W. W. Putin – Rede im Rahmen der Valdaj-Konferenz


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W. W. Putin – Rede im Rahmen der Valdaj-Konferenz
http://vineyardsaker.de/2017/12/16/w-w-putin-rede-im-rahmen-der-valdaj-konferenz/

16. Dezember 2017 Russophilus 117 Kommentare

Eine Übersetzung von sloga (Quelle)

(Moderator) Wenn sich Experten zusammenfinden, so können sie sich erlauben, „Alarm zu schlagen“ oder Pessimisten zu sein und mit Furcht in die Zukunft zu schauen. Im Vergleich zu den Politikern sind sie dahingehend im Vorteil, da Politiker sich diesen Luxus nicht leisten können. Sie sind in der Pflicht, Optimisten sein zu müssen. Daher gebe ich das Wort dem Präsidenten der RF, WWP, der uns mit Optimismus „füllen“ sollte.

Vielen Dank! Ich weiß nicht, wie optimistisch es sein wird. Es wird bereits drei Tage sehr aktiv diskutiert. Ich werde versuchen, auf traditionelle Weise, meine Sicht zu einigen Fragen vorzutragen. Seien Sie mir nicht böse, falls ich dabei etwas wiederholen werde, da ich mich an der bisherigen Diskussion nicht beteiligen konnte.

Die Welt ist immer weniger sicher. Anstatt sich weiter zu entwickeln und demokratischer zu werden, erhalten extreme Gruppen Freiräume, die sogar das Bestehen der Zivilisation negieren und versuchen, uns gleichzeitig in die Vergangenheit, Chaos und Barbarei zu ziehen. Die Geschichte der letzten Jahre zeigt dies und es ist für alle offensichtlich. Es genügt, sich anzusehen, was wir im Nahen Osten erhalten haben. Einige Spieler haben versucht, ihn ihrem Format anzugleichen. Ihm ein fremdes Modell der Entwicklung aufzuzwingen; mit Staatsstreichen von außen und nicht selten auch geradewegs durch den Einsatz von Waffengewalt. Anstatt gemeinsam an einer Verbesserung der Situation zu arbeiten, in dem wir den Terrorismus ehrlich bekämpfen würden, imitieren einige lediglich den Kampf. Einige unserer Kollegen tun alles dafür, dass das Chaos eine permanente Konstante in der Region bleiben soll. Einige meinen noch heute, dass sie das Chaos lenken könnten.

In jüngster Vergangenheit haben wir allerdings auch Erfahrungen mit positiven Beispielen machen können. Ich meine damit – wie Sie alle wissen – die Erfahrung mit Syrien. Genau diese zeigt, dass überhebliche und zerstörerische Politik eine Alternative hat. Russland kämpft gemeinsam mit der legitimen Regierung Syriens und anderen Staaten der Region gegen den Terrorismus und handelt auf Basis des internat. Rechts. Ich möchte betonen, dass die Handlungen und Fortschritte keineswegs leicht sind. In der Region haben wir viele Widersprüche. Allerdings; wir sind geduldig und mit dieser Geduld – jedes Wort und jede Tat auf die Waagschale legend – arbeiten wir mit allen Teilnehmern des Prozesses bzw. ihre Interessen achtend. Bis vor kurzem haben unsere Kollegen unsere Anstrengungen und Resultate in Frage gestellt. Doch sie geben – um es sehr vorsichtig auszudrücken – einen Grund zur Hoffnung. Es hat sich herausgestellt, dass die Anstrengungen sehr wichtig waren. Sie waren aufrecht, professionell und im Einklang mit den Gegebenheiten.

Sie haben mit Sicherheit heute sehr viel über das zweite Beispiel – die Auseinandersetzung bez. der korean. Halbinsel – gesprochen. Es ist richtig, dass wir die nuklearen Experimente, die NK ausführt, verurteilen und gleichzeitig alle Entscheidungen des UN-Sicherheitsrates in Bezug auf NK vollständig umsetzen. Damit es zu keiner missverständlichen Interpretation kommen kann, möchte ich besonders herausstreichen: Wir setzen alle Entscheidungen des Sicherheitsrates – einer Organisation der Vereinten Nationen – um. Doch kann der Konflikt, ohne jeden Zweifel, nur mittels Dialog beigelegt werden … und nicht, indem man NK lediglich „zur Seite schiebt“. Es sollte nicht mit der Anwendung von Gewalt gedroht werden und man sollte sich nicht auf das Niveau von Abscheulichkeiten und Verleumdungen herablassen. Ganz gleich, ob einem das Regime in NK gefällt oder nicht; man sollte niemals aus den Augen verlieren, dass NK ein souveräner Staat ist. Alle Widersprüche sollten auf zivilisierte Weise geklärt werden. Russland hat sich immer für genau diesen Zugang eingesetzt. Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass sich sogar der festeste Knoten – ob wir nun von der Krise in Syrien, Libyen, auf der korean. Halbinsel oder der Ukraine sprechen – mittels Auflösen und nicht mittels Durchschneiden lösen sollte.

Die Situation in einem an sich erfolgreichen und entwickelten Land, wie Spanien, zeigt in augenscheinlichster Weise, wie schwach Stabilität sein kann. Hätte vor nicht allzu langer Zeit irgendwer ahnen können, das die Diskussion über den Status von Katalonien, die bereits länger anhält, sich in eine akute politische Krise wandeln könnte? Der Standpunkt Russlands diesbezüglich ist hinlänglich bekannt. Alles, was dort passiert, ist eine innere Angelegenheit Spaniens und muss im Rahmen der span. Gesetzgebung und im Einklang mit demokratischen Traditionen geregelt werden. Wir wissen, dass die Führung des Landes Schritte in diese Richtung unternimmt. Im Bezug auf die Situation um Katalonien, konnten wir beobachten, wie die EU und viele andere Länder einmütig die Unabhängigkeitsbefürworter verurteilten.

Wissen Sie … diesbez. möchte ich betonen: Man hätte viel früher darüber nachdenken müssen! Hat denn wirklich niemand von ähnlichen Widersprüchen, die bereits seit Jahrhunderte in ganz Europa bestehen, gewusst? Haben sie es nicht gewusst? Sie wussten es! Unabhängig davon, haben sie seinerzeit de facto den Zerfall von mehreren Staaten begrüßt und ihre Freude darüber nicht verheimlicht. Wie konnten sie nur so töricht sein, aus einer momentanen politischen Konjunktur heraus bzw. dem Wunsch – und ich sage es direkt! – ihres „älteren Bruders aus Washington“ nachkommend, ohne jegliche Übereinkunft, die Abspaltung des Kosovos zu unterstützten und somit ähnliche Prozesse in anderen Teilen Europas – ja, sogar der ganzen Welt – zu provozieren? Ich möchte Sie daran erinnern, dass wie z.B. die Krim genauso ihre Unabhängigkeit erklärte und danach aufgrund des Ausganges eines Referendums die Entscheidung getroffen hat, sich mit Russland zu vereinigen … das hat einigen nicht gefallen. Und jetzt … bitte sehr! Ihr habt Katalonien … und in einer anderen Region: Kurdistan … und das ist bei weiten nicht die endgültige Auflistung …

Jetzt stellt sich die Frage: Was sollen wir tun? Welchen Standpunkt sollen wir einnehmen? Wie einige unserer Kollegen meinen, stellt es sich so dar, dass es einerseits „richtige“ Kämpfer für Unabhängigkeit und Freiheit gibt und jene, die sie Separatisten nennen. Jene, die ihre Rechte nicht einmal mit demokratischen Mechanismen erringen können. Wir reden schon geraume Zeit darüber, dass solche und ähnliche doppelte Standards eine Gefahr für eine stabile Entwicklung Europas und anderer Kontinente darstellen; bzw. für den Fortschritt von Integrationsprozessen in der ganzen Welt. Während sie uns immerzu davon zu überzeugen versuchen, dass die wirtschaftl. Bindung im Rahmen der „Globalisierung“ eine Garantie wider Konflikte und geopolitische Wettbewerbe sein soll. Leider, ist dies nicht geschehen! Ganz im Gegenteil; der Charakter der Konflikte hat sich dermaßen verkompliziert … sie wurden vielschichtig und a-linear.

Das erst kürzlich vom amerikanischen Kongress verabschiedete Sanktionspaket hat Russland offen aus dem europäischen Handelsraum bez. Energiehandel gedrängt und hat Europa gezwungen, auf das teurere Flüssiggas aus den VSA zu wechseln. Die Wahrheit: Dafür haben sie noch immer nicht die notwendigen Mengen. Sie versuchen, uns beim Ausbau von div. Energie-Marschrouten – beim sog. Süd- bzw. Nordfluss – Probleme zu bereiten. Unabhängig davon, dass solch eine Diversifikation bzw. eine Diversifikation der Logistik ökonomisch effektiv für Europa wäre und für die Stärkung ihrer Sicherheit von Nutzen wäre.

Ich wiederhole: Jedes Land hat – selbstverständlich – seine politischen, wirtschaftlichen und anderen Interessen. Jedoch stellt sich die Frage, wie und mit welchen Mitteln soll es gleiche erringen und verteidigen. In einer zeitgemäßen Welt ist ein strategischer Sieg auf Kosten anderer nicht möglich. So eine Politik basiert auf Eigensinnigkeit, Egoismus und der eigenen Exklusivität, was weder Achtung noch Erhabenheit mit sich bringt, sondern Abwehr und Kampf hervorrufen. Als Resultat erhalten wir ein Ansteigen von Anspannung und Widerspruch, anstatt gemeinsam zu versuchen, eine feste und stabile Weltbewegung zu formulieren, um auf die ökonomischen, ökologischen, klimatischen und humanitären Herausforderungen, mit denen sich heutzutage die gesamte Menschheit auseinandersetzen muss, zu antworten.

Eine Revolution ist immer das Resultat von Defizit an Verantwortung. In gleicher Weise bei jenen, die sich wünschen, ihre Ordnung einzufrieren bzw. sie konservieren zu wollen, wobei es wahrscheinlich einer Reorganisation bedurfte. Wie auch bei jenen, die Veränderungen antreiben und dabei nicht vor zivilen Auseinandersetzungen und staatsfeindlichen Kämpfen Halt machen. Heute, wenn wir uns an die Lektionen vor 100 Jahren erinnern (der russ. Revolution aus 1917), sehen wir, wie zweideutig ihr Ausgang war und wie eng negative aber – zugegebenermaßen – auch positive Resultate der Ereignisse miteinander verwoben sind. Hier müssen wir fragen: „Haben wir uns nicht ohne Revolution entwickeln können? Evolutionär … ohne den Sturz des Staates, ohne die unbarmherzige Vernichtung von Millionen an Menschenschicksalen … stufenweise und konsequent nach vorne schreitend. Im Vergleich zu heute waren das Gesellschaftsmodell und die Ideologie damals in vielem eine Utopie, da man in der Anfangsphasen der Revolution trachtete, einen neuen, mächtigen Staat zu realisieren, der eine Stimulanz zu gewaltigen Veränderungen in der ganzen Welt sein sollte. Eine offensichtliche Tatsache – die wir uns eingestehen müssen – ist dabei: Dies führte zu einer bedenklichen Überbewertung des Entwicklungsmodells und rief Wettkampf und Konkurrenz hervor.

Ich würde sagen, dass aus alldem den größten Nutzen gerade der sog. „Westen“ herausholen konnte. Was habe ich da im Sinn? Damit meine ich nicht nur den sog. „geopolitischen Sieg“ nach dem Kalten Krieg. Die eigentliche Antwort war ganz eine andere. Viele westliche Errungenschaften des 20 Jhdts. waren Antworten auf die Herausforderungen durch die UdSSR; z.B. die Erhöhung des Lebensstandards, die Bildung einer mächtigen mittleren Klasse; Reformen im Arbeits- und Sozialbereich; Entwicklung der Edukation; Garantie der Menschenrechte – einschließlich Minderheiten- und Frauenrechte, eine Distanzierung von der Rassendiskriminierung, die – das möchte ich besonders hervorheben – bis vor wenigen Jahrzehnten eine schändliche Praxis in einigen Ländern (inkl. den VSA) war.

Nach den radikalen Veränderungen, die sich beim Übergang von den 80ern in die 90ern in unserem Land und der ganzen Welt ereignet haben, entstand eine einzigartige Möglichkeit, ernsthaft eine neue Seite der Geschichte aufzuschlagen. Ich denke da an die Zeit, als die Sowjetunion aufgehört hat, zu bestehen. Leider … als die westlichen Partner anfingen, das geopolitische Erbe der UdSSR aufzuteilen und sich damit in Recht meinten, da sie sich selbst zum „Sieger des Kalten Krieges“ gekürt haben, fingen sie gleichzeitig an, sich in die Belange von souveränen Staaten zu mischen. Sie exportieren die Demokratie, so wie einst die Sowjetleitung versuchte, die sozialistische Revolution in die Welt auszuführen. Wir wurden vor veränderte Interessensphären und einer Erweitertun der Nato gestellt. Eigensinnigkeit ruft immer Fehler hervor. Das Resultat ist traurig. Wir haben 2,5 verlorene Jahrzehnte, eine Unzahl an vergebenen Möglichkeiten und eine schwere Last an gegenseitigem Misstrauen, während sich das globale Ungleichgewicht verstärkte. Wir hören zwar div. Deklarationen von „Zusammenhalt und friedlichen Lösungen von Problemen“ und können gleichzeitig eigentlich eine immer stärkere Entfaltung des Egoismus sehen. Internationale Organisationen, die eigentlich entstanden sind, um Interessen zu harmonisieren und eine gemeinsame Tagesordnung zu formen, sind der Erosion ausgesetzt. Internationale, multilaterale Vereinbarungen werden devolviert und – besonders wichtig – auch bilaterale Vereinbarungen.

Gerade hat man mir mitgeteilt, dass der amerik. Präsident in sozialen Netzwerken seinen Standpunkt zu einem sehr wichtigen Bereich der Kooperation zw. Russland und den VSA mitgeteilt hat: Die Sphäre der nuklearen Zusammenarbeit. Das ist in der Tat eine der wichtigsten Kooperationen der beiden Staaten, wenn man in Betracht zieht, dass Russland und die VSA eine ganz besondere Verantwortung gegenüber der ganzen Welt haben; als die zwei größten nuklearen Mächte.

Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, um detailliert darüber zu sprechen, was sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten in dieser wichtigsten Sphäre TATSÄCHLICH getan hat, um somit ein vollständiges Bild zu zeichnen. Daher werde ich Ihnen noch zwei zusätzliche Minuten nehmen.

Während der 90-er Jahre wurden einige bekannte bilaterale Verträge geschlossen. Der erste war „Nano-luga“, unterschrieben am 17.06.1992; der zweite am 18.02.1993 … bekannt als Programm: Vou-nou; dabei wird hoch angereichertes Uran in niedrig angereichertes umgewandelt; daher die lateinische Bezeichnung: V-O-U-N-O-U.

