Ist die russische Maschine in der Luft explodiert?

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Ist die russische Maschine in der Luft explodiert?

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2018/02/ist-die-russische-maschine-in-der-luft.html
Sonntag, 11. Februar 2018 , von Freeman um 20:00

Am Sonntag ist eine Antonov An-148 der russischen Saratov Airlines mit 65 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern kurz nach dem Start von Moskaus Flughafen Domodedovo abgestürzt. Keiner an Bord hat überlebt. Die Maschine mit Flugnummer 6W703 war auf ihrer täglichen Route nach Orsk in der Nähe der Grenze zu Kasachstans.

Laut russischer Transportagentur (Rosaviatsiya) brach die Funkverbindung plötzlich ab und die Maschine verschwand von den Radarschirmen.

Die Wrackteile und Leichen sind über eine weite Fläche von über einem Kilometer verteilt und die Rettungskräfte mussten zu Fuss durch den tiefen Schnee zum Absturzort stapfen.

Nach meiner Analyse der Flugdaten, plus weil es keinen grossen Aufschlagpunkt gibt, der Pilot kein technisches Problem meldete und das Unglück sehr plötzlich passierte, ist die Maschine wahrscheinlich in der Luft explodiert.

War es ein Terroranschlag?

Unter den Passagieren waren drei Kinder und drei Ausländer, darunter ein Schweizer. Mein Beileid an die Hinterbliebenen!

Mittlerweile hat man die Datenschreiber gefunden, wie die Führung der Suchmannschaft berichtete.

Schauen wir uns die aufgezeichneten Daten an:

Die Maschine hat das Gate um 10:57 Uhr UTC (13:57 Lokalzeit) verlassen und hob um 11:22:05 Uhr UTC ab, auf dem Weg von Moskau nach Orsk. Die übliche Flugdauer beträgt 2 Stunden und 11 Minuten.

Die An-148 stieg normal hoch und erreichte um 11:25:47 Uhr UTC eine Höhe von 6400 Fuss bei 375 Knoten. Dann muss etwas passiert sein, denn die Maschine fiel wie ein Stein vom Himmel.

Um 11:27:04 Uhr UTC brach die Datenaufzeichnung bei einer Höhe von 3250 Fuss im Sturzflug ab, mit einer Fallgeschwindigkeit von 22’000 Fuss pro Minute. Das heisst, der Absturz erfolgte nur 5 Minuten nach dem Start.

Bei einem Triebwerksproblem und Schubausfall hätte der Pilot bei der erreichten Höhe von 2000 Metern und fast 700 km/h ohne weiteres eine Notlandung vollziehen können.

Aus dem Cockpit gab es aber keine Meldung über ein technisches Problem oder einen Notfall, auch kein „Mayday“.

Der rapide Höhenverlust zeigt, es muss was sehr plötzliches und sehr drastisches passiert sein.

Wenn ein Flugzeug als Ganzes auf dem Boden knallt, dann gibt es einen Aufschlagspunkt, einen Krater im Boden und die Teile liegen eng zusammen.

In diesem Fall sind aber laut den Aufnahmen die Wrackteile weit verstreut, was auf ein Auseinanderbrechen der Maschine in der Luft hindeutet.

Was kann eine Maschine während dem Flug in Teile zerbrechen lassen? Entweder ein Versagen der ganzen Struktur, Aufreissen des Rumpfs, Abbrechen der Flügel oder des Leitwerk, … oder eine Explosion!

Interessant ist, die zwei Techniker, welche die letzte Wartung durchgeführt hatten, waren auch an Bord der Unglücksmaschine. Die wären nicht eingestiegen, wenn sie nicht 100-prozentig überzeugt waren, die Maschine war technisch einwandfrei.

Mal schauen was die Untersuchungsbehörden für eine Absturzursache verkünden werden. Es gibt nur drei Möglichkeiten: Pilotenfehler, technisches Versagen oder einen äusseren zerstörerischen Einfluss.

Das Wetter war es nicht und auch kein Vogelschlag. Zeugen haben berichtet, sie sahen wie die Maschine in der Luft brannte.

Eine private Überwachungskamera hat den Feuerball aufgenommen:

Ungern werden die Behörden einen Terroranschlag und eine Bombenexplosion zugeben, denn das zieht die ganze Flughafensicherheit in Zweifel … und, dass der Staat die Menschen nicht vor Terroristen schützen kann.

Gibt es einen Zusammenhang mit dem Abschuss der israelischen F-16 vom Samstag, die angeblich von der syrischen Armee durch eine russische Rakete getroffen wurde? Wer betreibt denn Staatsterror und übt gerne Rache?

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insgesamt 18 Kommentare:

Horst Müller sagt:
12. Februar 2018 um 07:29

Möglicherweise eine Warnung der Wachmannschaften des weltgrößten Freiluft-KZ’s, denen die Russen in die Quere kommen?

Klauz Allez sagt:
12. Februar 2018 um 07:51

Das war bestimmt Rache. Ich würde diesem Pack Landesverbot aussprechen. So wie Trump es zum Schutz vor Terror getan hat. Aber diesmal gegen die wahren Terroristen…

Anonym sagt:
12. Februar 2018 um 09:14

Vyacheslav Pershukov has been appointed ROSATOM’s special representative. Uranium 1. Ein weiterer clinton toter?

Anonym sagt:
12. Februar 2018 um 10:11

Erst vor Kurzem wurde eine russische Militärmaschine mit 91 Menschen am Board im Schwarzem Meer versenkt. Jetzt schon wieder. Ich finde es traurig, dass Russland seine Bürger nicht ausreichend schützen kann. Woanders wird dauernd mit hochmodernen Militärtechnik geprotzt. Allem Anschein nach hat Russland noch einen weiten Weg vor sich um Weltmacht zu werden. Andauernd spuckt man den Russen ins Gesicht ohne Konsequenzen zu befürchten. Was kommt als Nächstes?

Rita Vuia sagt:
12. Februar 2018 um 11:34

Es sieht ganz so aus als wenn der Absturz des Flugzeuges in Russland ein Anschlag war. Etliche Passagiere an Bord haben mit den Uranium Deal Clintons mit Russland zu tun. Wurden so Zeugen beiseite geschafft? Ist das wirklich eine Frage wenn man das Zeugenvernichtungsprogramm von Clinton verfolgt?

Gary56 sagt:
12. Februar 2018 um 11:46

In D. wäre der „Copilot“ daran Schuld ;-))

Capote Truman sagt:
12. Februar 2018 um 11:56

mysteriös das Ganze.

Wenn man einen Stein aus 6000 Fuss = 2000 m Höhe fallen lässt, braucht der 20 Sekunden zum Boden, wenn keine Luft (die bremst) vorhanden ist. Bei Menschen soll die maximale Fallgeschwindigkeit bei 70 m/s liegen, die bräuchten also 30 Sekunden.

Es ging aber schneller abwärts, also muss der waagerechte Flug in einen Sturzflug umgelenkt worden sein. Ich habe vor Jahren mal einen Fall gelesen, wo es ein Loch in der Kabine gegeben hat, worauf die Piloten einen Sturzflug einleiteten, um in tiefere Luftschichten zu kommen, alles gut gegangen, die Maschine ging wieder in den waagerechten Flug über. Nun sind 2000 m Höhe nicht so hoch, dass keiner mehr atmen kann und man bei einem Zwischenfall unbedingt Höhe verlieren muss.

Andererseits hat sich der Flieger nicht in den Boden gebohrt, wie vor Jahren mal bei Zürich passiert, sondern „rechtzeitig“ vorher hat es den Flieger zerlegt. Da soll man sich nun einen Reim drauf machen.

xxx3399ddd sagt:
12. Februar 2018 um 12:04

solche dinge passieren komischerweise immer dann wenn einige tage zuvor etwas anderes passiert ist. ich sage nur, f 16

Helen sagt:
12. Februar 2018 um 12:13

Richtig. Es kann eigentlich nur ein Attentat mittels Sprengstoff sein. Mögliches Motiv: An Bord war laut Passagierliste Passagier Nr. 32 – Ivanov, Vyacheslav. Er war hochrangiger Mitarbeiter der Firma Rusatom. Gegen die kriminelle Clinton wird ja im Zusammenhang mit dem Uranium One Deal ermittelt. Zeugenbeseitigung a la Klaus Eberwein?

Anonym sagt:
12. Februar 2018 um 12:42

Ivanov, Rosatom CEO war an Board, mit eine der grossen Uranium One Figuren auf russischer Seite. Es geht immerhin um dreistellige Millionenbeträge.

teotorriate sagt:
12. Februar 2018 um 13:41

@ Anonym. Terroranschläge auf Flugzeuge gibt es auch in anderen Ländern. Sowas ist sehr schwer zu verhindern. Noch dazu wo, wenn es denn ein Anschlag war, hier Spezialisten am Werk waren.
Zu deinem Argument : „Andauernd spuckt man den Russen ins Gesicht ohne Konsequenzen zu befürchten. Was kommt als Nächstes?“.
Du hast es hier mit einem Land zu tun das die größten Schachspieler hervorgebracht hat.
Das alles ist ein riesiges Schachspiel und gewinnen tut der gewiefteste Stratege. Russland kann warten, auch wenn es ständig provoziert wird.
Es muss nocht einiges aufgearbeitet und aufgeholt werden, wirtschaftlich und militärisch.
Auch stehén die nächsten Präsidentschaftswahlen ins Haus stehen
Die Zeit ist noch nicht reif zum antworten,………noch nicht.
Aber die Antwort wird kommen.

Anonym sagt:
13. Februar 2018 um 08:06

Vielleicht gibt es noch weitere Spuren, die man verfolgen sollte:

Laut den Recherchen des US-Journalisten Hal Turner soll der Finanzchef des russischen Atomenergiekonzerns Rosatom, Wjatscheslaw Ivanov auf Position 32 der Passagierliste.

Turner hat darüber hinaus allerdings eine weitere Verbindung hergestellt; es geht um den russischen Geschäftsmann Sergei Millian und dieser habe laut Aussagen des Chefs von Fusion GPS, Glenn Simpson, eine Reise von Trump-Mitarbeitern nach Russland organisiert. Nun stellt Turner die Behauptung in den Raum, Millian laufe auch unter dem Namen Sergey Panchenko – Passagier Nr. 50.

Anonym sagt:
13. Februar 2018 um 11:27

Ivanov an Board soll aber anscheinend 1987 geboren sein, der CFO jedoch 1986. Mögliche Verwechslung? Es soll mittlerweile das Gerücht kursieren Q Anon sei Clinton selbst. Dann würden diese Ankündigungen ala Suicide Weekend Target 1 Plane Crash etc ja keine Überraschungen sein. Sie weiß natürlich im Vorraus was sie tun wird. Selten so ne große PsyOp gesehen.

Anonym sagt:
13. Februar 2018 um 15:33

Ich möchte den Toten gegenüber nicht despektierlich sein und schreibe ungern Off-Topic etwas, möchte lediglich auf einen „Journalisten“ aufmerksam machen der vehement Unwahrheiten verbreitet zur aktuellen Krise zwischen Syrien/Israel.

Freeman du kennst doch sicherlich diesen Wurm von Journalisten namens Julian Röpcke.
Schau mal was der schreibt, nichts als schäbige Lügen, aber das schlimmste ist diese großkotzige Überschrift „Was Israel tut, ist gut für Syrien und die Welt“.

Ich habe diesem Wicht mal was auf Twitter geschrieben, war ausschließlich konstruktive Kritik, 2 Minuten später wurde ich geblockt, was für ein feiner Journalist, weicht unangenehmen Fragen bzw. der Wahrheit einfach aus, als Verfechter der Meinungsfreiheit direkt blocken statt sich zu stellen und zu diskutieren…

Wie kann man so offensichtlich Lügen verbreiten. Israel tut der Welt gut? Was zur Hölle…
Ja, Israel tut der Welt so gut das sie ihre Mossad Schergen schicken um mal eben 3000 Leute im Ausland töten zu lassen, wirklich human und demokratisch! Aber was wundert mich das, Axel Springer Verlag gehört doch den Juden. Zudem kann er es auch nicht sein lassen jedes mal Russland zu erwähnen & zu diffamieren mit seiner polemischen Art.

Hier der Link zum „Artikel“ wenn man ihn so nennen darf:

http://www.bild.de/politik/ausland/syrien-krise/kommentar-israel-syrien-54782968.bild.html

Der Typ ist total unglaubwürdig und desillusioniert. Ich weiß du hast einiges zu tun und sicher nicht für jeden Möchtegern Journalisten Zeit, dennoch würde ich dich mal bitten diesen Typen verbal und mit ECHTEN Fakten aus­ei­n­an­derzu­rei­ßen.

Epiktet sagt:
14. Februar 2018 um 10:01

Den Julian Röpcke – diese elende Schmeissfliege – kann man nicht ernst nehmen.

Das ist ein Hetzer vor dem Herrn! Auch als Jihad Julian zu zweifelhaftem Ruhm

gelangt!

Anonym sagt:
14. Februar 2018 um 19:41

schrecklich…
mein Beileid!

@Explosionstheorie:
– es ist zu berücksichtigen, dass im Sturzflug noch Daten übermittelt wurden.

– War der Aufstieg nicht schon zu turbulent für das halbwegs normale Wetter?
(siehe ventusky und replays (der gleichen Maschine) auf flightradar)

broken666machine sagt:
15. Februar 2018 um 00:55

In dem Link zur Bild bin ich dort unter einem Artikel auf ein angebliches russisches Militärmanöver auf die NATO in Ost und Mitteleuropa. Bei diesem Bild muß ich nur grinsen, denn das für mich klar das eine Offensive so oder so ähnlich ausschauen würde.

~

Sagen wir mal so, wenn keine ABCN Waffen eingesetzt werden, wird Russland mit dieser Strategie eine vernichtende Niederlage erleben und Moskau wird innerhalb 8 bis 13 Monaten fallen.

~

Die NATO Strategie ist in meinem Hirn eingespeichert und diese Stategie ist unschlagbar. Es wurde mehrmals mit einer gemoddeten Version per KI mehrfach von mir getestet, verfeinert unbd perfektioniert.

~

Keine Ahnung warum, aber in sowas bin ich Großmeister…

~

Hier ist der Link vom BILD.

Das ich mal nen Bildlink einlinke.

😀

~

Der Text ist unwichtig. Nur die Karte zählt.

http://www.bild.de/bild-plus/politik/ausland/wladimir-putin/russland-simulierte-angriff-auf-nato-54371534,view=conversionToLogin.bild.html

Anonym sagt:
15. Februar 2018 um 14:07

Ein Stömungsabriss (Stall) wäre durchaus denkbar. Dies passiert leider sehr häufig bei Flugzeugen wenn die Piloten nicht aufpassen und mit evtl. technischen Problemen kämpfen. Hierbei wird die Maschine beim Steigflug zu langsam und fällt irgendwann wie ein Stein vom Himmel. Bei der vermutlich hohen Aufschlagsgeschwindigkeit wäre auch ein Trümmerfeld von 1km durchaus denkbar. Piloten sind auch angehalten bei technischen Problem zuerst den Flieger zu stabilisieren und dann zu kommunizieren!

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Dies und Das – Pareto und andere Prinzipien


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Dies und Das – Pareto und andere Prinzipien

http://vineyardsaker.de/2018/02/13/dies-und-das-pareto-und-andere-prinzipien/
13. Februar 2018 Russophilus 58 Kommentare

In einer guten Schule, so sagt man, lernt man nicht so sehr „Rezepte“ und deren Abarbeitung, sondern wie man betrachtet, hinterfragt, überprüft und denkt.
Dank einer mittlerweile recht ordentlichen Präsenz seriöser Medien wie insbesondere russischen, die bieten, was die zu Propaganda-Tröten verkommenen wertewestlichen medien nicht mehr können und offenkundig auch nicht wollen, brauchbaren, die Realität wiedergebenden Informationen nämlich, Dank aber auch einer inzwischen ansehnlichen Anzahl von kritisch hinterfragenden und berichtenden blogs und natürlich auch Dank fleissiger Übersetzer wie Artur oder auch sloga, kann ich uns einen kleinen aber wichtigen „Luxus“ gönnen und den Teil übernehmen, der Gesetzmäßigkeiten und Mechanismen beleuchtet und eine brauchbare eigene Einschätzung der Menschen fördert.

Das Pareto-Prinzip, das sich übrigens lustigerweise in seiner üblichen verkürzenden Darstellung bestätigt findet, besagt in eben dieser, 20% der Mitarbeiter einer Firma leisten 80% der Arbeit oder auch 80% eines größeren Projekts seien in 20% der Gesamtzeit und mit 20% der Resourcen erledigt und die verbleibenden 20% verschlängen 80% der Zeit und der Resourcen. Würde mich nicht erstaunen, wenn es so auch in wikiblödia stünde.
Die korrekte Erklärung ist drastischer: Die Wurzel aus den Resourcen, z.B. der Anzahl von Mitarbeitern einer ziemlich beliebigen Organisation (Projekt, Firma, Behörde, etc.) leistet die Hälfte der Arbeit, wobei das nicht simpel linear zu betrachten ist, sondern eher etwas wie „gewichtete“ Arbeit meint. In Zahlen wird das schnell erschreckend: Im 10-Mann Betrieb gibt es ca. 3 entscheidende Leistungsträger, in der 10.000 Mann Behörde sind es nur 100, also gerade mal 1%.

