend schweigen würden? Und ob es den deutschen Medien ausreichen würde, wenn die Verantwortlichen der AfD danach erklären würden „Sorry, wir wussten ja gar nicht, dass der bei der Waffen-SS war“?
Dass der Nazismus im Westen seine Auferstehung erlebt, haben der Fall aus Kanada und die Nicht-Reaktion im Westen, die weltweit für Aufsehen gesorgt hat, deutlich gezeigt. Das kann auch niemand mehr als übertriebenen oder unangemessenen Vergleich bezeichnen, wenn sogar die Ehrung von Waffen-SS-Leuten in einem westlichen Parlament keinerlei nennenswerte Reaktion bei westlichen Politikern und Medien hervorruft.
In Russland wird den Menschen immer deutlicher vor Augen geführt, was im Westen vor sich geht. Und dazu braucht es nicht einmal die gefürchtete „russische Propaganda“, das erledigen die westlichen Medien selbst ganz bravourös, indem sie zeigen, wie egal ihnen solche Vorfälle sind.
Wenn westliche Politiker den Nationalsozialismus verdammen, sind das nur leere Worte, wie dieser Vorfall zeigt. In der Praxis werden die Nazis von damals sogar in einem westlichen Parlament gefeiert und außer dem Rücktritt des Parlamentspräsidenten passiert nichts. Wenn man ein Beispiel für Doppelmoral sucht, gibt es wohl nicht viele, die besser passen.
Weil die Episode aus Kanada die Gemüter in Russland erhitzt, war sie auch Thema im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens und ich habe den Kommentar dazu übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Kanada gibt Henkern die Möglichkeit, die Welt friedlich zu verlassen
In Kanada gab es einen schrecklicher Skandal. Als Geschenk an Wladimir Selensky, der nach Ottawa kam, um um Geld zu betteln, wurde ein 98-jähriger SS-Veteran zu seiner Rede im Parlament eingeladen. Sein Name ist im kanadischen Sprachgebrauch Jaroslaw Hunka. Sein Nachname ist eine Ableitung von seinem Geburtsnamen Gunko. Wir werden ihn also Jaroslaw Gunko nennen. Während des Zweiten Weltkriegs meldete er sich freiwillig zur SS-Division Galizien. Das kanadische Parlament applaudierte und Selensky spürte einen Moment des Triumphs.
Doch der Haken an der Sache ist, dass das Simon Wiesenthal Zentrum in Kanada eine Erklärung abgab. Simon Wiesenthal war selbst ein Gefangener in Hitlers Konzentrationslagern und ein legendärer Nazi-Jäger. Das Zentrum führt seine Arbeit fort. „Es ist unglaublich gruselig zu sehen, wie das kanadische Parlament aufsteht und einem Mann applaudiert, der in der Einheit der Waffen-SS diente, die für die Ermordung von Juden und anderen Menschen verantwortlich war und in den Nürnberger Prozessen zu einer kriminellen Organisation erklärt wurde. Es sollte keine Verwirrung oder Zweifel geben, dass diese militärische Einheit für den Massenmord an unschuldigen Zivilisten verantwortlich war, der mit unvorstellbarer Grausamkeit und Bösartigkeit durchgeführt wurde“, heißt es in der Erklärung.
In der Folge trat Anthony Rota, der Sprecher des Unterhauses des kanadischen Parlaments, zurück. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau begrüßte diesen Schritt und sprach sich selbst von jeglicher Verantwortung frei, da er angeblich gar nicht wusste, wer dieser Jaroslaw Gunko überhaupt war. „Er hat das Richtige getan. Weder das Büro des Premierministers noch die ukrainische Delegation wurden im Voraus über die Einladung oder die Ehrung informiert“, sagte Trudeau.
Das klingt naiv. Zumal Justin Trudeau selbst Jaroslaw Gunko zuvor persönlich getroffen hat. Hier ist ein Foto aus dem Empfangsraum des Premierministers während des Besuchs von Selensky, zu erkennen an den Flaggen der Ukraine und Kanadas. Es wurde von Theresa, der Enkelin des SS-Mannes, mit der Bildunterschrift gepostet: „Opi wartet im Empfangsraum auf Trudeau und Selensky“.

Die Worte von Justin Trudeau, dass sie das nicht wussten, klingen naiv, weil jeder Besucher eines Staatsoberhauptes in jedem Land der Welt im Voraus von den Sicherheitsdiensten gründlich überprüft wird. Die Geheimdienste wussten nichts von Gunkos SS-Vergangenheit? Unmöglich. Das ist eine Farce. Sie wussten es. Sie fanden es einfach nur akzeptabel. Was ist schon die SS? Gunko hat gegen Russland gekämpft! Also ist er ein Held. So einer, wie Selensky.