Bei den Projekten aus der ersten Vereinbarung ging es um die Modernisierung des Kontrollsystems, die Evidenz und den physischen Schutz vor nuklearen Materialien … die Demontage und Vernichtung von nuklearen Abfällen von Unterseebooten und radioisotopen, thermoelektrischen Generatoren. Die Amerikaner haben im Rahmen der vereinbarten Kontrollmöglichkeit – ich bitte, um Ihre Aufmerksamkeit! – 620 (!) Besuche durchgeführt … und das auf den Heiligsten der Heiligen russ. Nuklear-Komplexe. Unternehmen, die sich mit der Ausarbeitung von nuklear gefüllter Sprengmunition oder der Produktion von Plutonium und Uran für den Militärgebrauch befassten. Den Amerikanern war der Zugang zu allen geheimen Objekten der RF ermöglicht worden. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben; die Vereinbarung hatte de facto einen einseitigen Charakter.

Im Rahmen des zweiten Abkommens haben die Amerikaner 170 Besuche absolviert. Diesmal haben sie unsere Kombinate für die Anreicherung von Uran … und dabei ihre geheimsten Zonen – Orte, wo das Material vermengt und andere,wo das gewonnene Produkt gelagert wird. Am mächtigsten elektro-chemischen Kombinat der Welt (im Ural) wurde ein ständiger amerik. Kontrollpunkt eingerichtet. Weiters wurden dauerhafte Arbeitsplätze in den Werkstätten dieses Kombinats eingerichtet, wobei die amerik. Experten sozusagen „wie zur Arbeit gingen“ … eigentlich nicht nur „wie“ … sie sind tatsächlich „zur Arbeit gegangen“. Und in ihren Arbeitsräumen hängten (was bei solchen Prozeduren durchaus vorgesehen ist), in vollkommen geheimen russ. Objekten, amerik. Flaggen. Außerdem wurde eine Liste von 100 amerik. Experten aus verschiedenen amerik. Organisationen erstellt, die das Recht hatten, Inspektionen zu beliebigen Zeiten ohne Vorwarnung oder Ankündigung durchzuführen … und das alles ging 10 Jahre lang so.

Im Rahmen dieser Vereinbarung wurden in Russland 500 Tonnen an angereichertem Uran aus dem Militärbereich entfernt. Das sind rd. 20.000 nukleare Sprengköpfe. Ich bin absolut davon überzeugt, dass das Programm „V-o-u-n-o-u“ zu einer der effektivsten Maßnahmen im Bereich der realen Entwaffnung in der Weltgeschichte gehört. Amerik. Experten haben skrupellos jeden Schritt auf russ. Seite kontrolliert, während sich die VSA selbst weitaus bescheidenere Einschränkungen ihres Nuklearmaterials auferlegte … und das überwiegend nach dem System „des guten Willens“. Unsere Experten haben zwar amerik. Nuklearsysteme besucht; jedoch nur „nach Einladung“ und unter Bedingungen, die die amerik. Seite festsetzte.

Sie können daraus ersehen, dass die russ. Seite eine – bis dahin noch nie dagewesene – vollkommene Offenheit und Vertrauen zeigte. Diesbezüglich (aber darüber werden wir noch gesondert sprechen): Was haben wir bekommen? … Das ist allen gut bekannt.

– ein ausnahmsloses Ignorieren unserer nationalen Interessen — die Unterstützung des Separatismus im Kaukasus
– Taten und Waffengänge außerhalb der Entscheidungen des
Sicherheitsrates – einer Organisation der UN
– die Bombardierung von Jugoslawien und Belgrad
– die Invasion im Irak usw.

Das alles ist durchaus verständlich. Sie haben erkannt, in welchem Zustand sich unsere nuklearen Systeme, unsere Militärkräfte und unsere Wirtschaft befinden. Daher war ihnen das Internationale Recht nicht mehr von Nöten …

In unserer Zusammenarbeit mit den VSA beginnt in den 2000-ern eine neue Ära einer wahrlich gleichberechtigten Partnerschaft. Sie steht unter dem Zeichen der Unterzeichnung einer Vielzahl an strategischen Vereinbarungen und Verträge im Bereich der friedlichen Nutzung von Nuklearengergie … in den VSA unter dem Namen „Vereinbarung 123“ bekannt. Auch wenn, die amerik. Seite 2014 – faktisch einseitig – die Arbeit an dieser Vereinbarung eingestellt hat. Zweifel und Verunsicherung ruft die Situation bezüglich des Abkommens betr. die Vernichtung von waffenfähigem Plutonium, das in Moskau am 20. August und in Washington am 01. September 2000 unterschrieben wurde, hervor. Im Einklang mit dem Protokoll der Vereinbarung wurden reziproke Handlungen vorgesehen, die waffenfähiges Plutonium in einen Zustand verwandeln soll, in dem es nicht für militärische Zwecke genutzt werden kann. In dem aus ihm der sog. „Moks-Treibstoff“ gemacht wird, der folglich in Reaktoren verbrannt werden soll. Etwaige Veränderungen in der Methodologie können nur im Rahmen einer ausnahmslosen Übereinstimmung bewerkstelligt werden. So ist es in dem Abkommen und den einzelnen Protokollen niedergeschrieben.

Was hat Russland getan? Wir haben den Treibstoff produziert … eine Fabrik für dessen Serienproduktion gebaut. So, wie wir uns in der Vereinbarung verpflichteten. Den Reaktor „BM-800“ gebaut, der ermöglichte, den Treibstoff sicher zu verbrennen. Besonders möchte ich betonen, dass Russland ALLEN, aus Vereinbarungen entstandenen, Verpflichtungen nachgekommen ist.

Was haben unsere amerikanischen Partner getan? Sie fingen an, eine Fabrik in Savanna-River zu bauen. Der ursprüngliche Wert der Fabrik machte 4,6 Mrd. Dollar aus. In Wahrheit haben sie fast 8 Mrd. verbraucht … haben dabei rd. 80% fertig gestellt … und dann den weiteren Ausbau eingefroren. So weit uns bekannt ist, stehen im Vorschlag für das „Budget-2018“ 280 Mio. Dollar zur Verfügung, mit denen sie das Objekt schließen und konservieren möchten …

Hier stellt sich – wie für gewöhnlich – die Frage: Wo ist das Geld hin? Es wurde sicherlich gestohlen … oder … bei der Kalkulation des Projektes, schlecht gerechnet … sei es, wie es ist … das ist bei uns auch nicht anders … überall (Anmk: in der Welt). Aber das interessiert uns nicht. Uns interessiert: Was ist mit dem Uran und Plutonium? Wie verläuft die Vernichtung des Plutoniums? Es sieht so aus, als würden sie das Problem mit der Methode der Verdünnung oder des geologischen Vergrabens lösen wollen, was dem Geist und Worten der Vereinbarung all umfänglich diametral entgegensteht und – was am wichtigsten ist – keinesfalls garantiert, dass das Material nicht wieder der Waffenproduktion zugeführt werden kann. Das alles ist sehr traurig und ruft Verwunderung hervor …

Weiter. Russland hat vor mehr als 17 Jahren ein Abkommen bez. eines all umfänglichen Verbotes von nuklearen Versuchen unterschrieben. Die VSA haben dies bis zum heutigen Tage nicht gemacht.

Im Bereich der Sicherheit ist eine kritische Masse an Problemen angewachsen. Wie bekannt ist, sind die VSA 2002 aus dem Abkommen der Raketenabwehr ausgestiegen. Sie kommen ihren Verpflichtungen nicht nach, obwohl sie seinerzeit die Konvention bez. des „Verbots von chemischen Waffen“ und der „Internationalen Sicherheit“ selbst initiiert haben. Sie sind heute weiterhin der einzige und mächtigste Eigentümer solcher Art von Massenvernichtungswaffen. Darüber hinaus! Die VSA haben die Frist für die Liquidation von Chemiewaffen von 2007 auf 2023 verschoben. Das ist für einen Staat, der sich als „Meister im Bereich der Nicht-Verbreitung und Kontrolle von Bewaffung“ sieht, nicht solide.

Ich bin zweifellos davon überzeugt, dass die Zeit gekommen ist, von der veralteten „Tagesordnung“ Abstand zu nehmen. Ich sprach von dem, was war. Allerdings; wir müssen – ohne jeden Zweifel – nach vorne schauen und aufhören, zurückzusehen. Das ist klar. Ich habe das alles lediglich ausgesprochen, um aufzuzeigen, woraus sich die heutige Situation zusammensetzt. Das Gespräch ist seit Langem notwendig. An ihm sollte nicht nur eine „auserwählte Gruppe“ der Würdigsten und Erfolgreichsten teilnehmen; sondern die gesamte globale Gemeinschaft … Vertreter verschiedenster Kontinente … verschiedenster kultureller Traditionen und politisch-ökonimischer Systeme.

In einer Welt, die sich verändert, müssen wir elastisch, offen und fähig sein, schnell und präzise zu reagieren. „Verantwortung gegenüber der Zukunft“ ist das, was uns vereinigen sollte. Insbesondere jetzt, wo sich nahezu alles und augenblicklich verändert. Die Menschheit hat niemals solch eine Macht besessen, wie heute. Sie hatte niemals solch eine Herrschaft über die Natur, den Raum, die Kommunikation und die eigene Existenz. Allerdings ist diese Macht zerstreut. Ihre Elemente sind in den Händen von Staaten, Unternehmen, staatlichen und religiösen Vereinigungen … sogar in den Händen von einigen Bürgern. Klar. Es wird eine schwierige und gewissenhafte Arbeit notwendig sein, um alle Elemente zu einer gemeinsamen, effektiven und kontrollierten Architektur zusammenzufügen. Ich möchte hervorheben, dass Russland bereit ist, in ihr mitzuwirken … gemeinsam mit allen interessierten Partnern.
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117 Gedanken zu „W. W. Putin – Rede im Rahmen der Valdaj-Konferenz“

Axels Meinung
16. Dezember 2017 um 21:46

Lieber Sloga,
ganz herzlichen Dank für diese umfangreiche (arbeitsaufwendige) und wichtige Übersetzung der Rede des Präsidenten Putin im Rahmen der Valdaj-Konferenz, aber auch für die Übersetzungen im Kommentarbreich des vorigen Beitrags.
@Tamas – mein Alter ist über 60 Jahre … also noch ein junger Spund.
Antworten
Tamas
16. Dezember 2017 um 23:53

Axels Meinung,

klasse
Antworten
FranzXaver
17. Dezember 2017 um 16:18

@ sloga
Auch von mir herzlichen Dank für die wichtige Übersetzung der Rede des von mir sehr verehrten Präsidenten Putin. Er ist das human – menschliche Gegenstück zu einer korrupt – verlogenen Gegenseite. Hier ein Buch für Interessierte über Politische Ponerologie
https://ia802703.us.archive.org/31/items/PolitischePonerologie/Politische%20Ponerologie.pdf
Antworten
WGAJ
19. Dezember 2017 um 1:50

@FranzXaver
S.68:
…dass viele Deutsche schrittweise ihre Fähigkeit zur Nutzung ihres gesunden Menschenverstandes verloren. Eine ganze Generation wuchs mit psychologischen Missbildungen in Bezug auf ihre Gefühle und ihr moralisches, psychologisches, soziales und politisches Verständnis der Realitäten auf…
Passt nach meiner Meinung, allerdings nicht im Zusammenhang mit WK1.
Antworten
Graschdanin
16. Dezember 2017 um 22:18

Danke für den Artikel. So deutlich hatte ich es noch nicht gehört.
Möge Putin Präsident bleiben und das Rautengemurksel überleben zum Wohl Europas und der Welt.
Auf eine neue DSF.
Antworten
FranzXaver
17. Dezember 2017 um 16:23

@hier ein Lied oder besser eine Ballade über das Rautengemurksel .. es zaubert ein Lächeln auf die Lippen

Antworten
Graschdanin
17. Dezember 2017 um 20:30

Danke FranzXaver, Du kleiner Schelm!
Antworten
zgvaca
16. Dezember 2017 um 23:42

Ich bin so weit, dass ich bei jede Putin Auslandreise, schon Angst habe, dass Putin nicht etwas passiert. Ich bin 1992 aus faschistische Kroatien geflohen, weil ich nicht an Nachbarn schissen wollte. Es war Jahrzehnte in welchen eine schlechte Nachricht andere schlechte Nachricht überholt hat. Erst mit Putin habe ich in meinen Weltansichten positive Nachrichten wiedererlebt. Statt frustriert und mit Angst Zukunft zu erwarten, jetzt habe ich fast vorfreude am nächste fehltritt der USA und ein neue Schachzug aus Moskva. Ich bin mir sicher, dass nach nächsten Putins Mandat Welt wird sich so verändern wie wir es heute nie vorstellen können. Möge uns Putin noch lange erhalten bleiben.
Antworten
Blue Angel
17. Dezember 2017 um 17:15

@zgvaca:
“ Erst mit Putin habe ich in meinen Weltansichten positive Nachrichten wiedererlebt. Statt frustriert und mit Angst Zukunft zu erwarten, jetzt habe ich fast vorfreude am nächste fehltritt der USA und ein neue Schachzug aus Moskva. Ich bin mir sicher, dass nach nächsten Putins Mandat Welt wird sich so verändern wie wir es heute nie vorstellen können. “

– Das freut mich sehr, Zgvaca! 🙂

Und dem Wunsch, Vladimir Putin möge uns allen noch lange erhalten bleiben, schließe ich mich an: M. E. ist er der wichtigste Staatsmann des noch jungen Jahrhunderts und DER Hoffnungsträger für die Menschheit der heutigen Zeit und der Zukunft.
Antworten
Russophilus
17. Dezember 2017 um 17:38

Er wird uns (und vor allem unseren russischen Freunden) ja so gut wie sicher erst mal noch 6 Jahre erhalten bleiben. Blickt man zurück auf die beiden 4-Jahres und die eine (fast abgelaufene) 6 Jahres Amtszeiten, so liegt die Vermutung sehr nahe, dass Putin 2024 in einer *erheblich* veränderten Welt in den wahrlich verdienten Ruhestand gehen wird.

Der „point of no return“, der Punkt also, an dem es kein Zurück mehr gibt, ist ohnehin bereits überschritten. Der wertewesten mag noch mehr oder weniger zetern, kläffen und giften, die Herrschaft aber wird er nicht wieder erringen – und auch Russland zu brechen, geschweige denn zu unterwerfen, ist so sicher etwas auf diesem Planeten eben sein kann ausgeschlossen.

