Im Zeichen des Kreuzes


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Im Zeichen des Kreuzes

https://conservo.wordpress.com/2018/04/26/im-zeichen-des-kreuzes/
Veröffentlicht am 26. April 2018 von conservo
(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Dunkel *)

Unsere europäische und deutsche kulturelle Entwicklung ist im und mit dem Zeichen des Kreuzes entstanden.

Egal von welcher Seite man es beleuchten möchte, ob die Kämpfe, Intrigen, Brutalitäten und auch Verlogenheiten im Namen der Kirche und mit Unterstützung von Kaiser und Königen, es bleibt unsere Prägung.

Sowohl in baulichen, künstlerischen als auch alltäglichen Dingen.

Ob wir es nun wahr haben wollen oder auch nicht.

Wenn dann ein bayerischer Ministerpräsident ein klares Zeichen setzt und dokumentiert, hier in unserem Land zeigen wir, wo unsere Wurzeln liegen, unsere Lebensprägung ihre Basis hatte, dann kann ich nur sagen, Rückgrat, Herr Söder, und schon viel zu lange überfällig.Für mich persönlich unverständlich sind dann allerdings die Reaktionen vieler, die sich umgehend empören, über rückwärts gerichtetes Denken lamentieren oder sich einfach darüber lustig machen.

Da kommt doch schon die brennende Frage auf, was bitte wollt Ihr?

Wie kann man seine eigene Kultur und Prägung opfern, sie wegwerfen wie einen alten Lappen, der schon zu lange muffelt aber jubelnd bereit ist, Moscheen in ganz Deutschland zu bauen und zu stabilisieren.

Wie kann man rufen, Religion habe nichts in der Öffentlichkeit zu suchen aber ist glühender Verfechter für Kopftücher und ähnliche Vermummungen, welche ja noch nicht einmal religiös begründet werden können.

Mich wundert ja schon seit Jahren, dass man sich dieser Diskrepanzen überhaupt nicht bewusst zu sein scheint.

Dass man die Augen verschließt, vor einer muslimischen Dominanz mit ständigen Forderungen, die von ihnen deklarierten religiösen Zeichen durchzusetzen, die im Grunde keine sind und eher der Unterdrückung dienen.

Ich kann und will es auch nicht begreifen, dass wir unseren kulturellen und spirituellen Hintergrund opfern, um einer anderen religiösen Ansicht die größten Freiräume zu schaffen.

Auch noch mit dem Hintergrund, Terror, Streit und fundamentale Ansichten in unser Land zu lassen. Sogar unter dem Aspekt, unseren Blick zu verlieren, wenn es um die hohe Verantwortung des jüdischen Glaubens geht.

Ist das kollektive Schizophrenie?

Wenn wir uns dann doch alle darin einigen würden:

keine Kreuze, keine Kopftücher oder ähnliches,

keine Sonderregelungen egal in welcher Form –

Ja, dann wäre ich einverstanden!

Dann hätte man ein Argument, eine Basis gefunden, die klar besagt, hier bei uns in Deutschland keine Zeichen in der Öffentlichkeit, die Signale zu einer Religionszugehörigkeit geben.

Kirchen, Moscheen, Synagogen ja, ansonsten keinerlei sichtbare Ausgrenzung durch religiöse Symbole.

Wenn dies jedoch nicht geschieht, aus halbherzigem Verhalten, dann bestehe ich auch darauf, als Christ meine Glauben zeigen zu dürfen. Meine Zugehörigkeit einer christlich geprägten Kultur auch durch mein Land und dessen Vertretungen, wie Schulen, Gerichte und anderen Einrichtungen repräsentiert zu sehen.

Will oder kann man das nicht verstehen?