Die britischen Medien ironisieren: „Viele werden jetzt sagen, dass der zurückgetretene Rota sowie Trudeau und andere, die wie Robben mit ihren Flossen applaudiert haben, einfach nichts von Gunkos SS-Vergangenheit wussten. Das ist eine Ausrede: Man braucht keinen Doktortitel in Geschichte, um zu erkennen, dass ein ukrainischer Soldat, der in den 1940er Jahren gegen die Russen gekämpft hat, wahrscheinlich mit den Nazis in Verbindung stand.“
Kanadas National Post räumt ein: „Eine beeindruckende Peinlichkeit. Aber man kann nicht sagen, dass sie abwegig ist für ein Land, das noch eine ganze Reihe von Nazis in seinen Händen hat, die bei ihm einen warmen Platz gefunden haben, einen Zufluchtsort vor jeglicher Verfolgung durch die Justiz nach dem Zweiten Weltkrieg. Und selbst im Jahr 2023 beherbergt es immer noch eine Handvoll Nazis. Menschen, die als Nazis bekannt sind, aber das entspannte Rentnerleben eines eingebürgerten kanadischen Staatsbürgers führen.“
Die türkische Zeitung Dik Gazete sieht die offensichtlichen Wurzeln des derzeitigen Regimes in der Ukraine: „Aus Sicht des Kiewer Regimes sind ‚SS-Veteranen‘ und Nazi-Kriegsverbrecher Helden. Aber wie werden die kanadischen Politiker aus der Lage herauskommen, in die sie sich selbst gebracht haben? Das ist besonders interessant. Heutzutage ist die Rehabilitierung des Nationalsozialismus und der Hitler-Kollaborateure in der Ukraine zur vollwertigen Staatspolitik, praktisch zur nationalen Ideologie geworden.“
Hören Sie, der kanadische Skandal ist kein Fehler. Der Westen unterstützt heute das Nazi-Regime in Kiew insgesamt, er finanziert, bewaffnet und verteidigt es an der Informationsfront. Selensky stinkt buchstäblich nach Nazismus. Die Freude in seinem Gesicht, als er den lebenden SS-Mann getroffen hat, ist dieser Nazi-Gestank. Leute wie Gunko werden in Kiew schon seit langem heroisiert. Und der Westen als Ganzes war und ist damit zufrieden.
Kanada sticht in dieser Hinsicht nicht hervor. Im Gegenteil, das Land ist Mitglied der verschworenen Geheimdienstgemeinschaft Five Eyes. Dabei handelt es sich um den engsten Kreis des vertrauensvollen elektronischen Informationsaustauschs: die USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland. Kanada ist also Teil des absoluten Kerns der westlichen Gemeinschaft. In der Verurteilung des ukrainischen Nationalsozialismus sieht es nur russische Propaganda.
„Ich denke, es ist sehr wichtig, dass wir alle der russischen Propaganda und der russischen Desinformation entgegentreten und die Ukraine weiterhin stark und unmissverständlich unterstützen“, sagte Trudeau.
Diese Position bleibt unverändert, trotz aller Fakten, die Russland zu vermitteln versucht, auch auf diplomatischem Wege. Wo hat Jaroslaw Gunko also gedient?
Die Antwort weiß Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums: „Die 14. SS-Freiwilligendivision „Galizien“ wurde 1943 aus ukrainischen Ultranationalisten der Ukrainischen unabhängigen Armee gebildet, die sich um die Ausrottung von Zivilisten kümmerte. Das war ihre Aufgabe. Sie kämpften nicht nur, sondern töteten Russen, Weißrussen, Ukrainer, Polen und Juden. Unmittelbar in die Kämpfe mit der vorrückenden Roten Armee geriet die Einheit im Sommer 1944, als es den Hitler-Truppen sehr schlecht ging. Insbesondere wurde „Galizien“ in die Schlacht bei Brody geworfen, wo der größte Teil der Division in einen Kessel geriet. Ihre Verluste an Gefallenen und Verwundeten beliefen sich auf etwa 60 Prozent der Mannschaft. Die Reste zogen sich mit der Wehrmacht zurück, nahmen später an der Niederschlagung der Aufstände in Warschau und der Slowakei teil und bekämpften im Januar 1945 jugoslawische Partisanen. Mit anderen Worten, das Frontleben dieser Einheit, der in Kanada nicht nur Beifall gespendet wird, sondern für die in Kanada auch Denkmäler errichtet wurden und werden, erwies sich als sehr kurz und beschämend. Und diese Bestrafer haben Gräueltaten und Massaker an der Zivilbevölkerung begangen, wofür es viele historische Beweise gibt.“
Die Division „Galizien“ wurde im April 1943 auf Befehl von SS-Reichsführer Heinrich Himmler aus ukrainischen Freiwilligen gebildet. Sie diente zunächst als Strafexpeditionseinheit. Der Kommandeur war Generalmajor Fritz Freitag, Stabschef war Major Wolf Heike. Die Kommandeure der fünf SS-Polizeiregimenter waren ebenfalls Deutsche. Auf das Konto von „Galizien“ gehen beispiellose Gräueltaten: Hunderttausende von vernichteten Leben von Zivilisten in Podolien und Wolhynien – Russen, Juden, Polen. Sie sparten Kugeln und gingen mit Äxten und Schaufeln vor, mit allem, was ihnen in die Hände fiel.