Warum bringe ich das auf? Weil es kein Naturgesetz (sondern eine Art Meta-Gesetzmäßigkeit) ist, aber auch, weil es nicht in Stein gemeisselt sondern durch diverse Faktoren und den Kontext veränderlich ist. Ein krasses Beispiel ist die Verteilung des globalen Besitzes: Die Wurzel der Weltbevölkerung wären ca. 85.000 Menschen – tatsächlich aber sind es *ganz erheblich weniger* obszön ultra-reiche, die die Hälfte aller Vermögen und Werte weltweit besitzen. Der Grund ist ein Kontext, ein Spielfeld, mit getürkten Regeln.
Und noch etwas wird klar: Selbst wenn es ca. 85.000 Erdenbewohner wären, die die Hälfte der Weltbesitztümer horten, so müsste es eine der höchstrangigen Prioritäten aller Regierungen und Gesellschaften sein, für eine möglichst milde Variante des Pareto-Prinzips zu sorgen und jedenfalls offensichtlich völlig entgleiste Varianten wie die derzeitige Besitzverteilung mit allen Mitteln zu vermeiden.

Auf der Suche nach möglichen Antworten stoßen wir auf weitere Prinzipien und Mechanismen.

Eines davon zeigt sich, wenn man die Industrien und Gesellschaften verschiedener Länder betrachtet, wobei der militärische Bereich meist ein besonders kontrastreiches Bild liefert. Die Russen bauen *auf* und um und verfeinern. Die Su-30 z.B. ist eine Verfeinerung und Weiterentwicklung der Jahrzehnte alten Su-27. Und selbst die neue T-50/Su-57 ist eben kein völlig neuer Wurf, sondern ein Konglomerat aus sorgsam ausgewählten und bewährten und natürlich mit viel Erfahrung verfeinerten Technologien diverser Vorgänger.
Und auch im Kleinen ist es zu sehen: In Syrien dürften mehr abgesandte Fachleute von Firmen gewesen sein als Offiziere. Pingelig führten sie Buch, befragten die Soldaten, untersuchten die Waffensysteme und entwickelten – praktisch durchgängig kleine, mitunter winzige, aber nützliche – Veränderungen und Verbesserungen. Maßstab waren keine 3D Simulationen und bunte Verkaufsbroschüren sondern konkrete Erfahrungen realer Soldaten im realen Einsatz.

Blicken wir dagegen in Richtung usppa, so sehen wir ein ganz anderes Grundmodell, eines, in dem nicht realer Nutzen im realen Einsatz mit realen Soldaten der Maßstab ist sondern Marketing, Profit, Korruption und politik der übelsten Art. Und wir sehen gewaltige Ignoranz; da wird nicht verfeinert, sondern da wird jedesmal ganz neu und anders „gedacht“ und herangegangen und ganz neu angefangen.
Anders ausgedrückt: Es wird nicht einem Grundstock hinzugefügt, sondern aus dem Vollen geschöpft. Man lernt nicht aus dem bisher Erreichten und schafft eine verbesserte Version, sondern man wirft sozusagen das Gelernte weg; statt einen Traktor mit einem verbesserten Getriebe auszustatten, wirft man ihn sozusagen weg und baut einfach einen ganz neuen – natürlich mit all den dabei auftauchenden Problemen, da man aufgrund der – ja gewollt – ganz unterschiedlichen Konstruktion und Technik kaum etwas vom beim vorherigen Modell Gelernten anwenden kann.

Übrigens, das nur am Rande, greift auch da das Pareto-Prinzip und zwar in einer negativen Version: Ändert man ein paar der entscheidenden Baugruppen, so muss man praktisch die halbe Maschine neu entwerfen und/oder bauen.

Es gibt dabei einen entscheidenden Begriff: „disruptive“. Das, „disruptive“, ist sozusagen der heilige Gral der amis, der so vieles bestimmt und beileibe nicht nur, aber vor allem im (auch und insb. militär-) Technologie Bereich eine absolut entscheidende Rolle spielt und wesentlich mit verantwortlich für den Wahnsinn der amis ist.

Zunächst: „disruptive“ ist nicht einfach „interruptive“, wie oft locker dargestellt. Beide Adjektive bedeuten oberflächlich das Gleiche nämlich „unterbrechend“, meinen aber ganz Unterschiedliches. „interruptive“ impliziert das wert-neutrale Unterbrechen eines Flusses, der nach der Unterbrechung weiter fließt. Ein Beispiel ist eine Bedienung, die ein Gespräch unterbricht, während sie nach der Bestellung fragt oder die Getränke serviert; danach wird das Gespräch fortgeführt.
„disruptive“ dagegen meint ein Unterbrechen, das das Unterbrochene *erheblich* beeinflusst, ja, häufig sogar abwürgt oder zerstört. Eine in der Gaststätte, um bei dem Bild zu bleiben, einschlagende Rakete z.B. ist „disruptive“; einen Partner in einem Gespräch zu unterbrechen und ihm mitzuteilen, dass man ihn verlässt, ist „disruptive“.
Und das ist eines der (un)heiligsten Ziele im ami System. Überall schwadronieren sie von „disruptive“; eine als „disruptive“ bezeichnete Technologie wird als non-plus-ultra angestrebt und verkauft sich bei Investoren wie warme Brötchen.

Hässliche Beispiele gibt es genug. Kriegsschiffe mit Laserkanonen sind ein lächerliches Beispiel, aber auch amazon ist ein Beispiel und ein absolut nicht lächerliches, allerdings eines, dass einige (keineswegs Neben-) Effekte deutlich zeigt: Zigtausende Pleiten kleiner lokaler Händler z.B. und mittlerweile wohl Millionen Arbeitslose.

Ein anderes und äusserst hässliches Beispiel sind die zunehmend in Mode kommenden selbst fahrenden Autos u.a. und insbesondere eines elon musk. Hierzulande vielleicht unbekannt und weniger tragisch als in den usppa: Etwas die Hälfte aller Arbeitsplätze dort sind unmittelbar mit Fahren verknüpft oder direkt fahren. Die hübschen supi.modernen und hach so coolen selbstfahrenden Autos werden also das halbe Land in Arbeitslosigkeit stürzen. Macht nix, der Herr musk braucht den fetten Profit, um seine Karrenauch auf den Mars zu bringen. Friss und stirb, ami!
Nebenbei bemerkt killen bezos, musk und die anderen „Helden“ des wertewestlichen Raub-Kapitalismus Endstadiums auch einen erheblichen Teil der eigenen Käufergruppe. Ist doch dumm, könnte man meinen. Nein, nicht dumm, jedenfalls nicht, wenn man „modern“ und „disruptive“ denkt, denn es geht nicht um morgen sondern darum, heute, jetzt und hier maximal abzusahnen und Märkte zu erobern und zu beherrschen. Um’s morgen sollen sich andere kümmern; Billigstkräfte wird’s ja genug geben. Wohl bekomm’s.
Wundert’s noch jemanden, dass das aus dem Hochburg Land der ziocons kommt?

Für uns noch interessanter allerdings ist die Motivation dahinter. Die nämlich ist immer dieselbe: Sich selbst – durchaus bewusst und gewollt! – einen erheblichen Vorteil zu verschaffen um den Preis gewaltiger Nachteile für andere, wobei ziemlich zuverlässig die Nachteile für die Opfer ganz erheblich höher sind als die eigenen Vorteile. Um z.B. 10 Mrd.$ Vorteil für amazon/bezos heraus zu holen, entstehen vielleicht 100 Mrd.$ oder mehr Nachteile für andere. Na und? Das ist es doch, was gewollt war. Es geht also um eine extreme und extrem schadensbehaftete Form des Egoismus – aber im wertewesten werden die zerstörerischen Egomanen noch als Helden gefeiert und bewundert…

Aber noch etwas verdient bemerkt zu werden: Wir sind wieder beim Pareto-Prinzip, genauer bei der Frage der erwähnten Variablen, die das Prinzip zuspitzen oder aber mildern können. Die Denke des (un)heiligen „disruptive“ Grals spitzt keineswegs zufällig zu, sondern sie ist darauf ausgerichtet; sie ist die Antwort auf die Frage „Wie kann ich, einen Kontext schaffen, in dem eine äusserst scharfe Variante des Pareto-Prinzips geradezu erzwungen wird – und zwar zu meinem Vorteil?“

Um es in ein Bild zu kleiden: bezos „verdient“ seine Milliarden im Grunde dadurch, dass er in zigtausende kleine Läden Sprengsätze wirft und dann aus dem Schutt die Kundenbücher und das Wechselgeld buddeln lässt. Dass gerade auf dem Land kleine Läden oft auch eine wichtige soziale Funktion haben, ist in der amazon Welt „unbekannt“, irrelevant und völlig ignoriert, ebenso wie ganze Regionen vor die Hunde gehen.
Übrigens, das nur am Rande, war es nicht mal brillant von bezos. Er hat im Grunde nur die Raubzug Mechanik von walmart etwas optimiert und vor allem ins Internet übersetzt.

Und noch ein drittes – und ebenfalls unselig verflochtenes – Prinzip will ich erwähnen, nämlich das von „Leistung vs. Sein“. Wir alle kennen es zu Genüge: Markenklamotten, dicke Karre, teurer Luxus in jedem Bereich; nebenbei bemerkt gibt es sogar ein Mahnmal unserer Verrohung und unserer schwer kranken kaum noch Gesellschaft, nämlich eine tv Sendung namens „die Geissens“. Da reicht dann keine Luxuskarre mehr, sondern es muss ein „Heli“ sein, mit dem der Abschaum zum Luxus-shoppen anreist. Dem verblödeten Volk scheint’s zu gefallen.

Wie kommt das? In jeder gesunden Gesellschaft, auch der unseren bis vor 50 – 100 Jahren, war der Mensch maßgeblich und seine Position in der Gesellschaft, die in der Regel ziemlich direkt verknüpft war mit seinem Nutzen für die Gesellschaft. Man war jemand, wenn man ein *guter* Schreiner war, nicht weil man Luxusklamotten trug. Ein jeder hatte seinen Platz und maßgeblich war, wie gut man diesen füllte. Und es war maßgeblich, was das „wir“ brauchte.

Und es gab ein Grundprinzip, das wir heute noch in weiten Teilen Russland, aber im wertewesten kaum noch finden: Das, was ich anfangs beschrieb; das Aufbauen und Verfeinern. Genau das findet in Russland seit Jahren statt: Hier ein modernes medizinisches Gerät in einem Kleinstadt Krankenhaus, da eine renovierte Schule, dort eine neue und ordentliche Elektrifizierung, usw.
Und im wertewesten? Pareto-Prinzip, die schlimme Version. Sündteure Edelkliniken und im eigenen Kot liegende Kriegsveteranen in Kaschemmen, die „medizinische Einrichtung“ zu nennen zu dreist wäre. Oder bei uns hier von „flüchtlingen“ versiffte Turnhallen und deutsche Sportler, die kaum noch trainieren können, eine Bahn, die nur noch in einem zuverlässig ist, nämlich im zu spät Kommen und unzuverlässig funktionieren und sein, Omas und Opas, die verrecken, weil medizinische Versorgung zu teuer ist, usw.

Und sie greifen ineinander, die drei genannten Prinzipien – und zwar verheerend, einander bestärkend und *gewollt*. Und möglichst nie beim Namen genannt von den „geisteswissenschaftlern“, genderforschern und politstern.

Aber das war’s noch nicht. Es gibt noch andere Ausformungen des Pareto-Prinzips. Hässliches Beispiel gefällig? -> vergifte die Wurzel der Anzahl der Mitglieder einer Gruppe und die Gruppe ist zur Hälfte ruiniert.

Ihr erinnert euch an mein Beispiel mit der Weltbevölkerung und den ca. 85.000? Bitteschön, hier noch eine wirklich hässliche Variante: Die Wurzel aus der Einwohnerzahl (nicht mehr wirklich) unseres Landes: An die 9.000. Anzahl der „flüchtlinge“? Vom Staat zugegeben: Etwa das Zweihundertfache. Tatsächlich wohl deutlich mehr.
Übrigens, das Pareto-Prinzip gilt auch bei der Frage, wieviele „flüchtlinge“ für einen harten Kern nötig sind, der, wenn es soweit ist, schnell und locker die Hälfte der „flüchtlinge“ bis in die terrorismus-Bereitschaft radikalisiert. Lasst euch also nicht verarschen von den politstern und professionellen „Menschlichkeits“ Abzockern, wenn die die „flüchtlings“-Zahlen mit aller Gewalt als „kaum 1%, sogar noch weniger als die AfD Stimmen hatte, haha“ verkaufen wollen. Und wenn ihr gerade dabei seid, dann fragt euch auch gleich, welche Gegenwehr von Bürgern zu erwarten ist, die sich bevorzugt Sorgen machen um transen, die „diskriminiert“ werden, weil in der Behörde, in der sie Kinder adoptieren, keine 65 Toiletten für alle „mir ist heute vormittag nach …“ Geschlechter oder auch um Vergewaltiger-„flüchtlinge“ die sich durch eine Altersfestellung diskriminiert fühlen können. Und nein, Herr Müller und Frau Schulz, Ihre Sorgen und Wünsche interessieren hier niemanden. Halten Sie die Fresse und zahlen Sie Steuern!

Die weithin einzige gute Nachricht für unser Land ist die, dass die AfD bereits deutlich mehr als 9.000 aktive Mitglieder hat und in dem, was mal ansatzweise ein Parlament war, eine für die einheitspartei geradezu epidemische und tödliche Größe hat. Pareto-Prinzip kann auch *zugunsten* des Volkes wirken.
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58 Gedanken zu „Dies und Das – Pareto und andere Prinzipien“

Politicus
13. Februar 2018 um 8:07

Ich bin mir nicht sicher ob das Pareto Prinzip für alles Mögliche herhalten kann. Die BWL ist eine Verfeinerungs- und Optimierungslehre die auch das Pareto Prinzip als Inhalt hat.
Es besagt, 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit.

Zu etwas anderen, was mit dem Pareto Prinzip nicht unbedingt lösbar ist.
Anschlag auf Haus der Initiatorin der Hamburger Merkel-muss-weg-Demo
Auf das Haus von Uta Ogilvie, die Initiatorin der Hamburger Merkel-muss-weg-Demonstration, wurde heute Nacht ein Anschlag verübt. Dabei wurde unter anderem ein großes mit Farbe gefülltes Glas durch die Scheiben des Kinderzimmers geworfen. Die Botschaft, die dahinter steckt, dürfte klar sein: „Überlege es dir gut, ob du gegen Merkel demonstrieren willst!“ Der Schweigemarsch heute Abend in Hamburg wird gleichwohl, nein erst Recht stattfinden, wie Uta Ogilvie mitteilte. Hier weitere Details und was diese bemerkenswerte Frau zu den massiven Einschüchterungsversuchen sagt.
Es soll Hinweise geben, dass die Antifa mit allen Mitteln verhindern möchte, dass in Hamburg gegen die Merkelsche Politik demonstriert wird. Offensichtlich hat man hier Angst, in Hamburg könnte sich so etwas wie Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Dresden entwickeln.

Das hier

Auf Twitter macht die „Antifa 309“ gegen den Schweigemarsch mobil:

einfach in Google eingeben dann kann die Twittermeldung gelesen werden.

Nun es wird Zeit, dass eine Gegenbewegung zur ANTIFA in`s Leben gerufen wird. Eine Gegnbewegung die mit diesem Kleintel so verfährt wie sie selbst verfährt!

Fassen wir zusammen, die sozialfaschistin merkel mit ihrem Parteienanhang CDU/CSU wird von der ANTIFA gestützt. Die ANTIFA wird vom Parteienapparat CDU/CSU-SPD-Linke-Grüne gestützt.
Das ist eine Kampfansage der Politmischpoke an das deutsche Volk.
Antworten
Russophilus
13. Februar 2018 um 8:27

Sie hätten den Artikel lesen sollen vorm Kommentieren.

Pareto Prinzip …
Es besagt, 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit.

Das besagt es nur in der Form sehr groben aber gängigen Erklärung.

Zu etwas anderen, was mit dem Pareto Prinzip nicht unbedingt lösbar ist.
Anschlag auf Haus der Initiatorin der Hamburger Merkel-muss-weg-Demo

Hübsches Beispiel für „geschissen auf den Artikel, Ich habe *mein* eigenes Thema. Aber ich verkleide es ein bisschen nett“.
Und nicht mal nötig. In Dies und Das besteht ohnehin keine Themenbindung (obwohl man sich als Autor natürlich freut, nicht fürn Arsch geschrieben zu haben).