**********

*) Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter Liberalkonservativer und Literat sowie ständiger Autor bei conservo.
http://www.conservo.wordpress.com 26.04.2018
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Über conservo
„Conservo“ ist seit 59 Jahren politisch tätig und hat dabei 25 Jahre hauptamtlich in der Politik gearbeitet. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 22 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist stolz au sein Vaterland und ein überzeugter Europäer – für ein Europa der Vaterländer auf christlich-abendländischem Fundament. Als (neben F.J. Strauß und Gerhard Löwenthal u.a.) Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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28 Antworten zu Im Zeichen des Kreuzes

Karl Schippendraht schreibt:
26. April 2018 um 07:17

Ich bin bekennender Atheist und ein Gegner von Religionen und Ideologien . Inzwischen ist aber eine Situation in Europa eingetreten , wo man aus Überlebensgründen eindeutig Stellung beziehen muss . Persönlich werte ich Söder`s Aktion absolut nicht als religiösen Eifer sondern eindeutig als ein Zeichen ernsthafter Entschlossenheit , unsere abendländische Kultur ( da sind Atheisten inbegriffen ) nicht einer mittelalterlich – primitiven und gewalttätigen Gesellschaftsordung zu unterwerfen . Söder ruft – nach meiner Überzeugung – zum Widerstand gegen Verdummung , Unterdrückung , Kriminalität und Mord auf . Und da kann man sich – wenn es um die Existenzfrage geht – auch als Atheist nur anschließen . Der Halbmond bringt den Tod nach Europa !
Antwort
Querkopf schreibt:
26. April 2018 um 07:33

Genau so ist es!
Antwort
Michael schreibt:
26. April 2018 um 08:08

Ja, genau so sehe ich es auch!
Antwort
auch das noch schreibt:
26. April 2018 um 08:33

weitgehende Zustimmung, Herr KS, und sehr gut formuliert!
bis auf, dass doch der Söder wohl mit dem Kreuz Wahlkampf betreibt,einläutet.
Auch ich bekenne mich (nicht mehr) zu dem ganzen christlichen Geschehen, obwohl
„wo unsere Lebensprägung ihre Basis hatte“ gilt auch für mich.
Was das Kreuz betrifft, hatte mich einst die feministische Theologie zum Nachdenken darüber angeregt: das Kreuz mit seinen ungleichen Schenkeln, welches ein „Todeskreuz“ ist, und man sich meditativ damit kaum in seiner MITTE befinden könne. Nur mal so. Und was es bedeutet für (kleine) Schulkinder, die schon in den Anfangsklassen den lieben langen Tag darauf starren müssen, was da vorne ander Wand hängt und angeblich aus der Balance bringt (nicht meine Erkentnis – sondern das, was die Kritik war, und was man allerdings auch nicht sagen darf!) Heute sind mir persönlich auch diese „Abrechnungen“ der kirchlichen Fraktionen untereinander egal.
Antwort
Querkopf schreibt:
26. April 2018 um 07:33

…“Dass man die Augen verschließt, vor einer muslimischen Dominanz mit ständigen Forderungen, die von ihnen deklarierten religiösen Zeichen durchzusetzen, die im Grunde keine sind und eher der Unterdrückung dienen.“ …. Genau so ist es: die ständig zunehmenden unverschämten Forderungen von Muslimen und ihren Verbänden sind nichts anderes als subtile Durchsetzung des Islams und der Scharia. Das muß mit allen (!) erdenklichen Mitteln verhindert werden!
Vielleicht sollten wir alle zur Gegenwehr und als Gegenpol zum hochaggressiven Islam offen große Kreuze (oder Kippas) tragen, egal ob Christ, Jude, Buddhist, Hindu oder Atheist.
Antwort
MoshPit schreibt:
26. April 2018 um 07:47

Hat dies auf MoshPit’s Corner rebloggt.
Antwort
Öko-Theosoph schreibt:
26. April 2018 um 07:51

Die Kruzifixe sind ein guter Anfang. Aber Kruzifixe allein verhindern natürlich noch keine Islamisierung. Dazu muss die Einwanderung stark begrenzt werden. Außerdem muss das Christentum durch eine pfingstliche Reform gestärkt werden. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).
Antwort
Karl Schippendraht schreibt:
26. April 2018 um 07:52

……Vielleicht sollten wir alle zur Gegenwehr und als Gegenpol zum hochaggressiven Islam offen große Kreuze (oder Kippas) tragen, egal ob Christ, Jude, Buddhist, Hindu oder Atheist…….