„Galizien“ war ein aktiver Teilnehmer an der Operation „Reinhard“ zur systematischen Vernichtung von Juden und Zigeunern, der bis zu zwei Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die ukrainische SS vernichtete Menschen, indem sie Dörfer niederbrannte, schwangeren Frauen die Bäuche aufschnitt, Massaker in jüdischen Ghettos durchführte und in Todeslagern diente. Etwa zwei Millionen Menschen wurden getötet. Die Morde fanden auch während des Transports der Juden in die Vernichtungslager, während der brutalen Liquidierung der jüdischen Ghettos und in den Vernichtungslagern selbst statt. Zwei Bataillone von „Galizien“ zeigten im Konzentrationslager Majdanek unmenschliche Grausamkeit. Das war das Markenzeichen des Verhaltens von „Galizien“.
Bei Kriegsende wurden etwa zehntausend Strafgefangene dieser Einheit zunächst nach Großbritannien und von dort Anfang der 1950er Jahre in die ruhige kanadische Provinz transportiert. Eine Auslieferung zu fordern, ist aussichtslos. Dazu der russische Botschafter in Kanada, Oleg Stepanow: „Erinnern wir uns an die Geschichte früherer Fälle in Kanada. Hier war der schreckliche Schurke Wladimir Katrjuk, von dem dokumentiert ist, dass er an den Verbrennungen von Chatyn teilgenommen hat. Einfach ein Henker. Ihm wurde die Möglichkeit gegeben, friedlich in Kanada zu sterben. Man hat ihn nicht an Russland oder Weißrussland ausgeliefert. Da war Helmut Oberländer, der 213 Kinder getötet hat. Seine Staatsbürgerschaft wurde ihm mal entzogen, dann wiedergegeben. Ausgeliefert wurde er nicht. Hier ist es leider so, dass alle diese Henker die Möglichkeit haben, friedlich aus der Welt zu gehen“.
Es gibt jedoch zumindest eine gewisse Bewegung. Auf Anregung der russischen Botschaft in Kanada wurde die Jaroslaw-Gunko-Stiftung an der Universität von Alberta geschlossen. Aber es gibt immer noch Denkmäler für ukrainische Nazis in Kanada. Zum Beispiel auf dem Friedhof in Oakville. Oder eine Büste von Roman Schukevitsch in Edmonton. Wird sie abgerissen? Kaum.
Was ist das Fazit? Eigentlich müsste der nach Nazismus stinkende Selensky diesen Gestank an jeden weitergeben, den er trifft. Nach Kanada ist offensichtlich, wie toxisch er ist. Mit diesem Gefühl warten wir auf Protokollfotos von Umarmungen, Küssen und Streicheleinheiten…
Wer ist der Nächste?
Ende der Übersetzung
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Autor: Anti-Spiegel
Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
33 Antworten
vladimir puddingsagt: Sie haben recht Herr Röper, diese Geschichten hängen mir zum Hals raus. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Männer, die im Alter von 18-25 zu dieser Zeit in der Waffen SS gedient haben, nicht haftbar zu machen sind. Mein Großvater war kein verbrecher! Zum Antworten anmelden
Joesagt: Du könntest ja auswandern und die kanadische Staatsbürgerschaft annehmen.
Obwohl, als Geschichtsvergessener bist du andererseits auch in der Brd und besonders den faschistischen Olivgrünen gut aufgehoben. Zum Antworten anmeldenkulinuxsagt: Aber wenn sie diese Taten NIE bereut haben, sich sogar dafür feiern lassen, dann muss man ihnen diese Verbrechen auch bis heute juristisch anrechnen und sie dafür bestrafen. Aber selbst ein Helmut Schmidt hat NIE ein Wort des Bedauerns darüber geäußert, dass er als junger Artillerie-Leutnant (obwohl damals schon älter als die Geschwister Scholl bspw.) an dem wohl größten einzelnen Kriegsverbrechen der Menschheitsgeschichte: der Belagerung, Bombardierung und Aushungerung von Leningrad ein ganzes Jahr lang teilgenommen und dafür ein „Eisernes Kreuz“ kassiert hat. Wofür? Dass er besonders viele hungernde Zivilisten „niederkartätscht“ hat? Wir werden es wohl nie erfahren, denn ihn hat ja NIE jemand danach gefragt. Statt dessen wurde eine „Universität“ der Bundeswehr(macht) in bester stalinistischer Manier schon zu Lebzeiten nach ihm benannt? Für welche militärischen „Verdienste“?