Nicht nur die Russen, sondern auch wir haben Putin aufrichtig zu danken! Und damit meine ich nicht nur jene unter uns, die das erkennen und tun, sondern auch jene wertewestler, die noch den bösen Diktator und das stets böse Russland sehen und dabei nicht begreifen, dass sie nur deshalb noch leben, weil sie sich irren und Russland/Putin mit endloser Geduld und Gutmütigkeit keinen der dreisten Schläge und Angriffe des wertewestens in angemessener Grobheit beantwortet hat.

Das Gesindel in Brüssel und berlin täte gut daran zu bedenken, dass sie nur dreist kläffen – und die eigenen Bürger verbrecherisch verarschen und abzocken – können, weil die Russen gutmütig auf eine eigentlich verdiente Re-Kalibr-ierung verzichtet haben.
Antworten
Blue Angel
17. Dezember 2017 um 17:50

@Russophilus:
„…Und damit meine ich nicht nur jene unter uns, die das erkennen und tun, sondern auch jene wertewestler, die noch den bösen Diktator und das stets böse Russland sehen und dabei nicht begreifen, dass sie nur deshalb noch leben, weil sie sich irren und Russland/Putin mit endloser Geduld und Gutmütigkeit keinen der dreisten Schläge und Angriffe des wertewestens in angemessener Grobheit beantwortet hat….“

– So ist es.
Und die destruktiven Kräfte verlieren ihre Macht über die Gesellschaften, weil immer mehr von ihnen bereits ahnen, daß sie keine Chance haben gegen das Gute, das Schöne und das Wahre. So erlahmen auch ihre Fußtruppen von Antifa über Genderisten bis zionistische Kopfabschneider, denn so, wie unsere Hoffnung steigt, verfällt die ihre.
Antworten
zgvaca
17. Dezember 2017 um 18:08

Sehr geschätzte Russophilus
Ich bin nicht immer Ihre Meinung, aber ich glaube auch, dass Point of no return ist in Krim passiert. Seit dem ist Welt in Bewegung gekommen und EUSA versuchen alles um Welt wieder zu Stilstand zu brinegen, aber welt dreht sich schneller und schneller. Nah Osten wird sich verändern, weil Heerscher dort keine Ahnung haben und immer noch an Schutz durch USA glauben. Saudis sind leise geblieben betreffend Jerusalem Al Quds. Diese schweigen werden ihnen Araber nie verzeichen. Auch eigene Stämme und Prediger werden ausrufen gegen idiotischen Kronprinzen. Angeblich hat Israel Prinzen eingeladen nach Israel. Ich hoffe das Trottel Einladung annimmt. Dadurch werden Beziehungen in gesamten Nah Osten neu verhandelt.
In Nord Afrika sehen Regierungen, dass ein Flut von Ausgedienten IS Kämpfer will zurück nachhause kehren. Jeder, der Syrien Konflikt intesiv verfolgte, sieht enge Bindungen zwischen USA und IS. Egal ob das stimmt oder nicht, für Masse werden Russen sein welche Syrien von IS befreit haben. Nach Chaos in Syrien und Libyen wird jede in Nord Afrika vorsichtig sein mit EUSA zu verhandeln. Sieg in Irak und Syrien werden viele Völker Angst von EUSA weg nehmen. Vielleich erleben wir in nächsten Jahren eine neue Dekolonializierung. Ich rechne auch damit, dass in 6 Jahre neue Alianze entstehen und neue Grenze gezogen werden. Für EU sehe ich aber wenig positives, weil wir eine statische Körper geworden sind welche sich Situation nicht anpassen kann. Russische Gesselschaft hat uns gezeigt was eine dynamische Gesselschaft schafft in kurze Zeit und damit Folge von Sanktionen und niedrige Oel Preis verkraften kann.
Viele Transantlantiker sehen Russland immer noch wie Rohstoff lieferanten und denken, dass Russland ist gezwungen uns Gas und Oel zu verkaufen. Aber, was wird passieren, wenn Ende 2019 Russland kurzfristige Gasverträge abschlisst und dann 2-3 Jahre später wenn Sibirien kraft in Betrieb geht und Handelüberschüss noch grösser wird um Möglichkeit zu haben darauf zu verzichten uns Gas zu verkaufen? Transantlantiker treumen davon, dann Flüssige Gas aus USA zu kaufen wie Polen. Nur Problem ist, dass Polen muss Jährlich 76000 Flüssiggas Tanker aufnehmen um russische Gaslieferung zu ersetzen.
Wir haben alte Politiker welche sich mehr mit sich selbst beschäftigen als mit Erignissen in der Welt. Sie Leben mit Vorstellungen welche schon hinter uns liegen und werden verpassen eine Kurs korrektur und deswegen wird uns eine Welle voll in Gesicht treffen. Ich sehe keine Politiker in EUSA welche in Kopf jung geblieben ist. Auch Macron und Trudeau sind eigentlich politische Dinosaurier welche nur jung aussehen. Sehr bald werden wir merken, dass Welt sich nicht nur für uns dreht.
Antworten
HPB
18. Dezember 2017 um 10:13

@ zgvaca

Sie haben völlig recht. Die Rückkehr der Krim zu Russland war der weltgeschichtliche Wendepunkt! (Oder dessen Anzeiger)

Schon der 1797 gestorbene Rabbi von Vilna, Elijah Ben Salomon Salman, hatte prophezeit, dass mit der Rückkehr der Krim zu Russland die Schritte des Messias wahrzunehmen seien.
Ob Wladimir Putin nun dessen Verkörperung ist (wie ich meine) oder nur dessen Vorbereiter, sei dahin gestellt, Auf jeden Fall setzt er lebensfreundliche und entwicklungsfähige Kräfte frei, die auf eine friedliche, gedeihliche Zukunft der Menschheit gerichtet sind.
Antworten
Blue Angel
18. Dezember 2017 um 13:09

@HBP:
„…Auf jeden Fall setzt er lebensfreundliche und entwicklungsfähige Kräfte frei, die auf eine friedliche, gedeihliche Zukunft der Menschheit gerichtet sind.“

Volle Zustimmung.

Welche Kräfte dagegen die globalistischen Zensurkader freisetzen zeigt sich u. a. darin, daß die von Frau Kahane, Herrn Maas und Konsorten als „Kämpfer gegen Rechts“ gehätschelte und (u. a. steuergeld-) finanzierte „Antifa“ öffentlich und mit Fotos zur Jagd auf Hamburger Polizisten bläst: Bei Welt.de gibt´s dazu einen Artikel.

Wer als Polizist bis jetzt noch nicht AfD gewählt und in Erwägung gezogen hat, dem Dienstherrn die Gefolgschaft zu verweigern wird das jetzt noch stärker bereuen bzw. bald korrigieren.
Antworten
Wu Ming
18. Dezember 2017 um 15:38

Ich verstehe nicht, warum die nicht mal anfangen , die Dinge privat / intern zu regeln? Mal z. B. einen Wiederholungstäter die Beine oder Finger brechen etc… Ist zwar asozial irgendwie, aber wenn es nicht anders geht? Wäre wahrscheinlich zu auffällig, wenn plötzlich signifikant viel der „flüchtlinge“ alle die Beine gebrochen hätte… 😀
Antworten
Alfons
21. Dezember 2017 um 0:18

Das ist leider mit hohen Kosten verbunden.

Wer sich zudem seit Beginn der Fickilanten-Flutung mal in deutschen Krankenhäusern umschaut, kommt aus dem Kotzen nicht mehr raus.
Dort ist nicht mal mehr 3. Welt, sondern es regiert der blanke Kuffnucken-Terror und die deutschen Mitarbeiter sind zu rechtlosen Kriechern degradiert, die von tollwütigen Hunden geprügelt werden.
Antworten
Ausnahmsweise
18. Dezember 2017 um 19:53

@HPB- es geht in die Anfänge dieses Blogs zurück, als ich schrieb, dass ich Putin für einen Vibhuti (= eine göttliche Kraft für eine besondere Aufgabe, ohne sich – im Gegensatz zum Avatar- dieser Göttlichkeit bewusst zu sein) halte, und über das Mahabharata und das Zuschlittern auf die große Auseinandersetzung in der Schlacht bei Kurukshetra erzählte.

Es freut mich, dass Sie das auch auf eine höhere Ebene heben!

mfg
vom Bergvolk
Anm. als Auszug:
„Ein Avatar ist – grob gesprochen – einer, der sich der Gegenwart und Macht des Göttlichen bewusst ist, welches in ihm inkarniert ist, oder in ihm herabgestiegen ist und seinen Willen, sein Leben und sein Handeln von innen her regiert; er empfindet in seinem Inneren eine Identität mit dieser Göttlichen Macht und Gegenwart;

Ein Vibhuti wird definiert als einer, der einen Teil Göttlicher Macht verkörpert und so mit grosser Macht in der Welt wirkt – aber das ist alles, was erforderlich ist, um ihn zu einem Vibhuti zu machen; die Macht mag gross sein, aber sein Bewusstsein ist nicht das des eingeborenen, innewohnenden Göttlichen. Diese Unterscheidung finden wir in der Gita, welche die wichtigste Autorität in dieser Frage ist.
Antworten
Johanniskraut
19. Dezember 2017 um 14:53

Hallo Ausnahmsweise!

Ich würde gerne mehr über das „Mahabharata“ und das Zuschlittern auf die große Auseinandersetzung in der Schlacht bei „Kurukshetra“ erfahren. Das sind für mich Ausdrücke und Orte die ich nicht kenne. Auch würde ich gerne wissen, welcher Quelle Sie das entnehmen. Was ist die Gita? Vielen Dank im Voraus!
Antworten
Tamas
19. Dezember 2017 um 15:29

Das ist die fortsetzung der schlacht im alten indien, bei denen aus luftmaschinen gefeuert wurde. Und deren tempelkuppen die nachbildung der raumluftmaschinen sein sollen, die damals die stadt in der Krishna lebte zerstörten……. und er dann auch „starb“

Aber @ Ausnahmsweise kennt sich da wesentlich besser aus. Soweit ich glaube ist er als 70 jähriger der oder einer der dorfältesten.
Antworten
Wu Ming
19. Dezember 2017 um 19:57

Wenn ich mich recht erinnere steht dazu in den Veden auch etwas über atomare Verwüstungen, mit Atomboben ähnlichen Waffen …
Antworten
Russophilus
19. Dezember 2017 um 20:41

Jein. Wir deuten das, was da geschrieben steht (möglicherweise richtig) als Atomwaffen. Und: Man hat an einigen der entsprechenden Orte Veränderungen (z.B. verglastes Gestein) gefunden, wie es auch beim atomaren Waffen zu finden ist.
HPB
20. Dezember 2017 um 9:00

Apropos „verglastes Gestein“

Solches habe ich am Habbaniyah-See im Irak mit eigenen Augen gesehen. In Mächtigkeiten von 10 cm bis knapp 50 cm als Schichten in andere Sedimente eingelagert.
Laut Velikovsky („Welten im Zusammenstoß“) können das aber auch die energetischen Wirkungen eines starken Stromflusses sein, wie sie beim Einschlag eines planetaren Blitzes , der von einem vorbeiziehenden, negativ geladenen Himmelskörper ausgeht. Siehe Zeus mit seinen Blitzen.

Das würde auch für die „Krishna- Geschichte“ eine gänzlich andere, moderne Deutung ermöglichen.
Russophilus
20. Dezember 2017 um 9:35

Ich habe durchaus bewusst vorsichtig formuliert.Unter anderem auch, weil es es auch eine wenig bekannte Kosmologieschule gibt, die vom „elektrischen Universum“ spricht, das nebenbei bemerkt so manchen Unsinn wie z.B. „dunkle Energie“ nicht braucht.
Ausnahmsweise
20. Dezember 2017 um 9:36

Naja,@Tamas- auf 70 zugehend und mich durchaus hier zum „Regiment der 70 Jährigen “ zählend, weil Details für einen beruflichen Strategen Erbsenzählereien sind
und ich aus eigenem Erleben bestätigen kann, dass schulmedizinische Aussagen

„AB 65 passiert dies und das, man frisst im Durchschnitt so viele Medikamente .. etc “

Humbug sind. Das lässt sich mit entsprechender Widerspenstigkeit durchaus vermeiden!

Ich kann- im Nachhinein keinen Unterschied zwischen 64, 65 und 66 feststellen und die Regenerationszeiten werden ohnedies schon ab 30, 40 länger.

Muskelverfall muss nicht sein- und die Qual (siehe auch Axels Meinung? zum Schwimmen) hat den Zusatznutzen, dass sie gesamthaft prägt.

Meine Frau, die -unterschiedlich zu mir (war ja Wochenpendler)- schon bald 2 Jahrzehnte krafterhaltend „Eisen hebt“, meinte einmal, sie sei dadurch zum „Wilden Krampen“ geworden.

Wie auch immer: ich bin um einiges stärker und schwerer, möchte sie aber um nichts in der Welt in ein Gebüsch zerren und vergewaltigen MÜSSEN

mfg
vom Bergvolk
Antworten
Tamas
20. Dezember 2017 um 10:10

Ausnahmsweise
20. Dezember 2017 um 9:36 ,

ich hatte noch ganz hinten in meinem gehirnskasten gespeichert, dass sie vor „langer“ zeit mal schrieben, dass sie bald 70 jahre werden.
Da ihnen die zahl eh wurscht ist, ists nicht von belang. Ich werde 50 bald und denke das erste mal immer öfter über die zahl (und was noch so kommt) nach. Vorher hat mich das nie gejuckt.
Wu Ming
20. Dezember 2017 um 13:21

Hat eigentlich Herr Russophilus schon sein Alter kundgetan? Oder schweigt der Gentelman und genießt? 😉
Russophilus
20. Dezember 2017 um 15:07

Er hat (ungefähr), obwohl er die Frage daneben findet.
Ausnahmsweise
20. Dezember 2017 um 15:19

@Tamas-zu Ihrer Antwort unten und Ihrem Alter:

Ich war in den 40ern so erschöpft+ ausgelaugt, (eigener Einsatz+ ununterbrochene Konzernänderungen+ Fokus auf die Erschöpfung) dass ich mir nicht vorstellen konnte, wie ich mit 50 noch arbeiten sollte.
Gegen 50 hatte ich bereits Angst vorm Schlafengehen, weil ich nie wusste, mit welchem brummenden Schädel ich aufwache (Ärztepfusch weil Beckenschiefstand wegen angeblicher Beinlängendifferenz, dann Schuh aufdoppeln, was zu einer ausweichenden Wirbelsäule mit gleitenden Wirbeln führte, bis ich nach etwa 10Jahren meinen – nicht in der Region befindlichen- Vertrauensarzt, einen Sportmediziner fand, der mit Dorn-Preuss / Wirbelsäulenkorrektur mich wieder hinbekam. Nun sind die Beine seltsamerweise wieder gleich lang ; die Halswirbeln sind halt noch abgenudelt)

Ab ~ 50 folgte ich meinem Vorstand und wurde Wochenpendler (300 km von zu Hause) und siehe , es ging besser als mit 40.