Was die antifa-terroristen angeht – denn genau das sind sie, terroristen – so müssen die sich nicht wundern, wenn irgendwann die Reaktion kommt. Und sie *wird* kommen; sehr schmerzhaft und mitunter auch tödlich.
Antworten
Politicus
13. Februar 2018 um 12:08

Sehr geehrter Russophilus,

ich habe Ihren Artikel gelesen was allerdings nicht bedeuten muss, das ich diesen so verstanden habe wie Sie es meinten.

Für mich sind eben ein paar Beispiele nicht schlüssig im kontext mit dem Pareto Prinzip und, das muss es auch nicht sein. Ich persönlich hätte in manchen Beispielen auf das Peter prinzip verwiesen.

Ausserden war das keine Kritik sondern wie ich schrieb „ICH bin mir nicht sicher………….“
Antworten
sw
13. Februar 2018 um 18:51

„Die BWL ist eine Verfeinerungs- und Optimierungslehre “

Wie lächerlich – und passend.
Antworten
sw
14. Februar 2018 um 10:21

apropo Antifa – Hardmut Danisch hat kürzlich 2 interessante Artikel darüber geschrieben

http://www.danisch.de/blog/2018/02/12/80-jahre-antifa/

http://www.danisch.de/blog/2018/02/13/merkel-antifa-und-mussolini/
Antworten
Seepocke
13. Februar 2018 um 8:31

Erneut ein brillianter Artikel, der exakt die irrsinnige Selbstzerstörung der westlichen Welt analysiert. Doch halt! Wieso nur im Westen? Wieso nicht auf der ganzen Welt?
Die Antwort ist einfach und besteht aus zwei Teilen:
a) Wenn man der Meinung ist, daß irgendwann mal der „eigene“ Gott kommt, alle „anderen“ wegwischt und die Erde heilt, dann ist es schon fast zwangsläufig, „die anderen“ und diesen Planeten wie einen Haufen ungeliebten Drecks zu behandeln, quasi als Vorgriff dessen, was Gott ja noch tun wird. ( So denken „die“ wirklich..)
b) Wenn man aber dabei leider so extrem ist, daß man an der angestrebten Weltherrschaft scheitert, – die Zerstörungen auch im eigenen Lager sind einfach schon zu groß – dann hat man halt das Problem, nur einen begrenzten Wirkungsraum zu haben. Das hat zur Folge, daß die eigene, negativ-zerstörerische Handlungsweise gut sichtbar mit der positiv-konstruktiven „der anderen“ kontrastiert.
Die Folge ist, daß selbst Blöde langsam merken, wer letzten Endes gewinnen wird – „die anderen“ nämlich. Das ist zwangsläufig so, es sei denn, man würde diesen Planeten „nuken“ ( In USA ein beliebter Lösungsvorschlag für aussenpolitische Probleme: „nuke `em“ ). Aber selbst die fanatischten Zios haben doch leise Bedenken, daß ein „Nuke“ alles – auch sie selbst – vernichten wird, ganz zu schweigen von den Militärs, die sich der Gefahr deutlich bewußt sind und peinlich darauf achten, daß keiner einen Knopf drückt. Die wollen auch leben!
Zusammengenommen ist also der positive Fortschritt auf der einen Seite und die Destruktion auf der anderen gut zu erkennen, weil es eben keine new world order gibt oder geben wird und daher das absolut Böse und Negative klar erkennbar ist – das ist der maßgebliche Fehler in dem System der Zios. Man hätte erst die neue Weltordnung umsetzen müssen und dann destruktiv werden – das hätte vielleicht sogar geklappt. Aber so, wie es jetzt läuft, nicht. Letztendlich haben die fertig, und daher auch die Panik.
Leider läuft eine Spezialoperation, nämlich die Destruktion Deutschlands als Nation und besiedelt von Deutschen, fast noch nach Plan. Aber auch hier kann man schon Erosionen sehen: Die Blockparteien haben sich völlig unglaubwürdig gemacht. In einem Maße, daß selbst die lethargisch-unpolitischen Deutschen mehrheitlich langsam unzufrieden werden.
Insofern besteht Hoffnung.
Antworten
Thomas
15. Februar 2018 um 18:14

@seepocke
Ich stimme Ihnen zu, Sie haben meine auf Intuition gegründete Hoffnung unterstützt. Propaganda und Gehirnwäsche bewirken offensichtlich ab einem bestimmten Maß von Intensität und Wirkung ebenso ein Ansteigen kognitiver Dissonanz, die nach Auflösung verlangt. Deshalb sinkt die Zahl der Menschen, die alles kritiklos hinnehmen.
Da wir das absolute Gewalt- und Unterdrückungssystem wie es Orwell in 1984 beschreibt (noch) nicht haben, besteht die Möglichkeit durch Denken und Handeln das System der Verblendung und Lüge auszuhöhlen.

P.S. Glücklicherweise kann man die NWO nicht ohne Destruktivität einführen, insofern bewahrt uns die Sichtbarkeit der Destruktivität vor der Verwirklichung.
Antworten
HPB
13. Februar 2018 um 11:06

Wieder ein sehr bedenkenswerter Artikel. Danke, Russophilus!

Gestern fiel mir eine „uralte“ Statistik aus dem Jahr 1985, aufgezeichnet im Irak , zufällig in die Hände.
Im Lichte dieser Statistik scheint mir das „Pareto-Prinzip“ von einem „schiefen Blick“ zu zeugen. Anders ausgedrückt: Die Experten, die dieses Prinzip formulierten, waren nicht imstande, den Planungs-, Vorbereitungs-, Steuerungs- und Produktionsprozess in all seinen Elementen korrekt zu bewerten und zu deuten.

Als ich 1984 auf die Baustelle der Eisenbahnlinie Bagdad-Akashat kam, wurde dort gerade der Höhepunkt der Leistungsentwicklung erreicht. Für die Tiefbauarbeiten der Signal- und Sicherungstechnik waren insgesamt 434 DDR-Arbeitskräfte und 830 chinesische Arbeitskräfte (CCECC) im Einsatz. Gearbeitet wurde in drei Bauabschnitten, wobei sich die Arbeiten schrittweise von Bahnhof zu Bahnhof durch „Umzug“ der gesamten Baustelleneinrichtung verlagerten.
Krieg und Engpässe hatten erhebliche Zusatzkosten und Verzögerungen in den Bauablauf gebracht. Der Auftraggeber verlangte mehr Tempo und verlässlich Zwischentermine.

Eine Arbeitsgruppe aus der DDR flog ein und erstellte gemeinsam mit der Baustellen-Leitung ein Sicherungskonzept. Scheinbar sauber mit den vorhandenen Ressourcen durchgerechnet. Viele Soll-Termine für jeden Bahnhofs-Bereich!
Ich führte dann die Erfolgsstatistik. Ergebnis: Nach zwei Monaten lagen wir im Mittel drei Wochen im Rückstand.
Dann – neues Sicherungskonzept und alsbald ähnlicher Rückstand. Mir schien, dass uns 30 bis 35 Prozent der notwendigen Ressourcen fehlten. Das wollte natürlich niemand wissen oder hören, weil die Ressourcen einfach nicht da waren. Also wurde so weiter gemurkst.

Als das Projekt zu Ende ging, konnte ich mir die Produktions- und Ressourcen-Statistiken von einem andere Gesichtspunkt her angucken. Es stellte sich heraus, dass 45 % der Ressourcen für technologisch notwendige Neben- und Hilfsprozesse verausgabt worden waren, die natürlich auch Steuerungsressourcen verschlangen. 55 % davon gingen in die Hauptprozesse für die fertigen Produkte ein. Etwas, das in keiner Sicherungskonzeption je gebührend berücksichtigt wurde. Schon allein das Vermessen des Baufeldes samt Absteckung …

Der „ganzheitliche Blick“ mit tiefer Durchdringung und Bewertung des komplexen Produktionsprozessen in all seinen Elementen wäre die korrekte Abhilfe gewesen. Naja – hinterher ist man „schlauer“.
In der Regel sind auch die für Neben- und Hilfsprozesse oder die Produktionslenkung Verantwortlichen keine Faulpelze, sondern arbeiten mit der notwendigen Sorgfalt und Tempo.
An jedem Einzelprodukt oder -projekt sind folglich ganz andere Relationen (als 20:80 bzw. umgekehrt) zu erwarten, – ohne dass sich da unbedingt jemand auf Kosten von anderen durchfüttern lässt.

Ich denke, dass die Russen da gut Bescheid wissen. Gerade was Bautechnologien in Fließfertigung oder Winterbau betraf, konnten wir auch zu DDR-Zeiten viel von ihnen lernen.
Antworten
Russophilus
13. Februar 2018 um 11:15

Nochmal: Das Prinzip ist *nicht* 80:20. Das ist lediglich die primitive Form fürs absichtlich verblödete Volk.
Ansonsten: Was auch immer das mit meinem Artikel zu tun haben mag. Aber i.O. ich habe ihren so hoch geschätzten musk aus den Helden-Wolken geholt …
Antworten
HPB
14. Februar 2018 um 12:00

@ Russophilus

Kein Problem. Wir schauen nur von verschiedenen Gesichtspunkten auf ein gesellschaftliches Problem, um es in Gänze zu erfassen.
Übrigens hatte ich Musk als „gnadenlosen Technologie-Treiber“ bezeichnet (kein Held). Sein Weg wird gesäumt von vielen ausgebrannten Leuten, die den Anforderungen nicht mehr genügten, nicht mehr wollten oder einfach hin warfen.
Dennoch finden sich immer wieder hoch talentierte junge Leute oder auch gestandene Techniker, die seine Projekte als große Herausforderung begreifen und unbedingt mitmachen wollen. Man könnte ihn unter diesem Aspekt als den „modernen Rattenfänger von Hameln“ bezeichnen.

Da ich offenbar hier in der Runde der Einzige bin, der das Buch „Elon Musk“ gelesen hat, noch mal einen Blick zurück:
Bevor Musk das Studium in den USA begann, machte er ein kurzes Praktikum bei einer kanadischen Bank und recherchierte für den Strategie-Verantwortlichen auf den Finanzmärkten, Nach dem Studium legte er dann im Silicon Valley mit seinem Start-up-Unternehmen Zip2 los (eine Internet-Bibliothek für Firmen-Präsentationen). Im Februar 1999 übernahm Compaq für 307 Mio. Dollar das Unternehmen und Musk (als großer Anteilseigner) wurde ein wohlhabender Mann.

Nun überlegte er, was er als nächstes anpacken könnte und erinnerte sich des Praktikums und einiger von den Banken „vernachlässigte Schätze“. Seine Idee ging in Richtung einer Online-Bank im Internet.
Eigentlich hätte sich nun sein ethisches Gewissen melden müssen, um ihm zu sagen: “ Aber Elon, da werden doch die armen Banker arbeitslos. Und Filialen werden geschlossen. Die Bankkunden müssen viel weiter laufen, um eine Filiale zu finden. Das kannst Du doch nicht machen!!“
Statt dessen sah sein scharfer Verstand, welche Vorteile das bringen würde. Die Kunden könnten jederzeit ihre Finanzsituation überwachen. Er würde tägliche Zahlungsläufe leisten (nicht nur wöchentlich, wie in den großen Rechenzentren der Banken). Sie würden dadurch Skonti sparen können. Überhaupt würden Forderungen und Verbindlichkeiten viel schneller ausgeglichen und das Geld viel schneller fließen.

Während Musk solche Überlegungen anstellte, entschied Präsident William Clinton, den 2. Glass-Steagall-Act, der die Trennung des Privatkunden-Geschäfts vom Investment-Banking betraf, komplett außer Kraft zu setzen. Also keine Beschränkungen diesbezüglich mehr. Jetzt konnte sich Musk sogar Hoffnungen machen, dass er eine Banklizenz bekommen könnte, wenn er es geschickt anstellte!

Nun die rhetorische Frage: Wer ist hier in der „ethischen Gleichung“ der „xxrsch“? Elon Musk oder William Clinton?

Der Rest ist schnell erzählt: Must startete mit „x.com“, woraus später PayPal wurde, erschuf die erste Online-Bank mit Bank-Lizenz, warb zehntausende Kunden, machte damit nach dem DotCom-Crash und 9/11 den ersten erfolgreichen Börsengang. Als im Juli 2002 eBay 1,5 Mrd. Dollar für das Unternehmen bot, wollten die Mit-Eigner unbedingt verkaufen. Und er gab nach, was ihm 250 Mio. Dollar (180 Mio. Dollar nach Steuern) einbrachte.

Wer oder was hätte Musk damals stoppen können? Eine Aufsichtsbehörde wie die Bafin, die enge und vernünftige Grenzen für Projekte auf dem Finanzmarkt setzt? Statt dessen wurden alle erprobten Beschränkungen, für die in der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 33 teuer bezahlt worden waren, aufgehoben.
Wie soll man solche Leute wie Musk auf gesellschaftlich akzeptable Projekte lenken? Welche Behörden od. Ethik-Komitees od. Regeln sind sinnvoll / nützlich?

Bereits Ende der 1960-er wurde in der DDR der Begriff von der wissenschaftlich-technischen Revolution geprägt. Man war überzeugt, dass die WTR die Produktivkräfte des Kommunismus hervorbringen würde, die so viel physischen Reichtum (Produkte) erzeugen würden, dass die materiellen Bedürfnisse aller Menschen befriedigt werden könnten. Andererseits glaubte man, dass unter kapitalistischen Bedingungen stets auch „Misswuchs“ stattfinden würde – Fehlentwicklungen, Missbrauch – was eben auf die Grenzen kapitalistischer Produktionsverhältnisse zeigt.
Elon Musk mag auch in dieser Hinsicht als Beispiel dienen.
Walter Ulbricht, damals 1. Sekretär des ZK der SED; meinte, dass es zukünftig einen WTR-Wettlauf zwischen Ost und West geben werde und prägte die Losung vom „Überholen ohne einzuholen“, was (leider) zu wenig Früchte trug.

Es bleibt die Frage, wie man die Zielstrebigkeit „überschießender Hitzköpfe“ wie Musk in gesellschaftlich sinnvollen Grenzen auf Nützliches und Gewolltes lenken und sie (im guten Sinne) fördern kann. Welches Wissen, welche Instrumente, welchen Institutionen, welche ethischen Voraussetzungen wären dafür notwendig?

Um Musk das „Spielfeld“ zu nehmen, sollte man ihm die private Entwicklung von E-Autos verbieten? (Was für ein „Fest“ für die Hersteller in Detroit und Wolfsburg!) Sollte man ihm verbieten, ein privates Weltraum-Unternehmen zu betreiben? (Mit der Verstaatlichung von SpaceX könnten sich die VSA Transportkapazitäten für militärische Frachten sichern, die Musk bisher nicht transportiert. Ein Fortschritt?) Sollte man ihm jeglichen Zugriff auf Kapital und Personal-Ressourcen verwehren, weil sein Treiben gesellschafts-schädlich und fortschrittsfeindlich ist?
Wer will das konkret beurteilen?
Was man aber auf jeden Fall tun sollte, nämlich -wie von ihm offeriert – alle seine Patente schnellstens auf nützliche Anwendungsmöglichkeiten prüfen und dann (ethisch verantwortbar) anwenden.
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Russophilus
14. Februar 2018 um 12:16

Nun die rhetorische Frage: Wer ist hier in der „ethischen Gleichung“ der „xxrsch“? Elon Musk oder William Clinton?

Warum „oder“? Meine Antwort: Beide.

Ansonsten finde ich Ihre Sicht nach wie vor einseitig und zu positiv. So bauen Sie z.B. als Gegner und Scheinalternative die „ebenso bösen“ (oder sogar noch schlimmeren?) Autokonzerne auf. Nur: der Punkt ist ein ganz anderer, nämlich 1) musk denkt und zielt ganz bewusst (und von ihm selbst gesagt) auf „disruptive“ ab. 2) Die Energie- und Umweltbilanz ist fragwürdig. Wäre ich zynisch, so würde ich fragen, welche Energie-Mafia hinter den E-Autos steht. Es gäbe noch weitere Punkte, z.B. das Thema Batterien, aber der Kernpunkt ist der, dass musk ganz klar zu den unheilvollen und akut egomanischen Profitrittern gehört. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass er für viele sympathisch wirkt und als „sympathischer Rebell“ auftritt.
Antworten
HPB
14. Februar 2018 um 14:10

@ Russophilus

Ihr Sicht bestreite ich nicht. Gar nicht. Zuspitzend formuliert, halte ich Musk für einen „System-Retter“, dem die Herrscher des Finanz-Parketts deshalb frei Hand geben wie weiland Dr. Jürgen Schneider, dem Immobilien-Mogul aus Königstein/Taunus.