„Ich kann gar nicht soviel fressen … “
Mein einer Großvater wurde auch, obwohl eigentlich an der „Heimatfront“ unabkömmlich, sehr spät noch eingezogen. (Der andere war Bauingenieur und hat daher nie kämpfen müssen.) Er hatte schon in den 20ern gegen die Nazis gekämpft. Und selbst er, hunderte Kilometer von der Front lebend, wusste, was dort geschah. Er musste sich zum Glück nicht an Massenerschießungen beteiligen, denn seine Einheit wurde bei Warschau (nachdem die Rote Armee es eingenommen hatte) „überrollt“ – und zwar buchstäblich: Nur, weil er sich regunglos tot stellte (im Unterschied zu vielen Verwundeten rundherum), wurde er nicht von einem russischen Panzer zermalmt, dessen Fahrer offensichtlich aus Wut auf die Nazis über die Leichen und eben auch Verwundeten hin und her fuhr …! Zum Antworten anmelden
VladTepessagt: Man kann es NIE zu oft sagen!Und wundern braucht man sich auch nicht, denn WER hat damals alles den Hitler&Co. finanziert, WO überall sind die ganzen Nazi’s untergekommen, nachdem der Versuch der Übernahme der Weltherrschaft scheiterte, und dann schaut euch doch einfach die Wurzeln der diversen „Lenker“ an – in Canada, bei den yankee’s sowieso, den Hebräern, in „D“ und überall auf der Welt – da gibt es kaum eine Regierung, wo nicht irgendwelche familiären Verbindungen zum damaligen braunen Urschlamm nachvollziehbar sind, die echten, ungeschönten vitae verraten es! Wer unschuldig ist, werfe den ersten Stein – doch da brauchet uns nicht Bange sein, da kommen keine Steine…
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routardsagt: @pudding im Kopf?
Es geht in dem Artikel weder um ihren Grossvater, noch darum, ob er für die Verbrechen, die er begangen hat, haftbar gemacht werden kann. Stattdessen geht es darum, dass solchen Naziverbrechern in der Ukraine und jetzt auch in westlichen Ländern ein Heldenstatus eingeräumt wird. Dass Sie das nicht kapieren, zeigt nur, dass Sie selbst mit dem Thema (Verbrechen, die unsere Großväter evtl. begangen haben), nicht abgeschlossen haben.
Einfach Mal die Gesetze der LOGIK zur Kenntnis nehmen. Zum Antworten anmeldenroutardsagt: Das ist eine Antwort auf den ersten Beitrag oben (@vl. pudding). Zum Antworten anmelden
GMTsagt: @routardDanke für die klare Aussage! Pudding im Kopf haben leider zu viele Wertloswestler!
Wenn es denn nur Logik wäre um die es geht – der gesunde Menschenverstand scheint völlig abhanden gekommen zu sein – falls er jemals vorhanden war!Wer mit über 90 Jahren IMMER noch die SS-Vergangenheit als Heldenepos betrachtet oder nur pillepalle findet, hat sich als Mensch schon disqualifiziert!Nicht mal ein Tier – dem man sich so gerne überlegen fühlen will – würde jemals so handeln! Zum Antworten anmeldenJoesagt: Danke für die Wortschöpfung „Wertloswestler“. Werde ich ab sofort auch immer verwenden! Zum Antworten anmelden
cui bonosagt: Gut gesprochen. Dieser Pudding-Vladimir ist und spricht wie jene Millionen Deutscher, die nach dem „Zusammenbruch“ ohne einen Funken von Schuldbewusstsein von einem Tag auf den Anderen plötzlich „Demokraten“ wurden, und ihre feisten Backen empört aufgeblasen haben, wenn diese, ihre neue Berufung, von irgendjemandem in Frage gestellt wurde. Zum Antworten anmelden
Nobbi62sagt: @ routard
Oh , der selbsternannte Moralapostel treibt wieder sein Unwesen hier .
Zitat : „Einfach Mal die Gesetze der LOGIK zur Kenntnis nehmen.“
Warum befolgst Du deine eigenen Tipps an Andere eigentlich nicht selber ?