Krank sein (außer den Rücken/Nackenbeschwerden) war da nicht mehr.

Mit 60 rannte ich, wenn ich nur von einem Weißkittel hörte (habe aber meinen Vertrauensarzt in Sportkleidung notfalls zur Hand, damit er im Falle eines Impfzwanges danebenspritzt oder mich beruhigt, falls mein Körper sich vom Mainstream anstecken lässt und an sich zweifelt).

Ich habe meine naturverbundene Lebensweise und Ernährung in Richtung Orthomolekularmedizin + dann „Mitochondrale Medizin“ weiterentwickelt und weiß wofür ich meine schnellzuckenden Muskelfaser des Types IIb brauche und womit ich sie energetisch versorge- besser als die praktischen Ärzte der Region.

Und siehe meine nackenbedingten Kopfschmerzen sind – als Nebenprodukt des Krafttrainings- sehr, sehr selten geworden.
Von Angst vor dem Schlafen gehen keine Rede mehr.

Resümee: mir geht’s mit fast 70 besser als mit 40- bedingt aber, dass ich nur mehr mir vertraue und auf Schulmedizinmeinungen scheiße.

Natürlich ist alles möglich- aber ich sehe noch keine Anzeichen, dass ein altersbedingter Verfall bevorsteht.

Schlimm war, dass ich mit 40 nur an Grenzen dachte (und denn Ärzten glaubte).
Jetzt denke ich „ein bisserl was geht immer noch “ und WEISS, wie ich die optimale Versorgung sicherstelle.

Außerdem habe ich ja die INNERE FÜHRUNG (eh schon wissen, ich bin ein Esel mit der Möhre vor der Nase)

Also, mit 50 geht alleweil immer noch etwas, die Grenzen sind im Kopf.

mfg
vom Bergvolk
PS.: selbst die Krebsoperierte Katze meiner Schwiegereltern lebt mit adäquater Versorgung trotz verbliebener Metastasen zum Erstaunen des Tierarztes schon viele Jahre und hat bereits ein „reifes Alter“ erreicht.
Ausnahmsweise
20. Dezember 2017 um 8:55

@Johanniskraut- eigentlich schon in den Anfängen des Blogs (für eine gesamthafte Sicht und nicht ein paar Kämpfe in der Ukraine) beschrieben und die wunderschöne Verfilmung des Mahabharata durch Peter Brook auch mehrmals von mir empfohlen (war vor etwa 3 Jahrzehnten in 3 Teilen unter „Kunststücke“ um Mitternacht im Fernsehen, als Fernsehen noch wert war, gelegentlich das Kasterl einzuschalten).

Allein die Filmmusik ist wunderschön und tragisch, wie die positiven Helden, die Pandavas (die 5 Söhne des Pandu- obwohl sie eigentlich durch ein mächtiges Mantra von Göttern gezeugt wurden, ist aber eine lange Geschichte) in den Kampf gegen ihre Cousins, den Kauravas, hineinschlittern. In die Verbannung gehen, auf ihre Ansprüche verzichten wollen- als Kompromiss nur mehr 5 Dörfer wollen anstatt das Königreich und gesagt bekommen, dass sie nicht einmal so viel erhalten, dass eine Nadelspitze darauf Platz findet.

Und dann rüstet halt alles mitsamt Verbündeten zur Schlacht, in der Arjuna als Heerführer (Zweitältester der Pandavas) angesichts der Schlachtreihen zaudert (weil halt so viele Verwandte auf der anderen Seite stehen, darunter auch Hochverehrte, aufgrund von Verpflichtungen aber an die Gegenseite gebunden, wenn auch mit den Pandavas sympathisierend- sodass sie letztlich auch bekanntgeben, wie sie ihre Unsterblichkeit verlieren- weil vorher können die Pandavas nicht gewinnen).

In diesem Moment, weiht Krishna (Avatar) als Wagenführer von Arjuna gewählt, während die Kauravas lieber Krishnas Heer wollten, über den Yoga der Tat ein (Handeln ohne sich zu verstricken), gibt sich zu erkennen und dabei fällt auch der Satz (zumindest in einer meiner Übersetzungen):

„Nie war die Zeit, in der ich nicht war und Du und dieser Fürsten all, noch werden jemals wir nicht sein“ und fordert ihn zum Kampf auf (aber in der richtigen Gesinnung, das Notwendige zu tun, sich aber nicht dabei zu verstricken)

Ein Satz, der mich ein Leben lang begleitet hat.
Und diese Unterredung innerhalb des Mahabharata, wird als „Gesang des Erhabenen“= Bhagavadgita bezeichnet, von der es schon im Westen hies:

Aber nicht nur in Indien, auch im Abendland findet die Bhagavadgita, nachdem sie 1823 von August Wilhelm Schlegel ins Lateinische übersetzt wurde, höchste Anerkennung. So bezeichnete sie Wilhelm von Humboldt als “das schönste, ja vielleicht das einzig wahrhaft philosophische Gedicht, das alle uns bekannten Literaturen aufzuweisen haben” (2). Ja mehr noch, er (Humboldt) danke dem Schicksal, dass es ihn lange genug habe leben lassen, um die Bhagavadgita noch kennen zu lernen.

Wie eben auch:

„Die Gita ist mir stets eine Quelle des Trostes gewesen. Wenn mich kein Lichtstrahl mehr erreicht, schlage ich die Gita auf, und ein Vers, den ich zufällig finde, gibt mir mein Lächeln zurück.“
Mahatma Gandhi

„Das Wunderbare an der Bhagavad-gita ist, daß… in ihr eine ungelehrte, erlebte Weisheit sich als helfende Güte offenbart. Diese Schöne Offenbarung, diese Lebensweisheit, diese zu Religion erblühte Philosophie ist es, die wir suchen und brauchen.“
Hermann Hesse

„Das Buch, das mich in meinem ganzen Leben am meisten erleuchtet hat.“
Johann Wolfgang von Goethe

„Das Tiefste und Erhabenste, was die Welt aufzuweisen hat.“
Wilhelm von Humboldt

„Es ist die belehrendste und erhabenste Lektüre, die auf der Welt möglich ist.“
Arthur Schopenhauer

„Wenn ich die Bhagavad-gita lese, frage ich mich, wie Gott das Universum erschaffen hat; alles andere erscheint überflüssig.“
Albert Einstein

Sie sehen, die Gita braucht keine Quellenangaben

Mfg
Vom Bergvolk
Anm.: Gibt’s günstig (ca 25.-€) als DVD .: Mahabharata [3 DVDs]
Produktbeschreibungen (Kurzbeschreibung)
15-mal umfangreicher als die Bibel zählt das Mahabharata zu den geistigen Hauptquellen der Menschheit. Peter Brook und sein Drehbuchautor Jean-Claude Carrière schufen auf Grundlage ihrer legendären Theaterinszenierung einen dreiteiligen Film, der hier in der original englischen und deutschen Sprachfassung vorliegt. Auf Einladung des Internationalen Filmfestivals von Venedig erstellte Brook zudem die kürzere dreistündige Kinofassung, die erstmals deutsch untertitelt präsentiert wird. Ein ausführliches Booklet und ein informativer Beitrag über die Entstehung des Films sorgen für die erste vollständige Ausgabe dieses Meisterwerks, das ein Schlüssel zum Verständnis indischer Mythologie, Religion, Philosophie und Geschichte ist. DVD 1 (204 Min.) Mahabharata Das Würfelspiel Mahabharata Die Verbannung Deutsche Fassung, englische Fassung DVD 2 (166 Min.) Mahabharata Der Krieg Deutsche, Fassung, englische Fassung Das Making-of Original mit deutschen Untertiteln DVD 3 (172 Min.) Mahabharata Die Kinofassung Original mit deutschen Untertiteln
Antworten
sw
21. Dezember 2017 um 10:39

Auf „Mahabharata“-Theaterstück von Peter Brook bin ich in den 80er Jahren gestoßen, ist damals im TV gekommen. Wirklich genial gemacht, die Einschätzung vom „Bergvolk“ kann ich nur bestätigen.
Antworten
Johanniskraut
21. Dezember 2017 um 18:04

@ Ausnahmsweise
Noch mal Danke für die Erklärungen und den Filmtipp!
Antworten
Johanniskraut
19. Dezember 2017 um 15:18

@ zgvaca

Sehr guter Kommentar!
Sehr interessant, die 76.000 Tanker…das zeigt deutlich wie behämmert unsere Eliten sind…Fern ab von jeglicher Realität…Und Sie haben recht, die Welle wird uns voll ins Gesicht treffen und erst dann werden wir merken, dass sich die Welt nicht mehr für uns dreht! Sehr gut formuliert, zgvaca!
Antworten
zgvaca
19. Dezember 2017 um 20:32

Sahe mit dem Gas ist noch lange nicht fertig. Fracking Felder in USA verlieren viel schneller Druck als gedact und schon nach 1-2 Jahre sind unrentabel.
Holland wird Vertrag über Gas Lieferungen aus Gröningen nicht verlängern und 2019 endet diese Vertrag. Wegen Erdbeben und Land senkungen werden jetzige Verträge erfüllt aber nicht verlängert. Deutschland muss Nordstream 2 bauen.
LNG Terminals sind voll in Mode. Auch Kroatien will eine bei Insel Krk bauen. Kroate sind dummste Menschen der Welt. Russen haben ihnen Angeboten beide Rafinerien zu modernisieren (Sisak und Omisalj) aber unsere Presidäntin ist so tief in US Ar… das Angebot würde nicht mal in Betracht gezogen. Und jetzt werden wir eine LNG schwimmende Terminal mieten von Norweger mit Geld aus EU. Miete werden schon in paar Jahren Kosten eines gebautes überschreiten, aber wer kummert sich um Geld? Baltische Länder haben auch so eine Terminal und der ist mit 13% Kapaziteten ausgelastet. Ukraine treumt auch von Flüssiggas trotz das sie wissen, dass so ein Tanker nicht durch Bosporus darf. Fracking Gas ist eine grösse Lüge und diese Lüge wird in paar Jahre platzen. Aber unsere Politiker von einen Eldorado reden.
Antworten
sloga
20. Dezember 2017 um 8:50

@ zgvaca

Normalerweise halte ich mich ziemlich zurück, wenn es um unsere Brüder am Balkan geht. Allerdings wenn sie mich – wie es so schön auf serb.-kroat. oder kroat.-serb. heißt – „an der Zunge ziehen“ …

Grundsätzlich bewundere ich die Kroaten. In den turbulenten 40-igern des letzten Jhdts. erhielten sie von den zionisten (Dank des Vatikans?) sogar zwei(!) gewichtige Nebenrollen: eine im Nazi-Schauspiel; die andere im Kommunisten-Schauspiel. Egal, was geschah bzw. sie anstellten, konnten sie nicht untergehen bzw. kamen erneut an die Wasseroberfläche.

In der einen Geschichte waren die bösen Deutschen schuld; in der anderen die bösen Serben. Wären die bösen Deutschen nicht gewesen, dann hätte man keine Serben abgeschlachtet. Andererseits; wären die bösen Serben für das Abschlachten der z.B. Donauschwaben verantwortlich (Anmk: in der kommun. Bewegung waren die Serben zahlenmäßig am stärksten vertreten, da sie den höchsten Bevölkerungsanteil in der Region stellten (aliquot) … das serb. Volk/die serb. Elite hat als letzte eine kommun. Partei gegründet … die Kroaten waren federführend … die Parallele zu „Sowjetunion-Russland-Chasaren in (erster) Sowjetregierung“ sind unübersehbar).

Folglich: Sie konnten noch so viel beworfen werden; sie wurden dabei nicht dreckig. Wie lange geht das „noch gut“?

Ich wünsche den Kroaten, was ich (vor einigen Tagen hier geschrieben) den Türken wünsche: Mögen sie noch sehr, sehr langen den Russen und Chinesen auf den Sack gehen!

Die Welt ist (ab einer gewissen Ebene – geopolitisch betrachtet) wie ein Dorf: Jeder kennt jeden … jeder weiß alles über jeden …
Antworten
sloga
20. Dezember 2017 um 9:12

Noch ein kleiner Gedanke: Eigentlich können sie gar nicht anders, als daran „zu arbeiten“, dass „die Guten“ gewinnen und „die Bösen“ (Russen und Chinesen) verlieren.

Wenn sie nur nicht – in ihrem Eifer (eigentlich: aus ihrer Not heraus) – sogar die zionisten dabei überflügeln …
Antworten
Russophilus
20. Dezember 2017 um 9:29

Und? Ihr Serben habt doch weitgehend still gehalten und die kroatische Dreistigkeit ertragen. Genau wie die Russen sehr, sehr lange sehr geduldig sind. Und auch wir deutschen halten doch weitgehend und (viel zu) lange still …

*Wenn* wir dann aber mal mit Großreinemachen loslegen, dann tun wir das sehr gründlich. Ich erlaube mir, das auch über unsere russischen Brüder zu sagen und von euch Serben zu vermuten.

Der wertewesten allerdings ist nicht geduldig. Dafür ist er gnadenlos und wenn es eng wird – und es wird zunehmend eng – dann lässt er seine Bälger, vor allem die gekauften, schnell verrecken oder legt sie selbst noch auf die Feuerstelle.
Antworten
zgvaca
20. Dezember 2017 um 17:41

Es gibt ein grösse Unterschied zwischen Kroaten und Serben. Serben haben immer gekämpft gegen Eroberer wie gegen Osmanen, so auch in 1. und 2.WK. Deswegen haben Serben ein Staat Seit 250 Jahren. Kroate waren immer Diener. Wir haben nie ein Staat gehabt und haben es auch heute nicht. Ein Staat hat kontrolle über Armee, Finanzen und Gesetzgebung. Unsere Oberst ist ein NATO General, unsere Finanzen werden nur mit vereinbarungen mit EZB durchgeführt und unsere Gesetze werden aus Strassburg bestimmt. Genau wie vor 150 Jahre wo Ban Jelacic hatte Gelegenheit kroatische Staat zu grunden und er unterwirft uns Austroungarische Monarchie. 2.WK brauchen wir nicht erwähnen.
Deswegen sind Serben in Lage sich gesamten NATO entgegen stellen und wir Kroate können uns so etwas gar nicht vorstellen. Deswegen haben Serben republika Srpska bekommen und bosnische Kroate fangen zu begreifen, dass Vater des Heimats Tudjman hat sie verarscht und verraten an erste Druck von aussen. Wir Kroate sind Miniors und ohne Heerscher können nicht egsistieren. Niemandem stört, dass unsere Premier war ein canadische Staatsburger. Das unsere Presidäntin war NATO Angestellte und Büger Canadas. Es stört uns nicht, dass jetzige Premierminister war Jahrelang in Bruxeless angestelt und dort wird er zurückkehren nach Ende seines Mandats. Deswegen trotz so viele ähnlichkeiten, kann und darf man nicht Serben und Kroate vergleichen.
Antworten
Tamas
20. Dezember 2017 um 19:00

zgvaca

Dafür ist Kroatien wunderschön.
Ich war eine woche vor dem Yugokrieg als gast auf einer einwöchigen segeltour…von mali losinc (falsch geschrieben, ich weiss) , (hab noch den stempel im alten reisepass), bis Kos, Krk und so weiter.
Es war wunderschön. Und als Kind haben wir ösis auch urlaub in yugo gemacht.
Schade das alles so gekommen ist.
Antworten
zgvaca
20. Dezember 2017 um 22:32

Ja, liebe Tamas. Kroatien ist schön und ist einzige Land welche 1 Mensch zestören kann. Es reicht, dass ein Idiot in April oder Mai 2 Bombe am Strand legt und er braucht nicht mal jemandem zu verletzen und Tourismus Annahme sind weg. Fast 20% BNP macht Tourismus aus.
Ich könnte Seite und Seite über Kroatien schreiben um zu zeigen, was eine Regierung nicht machen darf. Gesamte Wirtschaft ist zestört, zestritten mit allen Nachbarn und ab heute ist Agrokor auch Geschichte. Ab Morgen sollte Neue Agrokor“ entstehen. Pensions Fond und kleine Lieferanten werden Hauptverlierer sein und US Hadge Fond grösste gewinner. Ich finde Schade, dass Vineyardsaker kein Bericht darüber schreibt. Ich werde bereit jede Frage zu beantworten.
PS Mali Losinj heisst Ort wo du warst.
Piscopo
17. Dezember 2017 um 2:53

Vielen Dank an sloga, für diese Übersetzung dieses Kommentars von WWP.