Kurz zu Jürgen Schneider: Seit Ende der 1970-er befand sich der Immobilienmarkt im Westen in der Krise. Bei den Banken sammelten sich Pfandobjekte von Kreditschuldnern, die mit dem Kapitaldienst nicht mehr nachkamen. Günstig verkaufen ließen die sich nicht.
1981 trat Schneider, damals Oberbauleiter bei Holzmann (?), an eine Bank heran, um ein herunter gekommenes Objekt in guter Lage zu erwerben und hochwertig zu sanieren. Obendrein wollte er einen Kredit dafür. Er erhielt Beides. Dann verkündete er, das Objekt behalten zu wollen. Weil es gut lief, erwarb er weitere Objekte und sanierte sie. Er gründete eine Vermögensverwaltungsgesellschaft, um alle Objekte im eigenen Bestand zu halten.
Die Banken waren glücklich, ihre Pfänder los zu werden und auch noch Kredite zu vergeben.

Als Schneider 1991 bei uns auftauchte, wurde sein Immobilienvermögen schon auf 3,4 Mrd. DM geschätzt. Bis zu seinem Verschwinden im März 1994 wuchs es gar auf 6,7 Mrd. DM.
Die Banker hatten bereits Ende der 1980-er Bauchschmerzen, ob die Schneider-Immobilien marktgerecht bewertet und ihre Kredite sicher seien. Als es Schneider Anfang 1991 gelang, ein Objekt in Frankfurt für 445 Mio. DM an ein japanisches Konsortium zu verkaufen, beruhigten sich die Nörgler wieder (was ihm drei weitere Jahre für sein immobiles „Schneeball-System“ ermöglichte).
Am Ende hing eine Schulden-Pyramide von 6,7 Mrd. DM in der Luft, allerdings mit verwertbarer Substanz. Außerdem allein bei uns mehr als 1.500 Arbeitsplätze …. Die Banken allerdings waren inzwischen durch die Krise durch und konnten kleine Verluste (Peanuts – Hilmar Kopper) verschmerzen.

Musks Rolle ist durchaus ähnlich. „Normalerweise“ müsste jetzt ein großer Krieg her, um die stockende Verwertung von Kapital durch massive Zerstörungen und Kapital-Vernichtung aus der Krise zu holen und neu starten zu können.
Das geht aber nicht, weil inzwischen starke Gegenspieler herangewachsen sind , die solche Absichten selbstmörderisch machen.
Also braucht man eine andere Art von Kapital-Vernichtung. Hochfliegende Projekte, die erst nach großen, teilweise vergeblichen Investitionen und langer Zeit Profite tragen.
Dafür sind Musks Ideen und Auftritte in deren Augen genau richtig.
Antworten
Bilito
15. Februar 2018 um 1:48

Hallo HPB, ich denke, wir haben nun alle mitgekriegt, dass Sie das Buch zu Weihnachten geschenkt bekamen und sich an der darin dargestellten Figur seither ein wenig berauscht haben – ähnlich wie diejenigen, die die Biographien von Jobs oder Gates verschlangen, auf der Suche nach dem Rezept zum persönlichen Erfolg. Diese Bücher bieten ja auch einen gewissen Spannungsbogen, der dem Leser den Eindruck vermitteln möchte, ihm würden die großen Geheimnisse des internationalen Geschäftslebens gleichsam hinter vorgehaltener Hand und höchstvertraulich offenbart.
Tatsächlich aber ist dies nichts als eine Marketingmasche, da zu einem „modernen“ Technologie-Unternehmen nun einmal die Visionäre Führerfigur gehört wie der Elefant zum Porzellanladen. Ihr Herr Musk aus dem Buch ist nichts weiter als eine fiktive Figur, verkörpert von einem Schauspieler, welcher einem eigentlich ordinären Fall von Subventionsabgreifen, Spekulation und Privatisierung von Staatsbetrieben das Gesicht leiht.
Die Figur Musk wurde wohl aus diversen Bond-Bösewichten zusammengeschustert, ein bisschen Zorin, ein bisschen Drax und ein leichter Hauch von Stromberg, möchte ich meinen. Wenn Sie es indessen nicht so mit dem Kino haben, dann nennen wir es einfach eine Kreuzung aus Steve Jobs und Howard Hughes mit 0,5 Prozent Tesla als Sahnehäubchen. Egal, wie man sich die Mixtur erklären mag, es ist 100% Show, die nebenbei noch den amerikanischen Traum im Stile von Zoomania bedient. Man lese dies meinetwegen als Unterhaltungsroman nur, irgendeine tiefere Erkenntnis wird man stets vergeblich darin suchen. Mein Rat, nehmen Sie die Rolle des Herrn Musk als die sympathische Fassade der unheiligen Allianz aus tiefem Staat und Finanz-Spekulantentum und vergessen Sie den ganzen Rest.
Was ich mit Ihrem Ulbricht-Vergleich anfangen soll, weiß ich nicht so recht. Da geht es mir wie mit Ihrer Episode aus dem Irak. Betrachte ich die Anekdote nach dem oberflächlichen Anschein, geht sie am Thema vorbei, steige ich aber tiefer ins Detail der wirtschaftsgeschichtlichen Zusammenhänge der 60er Jahre ein, dann passt es vorne und hinten überhaupt nicht mehr zusammen. Aus den Irrungen und Wirrungen bei der Planung und Leitung von Wirtschaft und Gesellschaft in der DDR/Ostblock, nebst gar nicht wenigen, bemerkenswerten und zukunftsweisenden Konzepten, lässt sich so manche, treffliche Diskussionsrunde befeuern – aber was hat das mit dem Herrn Musk zu tun? Da halte ich bildlich gesprochen in der einen Hand einen WC-Stein und in der anderen einen Sack Kartoffeln, … und nun?
Antworten
HPB
15. Februar 2018 um 10:41

@ Bilito

Danke für Ihre Kritik.
Wenn ich es nun richtig verstehe, habe ich ein Geheimdienst-Elaborat über eine Kunstfigur gelesen.

Ich möchte mich deshalb hier im Forum bei allen Lesern und Kommentatoren entschuldigen, dass ich diesen Mist hier breit getreten habe. Wird nicht mehr vorkommen.

Nur eins sei noch gesagt: Wenn wir bei der Beobachtung dieses „parasitären Schweinesystems“ – wie es aus der finalen Krise des letzten 120-Jahre-Kress-Zyklus herauskommen und in den Aufschwung des Folgezyklusses starten könnte – davon ausgehen, dass sowieso alles nur Aufführungen / Blendwerk des Tiefen Staates, der Finanzmarkt-Dirigenten und 007-Rollen sind, dann werden wir genau nur das entdecken.
Scheuklappen pur??
Antworten
Russophilus
15. Februar 2018 um 10:55

Ich sehe keinen Anlass für eine Entschuldigung. Sie haben sich auf der Grundlage von Ihnen seriös erscheinenden Informationen eine Sicht gebildet und diese vertreten – und zwar stets höflich und anständig.
Antworten
Bilito
15. Februar 2018 um 13:32

Lieber HPB, das sehe ich ganz ähnlich wie Russophilus, kein Grund, sich Asche aufs Haupt zu streuen!
Nicht alles ist Blendwerk, aber das Offen-Sichtliche dient heutzutage seltener der Information des Empfängers als vielmehr der Vermittlung eines oberflächlichen Eindrucks – Nicht „Wie bin ich“, sondern „Wie sollen andere mich sehen“, nicht „Wie verhält es sich“, sondern „Was soll darüber geglaubt werden“. Deswegen bei allem, was da so auf dem „Informationsmarkt“ angeboten wird, erst einmal gedanklich drei Schritte zurücktreten und sich fragen, was der wirkliche Inhalt der Sache ist und was eben nur das Blendwerk. Kann man dies ohne zusätzliche Information/Unterstützung nicht gleich beantworten, dann einfach die Sache bis zur Klärung zurückstellen. Bei Quellen aus usppa/Idiotistan besser fünf als drei Schritte Abstand nehmen.
Meist findet sich ein Anderer, z.B. hier im Dorf, der sagt:“ Kenn ich schon, das ist alles nur Getue.“, oder eben: „ Da habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht, da lohnt es sich nachzuhaken.“
Antworten
Politicus
13. Februar 2018 um 12:24

@ HPB
Bedenken sie bitte aus welchem Jahr das Pareto Prinzip stammt und in welchem Jahr Sie mit PPS zu tun hatten. Heutzutage ist das nicht für mehr tauglich, als zu einem langsamen heranführen an BWL.
Antworten
Rudolf-Robert Davideit
13. Februar 2018 um 22:35

Tja HPB vs. Politikus, gerade für Sie könnte der ‚Prolog‘ meiner TdP bzgl. der PARETO-Vermutung, sprich 4 + 1 a’la Spektraler Geometrie , wenigstens bzgl. Nachjustierung sicher hilfreich sein!
RRD
Antworten
Blue Angel
13. Februar 2018 um 15:56

Sehr gute Diagnose der westlichen Krankheit. Am besten gefällt mir dieser Teil:
“ Anders ausgedrückt: Es wird nicht einem Grundstock hinzugefügt, sondern aus dem Vollen geschöpft. Man lernt nicht aus dem bisher Erreichten und schafft eine verbesserte Version, sondern man wirft sozusagen das Gelernte weg“

– Freischwebend im Hier und Jetzt, bindungs-, herkunfts-, geschichts- und kulturlos, ohne Achtung vor Werten, die kein Mammon-Äquivalent haben und ohne Respekt vor Natur und Schöpfung. Einziger Maßstab sind die aktuellen Befindlichkeiten des eigenen, kleinen Egos. So sieht das Ideal- und Abziehbild des modernen, westlichen Menschen aus.
Antworten
Otto Normalverbraucher
13. Februar 2018 um 17:35

https://de.sputniknews.com/politik/20180213319529904-nach-luege-ueber-putin-niederlaendischer-aussenminister-zurueckgetreten/

Jaa, …..über Russland und seinen Präsidenten Jauche Kippen ist nicht mehr ohne Folgen möglich….

Vor 4 Jahren hätten diese Typen nichts zu befürchten gehabt, egal ob beim Lügen erwischt oder nicht …aber in der heutigen Zeit geht das nicht mehr.

Putin ist bei den meisten Menschen im Westen sehr sehr beliebt, darüber wundere ich mich schon länger, selbst bei vermeintlich systemtreuen Bürgern weiß man, dass der Mann besser ist, als alles was hier so an „Präsidenten und Kanzler*Innen“ so rumschwurbelt.
Antworten
Otto Normalverbraucher
13. Februar 2018 um 17:37

Sorry Russophilus, wollte nicht den Strang zersetzen, dachte nur, dass es sehr aktuell ist und in dieses aktuelle Dies und Das gut reinpasst.

Wenn es nicht hier her soll, dann weg damit. Kein Problem.
Antworten
sloga
13. Februar 2018 um 17:43

Lazanski in Nordkorea (erster Teil … exklusive bzw. einmalige Informationen für Saker.de-Freunde). Er war der einzige(!) ausländische Journalist, der bei der Militärparade akkreditiert war. Das Interview bei Sputnik mit Tatjana Trikic unmittelbar nach seiner Rückkehr vom achttägigem Besuch (Anmk: übrigens; passt wunderbar zum Artikel; von wegen: Das Pendant zu oben angeführtem betr. „Gesellschaft zerstören“).

Anmerkung: Ich habe in weiterer Folge ausschließlich das Wort „Freund“ anstatt „Genosse“ verwendet. Aus vielerlei Gründen: 1. Es trifft eher den Kern („Drug Tito“ war vielmehr Freund als Genosse) ; 2. Das Wort „Genosse“ ist vom wertewesten dermaßen besudelt worden …; 3. Im serb. Sprachgebrauch ist es heute noch (bzw. war dies auch vor dem Kommunismus/Sozialismus) durchaus üblich, zu einem Bekannten „drug/druze“ zu sagen, OHNE es gleichzeitig mit Sozialismus in Verbindung zu bringen.

T: Die heutige Sendung findet in einer etwas modifizierten Form statt; statt „Im Fadenkreuz von Lazanski“ – „Lazanski im Fadenkreuz“. Wie Sie im Vorspann schon hören konnten, ist Hr. Lazanski gerade aus Pyöngyang zurückgekehrt, wo er die Exklusive hatte, als einziger ausländischer Journalist an der Parade teilnehmen zu können. Was waren für Sie die stärksten Eindrücke während der acht Tage?

L: Der erste Eindruck stellte sich bereits beim Betreten des Flugzeuges (Air-Korea) ein. Es ist zwar ein Flugzeug älteren Types (Tupolev-204) und die nordkorean. Fluggesellschaft hat zwar eine Genehmigung, um z.B. nach Peking (drei Mal pro Woche) oder Wladiwostok (ein Mal pro Woche) zu fliegen, allerdings nicht für z.B. Moskau, da das Flugzeug sehr laut ist und die strengen Moskauer Kriterien nicht erfüllen kann. Wenn sie also dieses Flugzeug betreten, sehen sich höchste Sauberkeit, hübsche Stewardessen mit weißen Handschuhen oder ein phantastisches Service.

Dann die Ankunft in Pyongyang bei Eiseskälte und Schneefall. Nun könnte man Schneeräumfahrzeuge am Flughafen erwarten; weit gefehlt. Es wird Treibstoff gespart. Soldaten räumen den Schnee mit Schaufeln. Der Flughafen an sich ist sehr modern. Da ich erwartet wurde – Vertreter des NK-Verteidigungsministeriums, ein Fernsehteam und (nennen wir ihn einmal so) „ein wichtiger Freund“ aus den Zentralkomitee) – war die Grenzkontrolle unspektakulär. Dann ging es mit dem Auto in die Stadt. Natürlich sah ich dabei unbeleuchtete Straßen am Stadtrand (Anmk: stromsparende Maßnahmen); allerdings im Zentrum war alles hell beleuchtet. Das Hotel, mit seinen 77 Stockwerken, setzte sich aus zwei Türmen aus Marmor, Glas und Beton zusammen. Auf dem Dach des Gebäudes haben sie ein Restaurant, welches sich im Kreis dreht. Das Hotel kann locker mit westlichen mithalten; mit Sauna, Massage, Nachtbar usw.

Man hat mir immer wieder erzählt, sie würden keine dollar annehmen. Jedoch habe ich festgestellt, dass man sogar in gewöhnlichen Lebensmittelgeschäften, um z.B. Brot, Bier oder Fisch zu kaufen, mit dollar bezahlen kann … oder euro oder chin. Yuan … sie nehmen alle Fremdwährungen.

T: Was war, im Gegensatz zu Ihren Erwartungen, anders, als Sie es sich vorgestellt haben? Wo wurden Sie überrascht?

L: Ich habe mich nicht allzu großartig vorbereitet. Für mich war in erster Linie interessant, ob die „Nachrichten“ und Thesen, die sich durch die wertewesten-Medien ziehen, eine Basis haben, oder nur das Produkt von „spinning“ bzw. Vorurteilen ist.

Erstens haben ich festgestellt, dass der Straßenverkehr funktioniert, als ob es keine Treibstoff-Sanktionen gäbe. Was soviel heißt wie, dass sowohl Russen als auch Chinesen Treibstoff „durchlassen“. Ein Diplomat hat mir erzählt, dass sie eine alte/lange bestehende Pipeline aus China hätten, über die täglich rd. 50.000 t Treibstoff kommen. Benzin ist also vorhanden. Autobusse fahren regelmäßig. Die Straßenbahn ist – wie unsere in Belgrad – tschechischen Ursprungs. Die Strom betriebenen Busse sind Gelenksbusse; der Innenraum der Busse wird beheizt. Die Leute warten bei Haltestellen geordnet (nicht wie bei uns … dort weiß man ganz genau, welche Tür für den Einstieg und welche für den Ausstieg ist).

Die Straßen sind „klinisch“ sauber; kein einziges Papierchen – ganz zu Schweigen von: Plastiktüten, Plastikflaschen o. ä.). Die Verkehrs-Politessen sind sehr interessant. Selbst wenn gerade keine Fahrzeuge in die Kreuzung fahren wollen, wenden sie sich in bestimmten Intervallen, um für die andere Fahrtrichtung „frei Fahrt“ zu geben (Anmk: so etwas würde in Serbien in 1.000 Jahren nicht funktionieren … ein Verkehrs-Regler ohne Verkehr würde „schlafen gehen“ oder „Eine rauen“). Dann die Metro. Sie fährt mit 100 Sachen durch die Stadt; zwei große Linien. NK hat seine erste Metro 1967(!) eröffnet. Sie haben z.B. ihr Kulturzentrum, welches doppelt so groß, wie unser Sava-Zentrum ist, in 7 Monate gebaut.

Das Zentrum Pyongyangs – mit seinen Wolkenkratzern – erinnert an Dubai. Das neueste Hotel („Pfeil“ – ein Symbol für ihre Raketen), welches im Sommer fertiggestellt werden wird, wird mit Sicherheit um die 100 – 140 Stockwerke haben.

T: Was unterscheidet Pyongyang von anderen Metropolen?