In dem Artikel wurde auch Heinrich Himmler angesprochen , nachweislich ein Jude aus dem zionistischen Lager .
Warum kapierst Du das nicht , das hier nicht nur Nazis bei diesen Verbrechen mitgemacht haben , sondern auch jüdische Zionisten ?
Heinrich Himmler war da ganz oben und vorne mit dabei !
Wenn Du hier versuchst die Geschichte zu verdrehen , oder zu verharmlosen , werde ich Dir hier mit Belegen auf die Füsse treten !https://odysee.com/@Belladonna:/Rabbiner_Yosef_Tzvi_Ben_Porat_Hatten_Hitler_und_Wagner_recht:1Zum Antworten anmeldenroutardsagt: Besser 100 Moralapostel als ein Judenschschnüffler!
Weil es @nobbisten solcher Couleur mit der Logik nicht so haben:
Wer z.B. die Heizungsgesetze der Grünen für ein Enteignungsprogramm hält, ist nicht im Umkehrschluss automatisch ein Vertreter von Immobiliengesellschaften. Und analog: Wer glaubt, dass hinter der Heldenverehrung von NS Verbrechern eine Verharmlosung dieser Verbrechen steckt, meint nicht automatisch, dass man die inzwischen 90 jährigen wegen solcher Verbrechen noch vor Gericht stellen sollte. Das ist Logik. Zum Antworten anmelden
Grldsagt: Ich hatte immer die größten Probleme mit den Gedenkveranstaltungen zu den Gräueltaten jener Zeit.
Immer mit dem Argument ‚man darf nicht vergessen‘, immer mit salbungsvollen Worte ’nie wieder‘.Stimmt, man darf nicht vergessen. Aber diese Zeit Zum Antworten anmeldenGrldsagt: Tschuldigung, war noch nicht fertig.🫣Aber diese Zeit mit ihren Ereignissen muss aufgearbeitet werden.
Aber diese Veranstaltungen lenkten das Denken hervorragend in die Vergangenheit und deckten die Probleme im Jetzt erfolgreich zu.
Der Blick auf das gegenwärtige Neuaufflammen dieser Ideologie wurde damit verstellt.
Die Resultate sehen wir jetzt. Zum Antworten anmeldencui bonosagt: In den Tagebüchern von Viktor Klemperer kann man lesen, wie sich Deutschland im Verlaufe 1933 – 45 gesellschaftlich entwickelt hat, und zwar in den Häusern, in den Wohnvierteln, in den Städten und Landkreisen – also ganz exemplarisch dort, wo die normalen Menschen leben.
Und dort lässt sich sehen, welche Mechanismen auf der Ebene zwischenmenschlicher Beziehungen prägend für Meinung und Handeln dieser Menschen waren, und wie es zu derart breiter Akzeptanz dieser bestialischen Auswüchse von Unmenschlichkeit kommen konnte, an denen nach 45 niemand mehr beteiligt gewesen sein, oder auch nur davon gewusst haben wollte! Zum Antworten anmelden
routardsagt: @grld
Ich finde, es kommt darauf an, wer diese Gedenkveranstaltungen macht. Sind es politische Akteure? Sind es normale Menschen? Politikern sind die Inhalte völlig schnuppe, denen geht es bloß ums Punktesammeln nach dem Motto, wer sich gegen die Nazigräueltaten stellt, verschafft sich ein Ansehen als guter Mensch. Die normalen Menschen haben verstanden, dass in unserer Geschichte ein anderer Weg als den der Shoa und des Weltkrieges möglich war und ihre Teilnahme ist ein Akt der Trauer und ein Akt der Hoffnung zugleich.
Die Instrumentalisierung der Shoa wurde deutlich, als die USA ihre Politik auf Pro-Israel umstellten. Plötzlich wurde der bislang missachtete Simon Wiesenthal vom US Präsidenten empfangen. Wiesenthal hat nicht verstanden, was das bedeutete, vielleicht verständlich, es erleichterte ihm teilweise die Verfolgung von Nazi- Verbrechern. Zum Antworten anmelden
reiwestisagt: Die Ehrung des SS-Verbrechers ist doch nur konsequent, denn tatsächlich werden in der Ukraine die westlichen Werte verteidigt: Faschismus, Totalitarismus, Intoleranz, Unterdrückung, Verfolgung und Eliminierung Andersdenkender.