Eine solche Möglichkeit – weltweit – würde ich begrüßen und mich anschließen .
Antwort
Freya schreibt:
26. April 2018 um 09:13

Oh Jaaaa, die Idee ist super, ich würde auch sofort mitmachen. Doch leider ist Deutschland ja nun schon so unterwandert und vergiftet, das ein Einzelner in Großstädten gar nicht mehr lebend mit seinem Kreuz oder der Kippa von A nach B kommen würde. Wir müssten da auch ganz viele sein und als große Gruppe kommen. Hätten wir nicht so einen verräterischen Papst, gingen wir Christen ja auch längst gemeinsam auf die Straße. Wie der Herr, so`s Geschirr. Bleiben wir in Christus, denn in Bayern hat er ja jetzt schon eingegriffen. Ich warte und bin bereit 😉 und Grüße von Freya
Antwort
Semenchkare schreibt:
26. April 2018 um 08:38

Religion, egal ob Polytheismus oder Monotheismus, hat m.M.n. grundsätzlich privat zu sein. Wer gläubig ist und beten will soll in den Tempel, Kirche, Synagoge, etc. gehen. (Islam erachte ich NICHT als Religion sondern als Politideologie, religiös aufgeladen) Dieses öffentliche Wichtignehmen in der Öffentlichkeit, nervt mich ganz gewaltig.
Ich will nicht in einem Gottesstaat leben müssen, egal welcher Konfession.

Also sinngemäß und allgemein gesagt: „Glaub an Deinen Gott, aber lass mich damit in Ruh“
Ich stimme den Artikel zu.
Antwort
kein Name schreibt:
26. April 2018 um 08:57

„Will oder kann man das nicht verstehen?“
Doch, verstehe ich, dem stimme ich auch zu. Meine (buchstäblich) Betroffenheit in diesen Frage wäre aber auch die fehlende Selbstkritik von Christen. Auch da liegt vieles im argen!

Auch das verstehen anscheinend die wenigsten. Zumindest nicht unter den Lesern konservativer Seiten. 😦 Solches sollte Frau da nicht thematisieren!
Antwort
Freya schreibt:
26. April 2018 um 09:20

Auch das verstehen anscheinend die wenigsten. Zumindest nicht unter den Lesern konservativer Seiten. 😦 Solches sollte Frau da nicht thematisieren!
Antwort
Doch , ich bin so eine Leserin und verstehe es.
Das kann ich zumindest aus meinem eigenen Kirchenkreis bestätigen. Man verzweifelt an der Starrheit, Sturheit und den überkommenden Rollenmustern. Sie erzählen von der Kanzel runter, wieviel Austritte, Kirchenschließungen und alles sie nun wieder haben, drehen sich anschließend um und machen sich mit der übrigen Elite einen Lenz. Gänsebraten nach der Heiligen Messe….und mal auskehren müssten sie sowieso. Zuerst in Rom. Da bin ich ganz bei ihnen. patriotische Grüße von Freya 😉
Antwort
Freya schreibt:
26. April 2018 um 09:06

Danke Danke Danke! für den tollen Artikel. Hier spricht mir jemand gerade aus der Seele. Genau in diese Richtung geht auch meine Empörung schon jahrelang. Und dieser Absatz:

Wie kann man rufen, Religion habe nichts in der Öffentlichkeit zu suchen aber ist glühender Verfechter für Kopftücher und ähnliche Vermummungen, welche ja noch nicht einmal religiös begründet werden können.

Mich wundert ja schon seit Jahren, dass man sich dieser Diskrepanzen überhaupt nicht bewusst zu sein scheint.
____________________________________________

gefällt mir besonders gut, doch der ganze Artikel versüßt gerade meinen Tag. Und ja, Sie werden Recht haben mit ihrer Frage:Ist das kollektive Schizophrenie?
_______________________________________________________-