So viel Seriosität und Unaufgeregtheit in so sensiblen und emotionsgeladenen Erlebnisbereichen ist auf dieser Welt ziemlich selten.

Man kann die Russländer nur beglückwünschen für diese hervorragende Art von Führungspersonal, besonders, da unsereiner als Bewohner der Westwertelandschaften eigentlich nur von Lügnern und schamlosen Betrügern und Kaputtmachern „bewirtschaftet“ wird und ständig damit rechnen muss, dass wir eine ziemlich miese Ernte für den hier durch die VSA- und Murksel-Politik ausgesäten Unfug einfahren werden (müssen)…

Möge er, WWP, der Welt noch lange erhalten bleiben.
Antworten
Heimatloser
17. Dezember 2017 um 5:45

kleine anmerkung: ich denke der begriff „Moks-Treibstoff“ ist besser übersetzt mit „mox-brennstoff“. damit lassen sich als suchbegriff leichter hintergrundinformationen finden. es sind damit mischoxid-brennelemente gemeint d.h. brennelemente für kernkraftwerke denen ein gewisser anteil an kernwaffenplutonium(-oxid) zugesetzt wird um das nuklearmaterial aus kernwaffen einer sinnvollen verwendung zuzuführen.
der text ist sehr beeindruckend – grossen dank an den übersetzer für auswahl und übersetzen des textes
Antworten
sloga
17. Dezember 2017 um 11:00

@ Heimatloser

Vorab; mein Dank an alle für ihre Wertschätzungen. Die Übersetzung ist keine „großartige Sache“. Ich betrachte es als Ehre und vor allem Pflicht.

Ich habe mich bemüht – schließlich übersetzte ich den großen WWP und nicht irgendjemand – eine gute Arbeit abzuliefern. Aber (und jetzt kommt ein großes „aber“), ich neige – zugegebenermaßen – dazu, bei div. Fachbegriffen doch einigermaßen schlampig zu agieren (dank Internet wäre es im og. Fall vermutlich relativ einfach gewesen, den exakten Begriff zu finden … aber nein, ich übersetze es nonchalant phonetisch).

Im Nachhinein betrachtet, bin ich sogar froh (und selbstverständlich allen Kommentatoren dankbar, die – wie in diesem Fall – den Begriff präzisieren/richtig stellen und in der Folge auch erklären), wenn ich diesbez. keine „perfekte Arbeit“ zusammengebracht habe bzw. auch in Hinkunft nicht zusammenbringen werde.

Aus einem einfachen Grund: Es führt zur Interaktion! Es wird in der Gemeinschaft an dem Artikel gefeilt. Und das ist gut so!
Antworten
Johanniskraut
17. Dezember 2017 um 18:22

Danke sloga!
Antworten
Heimatloser
18. Dezember 2017 um 4:10

ich sehe es als hilfe und freue mich wenn ich helfen konnte. das soll ihre arbeit keineswegs bemängeln. auch ich finde interaktion gut und denke gemeinsam kann man mehr schaffen als einsam. wenn jeder der kann ein paar details beiträgt profitiert das endergebniss auf jeden fall.
danke für die freundliche rückmeldung
Antworten
Walter Mandl
17. Dezember 2017 um 7:32

Unglaubliche Übersetzungsleistung von SLOGA, herzlichen Dank und allergrößter Respekt!
Die hohe Ausdrucksweise, erstaunliche Grammatik und gute Satzstellung in Ihren Übersetzungen beschämen, angesichts dessen Sie Deutsch (vermutlich) nicht als Muttersprache erlernten, eine Großzahl meiner Landsleute.

Ich wünsche dem Übersetzer Sloga, Herrn Russophilus und allen bekannten und unbekannten Kommentatoren, Freunden und Lesern dieses einzigartig guten Blogs frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neujahr 2018!
Antworten
Milli Sievert
17. Dezember 2017 um 9:33

Vielen Dank Sloga,für die Übersetzung dieser Rede des Russischen Präsidenten, dessen Klarheit und Weitsicht der Menschheit noch lange erhalten bleiben möge.
Antworten
Anton Radojewski
17. Dezember 2017 um 9:45

Putins Reden sind immer wieder ein wohltuender Unterschied zu dem Gestammel und der hohlen Phrasendrescherei, die uns von unseren unerträglichen Führungsfiguren tagtäglich vorgesetzt werden.
Antworten
Russophilus
17. Dezember 2017 um 9:56

Erst mal, Danke, sloga! Das ist ein wichtiger Text, den aufmerksam zu studieren lohnt.

Vermutlich haben viele es übersehen, weil ich gleich Putins Rede nachgeschoben habe, aber es gibt ein neues Dies und Das -> http://vineyardsaker.de/2017/12/16/dies-und-das-gefaehrliche-manoever-wahrheitsjudo-und-verbrecher-poker/

Leider ist mir einiges dazwischen gekommen, aber dieser thread hier wird demnächst auch noch aufbereitet auf der anderen Seite landen. Aber nun ist ja erst mal neuer Diskussionsraum da.

In diesem hier bitte ich die Beiträge streng aufs Thema bezogen zu halten.
Antworten
R.B.
17. Dezember 2017 um 11:20

@sloga…Es ist immer wieder ein Vergnügen ihre Übersetzungen die in einem sehr guten Deutsch kommen zu lesen.
WWP zu übersetzen wie sie das vornehmen, ist schon einen großen Dank wert.
Hoffe, Sie bleiben uns noch länger in ihrer Ehrenhaftigkeit und und Wohlwollen unserem Dorf gegenüber erhalten.
Antworten
Kris11
17. Dezember 2017 um 11:35

Danke Sloga!

Eine Wohltat dies zu lesen.
Da die ganze Situation (welche er Anspricht) schon die Grenze zum Surrealem durchstossen hat und mit Worten kaum mehr wirklich beschreibbar ist habe ich mein eigenes „einfache(s)„ Bild:

Herr Putin kommt mir vor wie Dr. Vernunft in der Psychiatrie „Welt“ wo die Irren und durchgeknallten möchtegern Politiker wild keifend, schreiend sich an den Haaren hängen.
In Zwangsjacken sich gegenseitig versichernd wie souverän, volksnah sie doch alle seien und gleichzeitig sabbernd um den psychopatischen Obermassenmörder einen demütigen Reigen vollführen.
Jeder der es nur im Ansatz wagt, dieses Treiben in Frage zu stellen wird im besten Fall „nur“ mit Scheisse beworfen.
Die Murskel, sehe ich dort am Boden, wild brabbelnd: „pöses, pöses Russland“, dabei immer schön die Raute dem Pharisäer präsentierend, sich in den VSA Exkrementen wälzend …
… aber ich verlasse jetzt das unschöne Bild.

Wieder einmal eine sehr schöne, vernünftige Rede von Präsident Putin.
Ich habe nur einen Kritikpunkt Herr Putin:
„… ihres „älteren Bruders aus Washington …“
Das sind NICHT meine BRÜDER diese DRECKSÄCKE!!!

@Tamas
um die Fünfzig
also im Gegensatz zu „Axels Meinung“ ein alter Sack! 😉

@zgvaca
Da mach ich mir manchmal auch Sorgen. Ich denke, dass da grosse Anstrengungen unternommen werden von Seiten der VSA.
Zum Glück ist Präsident Putin ein Ex-Geheimdienstler. Er wird so ziemlich alle „dreckigen“ Mördertricks der Amis kennen und sich entsprechend eingerichtet haben.
Ich klopfe auf Holz und wünsche Herrn Putin alles Gute!
und Euch allen auch
Antworten
‚Axels Meinung
17. Dezember 2017 um 14:14

Hallo Kris11,
jeder ist so alt, wie er sich fühlt …
Halten sie sich fit und es wird schon …
Beispielsweise halte ich beim Schwimmtraining mit halb so alten Schwimmern mit oder übertreffe sie gar – insbesondere das Stehvermögen ist bei den Jüngeren eher schwach – viele können/wollen sich nicht quälen, aber von nichts kommt eben nichts …
Antworten
Roland K.
17. Dezember 2017 um 11:35

Herzlichen Dank an sloga. Der Inhalt seiner Reden ist sonst für jemand, der kein russisch kann, kaum zu erfahren; dabei hat der Mann, im Gegensatz zu „unseren“ Politikern, wirklich etwas zu sagen- in jeder Hinsicht.
Antworten
Pingback: Tagesticker.net
Munnie
17. Dezember 2017 um 12:04

@Sloga
Auch von mir ein herzliches Dankeschön für Ihre Übersetzungsarbeit hier und auch im vorherigen Dies&Das über die Unterhaltung der Experten. Sehr informativ!

Zu Putins Rede… Schon allein beim Lesen erfasst mich die kalte Wut über die Unverschämtheiten, Lügen und Hinterhältigkeiten der Amis. Mich wundert, dass Putin dabei so ruhig und gelassen reden kann und dies höflich mit:
„Das alles ist sehr traurig und ruft Verwunderung hervor …“ kommentiert.
Man kann nur wirklich sehr froh sein, dass Russland so eine überlegte und moralisch sehr deutlich überlegene Führung hat, die mit Vorsicht und Verstand auf der Basis des Rechts agiert und so aller Welt die Amis immer wieder vorführt. Das Ergebnis dieser Politik kommt peu á peu zum Vorschein und krempelt die Machtverhältnisse langsam aber sicher um.

Möge Putin noch lange Staatschef Russlands sein und Russland diese zukunftsorientierte Politik weiter verfolgen.
Gott segne ihn und seine Mitarbeiter!
Antworten
vidga
17. Dezember 2017 um 12:29

Grossartig. Vielen Dank an Sloga !
Antworten
MIK
17. Dezember 2017 um 13:02

Der Wind dreht sich: „Russiagate“ wird zum Bumerang für Sonderermittler Mueller
http://www.bueso.de/content/der-wind-dreht-sich-%E2%80%9Erussiagate%E2%80%9C-wird-zum-bumerang-f%C3%BCr-sonderermittler-mueller

„In den USA braut sich derzeit ein politischer Hurrikan zusammen, der innerhalb kürzester Zeit die Karriereaussichten einer ganzen Reihe von Beamten des Justizministeriums und des FBI hinwegzufegen droht und die Führung der Demokratischen Partei in peinlichste Erklärungsnot bringt…….“

Keine Reaktion in den deutschen Medien!!!
Trump hält aus meiner Sicht nachwievor den smarten Kontakt zu Putin.
Antworten
Johanniskraut
19. Dezember 2017 um 15:36

Cooler Bericht MIK, Danke für den Link!
Antworten
Blue Angel
19. Dezember 2017 um 17:27

Es gibt noch weitere gute Nachrichten:
Die Houthis haben mit einer weiteren Rakete fast den Palast in Riad getroffen (besitzen also welche mit entsprechender Reichweite) und im syrischen Kurdistan wurden laut Almasdar an einigen Regierungsgebäuden syrische Flaggen aufgezogen.

Ein deutliches Signal ging am Jahrestag des Breitscheidplatz-Anschlags an die deutsche Polizei: Nachdem auf linken Websites 54 Portraits von Polizisten mit der Frage nach ihren Privatwohnorten und -Treffpunkten gezeigt wurden, gab es dazu heute nur EINE Reaktion eines Bundespolitikers dazu : Ein CDU-Hinterbänkler und „Innenexperte“ hat das verurteilt, ansonsten nur ein paar Berliner Oppositionspolitiker .

– KEINE Reaktion hochrangiger Bundespolitiker! Das heißt, daß Polizisten jetzt quasi „offiziell“ als vogelfrei erklärt wurden. Wie schon zuvor alle Rechten und normalen Bürger…

Dieses Signal („ihr seid uns sch****egal, seht zu, wie ihr euch und eure Familien schützt“) wird SEHR wahrscheinlich Auswirkungen haben bezüglich der Haltung von Polizisten im Bürgerkrieg, den eine größenwahnsinnige „Antifa“ meint, gewinnen zu können und damit jetzt OFFEN begonnen hat.
Antworten
Alfons
21. Dezember 2017 um 0:47

Die Berliner Polizei schwebt im 7. Knüppel-Himmel, weil reich beschenkt von ihrer Obrigkeit.

Diesmal dürfen sie nicht nur den Blechstern der Obrigkeit tragen, sondern auch gleich daneben ihre jüngste Tapferkeits-Medaille voller Stolz baumeln lassen:
https://indexexpurgatorius.wordpress.com/2017/12/19/weihnachtspraemie-fuer-berlins-polizisten-geht-nach-hinten-los/#more-15279

Als besonderes Schmankerl im Dienste gegen „renitente“ Bürger, wird es zu Ostern vermutlich Eimerchen und Schäufelchen für den nächsten Strand-Urlaub geben.
Antworten
Wu Ming
21. Dezember 2017 um 11:18

Dazu passt auch gut das hier:

Stadt Köln verteilt Armbändchen gegen Sex-Attacken
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/koeln-verteilt-armbaendchen-gegen-sex-attacken/

KÖLN. Die Stadt Köln will möglichen Übergriffen zu Silvester mit einer „Respect“-Kampagne begegnen. Wie 2016 soll es auch in diesem Jahr eine böllerfreie und streng überwachte Zone rund um den Kölner Dom geben. Zudem erhalten Besucher weiße Armbändchen mit dem Logo der Stadt und der Aufschrift „Respect“.