Dies sind auf allen Ebenen die neuen Werte des Westens und somit kommt die innige Verbindung zur nationalsozialistischen ukrainischen Diktatur nicht überraschend. ‚Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf‘. Zum Antworten anmeldenJoesagt: Ich würde korrigieren auf „die neuen, alten Werte des Westens“
und Demokratie hatten wir in der Brd noch nie. Das gabs nur 40 Jahre lang in der Deutschen Demokratischen Republik und die DDR-Bürger sind schon vor 33 Jahren in der Diktatur aufgewacht. Morgen ist ja wieder der Volkstrauertag. Zum Antworten anmelden
mechtersagt: Die Azov-Huldigung geht weiter: Alle 27 EU-Außenminister sind als Katastrophentouristen nach Kiew gereist, um den EU-Beitritt anzuleiern. Man will mit aller Gewalt dieses durch und durch korrupte Land voller tätowierter Rechtsradikaler, das in 30 Jahren noch nicht einmal ein Krankenhaus neu gebaut hat, dessen komplettes Energiesystem noch aus Sovjetzeiten stammt, in dem Sprachen und Opposition verboten sind, das seit neun Jahren absichtlich Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Spielplätze, Marktplätze beschießt, in der EU haben, nur um Russland zu schaden. Einfach nur aus Prinzip. Sie sind uneinsichtig und lernen es einfach nicht.Dazu benutzt man voller Absicht das ganz grobe Zeug und lässt sich in einem kriegerischen Akt unwidersprochen und folgenlos die eigene Energieversorgung von den USA und Norwegen sprengen.https://www.wiwo.de/politik/ausland/krieg-gegen-die-ukraine-eu-aussenminister-zu-historischem-treffen-in-kiew/29423034.htmlDie gesamte EU-Führung sagt: „Ja, genau das wollen wir.“ Und Olaf Scholz sagt zu dem folgenden Video: „Lächerlich“2014 Video 14:12 mit deutschen Untertiteln [https://t.me/ukr_leaks_de/2760]
2014 [https://t.me/myLordBebo/8187]27.10.2014 Poroschenko: Ihre Kinder werden in Kellern sitzen [https://www.youtube.com/watch?v=kCWh7U-LroY]Condoleezza Rice: It’s not just about Ukraine; it’s about Europe’s energy independence. Rice declares, ‚it’s time‘ for Europe to start depending fully on US for all its energy needs and sever ties with Russia.
[https://t.me/UkraineHumanRightsAbuses/27851]
Joesagt: Na das wär doch mal ein lohnendes Ziel.
Wenn Russland doch nicht so gutmütig, nachsichtig, geduldig wäreZum Antworten anmelden
cui bonosagt: Wenn der Auftrag der EU-Politeska, so wie‘s aussieht, der wirtschaftliche Ruin der EU-Wirtschaft und auch die Beendigung der friedlichen Koexistenz der Mitgliedstaaten ist, dann ist eine übereilte Aufnahme der vollkommen bankrotten Kokaine ein probates Mittel, dies zu erreichen.
Außerdem gehe ich mal davon aus, dass sich Russland von den gefassten Plänen für UA, Entnazifizierung und Entmilitarisierung, nicht abbringen lassen wird. Das könnte zu einer direkten Kriegsbeteiligung der EU gegen Russland führen.Bei diesem Gedanken tritt sicher einigen der EU-Bellizisten der Schaum vor den Mund. Zum Antworten anmelden
kulinuxsagt:
Eigentlich sollte Russland von Kanada unter der Drohung, die diplomatischen Beziehungen abzubrechen, verlangen, dass der Menschenschlächter ausgeliefert wird, damit er vor Gericht gestellt werden kann.
Joesagt:
Das war nicht nur Kanada. Alle wertewestlichen Länder! Insbesondere die Angelsachsen haben Hitler und die NSDAP schon ab den 1920ern finanziert damit er ihre Erzfeinde, die Bolschewiken, besiegt und sie dann als lachende Dritte die Ernte kassieren. Hitler sollte das erledigen was der CIA-Agent Trotzki 1917 gegen Lenin/Stalin nicht schaffte.
Die Brd ist der legitime Nachfolger des 3. Reichs. Es ging nahtlos weiter mit demselben Nazipack und diese haben ihre entsprechenden Nachfolger gezüchtet, u.a. die Olivgrünen.