Was sonst könnte es noch sein? Das macht mich auch ziemlich fertig. Unsere eigenen Leute, die jahrzehntelang regelrechte Jagd auf die Kreuze gemacht haben, und uns immer wieder eingehämmert haben, das derlei religiöse Symbole nichts in der Öffentlichkkeit zu suchen hätten, geifern jetzt um den ersten Platz bei allem was muslimisch ist. Das ist einfach irre. Die sind verrückt, muss ich leider sagen und so langsam, kann ich gar nicht mehr über all die Vögel lachen. Im Gegenteil, es kommt mir vor, wie jämmerlicher Verrat. Auf was sollen wir uns jetzt zurück ziehen? Nur noch auf das Grundgesetz? Aber das wird doch gerade von der HorrorRaute pulverisiert.
Nein, wir sind hier auf christlicher Basis und dürfen das zeigen und leben es ja auch. All diese Christenverfolger und Auslöscher im eigenen Land wissen gar nicht, das sie täglich von Regeln geschützt werden, die auf Christus und Benedict von Nursia zurück gehen. Wir leben als Gesellschaft einen großen Teil, der damals kreierten Regeln im Zusammenleben.
Ich hoffe, Herr Söder hält durch und es handelt sich nicht nur um eine Wahlstrategie.
Aber Jesus schaut euch eh auf die Fingerchen, und bald kloppt er vielleicht auch mal drauf, wenn die Heimatvernichter nicht bald zu Verstand kommen. Also Einweisung!
patriotische Grüße von Freya
Antwort
gelbkehlchen schreibt:
26. April 2018 um 09:18

Zitat: „Wenn dann ein bayerischer Ministerpräsident ein klares Zeichen setzt und dokumentiert, hier in unserem Land zeigen wir, wo unsere Wurzeln liegen, unsere Lebensprägung ihre Basis hatte, dann kann ich nur sagen, Rückgrat, Herr Söder, und schon viel zu lange überfällig.Für mich persönlich unverständlich sind dann allerdings die Reaktionen vieler, die sich umgehend empören, über rückwärts gerichtetes Denken lamentieren oder sich einfach darüber lustig machen.“
Nach meiner unmaßgeblichen Meinung liegen unsere europäischen Wurzeln noch viel früher, lange vor dem Christentum. Damit meine ich insbesondere das mathematisch logische Denken der alten Griechen, aber auch die alten Römer, und die alten Religionen der Indoeuropäer, der Griechen, der Römer, der Germanen, der Slawen, usw.
Speziell ich selbst bin durch das katholische Christentum mit seiner Beichte und seiner Unterscheidung zwischen Sünde und Todsünde und seiner ewigen Hölle extrem geschädigt worden, habe eine ca. 50 jährige, religiöse Zwangsneurose überwunden.
Obwohl ich kein Atheist bin, sondern an einen Schöpfergott glaube, meine ich, dass es besser gewesen wäre, wenn keine der 3 abrahamitischen Wüstenreligionen Europa hätte betreten dürfen. Wobei natürlich die absolut schlimmste Wüstenreligion der Islam ist.
Ich bin der Meinung, dass alle Nicht Moslems, religiöse wie auch Atheisten sich vereinigen sollten gegen diese Verbrecherreligion namens Islam, erfunden von einem Verbrecher. Insofern finde ich die Aktion von Markus Söder gut.
Antwort
Freya schreibt:
26. April 2018 um 09:35

Mit dem Zusammenschluß aller gutmeinenden Kräfte, an was sie auch immer glauben, haben Sie vollkommen Recht. Anders werden wir unser schönes
Europa auch nicht mehr vor der „Verbrecherreligion“ retten. Man darf ja auch getrost darauf verweisen, das wir eben längst eine Regierung hatten und nicht mehr der Pfarrer sagte, was wir dürfen und was nicht. Die christliche Religion hat sich in den Jahrtausenden entwickelt und stellt heute, so erlebe ich die Kirche, einen größtmöglichen Raum persönlicher Freiheit und doch Glaubensverbundenheit dar. Es tut mir leid, wie es Ihnen ergangen ist. Ich weiß, sie haben viel Schindluder angerichtet, diese Jesus-Erklärer auf den Kanzeln. Wenn wir hier noch eine Wende erreichen, erhoffe ich mir auch eine Abrechnung mit der Kirche plus Erneuerung. Auch ich bin für die Aktion von Markus Söder, das sind wir ganz beieinander.
ps, Jesus, der Christus hätte denen, die Menschen in seinem Namen einengen, beschränken und quälen schon lang die Opfertische umgeschmissen!
😉 patriotische Grüße von Freya
Antwort
gelbkehlchen schreibt:
26. April 2018 um 10:09