L: Wenn ich jetzt einschlafen und – sagen wir einmal – in Pyongyang aufwachen würde, dann würde ich die Stadt nur an ihren Menschen erkennen. Alle sind unifiziert; braune oder schwarze Mäntel; keine grellen Farben … und auch keine Blondinen. Keine Blondinen! Die Frauen sind sehr modern angezogen; die Taille betonende Mäntelchen, enge Hosen, Stöckelschuhe … wie gesagt; keine Blondinen dafür aber „natürlich prall gefüllte Lippen“ – kein Silikon. Sie sind sehr elegant gekleidet und äußerst schüchtern. Sie mögen es z. B. nicht, wenn man fotografiert oder aufnehmen möchte, da wenden sie sich oft ab.

T: Haben sie Geschäfte, wo moderne Kleidung für Frauen verkauft wird?

L: Ja. Das sind private Geschäfte. Sie haben in NK einen kleinen privaten Sektor. Ich habe z. B. mehrere Restaurants besucht, die in privater Hand sind. Sie haben Fast-Food, welches auf den Straßen in Kiosken verkauft wird; wie Sandwiches, Kuchen, Brezeln. Die Kioske arbeiten bis 23.00 Uhr. Sie haben sogar Stände, wo Obst verkauft wird. Ich bin in einige private Geschäfte und Kaffeehäuser gegangen. Die Lokale sind vielleicht nicht wie unsere in Belgrad; aber ich habe z.B. eines besucht, welches mit seiner Inneneinrichtung an den Innenraum eines Flugzeuges erinnert (mit runden Fenstern). Die Besitzerin dieses Lokals ist eine ehem. Journalistin, die mich mit meinem Vor- und Nachnamen begrüßte. Ich war geschockt! Ich dachte mir: „Der Geheimdienst wird sie wohl vorbereitet haben“. Allerdings war dem nicht so, denn sie meinte: „Ich habe sie vor ein paar Tagen im Fernsehen gesehen.“

Ich muss an dieser Stelle einfügen: Es hat mich von meiner Ankunft bis zur Abreise ständig ein Fernsehteam begleitete und jeden Abend wurde im NK-Fernsehen ein Beitrag gesendet, was ich gesehen und besucht habe. Ich war ja der einzige ausländische Journalist auf der Parade! Nun fragen sich hier in Belgrad einige, womit ich das verdient hätte?

T: Wieso waren zumindest keine russ. oder chin. Journalisten vor Ort? Das wäre zu erwarten gewesen …

L: Ich bin ebenfalls davon ausgegangen. Allerdings haben die NK-Generäle entschieden … es war ja schließlich eine MILITÄR-Parade … die chin. – und auch die russ. – Journalisten, die in NK akkreditiert sind, sind keine besonderen Militär-Fachleute … weiters haben wir vor Ort „associated-press“ und „united-press“; auch die haben keine Einladung erhalten … ich war der einzige, der für diese Parade eine Akkreditierung bekommen hat … ob andere auf zukünftigen Paraden Einladungen erhalten werden … vermutlich: „Ja“ … diesmal war ich der Einzige. Darüber hat der Generalstab der NK-Armee entschieden.

Sie beobachten sehr genau, wer, was, wann geschrieben hat. Sie wissen, dass ich bereits 1994 geschrieben und meine These damals auch in Japan vertreten habe, dass NK „in 10 Jahren mind. zwei A-Bomben haben wird“. Meine Vorhersage ist in weiterer Folge eingetroffen. Alle Anderen (Anmk: Kollegen) waren skeptisch … alle sprachen von „NK – Steinzeitalter – hungernde Menschen – keine Kleidung vorhanden usw.

NK hat eine Einheit (Einheit 121) für den Syber-Krieg. Die gibt es seit 1998 und sie soll die stärkste auf der Welt sein. Sie sind Weltmeister im Computer-Hacken. Mir erklärten Leute aus militär. Strukturen in Peking (also Chinesen): „Sie sind stärker als wir!“ Weiters; auf ihrem Institut für Atomphysik studieren Studenten aus Frankreich, den vsa und britannien. Atomphysik! Es gibt einen Studentenaustausch. Natürlich ohne Einblick in ihre A-Programme; aber Ausländer studieren in NK.

Weiters; Bildung in NK. Die 10-jährige Grundschule funktioniert nicht wie bei uns. Ab einer bestimmten Stufe, werden die Jugendlichen aufgeteilt: eine Klasse lernt nur Physik, eine andere nur Mathematik oder nur Geographie. Aus der Quantität schöpft man Qualität. Generell ist der Wissenschafts-Sektor extrem gut entwickelt. Außerdem bezahlen sie ihre Wissenschaftler sehr gut. Die Professoren leben alle in den Wolkenkratzern unter sehr guten Bedingungen.

T: Auf der Parade haben sie sich mit einer „Sajkaca“ (Anmk: traditionelle serb. Kopfbedeckung) fotografieren lassen?

L: Eigentlich habe ich die Sajkaca mitgenommen, um sie herzuschenken, ohne vorab genau bestimmt zu haben, wer sie bekommen soll. Da es an dem Tag extrem kalt war (Minus 20) und ich keine Kopfbedeckung mitgenommen habe, habe ich kurzerhand die Sajkaca aufgesetzt. Andererseits wusste ich, dass man mich zu den div. Militär-Attaches setzen wird, die alle militär. Kopfbedeckungen tragen werden. Wieso soll dann „Laza“ ohne Militär-Mütze herumlaufen? Sie glaubten alle, dass ich der Militär-Attache Serbiens wäre. Der nigerianische Attache fragte mich: „Was haben Sie da? Ist das eine Militär-Mütze?“ Ich antwortete: „Das ist eine traditionelle serb. Kopfbedeckung. Militärisch? Wie man es nimmt. Das hängt von der Situation ab …“. Generell hatte die Sajkaca Aufmerksamkeit erregt und wurde im Fernsehen erwähnt.

T: Haben Sie die Sajkaca letztlich verschenkt?

L: Nein! Das ist nun eine „historische Sajkaca“; die einzige, die auf der Parade zum 70-jährigen Jubiläum der NK-Armee war.

Zur Parade: Sie fiel diesmal bescheidener aus als letztes Jahr. Man wollte die Atmosphäre um die olympischen Winterspiele in SK nicht stören. Kim hat ja seine Schwester zu Verhandlungen nach SK gesandt. Sie haben daher absichtlich, vor allem im Bereich der Flugabwehr, ein bescheideneres Programm gefahren. Sie zeigten ihre Systeme mit kurzer Reichweite und von den Raketen: Hwasong-14 und Hwasong-15; ihre tödlichsten Waffen bez. Träger und Reichweite. Dann haben sie noch eine Rakete gezeigt, wo alle um mich herum aufgesprungen sind und ich gesehen habe, wie die Militär-Attaches ihre Blöcke zückten. Zwei Raketen in einem LKW waren so angeordnet, dass wir aus unserer Position heraus nicht sehen konnten, ob es sich um ein Fahrzeug handelt, von welchem aus man die Raketen lancieren kann oder es sich lediglich um ein Transportfahrzeug handelte. Sie ähnelten den russ. Iskander … oder eine Version der ukrain. Rakete „Tacka“ (Anmk: übersetzt: „Punkt“). Als die Parade zu Ende war, habe ich den russ. Militärattache, der neben mir saß, gefragt: „Hr. Oberst! Das sieht mir verdammt nach einer Iskander aus. Habt ihr den NK die legal oder illegal „zugesteckt“?“

T: Das wollte ich als nächstes Fragen. Haben sie eine eigne Militärindustrie, oder …?

L: Sie haben eine ausgezeichnete Militärindustrie! Sie bauen all diese Raketen selbst!

NK produziert Diesel-Lokomotiven, Elektro-Lokomotiven, Waggons, Züge, Metro, Schiffe, Kriegsschiffe (außer den Raketen auf den Kriegsschiffen; die kaufen sie von den Russen), Raketen jeglicher Reichweite (bis Interkontinental) … sie sind extrem stark in der Computer-Industrie … das wissen wir alles nicht. Wo sie schwach sind, ist die Flugzeugindustrie; da hinken sie hinterher. Aber man nicht alles gleichzeitig, gleich gut entwickeln. Sie haben ihren Fokus auf Raketen. Artillerie, Panzerfahrzeuge, Waffen für die Fußtruppen … das alles machen sie selbst.

Nordkorea ist ein seriöser/ernsthafter Staat mit 25 Mio. Einwohnern, wo der Einzelne nicht unbedingt „wunderbar“ – bezogen auf einen gewissen Standard – lebt. Jedoch können sie nicht „wunderbar leben“ und eine A-Bombe haben, bei gleichzeitiger Isolation, die nun schon 50 Jahre andauert. Irgendwo muss „etwas fehlen“. Sie haben sich für die A-Bombe entschieden, um nicht Territorium zu verlieren. Mit der A-Bombe kann ihnen niemand etwas anhaben; nicht einmal die amis.

Ich habe die Parade in meinem Artikel als „Friedensangebot“ bezeichnet. Der „Große Anführer“ – wie er genannt wird – hat seine Macht gezeigt und gleichzeitig den Auftritt von einigen Elementen militär. Macht augenscheinlich reduziert, was sich in diese Richtung deuten lässt. Bisher hat er vier A-Bomben und zwei Hydrogene ausprobiert. Das Programm um Hwasong-15 (mit einer Reichweite von 15.000 km) wurde abgeschlossen. Sechs solcher Projektile sind bei der Parade an mir vorbeigefahren. Wenn sechs vorbeigefahren sind, haben sie mind. noch zwölf in Reserve; das ist schon eine beachtliche Zahl. Übrigens war der „Große Anführer“ auf der Parade rd. 5 – 6 m Luftlinie von uns entfernt. Ich konnte ihn und die „Erste Freundin des Staates“ (seine Ehefrau), die eine sehr schöne Frau ist, sehen. Koreanerinnen sind generell „die schönsten Frauen Asiens“, da sie – im Gegensatz zu Chinesinnen – nicht so zierlich und klein sondern hochgewachsen sind.

T: Man konnte die Schwester von Kim bei den olymp. Spielen sehen. Sie wirkt „a-typisch“, wenn man die – sonst übliche – Berichterstattung in den Medien heranzieht. Sehr charmant, ein schönes Lächeln, gut gekleidet etc.

L: Ich sagte es bereits. Die Damen sind generell sehr gut gekleidet.

T: Sie sei „die Ivanka Trump Nordkoreas“ … „die mächtigste Frau Nordkoreas“ …

L: Ist sie nicht. Das ist die Frau von Kim. Seine Frau wird in der Öffentlichkeit weniger erwähnt … aber sie „teilt das Bett mit ihm“; das ist Macht. Seine Frau ist eine ausgesprochene Schönheit. Ich habe das meinen NK-Begleitern ins Gesicht gesagt: „Bisher haben wir in Serbien „unsere Schwiegertocher Melanie“ angefeuert; nun – als ich das gesehen habe – werden wir eure „Erste Freundin“ anfeuern.“ Sie haben geschmunzelt. Die Nordkoreaner sind übrigens nicht so todernst und verschlossen, wie sie dargestellt werden. Auf den einen oder anderen Scherz unter der Gürtellinie haben sie normal reagiert. Ich dachte, dass sie viel schärfer reagieren würden; aber das war nicht der Fall.

Dann haben sie mir erzählt, wie die NK-Cheerleader (in rot gekleidete Mädchen im Rahmen der Charme-Offensive) bei den Spielen von den Südkoreanern aufgenommen wurden. „Haben Sie den Gesichtsausdruck und die weit geöffneten Augen bei den männl. Südkoreanern bemerkt?“, wurde ich gefragt. Natürlich wurde die Truppe speziell zusammengestellt und besonders ausgewählt.

Wissen Sie, was die NK in der Vergangenheit gemacht haben? Einige Soldaten der amis haben im Korea-Krieg die Seite gewechselt und in weiterer Folge sich in NK niedergelassen; folglich geheiratet und Familien gegründet. Jetzt würde man meinen, die hätten damals die hübschesten Koreanerinnen erhalten. Weit gefehlt! Mein Betreuer meinte: „Wir haben ihnen Japanerinnen und Indonesierinnen besorgt.“ Der Geheimdienst fährt in der Welt herum; kauft ein; Sache erledigt!

T: Die Schwester vom Kim hat den südkor. Präsidenten nach NK eingeladen. Erwarten Sie, dass sich das Verhältnis endlich vom „toten Punkt“ bewegen wird? Wie real ist eine Wiedervereinigung?

L: Ich habe meine Betreuer gefragt, ob sie denn Leibchen mit aufgedrucktem Kim hätten. Sie haben mich verdutzt angesehen. Was für Leibchen? Das kommt nicht in Frage! Sie haben aber Leibchen mit einem Gesamt-Korea. Sie selbst bezeichnen sich auch nicht als Nordkorea; sondern als Korea. So gesehen; eine Vereinigung: „Ja“; nur: unter wessen „Oberbefehl“? Sie sprechen nicht einmal von einer „Rivalität der beiden Korea“. Sie sagen: „Die Elite in Seoul ist eine Marionette.“ Ohne die amis würde der Prozess einer Wiedervereinigung viel schneller vorankommen. Die amis bremsen einen unmittelbaren Kontakt aus.

T: NK verlangt hauptsächlich eine generelle Entfernung des nuklear. Potentials von der korean. Halbinsel. Das scheint mir ziemlich unwahrscheinlich …

L: Aber es ist doch vollkommen logisch. Wenn die amis nuklear. Mittel in Südkorea haben und gleichzeitig verlangen, dass Nordkorea von nuklearen Mitteln Abstand nehmen soll, dann ist der Vorschlag ja offensichtlich logisch. Mein potentieller Gegner hat auf seinem Gebiet A-Bomben und will mir gleichzeitig verbieten, sie überhaupt zu haben. Wo ist da die Logik? Natürlich wird sich NK darauf nicht einlassen. Sie sagen: „Gut! Wir werden uns mit den amis an einen Tisch setzen, um direkt zu verhandeln. Wenn die andere Seite bereit ist, auf nukleare Mittel zu verzichten, werden wir dies ebenfalls tun.“ Nur; die amis werden sich darauf nicht einlassen wollen. Das ist das Problem. Wenn sich diesbez. nur die Südkoreaner fragen würden, würden sich sicherlich ein Weg finden, die Situation in erster Linie zu beruhigen und in weiterer Folge sich wieder zu vereinigen.

Das geht leider nicht. Warum? Was glauben Sie, wie sich die amis in Japan gebärden? Die ami-Japan okkupierenden-Streitkräfte werden nicht vom Pentagon bezahlt; sondern von der Regierung Japans. Einfach alles! Alle 44.000 Mann, ihre Familien, die Bildung der Kinder, jede Kugel, die bei Übungen abgefeuert wird, jeder Liter Öl und Benzin (Anmk: wird in D nicht viel anders sein …). Warum ist das so? Na, weil Japan besiegt worden ist! … „Ihr habt WW2 verloren … jetzt müsst ihr zahlen.“ Wo die amis einmal militär. Eingedrungen sind, wird man sie so schnell nicht los; Ausnahme: nur dort, wo sie militär. geschlagen wurden, wie z.B. Vietnam. Sie auf friedliche Art loszuwerden, ist – eher – sehr schwierig …

T: Zurück zum Besuch. Wie weit gingen die Freiheiten? Fragen, was Sie interessiert, sich frei zu bewegen. Wie weit gingen da die Einschränkungen?

L: Grundsätzlich konnte ich alles fragen. Ich hatte zwei Übersetzer; eine junge Dame und einen Herren vom Komitee, die sich offensichtlich gegenseitig kontrollierten. Alleine bin ich kein einziges Mal herumgegangen. Ich wollte gar nicht. Wozu auch? Die Nordkoreaner können kein Serbisch bzw. großteils kein Englisch. Wie hätte ich kommunizieren sollen oder mir z.B. für die Metro ein Ticket kaufen sollen? Außerdem kenne ich die Stadt nicht …

Ein weiteres Problem ist das Internet. Für die paar Tage habe ich im Hotel über 500 euro an Gebühren bezahlt. Sie bezahlen bereits Gebühren, wenn das Internet-Kabel an ihr Gerät angeschlossen ist; selbst dann, wenn sie gar nicht im Internet sind. Als man mir das am dritten Tag erklärte, habe ich nicht nur das Kabel ausgesteckt, sondern auch meine Geräte komplett vom Strom genommen. Hier läuft das Taxi-Meter erbarmungslos! Wenn ich nicht aufpasse, werde ich zum Schluss noch Teller waschen müssen, da ich die Rechnung nicht bezahlen kann … Da die Resolution nicht gut genug war, habe ich zwei Photos von einem Postamt aus der Redaktion gesandt: Jedes Photo = 100 euro! Ich konnte jederzeit google verwenden, ob die Einheimischen das können, kann ich Ihnen nicht sagen. Meine Begleiter meinten, dass die Bevölkerung das könnte. Genauso haben sie mir gesagt, dass sie Lokale hätten, was ich ihnen nicht geglaubt habe. Daraufhin sind sie mit mir in einige Lokale gegangen.