„Der Faschismus ist die offene terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals; er ist das Regierungssystem des politischen Banditentums.“
(G.Dimitroff)
Wer die genauen Einzelheiten des Aufstiegs von Hitler dank der Angelsachsen wissen möchte, der link zum kostenlosen eBuch von Starikov/Schacht mit vielen Grafiken ist ganz unten in folgendem Artikel:
https://sascha313.wordpress.com/2021/05/22/dr-wolfgang-schacht-auf-der-jagd-nach-geschichtsfalschungen/
mechtersagt:
Das Übel hat einen Namen: Condoleezza Rice (engl. mit russischen Untertiteln) https://t.me/dimsmirnov175/55659
cui bonosagt: Der Teufel dürfte solche Augen haben wie diese Person, falls er überhaupt welche hat. Zum Antworten anmelden
kulinuxsagt:
Sorry, aber die Nazi-Verehrung war – gerade in Westdeutschland! – NIE „weg“:
Wie GUT, dass wir in Deutschland solche … nun ja … „Menschen“, die vermutlich an grausamsten Menschenschlächter-Kriegsverbrechen beteiligt und nicht nur zufällig danebenstehend Zeuge waren, NICHT ehren. Oder?
Also mit Ausnahme eines Leutnants der Wehrmachts-Artillerie zum Beispiel, der ein Jahr lang an der Bombardierung von Millionen Zivilisten bei der Belagerung Leningrads teilnahm – dem vermutlich größten Kriegsverbrechen der Menschheitsgeschichte, selbst nach den schon damals gültigen Maßstäben (aber er war noch jung und noch nicht vom Weltgeist beseelt, der ihn das hätte erkennen lassen können … im Unterschied zu den jüngeren Geschwistern Scholl z.B.) – und der dafür mit dem „Eisernen Kreuz“ ausgezeichnet wurde. Da dies seine einzige bekannte militärische „Leistung“ ist, wird man wohl auch die in „bester“ stalinistischer Manier erfolgte Benennung einer „Universität“ der „Bundeswehrmacht“ zu seinen Lebzeiten als Ehrung für diesen Einsatz interpretieren dürfen … Immerhin aber war sein engster Freund später ein Jude, der als Kind nur knapp den Nazis entronnen ist und später als der wohl größte Schreibtisch-Massenmörder der Nachkriegszeit berühmt werden sollte. Der feierte gerade seinen 100. Geburtstag, was seinem deutschen Freund „leider“ nicht vergönnt war – sonst hätte den vielleicht doch noch mal jemand fragen können, ob er sich von seinen „Jugendsünden“ nicht ebenso distanzieren möchte wie der „Hubsi“ Aiwanger …
Apropos Bayern:
Oder mit Ausnahme des „Offiziers für wehrgeistige Führung“ (also Kriegs-Propaganda) der Nazi-Wehrmacht, der bei Massenmorden an Juden und Russen an der Ostfront – ganz zufällig natürlich – sicherlich nur Zeuge, aber nie Beteiligter war, und dessen faschistischer Ungeist sich noch Jahrzehnte später (trotz minutenschneller – wie er selbst schrieb – „Entnazifizierung“) darin äußerte, dass er Menschen im schlimmsten Nazi-Jargon als „Ratten und Schmeißfliegen“ bezeichnete. Und sicher nur, weil er es so „mit den bzw. dem Fliegen hatte“, hat man dann eben einen großen deutschen Flughafen nach ihm benannt – und ganz zufällig den Münchens, der „Hauptstadt der (NS-) Bewegung“. (Hat sich Söder eigentlich schon von diesem seinem „leuchtendsten“ Vorbild distanziert?)
Oder mit Ausnahme des geistigen Mitvaters der Nürnberger Rassengesetze, der als Kanzleramtsminister Adenauers vermutlich immer noch in eben jenem Amt “in Ehren” gehalten wird. Hängt sein Bild eigentlich immer noch dort in der „Ahnengalerie“ der Kanzleramtsminister?
Oder mit Ausnahme jener ostelbischen Junker, die bis 1944 in Führungspositionen am „Ostfeldzug“ – dem blutigsten der Menschheitsgeschichte – teilnahmen und die, als sie ihre „Felle davonschwimmen“ (also ihre ererbten Güter im Osten in Gefahr) sahen, schnell noch zu „Widerständlern” mutierten … ohne sich dem von ihnen aus Standesdünkel und „Klassenbewusstsein” verachteten Pöbel aus der Arbeiterklasse anzuschließen, der schon seit mehreren Jahren
VOR 1933 unter hunderttausenden Opfern ECHTEN Widerstand gegen die Nazis geleistet hatte. Wären sie nicht von den Nazis selbst hingerichtet worden, hätten einige vermutlich spätestens in den Nürnberger Prozessen „den Kopf verloren“ … als Kriegsverbrecher, die sie nun mal waren.
Oder mit Ausnahmen der größten Förderer und Kriegsprofiteure der Nazis, ohne die der kleine österreichische Gefreite nie Kanzler geworden wäre und zu deren Ehren heute noch zahlreiche „wohltätige“ steuerbegünstigte Stiftungen benannt sind … Fritz Thyssen z.B.