Hier ein Bild:

Davor haben die goldstücke aber bestimmt gehörig Respekt! Das erfassen die kognitiv sofort! 😀
Antworten
Russophilus
21. Dezember 2017 um 12:35

Konsequenterweise sollte nan allerdings für jede(n) begrapschte(n) oder gar vergewaltigte oder geschlagene(n) deutschen dem politster-gesindel *sehr grob* eins in die ignorant-dreiste Schnauze geben … (bzw. bei Vergewaltigung den/die betreffenden politster 1 Woche angekettet zu seinen „flüchtlings“-Kumpels sperren und den sagen, dass sie mit dem/der machen dürfen, was auch immer sie wollen.
Antworten
sloga
21. Dezember 2017 um 17:24

@ Wu Ming

Da das Bändchen vermutlich nicht von den – sagen wir einmal – „tapfersten und mutigsten“ getragen wird, wird es seinen „Zweck“ schon erfüllen …

Es ist einfach nur traurig, wie amputiert die Gesellschaft ist …
Antworten
irgendeinnamehalt
19. Dezember 2017 um 18:18

Ist hier schon mal das ‚Book of Q‘ diskutiert worden? Wer’s noch nicht kennt, ein Unbekannter hat unter dem Namen ‚Q‘ auf dem 4Chan-Board seit Ende Oktober diverse Postings über Trumps Kampf gegen den Tiefenstaat und anderes gemacht. Jener ‚Q‘ behauptet von sich, ein enger Mitarbeiter Trumps zu sein. Niemand würde sowas glauben, aber er hat eine Twitter-Meldung und Inhalt des Potus angekündigt, die wenig später tatsächlich so eingetroffen sein soll. Da Trump mit den MSM im Clinch liegt, ist das also nicht völlig ausgeschlossen. Dieses ‚Book of Q‘ ist eine Sammlung aller dieser Postings bis Anfang Dezember. Es ist komplett unübersichtlich, Fragen werden immer kryptisch oder mit Gegenfragen beantwortet, und der Inhalt ist einigermaßen gruselig. Wer ein paar Stunden Zeit hat, kann ja mal reinschauen und mir seine Meinung dazu sagen.

https://www.dropbox.com/s/9c5opewwh3owxwe/Book_of_Q.pdf
Antworten
Tamas
17. Dezember 2017 um 13:21

Vielen dank sloga.
Ich habe ihre arbeit heute per e-mail mehrfach versendet.
Antworten
‚Axels Meinung
17. Dezember 2017 um 14:18

Hallo Tamas,
super Idee – man kommt oft nicht auf das Naheliegende …
Schon oft rede ich mir den Mund fusselig um dann festzustellen, dass die Gesprächspartner sich nicht weiter interessieren und der Meinung sind, dass das Konsumieren der ts genügt – brrrr.
Antworten
Chris
17. Dezember 2017 um 15:35

Vielen Dank , lieber Sloga ,für diese Übersetzung und allen Dörflern einen schönen 3.Advent.
Antworten
irgendeinnamehalt
17. Dezember 2017 um 15:39

In den letzten 2 Absätzen bekennt sich Putin glasklar zur NWO. Ich hatte ja schon immer befürchtet, daß der olle Freimaurer die mitträgt, aber so direkt ausgesprochen, hat er es meines Wissens vorher noch nie.
Antworten
FranzXaver
17. Dezember 2017 um 17:02

@irgendeinnamehalt
Ich möchte Sie bitten, mir zu erklären, inwiefern sich Herr Putin zur NWO bekennt.
Antworten
irgendeinnamehalt
18. Dezember 2017 um 11:41

Putin spricht im letzten Absatz davon, die politischen, wirtschaftlichen und religiösen ‚Mächte‘ in einer neuen Architektur vereinen zu wollen. Das ist die Definition der NWO.
Antworten
Russophilus
18. Dezember 2017 um 12:05

Wir sollten uns nicht von Details oder sprachlichen Feinheiten verwirren lassen.

Ja, Putin, Xi und andere wollen eine neue Weltordnung. Allerdings ist es nicht ihnen anzulasten, dass die zionisten ihre Version ganz allgemein „neue Welt Ordnung (NWO)“ benannt haben. Beide, die russisch-chinesische wie auch die zionistische und jede Menge weiterer denkbarer sind jeweils eine „neue Welt Ordnung“, nur ist es eben so, dass de zionisten die ihre (durchaus nicht grundlos) mit dem allgemeinen Begriff benennen.

Wir können das Mittel der applicatio ad extremum nutzen, um es zu verdeutlichen: Nehmen wir an, morgen erschiene Ein Strahlen am Himmel und kurz darauf wäre Jesus erneut als Messias hier. *Natürlich* würde Jesus so einigem an verkommenem Dreck rapide ein Ende setzen (vgl. Jesus und die Händler im Tempel) – und wie würde man das Ganze nennen? „Die neue Weltordnung“, wobei diese zweifellos rein gar nichts mit den zionisten und deren nwo zu tun hätte.

Wovon Putin spricht ist *eine* neue Weltordnung, nämlich das, was man u.a. mit BRICS umzusetzen begann. „NWO“ dagegen ist auch *eine* – aber eben eine ganz andere – neue Weltordnung.
Antworten
Rumulus
18. Dezember 2017 um 18:05

Hr.Russophilus,

auch ich denke dass Putin/XI eine völlig andere Sicht auf die eine Menschheit haben, als wie die Zions.
Mit meinen 52 Jahren(f.Tamas) kann ich mich noch gut an meine Jugend erinnern, in der mir schon ein geh doch nach drüben, zugeraunt wurde.
Alles kann missbraucht werden, s. z.B. die Swastika(bei Youtube, Asen deutsch eingeben).
An Alle ein besinnliches Fest, auf ein neues spannendes Jahr.
Antworten
Johanniskraut
17. Dezember 2017 um 18:32

@ irgendeinnamehalt

So ein Schmarrn!!!
Antworten
Tamas
17. Dezember 2017 um 16:13

Eine neue weltordnung braucht es auch. Aber nicht eine für die 1% ter als nutznieser und 99% als vieh.
Wenn die neue weltordnung eine putineske werden würde, so wie er jetzt sich darstellt, dann schlag ich ein und bin dafür.
Antworten
Blue Angel
17. Dezember 2017 um 16:35

Ganz herzlichen Dank, Sloga, für die Übersetzung dieser wichtigen Rede!

@Irgendeinnamehalt:
Sie sollten insbesondere diesen Absatz der Valdai-Rede nochmal aufmerksam lesen, um feststellen zu können, daß die MULTIPOLARE Weltordnung, die Vladimir Putin vertritt, das genaue Gegenteil der unipolaren NWO ist:

“ In einer zeitgemäßen Welt ist ein strategischer Sieg auf Kosten anderer nicht möglich. So eine Politik basiert auf Eigensinnigkeit, Egoismus und der eigenen Exklusivität, was weder Achtung noch Erhabenheit mit sich bringt, sondern Abwehr und Kampf hervorrufen. Als Resultat erhalten wir ein Ansteigen von Anspannung und Widerspruch, anstatt gemeinsam zu versuchen, eine feste und stabile Weltbewegung zu formulieren, um auf die ökonomischen, ökologischen, klimatischen und humanitären Herausforderungen, mit denen sich heutzutage die gesamte Menschheit auseinandersetzen muss, zu antworten.“

– Diese multipolare Weltordnung basiert auf der Souveränität von Staaten (nicht ihrer Zerstörung wie die NWO), auf internationalem Recht (nicht auf dessen Mißachtung wie die NWO) und auf internationaler Kooperation (statt Versklavung wie die NWO).
Antworten
firenzass
18. Dezember 2017 um 12:45

„….oekologische und klimatische Herausforderungen“?
Sie wissen doch: ‚kraeht der Hahn nachts auf dem Mist…..aendert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist‘
Also von welchen „oekologischen“ Herausforderungen soll denn hier ueberhaupt die Rede sein?
Die Klimaverarsche! Auch du, Putin? Vielleicht doch’n klein bisschen NWO, der Wladimir???
Antworten
Russophilus
18. Dezember 2017 um 13:11

Was soll das? Ist nun jeder, dem das Klima nicht scheissegal ist, ein NWO’ler?

Zum einen, auch wenn viele das anscheinend vergessen haben, gab es lange Zeit heftige Hetze gegen Russland, das zum einen einer der größten Hydrocarbon Produzenten und Exporteure ist und zum anderen lange Zeit wirklich akut Umwelt-ignorant.
Auch ist zu sehen, dass es doch *lobenswert* ist, wenn ein Land gut mit der Umwelt umgehen will und dazu gehört auch der Faktor Klima.

Was Putin allerdings *nicht* tat war, in das gewaltige Trompetengetöse von wegen „Wir werden alle sterben, weil die Temperaturen unaufhörlich steigen!!!“ – das überließ er den NWO Leuten.
Antworten
sw
18. Dezember 2017 um 21:34

@ firenzass 18. Dezember 2017 um 12:45

„….oekologische und klimatische Herausforderungen“?
ökologische Herausforderungen wie zb. Umweltgifte, wie Müll.

„klimatische Herausforderungen“
Man sollte da nicht in Automatismen verfallen und sofort auf NWO tippen wenn man Klimawandel hört. Tatsache ist das sich das Klima permanent ändert und das sind natürlich Herausforderungen. Und man sollte differenziern können zwischen „Klimawandel“ (Tatsache) und „menschengemachten Klimawandel“ (höchstwahrscheinlich eine Lüge).
Antworten
Axels Meinung
18. Dezember 2017 um 23:08

Hallo sw,
vielen Dank für Ihre korrigierende Entgegnung an firenzass, ich wäre darauf nicht eingegangen, da ich das für Blödelei gehalten habe, zumal firenzass anscheinend die Begriffe Wetter und Klima nicht richtig auseinanderhalten kann.
Die von ihm zitierte Bauernregel habe ich übrigens schon vor vielen Jahren etwas umgedichtet – auch eine Blödelei: „Kräht der Hahn nachts auf dem Mist … weiß das Huhn wie spät es ist.“
Antworten
Stefan Widmer
17. Dezember 2017 um 16:36

Hervorragende Arbeit Sloga. Danke.

Ich habe Präsident Putin´s Geschpräch aufmerksam gelesen.
3 Zentrale Punkte möchte ich in an die Front rücken.

1° Knoten lösen, nicht zerschneiden.
2° Friedliche Lösungen, nicht Gewalt.
3° Keine Eigensinnigkeit, sondern kollektives Bewusstsein.

Diese Aufforderungen setzen gegenseitiges Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit voraus.
Und wie der Präsident Putin richtig und realistisch feststellt, sind die Verantwortlichen der USA diesen Anforderungen nicht gewachsen, oder vielleicht besser gesagt, sie wissen nicht worum es sich handelt, ob Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Ehrlichtkeit, Brotaufstriche sind, oder eine neue und unbekannte Marke von Hamburgers…
Was der Präsident Putin unternimmt ist so generös und menschlich, wie das was Gaddafi für sein Volk erreichte.
Seine Selbsbestimmung und sein Wohlstand.
Der grosse Unterschied zwischen beiden ist, die Macht der der eine hatte und der Andere hat.
Dieser Faktor wird es dem Präsidenten Putin erlauben, länger zu widerstehen.
Er ist ein hochrationeller Mensch.
Was mich wundert ist, dass ihm seine Rationalität nicht erlaubt, das Kernproblem zu identifizieren das die Eigensinnigkeit, den Egoismus und die Beligeranz, nicht nur aufrecht erhalten, sondern auch noch schühren.
Er glaubt in den Kapitalismus.
Ich weiss und kann es beweisen, dass dieser genau das Kernproblem darstellt, an dem auch er und seine wundervollen Bemühungen scheitern werden.
Es gibt keinen menschlichen Kapitalismus.
Das paradoxe ist, das nur der Mensch dieses ökonomische Konzept auswählte…
Die Natur, ich meine die Physik, kennt keine Ökonomie kapitalistischer Natur.
Wir sind Kinder der Natur…
Wenn er und seine hochqualifizierten Mitarbeiter dieses Problem lösen können werden wir eine realistische Hoffnung haben frohe Weihnachten zu leben um ein gutes und glücklichens Neues Jahr zu erwarten.
Was ich allen Dorfmitgliedern von ganzem Herzen wünsche.
Antworten
Johanniskraut
17. Dezember 2017 um 18:56

@ Stefan Widmer

Zitat: „Er glaubt in den Kapitalismus.
Ich weiss und kann es beweisen, dass dieser genau das Kernproblem darstellt, an dem auch er und seine wundervollen Bemühungen scheitern werden.
Es gibt keinen menschlichen Kapitalismus.“

Putin war von je her Verfechter und Streiter für eine andere Form des Kapitalismus, als die, die wir aus unserer eigenen Erfahrung kennen!

Es war zum großen Teil sein Verdienst, dass die Schlüsselindustrien wieder verstaatlicht wurden. Und er hat auch der Unternehmerkaste seines Landes Benehmen und soziale Verantwortung bei gebracht – dazu erinnere ich an das schöne Video, wo er eine Fabrik besuchte und die Eigentümer zwang, die Fabrik nicht zu schließen und die Arbeit wieder anrollen zu lassen…
Wohlgemerkt: die Fabrik produzierte mit Gewinn! Aber die Eigentümer wollten lieber mit dem, durch den Verkauf der Maschinen und der Immobilie gewonnenen Geld, an der Börse spekulieren und so (eventuell) höhere Renditen ein zu fahren…

Da hat er eigenhändig einen Riegel vor geschoben und die Eigentümer gezwungen, die Bänder wieder laufen zu lassen und weiter zu produzieren. Er tat dies nicht nur, weil die produzierten Güter gebraucht wurden, sondern auch aus der sozialen Verantwortung den Arbeitern gegenüber, die ja sonst arbeitslos verelenden würden (das war zu seiner Anfangszeit, da war es noch Asche mit Sozialsystem). Und ich denke, er hat viele solche Fälle „bearbeitet“ und so den Unternehmern soziale Verantwortung beigebracht.