Was die Freizügigkeit beim Internet betrifft; dazu kann ich nicht viel sagen. Was ich allerdings gesehen habe, dass Computer in den Schulen massenhaft eingesetzt werden. Konkret: Ich war in einem Ferienlager in Wonsan. Ein wunderschönes Ferienlager für 1.000 Kinder mit einem olymp. Schwimmbecken; einer Basketball-Halle; einer Tennis-Halle; einem Fußball-Stadium, um welches einige unserer 1.Liga-Vereine die Nordkoreaner beneiden müssten. Jedes Klassenzimmer: Computer neben Computer. Sie lernen englisch und russisch als Fremdsprachen. Ich habe gesehen, dass die Kinder offensichtlich – kenne mich diesbez. zu wenig aus – westl. Computerspiele spielen.

Weiters haben sie mir eine Augenklinik gezeigt. Die Klinik ist enorm groß und hat eine Fassade in Form eines menschl. Auges; super-moderne Geräte. Es warten über 100 Menschen auf die Behandlung; alles sehr gesittet. Jetzt könnte man meinen: „Das sind doch alles Potemkische-Dörfer!“ Das kann man nicht alles improvisieren; das war wirklich real. Ich bin sogar in die Behandlungsräume gegangen und habe den Ärzten bei der Behandlung zugesehen. Das Gesundheitswesen ist in NK kostenlos. Im Rahmen der Klinik haben sie sogar ein Geschäft, wo sie sich „bessere Brillen“ kaufen können; allerdings – eine Ray-ban-Sonnenbrille: 400 dollar, was sich vermutlich nicht viele leisten können … ABER: die Möglichkeit so eine Brille zu kaufen, besteht.

T: Wie hoch ist das durchschnittliche Einkommen? Konnten Sie mit gewöhnlichen Menschen kommunizieren ? Für gewöhnlich ist bei solchen Programmen ein Besuch bei einer Familie vorgesehen …

M: Das stand nicht auf dem Plan. Mich interessierte auch viel mehr die militär.-polit. Objekte. Eines vorweg: DIE haben das Programm zusammengestellt; nicht ich. Wie hat das ausgesehen?

Wir haben eine Fabrik besucht und ich konnte mir die Produktionslinie für Elektro-Geräte ansehen; ansehen und aufnehmen; soweit alles in Ordnung. Als sie nun von mir verlangten, sich dieselbe Linie von der anderen Seite anzusehen, habe ich gesagt: „Nein! Das ist doch dasselbe. Wozu?“. Es steht jedoch im Protokoll. Sofort wurde von den Anwesenden ein kleines Krisen-Partei-Kollegium einberufen. Die Direktorin war mit ihren Nerven am Ende und war nahe daran, sich die Haare auszureisen. Dann kam einer von ihnen auf mich zu und flehte mich an:“Freund Lazanski! Ich bitte Sie, flehe Sie an! Bitte gehen sie die Linie ab!“ Dann bin ich sie halt abgegangen …

Nächste Szene: Wir sind auf einem Denkmal in 170 m Höhe und schauen über Pyongyang. Oben weht der Wind wie verrückt bei -20 Grad. Die Direktorin erzählt mir die wichtigsten Details. Nun müssen wir eine VOLLE Runde auf dem Dach gehen. Nach der Hälfte wollte ich abbrechen und in die Innenräume flüchten. Das ging nicht. Ich wurde zurückgehalten, da im Protokoll steht, dass eine volle Runde zu gehen ist.

Nach dem zweiten Tag habe ich es kapiert: „Wenn du dich darauf eingelassen hast, dann musst du es bis zum Ende mitmachen. Lass dich führen und mach keinen Aufstand!“ Man macht den Leuten damit nur Ärger, da sie dann Berichte schreiben müssen, „was denn vorgefallen wäre“ …

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=VXqQq2xyqTk
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Russophilus
14. Februar 2018 um 1:03

Warum auch die zweite Seite der Linie? Na, damit man im wertewesten nicht von „potemkinschen Produktionslinien“ faseln kann.

Interessant auch, dass man selbst ami Überläufern lieber eigens Frauen von sonstwo besorgte, als sie an ganz gleich welche nord-koreanischen Frauen zu lassen. Natürlich! Ein seelisch gesundes Volk besudelt doch seinen Genpool nicht!
Zu dem, was von deutschland noch übrig ist, muss ich wohl nichts sagen …
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schliemanns
14. Februar 2018 um 14:56

ja, das tut weh…
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tuc_tuc
14. Februar 2018 um 8:56

@sloga, vielen Dank!
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TaxiMan
14. Februar 2018 um 9:26

Sehr schöner Bericht! Dieser Lazanski scheint ja ein sympathischer Typ zu sein. Ich freue mich schon auf Teil 2.

„Als die Parade zu Ende war, habe ich den russ. Militärattache, der neben mir saß, gefragt: „Hr. Oberst! Das sieht mir verdammt nach einer Iskander aus. Habt ihr den NK die legal oder illegal „zugesteckt“?““

Da würde mich aber interessieren, was der russische Attache dazu gesagt hat. Diese nordkoreanischen „Iskander“ waren wohl echt das Highlight auf der Parade.

„NK produziert Diesel-Lokomotiven, Elektro-Lokomotiven, Waggons, Züge, Metro, Schiffe, Kriegsschiffe (außer den Raketen auf den Kriegsschiffen; die kaufen sie von den Russen), Raketen jeglicher Reichweite (bis Interkontinental) … sie sind extrem stark in der Computer-Industrie “

Ich muss immer wieder lachen, wenn ich die Schlüsse mancher Ami-Analysten höre, nach denen die Nordkoreaner ein Problem bei der Versorgung mit TELs hätten. Man baut Raketen und betreibt Reverse Engineering für dieses und jenes- aber kann keinen simplen LKW bauen? Denn letztlich ist ein Startfahrzeug ja nichts anderes als ein Schwertransporter. Das ist mal wieder typisch Ami-Denke.

https://www.38north.org/2018/02/jbermudez020918/ (engl.)
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sloga
14. Februar 2018 um 10:57

@ TaxiMan

Ich werde mich heute für Teil 2 hinsetzen. Ja, er ist ein sympatischer Kerl, der offen ausspricht, was er erlebt hat, was evtl. zu Irritationen führen kann, da man es im wertewesten einfach nicht mehr gewohnt ist (bzw. niemals war), ein Objekt/Subjekt von beiden Seiten zu betrachten. Im wertewesten-Medientraum ist alles entweder „absolut gut“ oder „absolut böse“. Dies färbt leider auch auf grundsätzlich kritische Seelen ab, was oft in einer ähnlichen Denkweise resultiert. Durch ständiges Wiederholen eines Schemas wird es – ob man es selbst nun wahrhaben will oder nicht – zum „Naturgesetz“, wie bei einem Traber-Pferd, dass offenbar nicht mehr weiß, dass es auch galoppieren kann.

Jedoch meine ich, dass bei dem Besuch viel mehr dahintersteckt; dazu einige Gedanken im 2. Teil. Eines Vorweg: Melanie ist Slowenin. Lazanski ist väterlicherseits Slowene (Mutter: Serbin).

Sein Vater war Offizier im Königreich Serbien. Als er in Deutschland in Kriegsgefangenschaft geriet, hätte er „sowas von locker“ das Lager verlassen können, wenn er sich als Slowene deklariert hätte und dem König die Treue abgeschworen hätte. Er tat es nicht. Als der König 1944 „kapitulierte“ (der Druck war zu groß; amis und briten zerbombten förmlich 1944 vor allem zivile Ziele in serb. Städten – dabei wollten sie angeblich „nur das dt. Militär in Serbien“ vernichten/schwächen – es starben zigtausende Zivilisten, als der König das sah bzw. seine Ausweglosigkeit feststand, dankte er ab und übergab das Zepter an den briten-Spion Tito), beugte sich Vater-Lazanski der Entscheidung und trat nach dem Krieg der SFRJ-Armee bei (Tito brauchte kurz nach dem Krieg „fähige Leute“, um eine schlagkräftige Armee aufzubauen; selbst, wenn sie aus dem „Feideslager“ kamen).
Antworten
Russophilus
14. Februar 2018 um 11:10

Wenn Sie den zweiten Teil fertig haben (und wollen), dann füge ich beide Teile zusammen und stelle sie als einen Artikel ein.

Auf jeden Fall schon mal Danke, auch wenn das meiste nicht neu oder überraschend für mich war. Das Ganze mal von einem ordentlichen und glaubwürdigen Journalisten zu lesen, ist allemal gut.

Wenns mich nicht so ankotzen würde, dann würde ich ja mal über die andere Seite schreiben, über die amis. Das ist alles lächerlich gestört. Die Weltsicht der amis kommt mir vor wie ein Comic; seicht, wenige und sehr plakative Grundmuster und völlig frei von jeder Wahrnehmung der Realität.
Antworten
sloga
14. Februar 2018 um 11:47

@ Russophilus

Ich habe mir den Rest nicht zur Gänze angesehen (die letzten 10 – 15 Minuten). Ich vermute, dass es „so seicht“ weitergeht, was mich stark irritiert (acht Tage dort und er spricht mehr über nordkorean. Frauen, als über den militär. Aspekt, wobei er gleichzeitig meint, ihn hätten nur „militär.-polit. Objekte“ interessiert … er muss ja dabei nicht ins Detail gehen … scheint das Thema jedoch „wie der Teufel das Weihwasser“ zu meiden).

Wie auch immer. Ich überlasse, wie gehabt, die Entscheidung Ihnen, schließlich haben Sie die Arbeit „mit uns“ und wäre keinesfalls beleidigt, wenn es nicht als Artikel käme (wichtig ist, dass Informationen „rauskommen“ … wo, wann und wie ist für mich nebensächlich). Schauen wir einmal, was der 2. Teil so bringt. Der Rest ist Ihre Sache/Entscheidung …
Antworten
Russophilus
14. Februar 2018 um 12:03

Ich verstehe Sie da gut, habe aber das „Buddha-Prinzip“ gelernt, dass man in einem einzigen Wassertropfen die ganze Welt erkennen kann. Will heissen: Auch an dem Gerede über Frauen oder wie die sich anziehen, kann man durchaus vieles sehen erkennen, wenn auch natürlich weniger bequem. Und noch etwas ist zu bedenken: *Natürlich* sagt der nicht viel zum Thema Militär angesichts eines Landes, das er offensichtlich schätzt und das womöglich knapp vor einem Krieg steht. Je größer und schlimmer die Überraschung für die amis, desto besser.
Antworten
Axels Meinung
14. Februar 2018 um 12:10

Hallo Sloga,
auch von mir herzlichen Dank für Ihre Übersetzungsleistung. Herr Lazanski vermittelt uns Einblicke, die uns ohne dass er nach Korea eingeladen worden wäre und so authentisch berichten würde, sonst verborgen geblieben wären. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.
@ Russophlilius. Gestern Nacht ist mir ein suspekter Kommentar von einem „Axel“ aufgefallen. Einerseits bin ich nicht amüsiert, wenn sich noch ein Axel einfindet und das erst Recht nicht, wenn dieser einen oberflächlichen Kommentar mit einem Netzverweis zu einem äußerst unglaubwürdigen Beitrag hier reinlatzt. Es ging um das Thema, dass angeblich in Syrien Hunderte Russen in Syrien durch einen Angriff der von den USA angeführten Koalition ums Leben gekommen seien. Heute findet man bei Sputnik eine Richtigstellung der üblichen „wertewestlichen“ Propaganda: https://de.sputniknews.com/politik/20180214319537487-quelle-aussenministerium-tote-russen-syrien/
Antworten
Russophilus
14. Februar 2018 um 12:22

Na ja, es gibt nun mal viele Axels in unserem Land und sein Recht, sich zu nennen, ist ja nicht geringer als das anderer Axels. Ich verlange nur (mit gutem Grund), dass Verwechslungen vermieden werden.

Was die genannte Meldung angeht, so bin ich da in einer wenig glücklichen Lage. Einerseits war natürlich klar, dass das Unsinn ist, andererseits wollen wir doch nicht, dass das hier zur Echokammer und zur reinen „Russland Hurra!“ Kammer wird, sondern dass hier jeder seine (nicht auf Hetze angelegte oder anderweitig bösartig intentionierte) Beiträge einstellen kann und wir durch Meinungs- und Gedankenvielfalt hinzugewinnen.
Antworten
HPB
14. Februar 2018 um 10:13

@ sloga

Auch von mir herzlichen Dank.
Antworten
Blue Angel
14. Februar 2018 um 10:37

Danke für die Übersetzung, sloga, die sehr interessante Einblicke ermöglicht.
In irgendeinem deutschen MSM (SPON) gab es kürzlich überraschenderweise auch zu lesen, daß NK wohl doch kein so rückständiger Elendsstaat sei wie vermutet, aber die Globalisten-Medien können natürlich nur in Mini-Schritten ihre eigene Propagandalinie verlassen.
Antworten
schliemanns
14. Februar 2018 um 14:57

vielen dank sloga!
tolle Übersetzung interessante Einblicke!
Antworten
Rumulus
13. Februar 2018 um 18:18

ich folgere aus dem oben gesagten, dass es dringenst einen Höchstlohn geben muss, und der abgschöpfte Mehrwert dem Volk zu Gute kommen muss.
Und was Gut ist, sollte man nicht irgendwelchen Spinnern überlassen, die in ihrer Kindheit von der Besiedelung des Mars träumten.
Das es wesentlich einfacher ist, unsere Erde zu erhalten, als den Mars zu besiedeln, sollte jedem vernünftigen Menschen klar sein.
Antworten
Kartotschka
13. Februar 2018 um 18:23

Konnte den Artikel nur kurz überfliegen, werde ihn mir später genau vornehmen. Ist aber äußerst interessant. Die Amis haben sicherlich das oberflächliche Denken und Handeln und den Liberalismus in seinen absurdesten Ausbildungen als Wirkprinzip weltweit eingeführt – und zwar mit brachialer Gewalt, wie die Geschichte dieses Landes alleine schon an den lediglich knapp 20 Friedensjahren aus einer 240jährigen Geschichte lehrt. Aber auch die Art dieser Brachialität (Dresden, Hiroschima, aber auch die hirnlose Zerbombung historischer Stätten wie Monte Cassino, und selbst Rom stand schon of der Liste der >strategischendisruptingzerbrechenzeretwas aufbringenWeshalb bringe ich das auf?Why am I bringing this up?VorbringensAnbringensAnsprechensAufbringen< bedeutete etwas anderes. Würde mich nur rein sprachlich interessieren.
Antworten
schliemanns
13. Februar 2018 um 20:06