Oder … oder … oder … ich höre hier mal lieber auf. Denn die Zahl der alten Nazis, die zumindest oft „in der Nähe“ waren, wenn ihre „Brüder im Geiste“ schlimmste Kriegsverbrechen begingen, und die später dafür in der Bundesrepublik nicht nur Karriere machen konnten, sondern auch noch bis heute geehrt wurden, ist Legion.
Also: Wie GUT, dass „standing ovations“ und andere Ehrungen für Nazi-Mörder (tatsächlich blutverschmierte oder auch „nur“ Schreibtischtäter wie Eichmann) „in diesem unserem Lande“ überhaupt rein gar nicht niemals denkbar sind, oder? ODER??
Aber „wir schaffen das“ auch noch! Denn wenn der Bundestag schon den – wortwörtlichen – „Schlacht“-Ruf der ukrainischen Faschisten skandiert, ist es bis zur Wiederzulassung von „Sieg Heil!“ oder „Heil [hier bitte den jeweiligen Kanzler:_*Innen-Namen einsetzen]!“ sicherlich nicht mehr weit.
Ich mus kotzen …
Denn, wie Brecht schon vor 70 Jahren konstatierte:
„Der Schoß ist fruchtbar noch,
aus dem DAS kroch.“
cui bonosagt: … und er wird es immer bleiben, denn in einer faschistischen Gesellschaft können auch die minderwertigsten Subjekte zu „Macht und Reichtum“ gelangen – zumindest bis zur Blockwart-Ebene. Zum Antworten anmelden
Nechludovsagt:
Für was steht die Abkürzung „Nazi“ eigentlich ?
Wenn es sich um den Nationalen Sozialisten handeln würde, müsste der ein „NaSo“ sein?
Nur mal so , für die Sendung mit der Maus gefragt.
Joesagt: Dieser Name diente sowieso nur zur Verdummung und Täuschung der Wähler. Es sind Faschisten.
Eine sozialistische Partei will alle Produktionsmittel enteignen und volkseigen machen, dazu Räte die direkt vom Volk gewählt werden, Frieden und Solidarität mit anderen, insbesondere sozialistischen Staaten.
Mir ist kein Konzern bekannt der von Hitler enteignet und volkseigen gemacht wurde. Zum Antworten anmelden
heniosagt:
Der Nazismus ist im Westen nicht wieder hoffähig geworden, der Nazismus im Westen hat nie aufgehört hoffähig zu sein.
Wie sonst hätte es Bandera fertig gebracht nach 1946 in München mit falscher Identität unter zu tauchen und das OUN Zentrum zu organisieren und dem von Yaroslav Stetsko geführten »Antibolschewistischen Block der Nationen« zu gründen, und unter BND-Schutz.
So kurz nach dem Holocaust mussten die bundesdeutschen Politiker über die Machenschaften von Bandera eingeweiht gewesen sein.
Noch heute winden sich die deutschen Politiker und Journalisten, wenn es darum geht Stellung zu Nazi-Verbrechern wie Bandera zu beziehen und behaupten, dass Bandera vom KGB ermordet wurde, weil er gegen gegen die Bolschewisten gekämpft hat, seine kriminellen Aktionen werden ausgeblendet.
cui bonosagt:
Es ist doch interessant und lehrreich, was in der Brühe der politischen „Eliten“ alles an die Oberfläche kommt, wenn darin ein bisschen gerührt wird.
Gretesagt:
Ich will keine Wertung zu den 12 Jahren abgeben. Zu widersprüchlich sind die Zeitdokumente, zumal die Archive der Sieger hüben wie drüben immer noch geschlossen sind. Warum? Haben sie etwas zu verbergen, wo das das Urböse längst erwiesen ist???
Ich sehe allerdings, daß sich der Wertloswesten aus der Zeit eine Menge abgeschaut hat, allen voran die USA. Goebbels Propagandaapparat feiert mit seiner heute schmutzigen Ideologie wie z.B. Gender, Volksmischung usw. fröhliche Urstände. Die Propaganda quillt in jeden Lebensbereich. Und dann die Bespitzelung der eigenen Bürger, vor allem auch in den USA. Wenn man die 12 Jahre von mir aus Faschismus nennt, dann haben wir ihn wieder. zweifellos.
Nobbi62sagt:
https://www.wsws.org/de/articles/2023/09/27/kana-s27.html
In dem Zusammenhang kann man auch Argentinien ansprechen .
Lumpenhundsagt:
„Manche Leser dürften schon genervt sein, weil ich noch einmal über das Thema des ukrainischen Waffen-SS-Veteranen berichte,“
Keine Sorge, ich glaube wir sind eher davon genervt worüber der uns Mainstream bei uns nicht, oder falsch und verzerrt berichtet.
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