Gute Freya, offensichtlich glaubst du an Jesus, ich dagegen meine, dass Jesus selbst die Wurzel des Übels ist. Oder die Nachwelt hat ihn verfälscht, ich weiß es nicht. Ich selbst kann nur aus den vier Evangelien, der Apostelgeschichte, den Apostelbriefen schöpfen. Und da gibt es etliche Widersprüche, so ähnlich wie strafjustiz das auch schon beschrieben hat. Und für mich, der mit Mathematik zu tun hat, sind Widersprüche ein Gräuel, bzw. sie werden in der Mathematik genommen, um zu beweisen, dass eine Behauptung falsch ist, man nennt das Widerspruchsbeweis.
Jesus selbst hat die Pharisäer Natternbrut genannt und über sie gesagt, Mt 23,4: „4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren.“ D.h., er hat sie wie die heutigen Gutmenschen als Heuchler entlarvt. Ich weiß aber nicht, ob diese seine Aussage auf ihn nicht auch zutrifft. Er hat seine produktive mühselige Arbeit als Zimmermann oder als Bauhandwerker (tekton) beendet und ist als Wanderprediger durch die Lande gezogen und hat dann natürlich von der Hände Arbeit anderer gelebt. Besonders gern hat er sich bei den Zöllnern aufgehalten, die offensichtlich viel Geld hatten und wo man gut speisen konnte. Die Zöllner waren Kollaborateure der römischen Besatzungsmacht, die das Land wie viele andere Länder auch erobert haben, um Steuern zu erpressen. Die Erhebung von Steuern wird ja auch schon in der Weihnachtsgeschichte bei Lukas erzählt. Aber die Römer waren schlau, sie wussten ganz genau, dass sie als Fremde nicht den Besitzstand der Juden ermitteln konnten, und haben deshalb einheimische Kollaborateure eingesetzt, und als Lohn ihnen zugesichert, dass diese Zöllner auch mehr nehmen durften, als das was die römische Besatzungsmacht als Steuern haben wollte. Und das haben diese Zöllner dann natürlich auch gemacht, denn es stand ja hinter ihnen die militärische Besatzungsmacht der Römer. Es erinnert mich ein bisschen an das, was viele Merkel Gegner heute behaupten, dass Merkel im Sinne einer anderen Macht arbeitet. Auf jeden Fall waren diese Zöllner Volksverräter, waren reich, und haben ihr eigenes jüdisches Volk ausgebeutet. Und bei diesen Volksverrätern, die reich waren, hat es sich Jesus gut gehen lassen. Er wird ja auch zweimal in der Bibel als Fresser und Säufer dargestellt. Bei Mt 11, 19 und Lk 7,34.
Aber trotzdem bleibe ich mit dir gut verbunden und achte deinen Glauben an Jesus. Für mich gilt dieser Glauben schon lange nicht mehr, es gibt noch vieles was ich gegen Jesus sein könnte.
Auch seine Moral, die er in der Bergpredigt verkündet hat, zum Beispiel mit der anderen Backe, ist für mich himmelschreiend ungerecht. Der eine muss alles ertragen, muss eine ganz hohe Moral erfüllen, und der andere darf zuschlagen, so wie es ihm beliebt, darf sich wie die Axt im Walde verhalten. Das ist total ungleiches Recht und widerspricht Art. 3 Grundgesetz, wo steht, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind.
Diese schlechte Moral von Jesus hat ja auch zu unserer Flüchtlingskrise geführt, wir Deutschen müssen alles ertragen, müssen die Fremden ernähren, und die Fremden dürfen sich wie die Axt im Walde verhalten, das ist anscheinend ihr Menschenrecht, während wir selbst keine Menschenrechte mehr haben, sondern nur noch Menschenpflichten.
Antwort
Tom schreibt:
26. April 2018 um 11:49

Man sollte sich mit der UN-Völkermordkonvention näher beschäftigen. Siehe hier:
https://www.voelkermordkonvention.de/
Das ist nicht nur eine spannende Lektüre, sondern analog zur Mathematik erscheint das ein oder andere nicht unbedingt logisch und wirft Fragen auf.