danke Russophilus für weitere interessante Blickwinkel und Betrachtungsweisen!
Im Grunde genommen kann man einen großen Teil davon herunterbrechen in natürlich, naturverbunden, an Prozessen der Natur angelehnt versus unnatürlich, destruktiv, giftig wirkend.
Das was sie in Bezug auf Russland (und Gesellschaften von vor 50 – 100 Jahre) schildern, beschreibt eigentlich Wachstumsprozesse, weiterentwickeln, verfeinern, auf Bestehendes aufbauen usw.. eigentlich die „logische“ Herangehensweise weil es in jeden von uns angelegt ist, es ein natürlicher, naheliegender Prozess ist.
Das was sie in Bezug auf den Westen schreiben „desruptiv“ ist eigentlich die Geisel, der Zwang sich aus Gründen der (völlig von der Leine gelassenen) Marktkräfte (ja und nicht mal dies, weil es kommen Sozialismus-/Planwirtschaftelemente da zum Tragen wo der „Markt“ dem Kapital zuwieder läuft) in Richtung maximalen Egoismus zu bewegen.
Egoismus aber ist toxisch, egal auf welches System angewandt. Bäume zB. „handeln“ so gar nicht nach dem Darvinismus (der/das stärkere überlebt, fressen und gefressen werden usw.), im Gegenteil, sie bilden Gemeinschaften, sind untereinader aufs feinste vernetzt und bilden im Zusammenspiel mit Pilzen und tausenden Organismen in und über der Erde komplexe Organismen. Es ist eben nicht so, dass der Baum der am meißten Licht und die besten Bedingungen hat alles andere überragt und überschattet und somit tötet. Ganz im Gegenteil kommunizieren diese Organismen miteinander, der „stärkere“ Baum drosselt sein Wachstum und gibt so anderen Bäumen bzw. Pflanzen die Chance auch einen Platz zu haben. Im Gegenzug profitiert dann der „starke“ Baum von den Organismen um ihn herum zB. da diese andere Nährstoffe aufspalten und für ihn so erst verwendbar machen. Im Endeffekt ist diese Gemeinschaft, der so entstandene „Organismus“ erheblich stärker, wiederstandsfähiger, gesünder und gibt auch wieder ungleich mehr positives an seine Umgebung zurück als zB. drastisch gegenübergestellt Monokultur…
Genau so ist das m.M.n. auch in Gesellschaften, Gemeinschaften. In unserer toxischen „Kultur“ zählt nur noch das giftige, destruktive. Genau so handelt dann auch Mensch.
Leider.
Unbegreiflich ist auch, dass besagte Sendungen von einer Vielzahl von zombifizierten Individuen mit Begeisterung konsumiert wird.
Was ich nicht verstehe ist, dass Mensch tatsächlich so vorgeht. Da muss doch grundlegender Instinkt verkümmert sein?! Sich mit einem Ding, einer Materie zu verbinden (mal abgesehen von sozialen Prozessen) ist doch grundsätzliches Streben vom Menschen?! ZB. ein Motorrad, der Schreiner mit dem Schrank oder dem Tisch, seine Handgriffe die mit den tausenden Stunden Arbeit immer flüssiger, geschmeidiger, präziser werden, das Formen, das Gestalten.
Technische Apparate die schon physisch eine ganz eigene Ästhetik haben, zB. Elektronik bis in die 50er 60er Jahre. Da war die Platine noch „aufgeräumt“. Einzelne Drähte wurden von Hand aufs präziseste um Lötstifte gewickelt und verlötet, einzelne Bauteile intelligent plaziert, Regler, Frontplatten, Anzeigeinstrumente, das alles war auf parktisch / schön / intelligent / langlebig ausgerichtet (ein Beispiel ist der W48, ein Bakelittelefon aus den 40er Jahren das noch heute, bei mir im Haus seinen Dienst verrichtet).
Mit der „Wegwerfgesellschaft“ wirft sich die Gesellschaft selbst weg. Sie nimmt sich Inhalte, wird immer ärmer (innerlich) abgestumpfter. Mit was kann sich „der westliche Mensch“ heute denn noch identifizieren?… er kann das nicht mehr gut über das was er tut… wo wir dann bei Statussymbolen / Markenklamotten (oder eben die Höhe des Einkommens) sind.
Oder es geht in die Richtung dass jeder auf gewisse Art ein Künstler sein will (meißtens dann auch nur über Facebook weil Talent oder Disziplin fehlen).
Schlimm ist das für die vielen jungen Menschen die in genau diese verarmte, innerlich leere Gesellschaft geboren werden, die sich in der Schule mit diesem Konsumzombis herumschlagen müssen und verdammt allein sind, sollten sie echte Interessen haben…
Jeder einzelne kann m.M.n. nur selbst Netzwerke schaffen, achtsam mit den Menschen umgehen die einen umgeben, den Anderen im Blick haben und sich natürlich auch von bestimmten Menschen abgrenzen.
Bitter ist, solch einer destruktiven Gesellschaft anzugehören. Es gäbe so viel wichtigen Inhalt, der endlich mal angepackt werden müsste. Wir könnten in einer guten Welt leben wenn dieser verfluchte Egoismus nicht wäre. Das Geldsystem muss fallen, es müssen andere Regeln aufgestellt werden wenn sich etwas ändern soll.
Momentan sind wir zumindest mal auf einem guten Weg, es bewegt sich was, es kommt viel ans Tageslicht…
Wenn ich mir aber Jungendliche ansehe die nicht mal mehr 2 + 2 : 2 rechnen können und dabei mit: „Punkt vor Strich!“ kommen, muss ich schon sagen dass die Zerstörung beängstigende Ausmaße angenommen hat.
Antworten
Luzifer
13. Februar 2018 um 21:35

Disruptive: eines der unbegreiflichen Dinge in der Gedankenwelt dieser Meister des Chaos, wie „unserem“ Schmuckstück mit der Raute, ist ja mMn, dass die gleichzeitig gegen Länder wie Russland,NK, China und Iran antreten wollen, also eine hocheffiziente Angriffswaffen bräuchten, aber *gleichzeitig* Dinge wie antifa, Gladio und „Bomberharris do it again“ Geschichten aufziehen.
Also die Waffe die die bräuchten, die gesunde Gesellschaft, enorm schwächen.

Unser Referenz-Modell im Führerbunker in Sachen Schönheit, Intelligenz, Anmut (bisher noch nicht ausreichend bestätigt!) und Ausformen von Rauten mit Fingerspitzen und betroffene Gesichtsausdrücke (definitiv Weltspitze!) hat scheinbar noch so einige Logik- Probleme, die sie seit Kindheit(?) belasten ?!?
Antworten
Don Carlos
13. Februar 2018 um 23:54

@Russophiluss
Beim Lesen Ihres Beitrages und ihres Kommentars musste ich schmunzeln.
Das uralte Pareto-Prinzip als Aufhänger zu wählen ist Ihnen ganz gut gelungen – hat aber genaugenommen nur am Rande mit Ihrem Beitrag zu tun.
Wenn Ihr Beitrag einen Informationswert um 20 % hätte, könnte ich eine Menge Zeit sparen und brauchte nur jeden fünften Beitrag lesen. Denn die anderen hätten demnach keinen Informationswert. Aber dann wäre mir der wesentlich wichtigere Teil Ihres Beitrages entgangen.
Das Pareto-Prinzip falsch angewendet verursacht mehr Schaden als Nutzen. Besonders dann, wenn dieses Prinzip zur Handlungsmaxime, zum Gesetz wird…

😉
Meine Garage sieht bei einer Aufräumaktion nach 20 % der Zeit schon gut und nicht ordentlicher aus, als bei 100 %. Die frei gewordenen Zeit-Ressource lässt sich locker in angenehmere Dinge reinvestieren. Wie also definiert sich 80 % aufgeräumt in 20% der Zeit?
Insoweit beschränkt sich hier das Pareto-Prinzip auf die Begründung meiner Faulheit. Aber nur weil es hier nicht auf Vollzähligkeit, Vollständigkeit oder Perfektion ankommt.
Das war Herrn Pareto aber egal. Das meinte er nicht.

😉
Wenn ich beim Einkauf von Zutaten für einen Kuchen nur mit 80 % der Liste nachhause komme, reißt mir meine Frau wahrscheinlich den Kopf ab, besonders dann, wenn ich nach einem Fünftel der Zeit schon wieder zurück bin und von den fünf Positionen des Einkaufs mit insgesamt vielleicht 2.000 Gramm lediglich die 10 Gramm Hefe vergessen habe. 200:1 ist zwar ein sehr gutes Verhältnis, aber einen Kuchen gibt es dennoch nicht. Der Aufwand für die restlichen 20 % = 1 Position ist höher als vier Fünftel und nicht nur bezüglich der Zeit und kann sogar höher als 100 % sein.

Das Pareto-Prinzip greift also nicht. Genaugenommen tritt deshalb dieses 80:20 Nutzen zu Aufwand Verhältnis gar nicht so häufig auf, besonders dann nicht, wenn sich die Komponenten der Wichtung entziehen oder eine Aneinanderreihung dieses Verhältnisses bald bei 99:1 ankommt oder sich umkehrt. Zum Beispiel ist eine Pareto-Verteilung auch gegeben, wenn man die 1% der Menschheit nimmt, die über 50 % des gesamten Geldes auf der Welt besitzen (50:1). Man muss genau gucken, wann und zu welchem Zweck sich das Pareto-Prinzip sinnvoll anwenden lässt.

Es funktioniert nicht, wenn zu wenige Werte vorhanden sind und diese auch noch voneinander abhängen und auch nicht, wenn sich der Wertebereich nicht über Größenordnungen erstreckt.
Ein Ergebnis ist immer das ENDE einer Kausalkette und deshalb nicht vollständig kalkulierbar. Jeder Projektmanager kann davon Lieder singen…
Man bescheißt sich also selber, wenn man „einfach mal so“ mit einem Ergebnis von 80 % bei 20 % Aufwand zufrieden ist – immer in dem Bewusstsein, dass das Ergebnis auf das Nötigste beschränkt ist. „Das Nötigste“ ist aber eine subjektive Empfindung.

Hüstel.
„Nochmal: Das Prinzip ist *nicht* 80:20. Das ist lediglich die primitive Form fürs absichtlich verblödete Volk.“
Jau.
Immerhin: Für meine Garage hat das gereicht.
Antworten
Bernd
14. Februar 2018 um 11:18

@russophilus,
Verstehe ich Sie richtig, es gibt in jeder Organisation / Betrieb etc. Leistungsträger und Mitläufer wobei die Leistungsträger immer mehr als 2/3 der Lasten tragen.
Diesen Vorgang / Gesetzmäßigkeit nennt man Pareto-Prinzip?
Antworten
Russophilus
14. Februar 2018 um 11:58

Jein. Es gibt in jeder Organisation einige Wenige, die, ums möglichst korrekt zu formulieren, etwa der halben Leistungsbedeutung entsprechen.

Ich formuliere das so umständlich, weils nicht einfach („linear“) um Quantität geht, also nicht z.B. darum, dass von 35 Lackierern ca. 6 die Hälfte der Produkte lackieren. Insoweit und wo es weitestgehend um Quantität geht, kommt die gängige Verkürzung „80:20“ ganz gut hin. Aber das Prinzip geht tiefer und wird dann komplexer, zum einen formal (nicht „80:20“ sondern „100% – Wurzel(100%): Wurzel(100%)“) zum anderen die Vielschichtigkeit der Zusammenhänge betreffend; so gibt es in einer Organisation ja viele Maßstäbe (z.B. reiner Umsatz oder auch reine Produktionszahlen) und Leute, die naturgemäß eine zentralere Funktion haben (es macht wenig Sinn 3 Ingenieure in einen Topf mit 100 Schweissern zu werfen), aber auch die Projekte selbst sind ja vielschichtig. Nimmt man es genau, so muss man das wie einen Baum sehen mit vielen Ästen, die auch noch mal in dickere und dünnere unterteilt werden müssten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der, dass die Größe der kleinen Gruppe immer kleiner wird im Verhaltnis zum Gesamten, je größer dieses wird. So entspricht die Fokusgruppe (die kleine) z.B. 10% bei 100 Leuten aber nur noch ca 3% bei 100 Leuten und nur noch 1%% bei 1 Mio Leuten.

Das Thema hat übrigens auch militärische Aspekte, da es ja keinewegs egal ist, welche Soldaten des Gegners man tötet oder was man zerstört. Entsprechend ist das Pareto-Prinzip auch z.B. darin zu erkennen, dass Russland sozusagen deutschland halb erledigt hätte, indem es nur recht wenige Ziele zerstört.
Ein schlechtes Militär wie z.B. ukrostan hat das nicht drauf. Die trachten (natürlich auch aus ideologischen Gründen) vor allem danach, möglichst massive Schäden („viel Schaden“) anzurichten und vor allem möglichst viele Russen zu massakrieren. Ein intelligenter, gut ausgebildeter (also nicht bei der neto, haha) Offizier allerdings weiss natürlich, dass Menschenmengen (besonders mit hohem zivilen Anteil) militärisch weitgehend wertlos sind und sowas tatsächlich sogar böse nach hinten losgeht, weil man so viel Wut erzeugt, den Gegnern viele Freiwillige zutreibt, usw. Es ist viel sinnreicher, z.B. eine Brücke zu zerstören.
Antworten
kurzundschnurz
14. Februar 2018 um 15:12

NATO will in Westeuropa zwei neue Kommandozentren errichten. Von der Leiden bietet gleich mal Deutschland als einen Standort an. Waehrend das russische Engegement in Syrien bei den Medienhuren aufs uebelste verrissen wird, haelt man bei den leydenschen Bw Expansionsplaenen im Irak die Lefzen still.
Antworten
Yorck
14. Februar 2018 um 17:02

Richtigstellung zu Syrien
Einsatz sogenannter Russischer „Wagner-Söldner“ und ihre Verluste.

…Es gibt werde russische „Wagner-Söldner“ noch diese Vorfälle, wo angeblich „Hunderte Russische Wagnersöldner getötet wurden“

Es ging nur darum, Wladimir Putin öffentlich hinzustellen, dass er Russen in Syrien nicht hilft !!

Hier, von einem US-Journalisten, mit sehr guten Verbindungen, auch nach Russland, hat die „Wagner-Lüge“ aufgedeckt…

https://scotthumor.wordpress.com/2018/02/13/wagner-private-military-company-could-be-a-code-name-for-israels-black-op/

Darin wird die Entstehúng dieser Legende, sowie ihre Verbreitung und Einsatz dieser Zionisten-Lüge im weltweiten Informationskrieg, schlüssig dargelegt.

Auch Syr-Per, ein Syrer welcher in den USA lebt, aber Mitglied der Syrischen Baath-Partei und schon jahrelang einen eigenen Blog betreibt, mit sehr viel Hintergrundinformationen, befasst sich mit der „Tötung der Wagnersöldner“.

Es waren ausschliesslich Araber betroffen, Zivilisten welche in ihre Dörfer zurückwollten und von bewaffneten Milize-Kämpfern begleitet wurden. Ziad Fadel berichtet von ca. 22 getöteten Zivilisten während die Russische Seite von 25 Personen spricht !

Dazu eine Richtigstellung einer „Quelle“ im Russischen Aussenministerium.
„Quelle im Außenministerium dementiert Berichte über „Hunderte tote Russen“ in Syrien“

https://de.sputniknews.com/politik/20180214319537487-quelle-aussenministerium-tote-russen-syrien/

Die Nächste Zionisten-Lüge, von „SPUTNIK“ spöttisch kommentiert.

Luftangriff auf T-72-Panzer in Syrien – VIDEO
https://de.sputniknews.com/politik/20180214319536070-luftangriff-panzer-syrien-video/

Als ob ein einzelner Panzer, die vom IS Übergelaufenen und FSA-Söldner vom CIA bekämpfen würde, OHNE Luftunterstützung, genau wie bei der „Wagner-Lüge“ !!!

Sie LÜGEN, seitdem sie sich als VOLK definierten, also seit rund 3 000 Jahren !!!

Gruß Yorck Fränzelsmühle
Antworten
Jörn
15. Februar 2018 um 10:25

@ York

die Informationen zu den Ereignissen bei Deir Ez-Zor sind sehr widersprüchlich. Die Interpretationen reichen von „massiver Luftschlag der US Army mit erheblichen Verlusten bei Syrern und Russen“ bis hin zu „in Absprache zwischen Russland und den USA vorgetäuschtes Aktion, mit der die wieder Oberwasser bekommenden kriegstreiberischen Neocons in den USA beruhigt werden sollen“.

Da wir von hier aus nur schlecht die Informationen und die Verläßlichkeit ihrer Quellen beurteilen können, finde ich es spannender, mal zu gucken, wer was sagt und welcher Spin dahinter zu stecken scheint.

Konkret: Die Geschichte vom massiven Schlag der amerikanischen Luftwaffe und den großen Verlusten bei Russen und Syrern wurde von amerikanischen Mainstreammedien verbreitet, die seit langem als Multiplikatoren und Propagandisten der Neocon-Agenda folgen. Das Pentagon ist mit Informationen bislang nach meinem Informationsstand eher zurückhaltend und vage.

Die mediale Darstellung vom massiven amerikanischen Luftschlag kommt justamente in einer Zeit, in der die Neocons in den USA eine mediale Offensive gestartet haben, durch die die Regierung zu einem starken massiven Eingreifen von Truppen gegen die syrische Regierung gedrängt werden soll. Als größtes Hindernis für die Realisierung dieses Vorhabens wird die Furcht in den USA vor einer Reaktion des russischen Militärs gesehen. Ergo geht es jetzt darum, das russische Militär in Syrien (aber nicht nur dort) als schwach, verletzlich, unterlegen und ängstlich vor der vermeintlichen miltärischen Übermacht der USA darzustellen. Das ist der Spin hinter der amerikanischen Geschichte vom massiven Luftschlag der US Airforce bei Deir Ez-Zor.

Es gab in jüngster Zeit diverse andere Geschichten, die sich in diesen Spin einreihen und so versuchen, ihm Geltung zu verleihen. Eine Beispiel wäre etwa die viral über Twitter verbreitete Geschichte vom unbemerkten Eindringen einer amerikanischen Predator-Drohne in den russischen Luftraum bei Wladiwostok letzte Woche, die dort unbemerkt von der russischen Luftabwehr eine gute Stunde rumgeflogen sei, bevor sie sich wieder auf dem Heinweg begeben habe. Multiplikatoren waren Twitter-Accounts aus dem primär amerikanischen studentischen Millieu der Neocon-Jünger. Oder jetzt die Geschichte, die israelische Luftwaffe hätte die syrische Luftabwehr als Reaktion auf den Abschuß ihrer F16 wetgehend zerstört. Diese von israelischen Medien massiv gestreute Behauptung wurde von den amerikanischen Mainstreammedien begeistert aufgegriffen. Auch hier geht es wieder darum, Stimmung für die ungefährdete Machbarkeit eines amerikanischen Angriffs zu erzeugen.
Antworten
wolfwal
15. Februar 2018 um 13:38

@Yorck

Heute las ich auf 8chan in diesem Gesamtzusammenhang, Putin wäre offiziell lt. Peskow krank (caught), würde zwar arbeiten aber wäre nicht in der Öffentlichkeit. Die Mitteilung, er wäre krank, wäre äußerst ungewöhnlich. Das hätte man in der Vergangenheit auch nie mitgeteilt.