Und wenn ein soziales Bewusstsein bei den Unternehmern vorherrscht, ist der „Kapitalismus“ auf ein mal gar nicht mehr so schlimm. Das nimmt ihm (dem Kapitalismus) alle Spitzen und mit dem was bleibt, lässt es sich ganz gut leben.
Antworten
Stefan Widmer
18. Dezember 2017 um 3:36

Johanniskraut:
Ich sagte Kapitalismus.
Ist ein Sistem.
Funktioniert nicht.
Vielleicht ist es nötig dass man mal dieses Problem auf Kindergartenstufe erklärt.
Wir sind alle Kinder.
Wenn ich alleine arbeite und Erfolg habe in meinem Unternehmen, aber mehr verdienen möchte, ohne mehr zu arbeiten, suche ich jemanden der fähig ist, mit mir zusammen zu arbeiten.
Die Suche ist, jemanden zu finden der die Arbeit braucht, aber vielleicht nicht erfolgreich war oder ist, aber seine Arbeit versteht.
D.h., ich suche einen Mitmenschen den ich für meine Zwecke benützen kann um ein Plus in meinem Profit zu erreichen.
Man kann fragen: „Aber hat er sich das nicht verdient?“
Rationell betrachtet, -nein.
Weil er selbst nicht fähig ist, seinen Profit, mit seiner eigenen Arbeit, zu erhöhen.
So kommt eben das Kernproblem des Kapitalismus ins Spiel.
Die Spekulation.
Weil der, der diese Arbeit annimmt, vielleicht nicht das selbe Talent des Unternhemers besitz, aber dieses vielfach kompensiert, mit der Fähigkeit seine Arbeit zu leisten, treu, konstant und ehrlich.
Diese Werte werden com Kapitalismus komplet verstanden und mit Verachtung vernichtet, weil diese eben viel wichtiger sind als das spekulative Denken und die Not-Ausnutzung anderen Talents, worüber er sich aufbaut und Macht erzeugt.
Es ist deshalb, weswegen der Kapitalismus das mieseste Moralkonstrukt eines stinkenden Egoismus darstellt.
Eigensinigkeit, Egoismus und Machtdenken.
Ja, genauso wie es der Präsident Putin darstellt.
Meine Frage ist:
Weshalb er denn diesen schrecklichen Widerspruch nicht versteht?
Welthandel, Energie, Kommunikation und Zusammenarbeit sind nicht möglich unter den Gesetzen des Kapitalismus, ohne Kriege zu provozieren.
Die Ökonomie ist der Rückgrat der Materia.
Ist kein Sistem.
Ist eine Naturordnung mit einer univerellen mechanik die keinem Ego entspricht.
Ist sich selbst und dient sich…
Sich, sind alle die sich selbst bestimmen.
Materia, so wichtig, oder so winzig, wie die ganze Menschheit.
Antworten
Johanniskraut
19. Dezember 2017 um 0:31

Stefan,

Dein Zitat: „Welthandel, Energie, Kommunikation und Zusammenarbeit sind nicht möglich unter den Gesetzen des Kapitalismus, ohne Kriege zu provozieren.“

Ja, das ist richtig. Und deswegen will Putin ja auch einen ANDEREN Kapitalismus. Einen, der sich dem Völkerrecht beugt und wo nicht die Macht des Stärkeren den Ausschlag gibt (ob man das dann noch Kapitalismus nennen kann, ist natürlich eine berechtigte Frage, aber bleiben wir vorerst bei dem Begriff).
Und wenn klar ist, dass das Völkerrecht den Kapitalismus in seine Schranken weist, dann ist der Schritt nicht mehr weit, dass wir schauen, was auf Nationaler Ebene für Gesetze her müssen, um den Kapitalismus zu begrenzen und ihm so seine entarteten Extreme zu nehmen…

Nebenbei bemerkt:
Das ist der alte Trick der Zio-Atlantiker. Sie sagen dass „Recht und Ordnung“ herrschen soll und das die „Macht des Stärkeren“ Anarchie sei.
Nein, es ist genau umgekehrt: So, wie die Zio-Atlantiker sogg. „Recht und Ordnung“ verbreiten, läuft es IMMER auf die „Macht des Stärkeren“ hinaus. Und die Anarchie ist die Gleichheit vor dem (Natur)Gesetz…
Antworten
Stefan Widmer
19. Dezember 2017 um 5:57

Jahnniskraut:
Ich wiederhole.
Kapitalismus ist nicht der Menschheit freundlich.
Mathematisch unmöglich.
Es existieren andere Modelle von Zusammenleben.
Schaut doch die Bienen an, die Ameisen, die Pflanzen.
Fühlt die Luft, die Winde, den Mond, die Flüsse und Weier.
Sie leben alle miteinander.
Wesahlb haben denn die Menschen dieses Prinzip des „Friedlichen Miteinander“ vergessen?
Der Rationalität wegen.
Ist eine lange Geschichte.
Es gibt keine einzige rationelle Konzeption die die Ordnung der Natur übertreffen kann.
Aber wir haben die Frucht der „Weisheit“ gegessen, und wurden vom Paradies ausgestossen, weil wir idiotische Kriaturen geworden sind.
Nur aus diesem Grund glauben wir noch das unser Rationalismus in menschlicher Form geträumt, Wirklichkeit werden könnte.
Die Natur ist kein Sistem, ist eine unglaublich perfekte Mechanik die immer ist, auch wenn wir Menschen uns in unserer Sistemik vernichtet haben.
Sie braucht die Menscheit nicht,
Sie liess uns gebähren um in ihr die Schönheit der Natur zu geniessen.
Wir sind überhebliche und arrogante Geschöpfe die dem Leben nicht „Danke dir“ sagen können.
Ich persönlich, liebe das Leben: „Danke schön.“
Antworten
Johanniskraut
19. Dezember 2017 um 12:54

Stefan,
das haben Sie schön gesagt!

Und da gehe ich auch in jedem Fall völlig mit Ihnen!

„Fühlt die Luft, die Winde, den Mond, die Flüsse und Weier.
Sie leben alle miteinander.“

Das ist sehr schön und rührt mich sehr!!!

Und ich bin sicher, dass auch Putin genau so denkt und fühlt!
Nur geht es bei seiner Arbeit darum, was man unter den gegebenen Umständen erreichen kann – und da bleibt halt nur – vorerst – dem verfluchten Kapitalismus seine Schärfe und seine entarteten Spitzen zu nehmen…Und ist das erstmal geschafft, geht der Weg ganz automatisch in die Richtung „weg vom System“ und zurück zur Natur, wie Sie (und nicht nur Sie!!!) es sich so sehr wünschen…

Viele Grüße
Johanniskraut
Antworten
HPB
19. Dezember 2017 um 14:36

@ Stefan Widmer,

Ich meine, dass Wladimir Putin durchaus diesen Wesensgehalt des Kapitalismus versteht bzw. verstanden hat. U. a. hat er in seiner Ausbildung genau wie jeder akademisch Gebildete in der Sowjetunion oder in der DDR die Kritik der politischen Ökonomie des Kapitalismus studiert und auch kapiert. Und was vielleicht fehlte, hat ihm die Zeit nach 1991 an Erfahrungen gebracht.

Als Präsident ist er auf die Verfassung vereidigt, und die bietet ihm Handlungsräume und gewisse Gestaltungsmöglichkeiten, setzt aber auch Schranken.
Ich gehe sicher nicht zu weit, wenn ich behaupte, dass WWP – ebenso wie Russophilus – ein Herzenskommunist ist.
Aber er weiß, dass weder seine Vollmachten noch das gesellschaftliche Bewusstsein der Mehrheit der Bewohner der RFgegenwärtig die Abschaffung des Kapitalismus möglich machen.
Auch angesichts äußerer Bedrohungen würde er damit den Feinden jede Menge Ansatzpunkte für die Fragmentierung der russischen Gesellschaft bieten.

Vielleicht werden auch die ganzen Bedrohungen nur deshalb inszeniert, damit niemand in Russland auf die Idee zu einem zweiten kommunistischen Anlauf kommt.
Was ich sagen will – die Zeit ist noch nicht „reif“ dafür. Erst muss das alte Imperium verreckt und die multipolare Ordnung unwiderruflich etabliert sein, ehe die Abschaffung des Kapitalismus auf die Tagesordnung gelangen kann.

Und wenn dann Völkerrecht gilt und stets gewahrt bleibt, kann jede Nation, jeder Staat ausprobieren, wie weit sie / er gehen will. Tausend Jahre friedlicher sozialer Experimente (Siehe Johannesoffenbarung).
Antworten
jfk
19. Dezember 2017 um 20:11

Es wird weder zu einer Abschaffung des Kapitalismus noch zu einer Vetnichtung des Gedankens an soziale Gerechtigkeit / Wahrheit kommen….es wird eine Symbiose aus beidem werden, die alle mitnimmt…..glaube und hoffe ich….alles andere wäre doch Umkehr oder Rückkehr zu Dingen, die nicht funktionieren .
Antworten
Russophilus
19. Dezember 2017 um 20:51

Mir scheint, es wäre geboten, langsam mal zu differenzieren (was das zio-System natürlich nicht will. Die wollen natürlich, dass wir nur eine einzige Möglichkeit sehen, nämlich kapitalismus).

Denn es ist doch so, dass viele, vielleicht sogar die meisten mit „kapitalismus“ etwas meinen wie „sich etwas erarbeiten können“, „wer viel leistet, der soll auch Vorteile davon haben“, u.ä. meinen. Nur: kapitalismus, also die Herrschaft des Kapital, ist nur eine (1) Möglichkeit, das zu machen, nur eben die einzige, die die meisten in den Systemschulen gelernt haben.

Hat man das mal verstanden, dann wird auch klar, dass „Kommunismus“ und „kapitalismus“ (im Sinne dessen, was wir eigentlich wollen) *sehr wohl* zusammengehen können.
Antworten
jfk
20. Dezember 2017 um 20:58

ganz meine Sicht !
Antworten
FranzXaver
19. Dezember 2017 um 20:54

@HPB
Das wäre zu schön, im Völkerrecht leben zu dürfen. Souverän zu sein. Den Sklavenstatus gegenüber der „THE CROWN“ zu verlieren. Wenn alles auch nur Fiktion ist, so ist es doch sehr unangenehm, so nolens volens „verwaltet“ zu werden als „Sache“ gemäß dem „Cestui que vie“ – Akt und eben „Beleihfähiges Kollateral“ zu sein.
Antworten
Wu Ming
19. Dezember 2017 um 23:19

Franz Xaver
Sehr schöne komprimierte Zusammenfassung. Klingt zumindest so, als das Sie Ihren Rechtskreis (im Rechtsbankrott) entsprechend zurecht gerückt haben?
Antworten
Peter Pan
17. Dezember 2017 um 17:58

Danke für die Übersetzung Sloga.

Da ich ein Hitzkopf bin und mir des öfteren wünsche, Präsident Putin möge mit dem eisernen Besen durch Europa fahren und die ekelhafte Politpest entsorgen, bewundere ich den Präsidenten Russlands, W W Putin, um so mehr ob seiner Geduld und Weitsicht.

Dieser verlogene, verkommene und mörderische Wertewesten verdirbt mir jeden Tag meine innere Harmonie sobald ich das Radio einschalte, oder anfange die Nachrichten zu überfliegen. Da ist mir unsere Dorfgemeinschaft und noch einige andere Bloggs eine Labsaal für meine Seele. Vielen Dank dafür an alle aufgewachten.
Antworten
jfk
17. Dezember 2017 um 20:55

Diese Übersetzung ist einfach FANTASTSICH….habe das an mind. 15 whatsupp Adressen geschickt, auch wenn es denen am Arsch vorbeigeht, jetzt können sie sich wenigstens nicht beschweren, von nichts gewusst zu haben, die penner.

Super Arbeit Sloga und super wichtig !!!!, man kann erkennen dass Putin jetzt die Dinge nach ihrer Dringlichkeit für die Menschheit abarbeitet.

Frieden sollte einen breiten Konsens finden….sollte man zumindest glauben ?!???
Antworten
bobscorner
17. Dezember 2017 um 22:19

Ich bedanke mich für die Auswahl und die Übersetzung dieses Artikels.
Mit Ungeduld warte ich stets auf neue Beiträge und die Kommentare von Russophilus, Sloga, York, Tamas und Johanniskraut um nur einige zu nennen.
Dieser Blog bereichert mein Leben und gibt mir neue Impulse und Argumente. Es ist schön zu wissen, dass es so viele Gleichgesinnte gibt.
Ich wünsche Euch Allen eine friedliche Weihnachtszeit und hoffe, dass ich auch im neuen Jahr das Vergnügen habe, hier im Blog zu lesen. (Bj.67)
Antworten
Uwe Göthel
17. Dezember 2017 um 22:53

Das geht mir genau so. Vielen Dank an Slogan, russophilos und an W. W. Putin sowieso. Ich wünsche als ständiger Mitleser (68) dem ganzen Dorf eine friedliche, frohe und besinnliche Weihnachtszeit. Optimismus ist Pflicht!
Antworten
JB
18. Dezember 2017 um 4:36

Moin Moin Gemeinde,

Ein weiteres Jahr vergeht wie im Fluge eines Adlers mit seinen scharfen Augen.Meine Augen wurden stets gut gepflegt in diesem Dorf,meinen danke an alle.
Besonderen DANK an die Herren Russophilus,Sloga,Artur,HBP,
Johanniskraut,Yorck.Das sind Wertvolle Zeiteinheiten investiert durch Ihre Klasse Arbeit mit Beiträgen und Übersetzungen.
Meine Familie wünscht Ihnen alle,
Ruhige und besonnene Festtage im Verbund mit Familie Verwandtschaft.Möge jeder für einen Moment in sich gehen,was kann und bin ich in der Lage für das kommende Jahr einzubringen und hoffentlich auch im positiven Sinne umzusetzen.
Euch herzlichst Grüßend
JB
Antworten
Thorn
18. Dezember 2017 um 14:39

Sehr geehrter Sloga, auch ich möchte mich bei ihnen für die Übersetzung bedanken. Auch ich möchte, wie bereits Heimatloser weiter oben, eine kleine Korrektur anmerken. Im Text schreiben sie vom Reaktor BM-800. Hier haben sie sich wahrscheinlich vertippt. Das ist der Reaktor бн-800 also BN-800. Dies ist ein schneller Brüter unter Verwendung von мокс-топлива, also MOX-Brennstoff. Kein schwerwiegender Fehler, nur wenn der geneigte Leser nach бм-800 sucht, findet er statt eines Reaktors ein Mikrophon. 😉

Übrigens sind diese бн-800 und nach meinem Verständnis auch die бн-600 richtige Schätzchen. Ich zitire aus der russischen Wikipedia und übersetzte nach bestem Wissen:
– Утилизация отработанного ядерного топлива с АЭС на тепловых нейтронах. ← Entsorgung abgebrannter Brennelemente von Kernkraftwerken auf Basis thermischer Neutronen (langsame Neutronen/durch Wasser abgebremste Neutronen).
– Утилизация радиоактивных отходов путём вовлечения в полезный производственный цикл отвального урана и плутония. ← Entsorgung radioaktiver Abfälle durch die Einbeziehung von verbrauchtem Uran und Plutonium in einen nützlichen Produktionszyklus
Man braucht also mittel- und langfristig nur noch wenig Endlagerkapazitäten und kann außerdem mit der Abnahme von Atommüll auch noch Geld verdienen und den wiederum in Form von Energie (thermisch/elektrisch) selbst nutzen.
Antworten
sloga
18. Dezember 2017 um 19:19

@ Thorn

Na ja … solange es kein Staubsauger oder Föhn ist … mit einem Mikrophon kann ich leben … hehe …

Scherz beiseite. Vielen Dank für Ihre Ausführungen. Dasselbe „Theater“, wie bei @ Heimatloser … phonetisch übersetzt … ob das nun BM oder BN ist … nicht weiter nachgegangen …

Aus mir wird wohl nie ein „ordentlicher“ („anständiger“ schon gar nicht) Übersetzer … jedoch, wer weiß wofür das gut ist …
Antworten
Uwe
19. Dezember 2017 um 3:55

@sloga

Übersetzungen aus dem dem Schriftlichen sind schon schwer genug. Phonetische Übersetzung noch einmal eine Klasse für sich. Ich bin dankbar für alles, was du und die anderen uns in unserer Sprache zugänglich machen.