Tom schreibt:
26. April 2018 um 11:52

Nachtrag: Der UN-Ersatz-Zuwanderungsplan 2000-2050 sollte man sich auch sehr genau anschauen und zwar hier: http://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsum.pdf
oder den aktuellen Beitrag auf diesem Blog: http://new.euro-med.dk/20180426-eu-kommission-drittwelt-massenzuwanderung-zentral-eu-hat-eurafrika-verschmelzungsplan-eu-will-nicht-an-patriotische-lander-zahlen-die-keinen-ethnischen-austausch-wollen.php

Interessant ist die Tabelle Seite 2 des PDF oder ganz am Ende der Artikels

Freya schreibt:
26. April 2018 um 14:13

Liebes Goldkehlchen, ich gebe Dir in vielem Recht und kann wohl auch gut nachvollziehen, was Du mit den Widersprüchen meinst. Jeder moderne Mensch dürfte heute schon allein aus Naturwissenschaftlichen Gründen, eher auf Widersprüche stoßen. So geht es mir ja auch oft und ehrlich: Auf die Doktrin, die ganzen zusammengetragenen Deutungen der Kirchenfürsten, die genau wie heute wieder, sich das Recht herausnahmen, die Deutungshoheit über die Lehre Jesu zu kapern, kann ich gut verzichten. Ich habe es auch leichter als andere, denke ich mir. Bin ganz frei von Religion aufgewachsen, nur mit spirituellen Anregungen durch Märchen, Sagen und Legenden aus der ganz alten Zeit. Erst viel später, als Erwachsene hatte ein meine ganz persönliche Jesus-Begegnung und wurde ab da bis zu meiner Taufe 2009 geführt. Mehr kann ich nicht sagen, außer das es Liebe war und ist. Meine Taufpatin, eine Benediktiner-Nonne pflegt zu sagen: „Glauben zu dürfen ist eine Gnade.“ Ich kann ihr da zustimmen, das habe ich mir so nicht ausgesucht oder beschlossen. Doch was da nun alles angeblich dazugehören soll, wenn man glauben möchte, das brauche ich nicht. Daher bin ich innerhalb der Kirche auch eher außenstehend, aber nicht bedürftig nach menschlicher Beachtung oder Anleitung. Da habe ich mein inneres ganz eigenes Ding laufen. Und man braucht auch eine Nische. Wann ist denn eine Ideologie, eine Politik, eine Bewegung immer mit uns kongruent? Du hast schon sehr Recht, wenn Du sagst, wie Du die Bergpredigt verstehst. Dann ist, was er sagt schon sehr ungerecht und merkwürdig. Doch was, wenn er auch da eher in Gleichnissen sprach? Und das mit der anderen Wange ganz anders gemeint ist, mehr von innen bei der eigenen Haltung zu suchen ist? Ich würde mir nie auferlegen, zu wissen, was genau er gemeint hat. Daher bin ich ja denen da in Rom, die vor lauter Brokat und Fresswanst gar nicht mehr richtig sitzen können, äußerst skeptisch gegenüber. Wir sind da auf einer Linie. Die haben alle viel Unheil angerichtet. Leider. herzliche patriotische Grüße von Freya