Inoffiziell, schrieb die selbe Person auf 8chan, stecke Putin aber geheim mit den Militärs zusammen um die Lage oder die Reaktionen auf die vielen Toten der „Wagner-Gruppe“ zu beraten.

So kurz vor den Wahlen in Russland (und der nahenden WM) dürfte jede Antwort Putins dreifach überdacht werden. Das ist doch der ideale Zeitpunkt des US-Militärs, aktiv in Syrien eigene Interessen umzusetzen.
Antworten
Russophilus
15. Februar 2018 um 13:48

Erstaunlich, dass die von 8chan so schlecht informiert sind. Putin ist nicht krank, sondern baut zusammen mit vielen seiner Klone seinen 15ten Palast. Auf dem Mars.

Leute, ich bitte euch! „eine Person auf [ami Güllegrube] meint …“, das nimmt doch wohl hoffentlich niemand hier ernst.
Antworten
Jörn
15. Februar 2018 um 17:07

@ York

in Bezug auf den Spin zu den vermeintlich massenhaft getöteten Russen gehe ich mit Ihnen, wie bereits ausgeführt, konform.

Was die Frage der Existenz oder Nichtexistenz der gemeinhin als russische Wagner-Söldner beschriebenen russischen Kontrakteure auf syrischem Boden betrifft, so halte ich die Argumentation von Scott Humor, auf die Sie verweisen, für nicht überzeugend.

Humor bezeichnet sich selbst als russischen Experten für verdeckte psychologische Kriegsführung. Und wenn man anguckt, wie Humor 2016 versuchte, die Geschichte von der vermeintlich russischen Söldnerfirma Wagner als Psy-Op zu diskreditieren (Link dazu enthalten in dem von Ihnen verlinkten neueren Humor-Text), dann erscheint mir bei näherer Betrachtung Humors Argumetation selbst ein klassisches Psy-Op-Stück zu sein. Im Kern läuft es bei ihm auf die Aussage hinaus: Es gibt keine russische Söldnerfirma, weil Söldnerfirmen in Russland laut Verfassung ilegal wären. Die ganze darumherau gebaute Argumentation wirkt auf mich eher wie ein Versuch, den Leser zu verwirren. Das ist eine eher schwache Argumentation.

Also, es kann durchaus sein, dass es die Firma Wagner gar nicht gibt und all die um sie herum bestehenden Geschichten nur Propaganda sind. Die Exsistenz organisierter russischer Kontrakteure auf syrischem Boden erscheint mir jedoch hinreichend belegt. Letztlich ist der Übergang zwischen einem militärischen Dienstleister und einem Sicherheitsunternehmen fließend. Dann sind die russischen Kontrakteure halt offiziell nicht als Soldaten da, sondern zur Objektsicherung.
Antworten
Felix Klkinkenberg
15. Februar 2018 um 19:30

Sehr geehrter Yorck, nur leider ist an den Meldungen wohl was dran.
Leider läst Russland, lieber seine Bürger, durch das US Imperium Ermorden, anstatt die Völker Recht Verbrecher, aus Syrien Raus zu Bomben. So wird das US Imperium, immer mehr und mehr und mehr Syrische Heimatverteiliger und dabei auch Russen Ermorden, wenn sie IHREN Höllenkreaturen an Leder wollen, oder die Grenze, zum US Protektorat Kurdistan überschreiten . Russische Flugzeuge, trauen sich sowieso nicht, diese Grenze zu Überschreiten.
https://de.sputniknews.com/politik/20180215319560022-syrien-russland-luftangriff-usa/
Antworten
gantalena
15. Februar 2018 um 23:56

Naja, Fränzel, dann waren es ja nur russischsprechende Juden, die da getötet wurden. Dann ist es ja gar nicht schlimm.

„Wagner“ hat sich Herr Utkin ja auch ganz bewusst nach dem berühmten deutschen Komponisten genannt, der für seine neagtive Fixierung auf Juden berüchtigt ist.

Strelkow rät mittlerweile zum offenen Krieg gegen USA, da die patriotische Stimmung in russland sonst Schaden nimmt.

Alles Figuren aus dem Gruselkabinett. Ich wünsche Putin gute Besserung, damit er es nochmal schafft, den Sumpf auszumisten.
Antworten
Roland K.
14. Februar 2018 um 17:49

Russophilus, sloga:

Ein ganz einfaches „Danke“!
Antworten
Felix Klkinkenberg
14. Februar 2018 um 22:34

Mal wieder ein Beispiel für die Intelligente und Kluge Arbeit, der Russischen Entwickler, keine Arbeit wird Umsonst geleistet, eine Entwicklung, baut auf den vorigen auf .So zu Arbeiten ist Zeit und Ressourcensparend.
Noch zu sowjetischen Zeiten , der Stand der Technik, erforderte eine Neuentwicklung . So wurde die Kanone 2A66 entwickelt: Langer Lauf und Mündungsbremse waren ihre Merkmale. Die Verantwortlichen haben aber eins und eins zusammengezählt und die Einführung der 2A66 auf unbestimmte Zeit verschoben: Die Kosten wären einfach untragbar gewesen, denn die Panzertruppen hätten mit der Einführung des neuen Geschützes ihre sämtlichen Munitionsvorräte austauschen müssen.
Umsonst war diese Erfahrung aber nicht: Bei der Entwicklung der Kanone für den neuen T-14 Armata – der 2A88 – konnten solche „Fehlkalkulationen“ vermieden werden,
https://de.sputniknews.com/technik/20180214319540149-armata-panzer-kanone/
Antworten
kurzundschnurz
15. Februar 2018 um 2:22

@Yorck

Von sog. Wagnersoeldnern habe ich noch nie gehoert, wohl aber Blackwatersoeldnern, die von der Bildzeitung natuerlich so nie benannt wurden. Der reisserische Artikel „hunderte Russen in Syrien getoetet“ passt zu dem Jaucheblatt. Zahlen von bis zu 600 Toten wurden in den Raum geworfen. Waehrend die illegale Us Praesenz dort als etwas voellig normales und nicht zu hinterfragender Fakt hingestellt werden, stellt man jeden offiziellen oder privaten russ. Milizionaer dem IS gleich. Warum bombardiert die RAF nicht endlich das us Ungeziefer dort und zuckt dann einfach mit der Schultern.
Antworten
Helm ab zum Gebet
15. Februar 2018 um 9:17

Da dies ein Dies & Das ist, vielleicht mal etwas lustiges (vielleicht finden es auch einige eher traurig):

Dieser Claus Kleber hat doch tatsächlich ein Buch geschrieben mit dem Titel „Rettet die Wahrheit“. Einige der Rezensenten hatten wohl Satire erwartet, so als wenn Hitler ein Buch schreiben würde mit dem Titel „Rettet die Menschlichkeit“.

Interessant sind die Leserkommentare. Anscheinend hat zunächst eine große Mehrheit an Systemtrollen (Marionetta Slomka mit mehrfach Accounts?) erst einmal 5 Sterne vergeben (die die 1 Stern Rezensenten auch verunglimpfen „Ihr habt das Buch ja nicht mal gelesen“) und der Rest dann 1 Stern vergeben.

🙂

@sloga – besten Dank für die Übersetzung des neuen Artikels.
Antworten
diff
15. Februar 2018 um 9:55

Oh Mann, vielen Dank für den Link zu Klebers Buch. Die Kommentare darunter sind ja herrlich.
Antworten
Helm ab zum Gebet
15. Februar 2018 um 10:24

Vielleicht noch dieses als Nachtrag (wer es wirklich wissen will was in den Personen Kleber, Will, Miosga, etc. vor sich geht):

http://www.eva-herman.net/zehn-jahre-nach-kerner-eva-herman-packt-aus/

Zusammenfassung: Da wird nichts dem Zufall überlassen – der Redakteur ist immer über die „Ohrspülung“ mit dem Moderator verbunden. Neue Instruktionen erkennt man manchmal daran das der Moderator in Gesprächspausen unvermittelt nickt. Falls es mal nicht so gut läuft – sie einen Bösewicht ursprünglich medienwirksam mit Eklat aus der Sendung schmeißen wollten (alle sind informiert bis auf den Gast) – aber der Gast verhält sich erstaunlich vernünftig und ein Rausschmiss ist dem Fernsehpublikum nicht zu vermitteln. Dann gibt es neue Instruktionen: „Plan abbrechen“.

Über ihre ehemaligen Kollegen sagt Herman das sie nur noch wenige und die selten trifft. Aber würde man mit diesen Leuten beim Abendessen sitzen, dann ist dort eine unsichtbare Wand: „Nein, nein, es ist absolut richtig was ich tue – du musst ja mal sehen dass… … und überhaupt bin ich nicht bereit darüber weiter zu diskutieren“. Und dann ist die Tür zu.

Ich finde man erkennt: Überzeugungstäter. Würde man Kleber, Job, Geld und „Reputation“ wegnehmen – ich gehe davon aus er beginnt mit dem denken. Selbst er.
Antworten
PHIL
15. Februar 2018 um 19:12

https://sputniknews.com/europe/201802151061694342-poland-nord-stream-baltic-pipe/

Also darüber musste ich nun wahrlich lachen. Der Aufenthalt der wandernden Puppe, hat Polen wohl nicht gut getan.

Gekaufte Rezessionen auf Amazon sind ägerlich, tragisch wird es, wenn dadurch eine einstmals tolle Seite wie IMDB in die Bedeutungslosigkeit abrutscht.
Antworten
sfb
15. Februar 2018 um 18:07

Ihre Beschreibung des Unterschieds zwischen Nordamerika und Europa hinsichtlich des Weiterentwickelns versus einer kompletten Neuentwicklung kann ich als Mitarbeiter eines Technologieunternehmens, welches von einem US geführten kanadischen Konzerns gekauft wurde, bestätigen. Nach Monaten von Besprechungen und Telefonkonferenzen, Strategiediskussion und Reorganisationen kam der Entwicklungschef mit dem Fazit, dass die Amis nicht weiterentwickeln wollen oder können. Alles from scratch und Hinweise aus Europa, dass man es hier oder dort besser machen könnte, werden ignoriert. Geld gibt es für neue coole Projekte, aber nicht für die cash cow. Die muss man auswringen bis zum Schluss, bis nichts mehr geht, bis das Ding so alt ist, dass man es nur noch stoppen kann. Dann volle Fahrt vorraus für das ganz neue coole Projekt, mit Enthusiasmus und Ressourcen und allen Kinderkrankheiten. Vorhandene Partner werden bewusst vor den Kopf gestossen.

Disruptive Produkte und Firmen wiederum werden aufgesogen und man möchte gerne genauso werden, vergisst aber komplett, dass man heute tausende treue Partner hat, die man, wenn man es richtig macht, mitnehmen könnte. Vorwand sind immer die Shareholder, ihre Glaskugel und das shrinking business. Inwieweit man dafür selbst verantwortlich ist oder wie weit das Business schrumpfen wird, ist ein anderes Thema.
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Ergebnisse sollten geheim bleiben: Schulleistungen sind noch schlechter als bisher bekannt


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Ergebnisse sollten geheim bleiben: Schulleistungen sind noch schlechter als bisher bekannt

https://www.pravda-tv.com/2018/02/ergebnisse-sollten-geheim-bleiben-schulleistungen-sind-noch-schlechter-als-bisher-bekannt/
14. Februar 2018 aikos2309

Das wird Amazon uns nie verzeihen, …

. . . denn heute können Sie den Bestseller: „Das Warren-Buffett-Geheimnis“ von Börsen-Koryphäe Rolf Morrien kostenlos anfordern. Während bei Amazon für dieses Meisterwerk 29,90 Euro fällig werden, können Sie „Das Warren-Buffett-Geheimnis“ über diesen Link tatsächlich vollkommen gratis anfordern.

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Drei Viertel der Berliner Drittkläßler beherrschen die deutsche Rechtschreibung nicht richtig. Von den rund 24.000 Drittkläßlern erreichte knapp die Hälfte nicht die Mindestanforderungen und liegt auf der untersten der fünf Kompetenzstufen, berichtet der Tagesspiegel unter Berufung auf die aktuelle „Vera 3“-Studie.

Ein weiteres Viertel schaffte demnach lediglich den „Mindeststandard“, womit drei Viertel unterhalb des von der Kultusministerkonferenz festgelegten „Regelstandards“ liegen.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, die Ergebnisse nicht zu veröffentlichen. Schließlich sei das in anderen Bundesländern auch noch nie geschehen, argumentierte sie damals.

Erst auf Druck von Parteikollege Joschka Langenbrinck, der sich auf sein Auskunftsrecht als Abgeordneter beruft, werden sie nun veröffentlicht (Wenn du mich frägst, macht das in keinster Weise Sinn: Von der deutschen Sprache ihrem Niedergang).

Auch viele Kinder deutscher Muttersprache auf unterstem Niveau

Bei Betrachtung von Kindern mit deutscher Muttersprache ergibt sich dem Bericht zufolge ein ähnliches Bild wie bei Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache. 40 Prozent von ihnen lägen auf der schlechtesten Stufe.

Fünf Prozent schafften den „Optimalstandard“. Bei den Kindern anderer Herkunftssprachen seien 60 Prozent unterhalb des Mindeststandards.

Etwas besser schnitten diese Schüler laut der Studie beim Lesen ab. 30 Prozent blieben unter dem Mindeststandard, 18 Prozent schafften die höchste Stufe. In Mathematik konnte mehr als ein Drittel der getesteten Kinder nicht die einfachsten Aufgaben lösen, bei den nichtdeutschsprachigen Schülern sogar die Hälfte, heißt es in dem Bericht.

Die Gesamtergebnisse fielen schlechter aus als 2015, was der Zeitung nach daran liegen könnte, daß mittlerweile viele Flüchtlingskinder die Willkommensklassen verlassen haben und in Regelklassen beschult werden (Endlich! Eine Schule durchbricht die starren Strukturen unseres Schulsystems (Videos)).

Land Berlin startet Türkisch-Unterricht an Schulen

Seit Montag hat Berlin an einigen Grundschulen einen eigenen Türkisch-Unterricht. Die Schüler werden zwei Stunden pro Woche in Arbeitsgemeinschaften von Lehrern des Landes Berlin unterrichtet.

Die Bildungsverwaltung wolle damit eine Alternative zu dem bereits bestehenden muttersprachlichen Unterricht des türkischen Generalkonsulats bieten.

Dieser wurde von Eltern als konservativ und nationalistisch kritisiert, berichtet der RBB. Der Türkische Bund Berlin sprach von einer „Indoktrinierung“ (Schulen ziehen Untertanen heran: “Das Kind gehört dem Staat” (Videos)).

Bislang gilt das Angebot in 20 Schulen in den Bezirken Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln. Es soll im kommenden Schuljahr auch auf andere interessierte Schulen ausgeweitet werden.

Bildungsexperten führen die schlechten Rechtschreibkenntnisse deutscher Schüler auf eine viel zu lange Anwendung der Methode »Schreiben lernen nach Gehör« zurück, die schon vor einigen Jahren in allen Bundesländern eingeführt wurde und die es den ABC-Schützen erlaubte, in den ersten Grundschuljahren, statt »Butter« »Buda« zu schreiben, statt »Tor« »Toa«.

Es wird imma schlimma.
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Literatur:

Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam

Das Buch der fast vergessenen Wörter

Sprachlügen: Unworte und Neusprech von »Atomruine« bis »zeitnah«

Wörter machen Leute: Magie und Macht der Sprache

Quellen: PublicDomain/jungefreiheit.de/freiewelt.net am 14.02.2018

Weitere Artikel:

Wenn du mich frägst, macht das in keinster Weise Sinn: Von der deutschen Sprache ihrem Niedergang

Endlich! Eine Schule durchbricht die starren Strukturen unseres Schulsystems (Videos)

Schulen ziehen Untertanen heran: “Das Kind gehört dem Staat” (Videos)

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2 comments on “Ergebnisse sollten geheim bleiben: Schulleistungen sind noch schlechter als bisher bekannt”

Pingback: Ergebnisse sollten geheim bleiben: Schulleistungen sind noch schlechter als bisher bekannt | Das Erwachen der Menschen
Ariovist sagt:
14. Februar 2018 um 15:50 Uhr

Das verwundert nicht! Nahezu 70% aller Kinder in den Volksschulen haben mehrfach verschiedenen Migrationshintergrund. Wie sollte man da unterrichten können? Die einheimischen Kinder selbst kennen kaum noch Ordnung und Disziplin, weil sie kaum noch Mütter haben, welche keine zeit für sie mehr haben. Die Lehrpersonen dürfen nicht strafen!
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