Wie man sieht, hilft dann die Gemeinschaft bei der Feinarbeit.
Antworten
Blue Angel
19. Dezember 2017 um 13:21

@Uwe (bitte um Verzeihung wg. OT):
Freut mich sehr, mal wieder von Ihnen zu lesen und die besten Wünsche für Ihre weitere Genesung! 🙂
Antworten
Uwe
21. Dezember 2017 um 3:15

Danke. Ob ich genese, kann ich nicht so genau sagen. Aber es geht mir nicht spürbar schlechter als vor einem Jahr. Allerdings machte mir die Todes-Diagnose des Arztes weniger Sorgen als die Vertreibung aus meiner alten Wohnung ans Ende der Welt (wo man allerdings auch nichts von der bunten Bereicherung spürt) und meine noch immer anhaltende Halbobdachlosigkeit.
Antworten
Heide
21. Dezember 2017 um 12:52

Hallo Uwe,
ich habe leider nicht mitgekriegt, welches gesundheitliche Problem du hast.
Sollte es sich um Krebs handeln empfehle ich dir dringend auf ketogene Ernährung umzusteigen.
Kein Zucker, keine Kolehydrate. Ausschließlich gesunde Fette (70 Prozent der Nahrung) Butter (Öko), Natives (kaltgepresstes Olivenöl und Sahne. Dazu Fisch (gern fetter Fisch!) Geflügel (bio), möglichst fetten Käse, Nüsse, Gemüse ( besonders gut sind Brokkoli und rote Beete), Avocados. Dazu viel grünen Tee und stilles Mineralwasser (Gerolsteiner) trinken. Kein Obst wg Fruchtzucker außer Beerenfrüchte.
KEIN Weizen!!! Keine Nudeln, kein Kuchen usw. Möglichst wenig Brot, wenn dann nur Roggen oder Dinkelbrot (Bio).
Wenn du dich ketogen ernährst und zusätzlich zum Entsäuern Kaisernatron jeden Tag 1 Messerspitze in Wasser aufgelöst trinkst, sind in wenigen Wochen oder Monaten die Krebszellen verschwunden. Krebs braucht Zucker bzw. Kohlehydrate. Gesunde Zellen können sich ketogen ernähren, Krebszellen können ohne Zucker bzw Kohlehydrate nicht überleben.
Zusätzlich Vitamin C und Vitamin D beides hochdosiert und möglichst auch Enzyme (wobenzym, phlogenzym, wobe mugos und Mucozym) je 3 Tabletten 1 Stunde vor dem Frühstück. Enzyme knacken den Fibrinmantel der Krebszellen und das körpereigene Immunsystem kann die Krebszellen dann vernichten bzw entsorgen.
Ketogene Ernährung hilft auch bei vielen anderen Krankheiten. Bloß keine Chemotherapie machen!
Hilft nur in ganz wenigen Fällen! Der Körper wird nur noch mehr geschwächt! Wichtig ist auch Stress vermeiden und positiv denken!
Gute Besserung!
Heide
Antworten
jfk
21. Dezember 2017 um 17:44

Hört sich an, als hätten Sie praktische oder selbsterlebte Erfahrung , Heide ?
Ist das so ?
Antworten
Tamas
21. Dezember 2017 um 18:08

Ne hatse nicht, weil das ist jetzt der neusete schrei. Ketogen.

Als gelerneter koch und beobachter der fressszene sag ich euch nur; esst was euch gustomässig passt, was die innere stimme sagt, (manchmal lechtzt man nach schokolade, manchmal nach salzstangen o.ä, dann will der körper irgendwelche stoffe haben) , esst „ausgewogen“ , fastet ab und zu für ein, zwei tage, (darmentleerung ) und haut auch mal richtig rein.
Und wenn ein @ Ausnahmsweise z.B. seine art und weise der nahrungsaufnahme für SICH als wohltuend empfindet, dann ist das eben sein persönliches ding, wass passt und gut tut. Aber noch lange nicht jedem.
Allein die „Bulletproof“ idioten der hipsterszene mit ihrem kaffe , halber liter und 300 gr. butter drinn um kalorien aufzunehmen, um dann fast den ganzen tag nix mehr zu essen , sind hochgradig kranke hirne.
Und wer sich nicht bewegt (zumindest ein bischen gymnastik) und zunimmt!! Ja und egal!!! Auch der körper vergeht und rieselt wie sand durch die finger der zeit.
Jeder kommt mit einer sanduhr auf die welt, und die ist durch keine diät oder sonstige ernährungsweise aufzuhalten.
Wichtig ist, dass man glücklich ist mit dem was man macht und isst.
Antworten
Munnie
21. Dezember 2017 um 19:16

Hallo Tamas,
für einen Gesunden sind Ihre Ernährungshinweise sicherlich in Ordnung. Man sollte das essen, worauf man Appetit hat.
Für einen Krebskranken sieht das aber etwas anders aus, weil Krebszellen einen enormen Kohlenhydrat-(Zucker-)bedarf haben und sich davon ernähren. Das schlägt sich auf den Appetit nieder und der Kranke entwickelt einen starken Zuckerhunger. Widersteht man diesem Zuckerhunger und ernährt sich basisch (ketogen), hungert man die Krebszellen praktisch aus.

Aber das alles ist hier OT…
Antworten
Tamas
21. Dezember 2017 um 19:41

Munnie,
mir sind jetzt 3 leute in diesem jahr weggestorben, die krebs hatten.
Allen habe ich gesagt; macht die chemo nicht.
Nur; DIE (nicht ich) waren in der situation und mussten ohne irgendwelche medizinische kenntnisse blitzschnell entscheiden, was sie rettet.
Aus jetziger sicht würde ich chemo ablehnen….aber was ist, wenn ich die diagnose krebs bekomme, kein geld habe um zu irgendwelchen wunderheilern zu reisen und mich die nackte angst vorm tot packt!!??.
Dieses tip geben ist total pervers. Lieber begleite ich die leute so lange es geht, bis wie grade ein freund in die paliativ und lass ihm seinen möglichsten frieden mit allem machen.

Es gab mal ne zeitlang den hype Ahornsirup mit natron inder pfanne zu schmelzen und dann zu essen, was einen vor krebs schützt…hab ich auch gemacht ein halbes jahr…mach ich aber nicht mehr.
Die ganzen oberirdischen atomtests, die chemie und fressindustrie verseuchung und , und und….

Der beste schutz vor all den „bedrohungen“ ist aufhören zu atmen. Punkt.
Munnie
21. Dezember 2017 um 20:52

@Tamas
In meinem Beitrag habe ich nichts pro oder contra Chemotherapie geschrieben, sondern lediglich auf eine bestimmte Ernährungsform bei Krebs hingewiesen, die meiner Meinung nach nützlich ist.

Obwohl ich auch der Meinung bin, dass Chemotherapie eher schadet als nützt, muss ich Ihnen zustimmen. Im Falle einer Erkrankung könnte ich jetzt auch nicht mit Gewissheit sagen, ob ich sie ablehnen würde. Das ist eine sehr schwierige Entscheidung und kommt auch sehr auf das Präparat an, das eingesetzt wird. Manche sind erwiesen nützlich und manche nicht, bringen den Pharmafirmen aber jede Menge Geld.
Heimatloser
19. Dezember 2017 um 7:15

@ sloga – es ist schon gut so wie es ist . . . übersetzen ist eine harte arbeit die nicht jeder zu leisten vermag.
(. . . . und wir alle anderen sind ja auch noch da 🙂 )
Antworten
jfk
20. Dezember 2017 um 18:02

@Thorn

Das heißt das Problem mit der Atommüllendlagerung ist bereits abschließend und endgültig gelöst in Russland ???? und wir lagern das Zeug noch immer in irgendwelchen Salzstöcken ?
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Heimatloser
21. Dezember 2017 um 7:08

@ jfk – das problem ist damit noch nicht vollständig gelöst aber es ist ein sehr sehr grosser schritt in diese richtung. mit dieser art von reaktoren wird das vorhandene aktive material
a) weit besser ausgenutzt
und
b) die menge langlebiger strahlender produkte wesentlich reduziert
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Thorn
21. Dezember 2017 um 9:33

Nein, abschließend und endgültig ist dieses Problem nicht gelöst. Es gibt erst einen BN-800 im Kernkraftwerk Belojarsk (Белоярская АЭС) bei Saretschny (Заречный) im Oblast Swerdlowsk (Свердловская область). Der BN-800 ist dabei eine Weiterentwicklung des BN-600 welcher wiederum eine Weiterentwicklung des BN-350 ist. BN steht für Реактор на Быстрых Нейтронах also Reaktor für schnelle Neutronen aber in Deutschland sagt man gemein hin „Schneller Brüter“. Dies wiederum bezieht sich auf die sogenannte Brutrate, also wieviel neue spaltbaren Atomkerne bekommt man im Verhältnis zu den gleichzeitig durch Spaltung verbrauchten Kernen oder anders, wieviel mehr Plutonium kann man aus Uran-238 erzeugen, als in der gleichen Zeit an spaltbarem Material verbraucht wird. Liegt dieses Verhältnis über 1, so kann der Überschuß in Leichtwasserreaktoren als Brennstoff verwendet werden. Liegt das Brutverhältnis unter 1, läßt sich Plutonium verbrennen. Genau dies wird mit dem Plutonium aus den russischen Kernwaffen gemacht.
Wie dem auch sei, die BN-Reaktoren (BN-350 ist nicht mehr in Betrieb) sind Prototypen und müssen auch als Forschungsreaktoren angesehen werden (Bau eines BN-1200 ist geplant). Die Technologie scheint mir jedoch grundsolide (um nicht ausgereift sagen zu müssen) und dazu geeignet das Problem der abgebrannten Brennstäbe aus Siede- und Druckwasserreaktoren zu lösen. Geforscht und Entwickelt wird vor allem an den Sicherheitskonzepten.
Um ihre Frage also abschließend zu beantworten. Meiner Meinung nach besitzt die Menschheit die Technologie aber noch nicht die Kapazitäten.
Antworten
jfk
21. Dezember 2017 um 17:41

Wieder was Wichtiges gelernt. Danke Ihne sehr .. Thorn.
Antworten
HPB
18. Dezember 2017 um 18:51

@ sloga

Auch von mir einen herzlichen Dank für Ihre Übersetzung.
Viel zu selten gibt es solch klare Gedanken wie die Rede Wladimir Putins zu lesen oder zu hören, aus denen die Achtung und vor allem die Praktizierung des Völkerrechts erkennbar ist. Jedenfalls für diejenigen, die eine gute Vorstellung davon haben.

Bei dieser Gelegenheit hat er ja auch deutlich gemacht, warum im November 2016 mehrere Verträge mit den USA- wie den über die Beseitigung des Atomwaffen-Plutoniums – gekündigt werden mussten. Die USA waren weder gewillt noch fähig den Vertrag zu erfüllen (siehe Konservierung der im Bau befindlichen Fabrik ohne Produktionsaufnahme bis 2023).

Daraus kann man eigentlich nur schlussfolgern, dass die USA jegliche Qualifikation dafür verloren haben, völkerrechtlich verbindliche Verträge abzuschließen. Das ist ein „rechts-nihilistischer Sauhaufen“, den man darum betteln lassen sollte, jemals wieder einen verbindlichen Vertrag zu bekommen …
Antworten
sloga
18. Dezember 2017 um 19:31

@ HBP

Das mit dem „Sauhaufen“ gilt allerdings auch für europa-west (allgemein gesprochen; nicht in diesem spez. Fall).

Wenn man z.B. tatsächlich ALLE, die sich – auf die eine oder andere Art – aktiv bereicherten bzw. mitmachten, bestrafen „müsste“, würde man vermutlich im Deutschland nach 1945 landen … Wer war AKTIV dabei bzw. hat sich AKTIV bereichert? – NIEMAND weiß von NICHTS!
Antworten
Stefan Widmer
19. Dezember 2017 um 6:32

HPB:
Schön das Sie wieder hier sind.
Meiner Meinung nach ist der Skandal der grotesken Bereicherung der Politiker, die uns alle unterwirft und uns in „In Perpetuum“ in Schuldner verwandelt, nur ein Schattenproblem.
Man braucht diesen um den Machtkampf um die Weltregierung zu verstecken.
Mich freut es, das der Präsident Puntin den Chanel gewechselt hat und eine Option gesucht hat, diesem Problem kurze Beine zu geben.
Die Tranparenz.
Eine alte meinerThesen.
Kein Komplot kann der Transparenz überleben.
Wir können das Resultat schnell betrachten.
Russlands Präsident dankt dem Präsidenten der USA, ein Blutbad verhinder zu haben in St Petersburg, und ganz speziell, der CIA.
Was der Präsident Putin mit dieser Aussprache machte ist, dem Donald eine grosse Hand zu geben um den Sumpf innerhalb der CIA zu trocknen.
Was ja auch beweist das der Donald kein Blöder ist und auch nicht das Köpfchen das er hinter sich hat, Bannon genannt.
Nur eine Sache bedrückt mich.
Die Panik.
Könnte ein verheerendes Resultat erzeugen.
Die Pedophilen haben immernoch genügend Macht um ein absolutes Chaos zu produzieren.
Vorwärts mit der Transparenz, -ist der einzig mögliche Weg dieses zu verhindern.
Auch wenn es gegen die „Etica“ ist.
Diese ist nichts weiteres als der „Codigo“ der Weltmafia.
Antworten
Michael Ballhorn
20. Dezember 2017 um 16:43

Wie geht es euch Kameraden. Ich friere gerade in Stalingrad.
Antworten
Milli Sievert
20. Dezember 2017 um 17:48

Sind Sie auf einer Zeitreise?
Antworten
Tamas
20. Dezember 2017 um 18:05

Ausnahmsweise
20. Dezember 2017 um 15:19 ,

danke für die lieben zeilen.
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