gelbkehlchen schreibt:
26. April 2018 um 15:08

An Freya: Du Glückliche, dann hast du nicht die Zeit der 50- und 60-Jahre erlebt, als die katholische Kirche noch eine starke Macht war. Ich dagegen, geboren im Dezember 1051, und in einer streng katholischen Familie aufgewachsen, im katholischen Sauerland und ab 1960 durch Familienumzug bedingt im katholischen Münsterland, habe die Verkündigung mit ewiger Hölle und Sünde und Todsünde miterlebt. Auch gegenüber uns 8- und 9-jährigen Kindern im Kommunion- und Beichtunterricht. Ein absichtliches „Vergessen“ einer Todsünde bei der Beichte machte die Beichte ungültig und die Beichte selbst zu einer Todsünde, die ohne Reue in die ewige Hölle führt. Das wurde uns Kindern beigebracht und wir mussten vor der Beichte bei der Gewissenserforschung die Sünden auf einen Zettel schreiben und diesen Zettel dann im Beichtstuhl vorlesen. Als du 2009 katholische Christin geworden bist, hat sich die Verkündigung durch den Zeitgeist bedingt natürlich geändert, aber nicht die Lehre. Man kann sie online nachlesen im Weltkatechismus von 1992 (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM), wo z.B. auch in der Nummer 2266 steht, dass die Verantwortungsträger der Gesellschaft die PFLICHT haben, ihre Gemeinschaft mit WAFFENGEWALT zu schützen. Heutige Zeitgeistbischöfe wollen davon natürlich nichts mehr wissen. Auch das offenbart die ganze Heuchelei dieser Klerikerclique.

gelbkehlchen schreibt:
26. April 2018 um 15:13

Ich bin natürlich 1951 geboren und nicht 1051, eine Taste zu weit gerutscht.

Helmut Zott schreibt:
26. April 2018 um 09:53

Kruzifixurteil
1995

Ein Mensch ist wütend und entsetzt,
er sieht sogar das Recht verletzt,
weil jüngst ein höchster Richterspruch
entschied, es sei Verfassungsbruch,
wenn an den Wänden einer Klasse
man Kruzifixe hängen lasse.
Wenn es nur einen Schüler stört,
auch wenn sich niemand sonst empört,
muss man das Kruzifix entfernen:
Es ist nicht zumutbar beim Lernen!
In Bayern – just in diesem Lande –
empfinden viele dies als Schande
– und solch ein Urteil unerklärlich,
vor allen Dingen höchst entbehrlich.
Oft sind die Richter hoch gelehrt,
die Urteilssprüche grundverkehrt,
weil ihr Gehirn – links überdreht –
das Volksempfinden nicht versteht.
Ihr Denken ist nach links verschoben
und rot – wie ihre Richterroben!

Helmut Zott

%%%%%%
Antwort
Freya schreibt:
26. April 2018 um 13:45

Großartige Verse, Danke dafür! hpGrüße Freya
Antwort
gelbkehlchen schreibt:
26. April 2018 um 10:19

Haha, dabei heißt es doch immer beim Urteil „im Namen des Volkes!“ Jürgen von Manger (Tegtmeier) hat in einem Sketch die Heuchelei der juristischen Sesselfurzer offen gelegt, indem er absichtlich das Wort „Ausführungen“ mit dem Wort „Ausreden“ verwechselt hat.
Antwort
Freya schreibt:
26. April 2018 um 14:17

Ich hab es mir gerade in voller Länge angesehen. Ach war das noch schön. Ich konnte mal wieder lachen, Danke für diesen Hinweis. Ein Aufmunterer am Nachmittag 😉 Schaut mal alle hier rein. Danach is man am Grinsen woll?
nochmal Danke und patriotische Grüße von Freya
Antwort
Ela schreibt:
26. April 2018 um 10:36

Das Kruzifix ist meiner Ansicht nach ein Instrument zur Gewaltverherrlichung.
Was ist das für eine Energie, die davon ausgeht, wenn Jesus, der angeblich am
Kreuz gestorben ist, doch dann in Indien auftauchte, um dort weiter zu predigen,
also bitte, das weiß doch jetzt schon jedes Kind….

Also was ist das für eine Energie, sich einen Sterbenden am Kreuz, einen der in
der Agonie liegt, in die Stube zu hängen? Fragt Euch einmal selbst, was das für
eine makabere Haltung von uns ist? Ist das Kultur? Ja, aber w a s für eine! Ela
Antwort
Karl Schippendraht schreibt:
26. April 2018 um 11:07

Wer es noch nicht begriffen hat : Wir befinden uns bereits in einer derart bedrohlichen Lage , dass heute dem Kreuz real kaum noch eine religiöse Bedeutung zukommt , sondern in erster Linie mehr und mehr eine politische !!!
Antwort
gelbkehlchen schreibt:
26. April 2018 um 15:09

D’accord!
Antwort

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