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Kein Wohnraum für Studenten, aber leer stehende brandneue Asylantenheime
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Kein Wohnraum für Studenten, aber leer stehende brandneue Asylantenheime
Symbolbild: Flüchtlingsheim in Bad Säckingen (c) By Fotochronist (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons
Datum: November 19, 2017Autor: davidbergerweb 27 Kommentare
Ein Gastbeitrag von Hanno Vollenweider
Für Studenten gibt es zu wenig Platz in der bayerischen Hauptstadt. Für 127 000 Studierende stehen in München nur 11.000 öffentlich geförderte Unterkünfte zur Verfügung, viele davon überbelegt. Für die teuerste Stadt Deutschlands ist das zu wenig! So musste das Studentenwerk nun Notunterkünfte für wohnungslose Studenten einrichten, da diese in München und Umgebung keine Studentenbude finden konnten. 34 Betten werden bereitgestellt, Platz für Privatsphäre bleibe nicht, so der Betreiber zur TZ.de. Im größten Raum schlafen zwölf Personen, ansonsten gebe es noch Zwei- und Dreibettzimmer. Die Bewohner teilen sich zwei Duschen, zwei Toiletten und eine Wohnküche. Fünf Euro kostet die Unterkunft pro Nacht.
Der schlechte Scherz dabei: Im Münchener Stadtteil Neuperlach steht ein brandneues Flüchtlingsheim leer. Die Stadt hatte dort 2016 ein Gebäude mit Platz für 180 bis max. 320 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge errichten lassen – mit Sportplatz, Tischtennisplatten etc. Anfang dieses Jahres war es bezugsfertig, seitdem steht es leer. Der Bedarf ist nicht mehr da, der Träger ist abgesprungen. Allein der Wachdienst für das leerstehende Flüchtlingsheim kostet im Monat 1600 €, zudem muss alle zwei Tage ein Mitarbeiter des Baureferats nach dem Rechten schauen, Leitungen spülen und die Heizungen kontrollieren. „Klar, das wäre ein bürokratischer Akt. Man müsste die Baugenehmigung neu einholen. Diese Anlage ist konzipiert für zehn Jahre. Rein von der Nutzung her ist alles besser als Leerstand“, erklärte Guido Bucholtz, Beauftragter für Unterkunftsanlagen und Wohnen der Stadt München, dem Deutschlandfunk Kultur im Zusammenhang mit einer Umnutzung des Gebäudes. Eine einfache Umnutzung für Studenten ist laut Aussage der Stadt München gegenüber dem Bayerischen Rundfunk aus rechtlichen Gründen nicht möglich.
München ist bei der Wohnungsnot für Studenten kein Einzellfall. An so gut wie allen deutschen Universitätsstandorten herrscht extremer Wohnungsmangel, so z.B. in Stuttgart. Auch hier finden Erstsemester oft keine Bleibe, die Stadt Ludwigsburg bei Stuttgart baut mit Landeshilfe unter dem Projektnamen „Cube 11“ gerade topmoderne Gebäude in Designer-Würfelform, um dort bis zu 280 Flüchtlinge unterzubringen. Das Projekt stieß in der Bevölkerung bereits auf Gegenwehr.
Für viele Vermieter sind Studenten sowieso eher die zweite Mieter-Wahl. Junge Leute mit unterem Einkommen, wahrscheinlich nicht langer Mietdauer, Wohngemeinschaften mit einem Ein und Aus an Personen etc. riecht für viele Vermieter nach Arbeit. Hilfsaktionen, wie es sie z.B. vermehrt im ganzen Bundesgebiet dafür gibt, Flüchtlinge und Vermieter zusammenzuführen, existieren hingegen für Studenten nur wenige.
Vielleicht sollte sich der ein oder andere Student in Zukunft genauer überlegen, für wen er am Bahnhof klatscht.
*
Dieser Artikel erschien zuerst auf dem sehr informativen Blog von Hanno Vollenweider Die Unbestechlichen.
**
Zum Autor: Hanno Vollenweider ist Chefredakteur bei Die Unbestechlichen und Autor des Buches „Bankster – Wohin Milch und Honig fließen“ (ISBN: 978-3938656372).
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27 Kommentare zu „Kein Wohnraum für Studenten, aber leer stehende brandneue Asylantenheime“
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Joachim bernhard
November 20, 2017 um 11:20 AM
Leute das ist doch unser Steuergeld also für die neuen freihalten!!!😈
Es sollen doch 80.000 von denen studieren. ………Also brauchen sie doch ordentliche unterkünfte…….arbeiten müssen sie doch auch nicht wie ein deutscher Student. ….
Alle refugees raus aus der EU uns würde ja auch keiner nehmen ohne Perso Bank u kv karte.
Armes deutschland
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Gabriele C.
November 20, 2017 um 10:35 AM
Ach, auf einmal stehen „rechtliche Gründe “ im Weg. – Seit wann hat man in verantwortlichen Kreisen damit ein Problem?
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Pingback: Kein Wohnraum für Studenten, aber leer stehende brandneue Asylantenheime – Alternativnews
Julia
November 20, 2017 um 8:01 AM
Ich glaube unseren Studenten gehts viel zu gut. Die armen Teufel, die zu uns kommen, haben in der Regel nur sich selbst. Das ist Jammern auf hohem Niveau.
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Spreeathener
November 20, 2017 um 3:28 AM
Die Heime lässt man mit voller Absicht erst einmal leerstehen. Wenn der Grüne Wunschtraum Wahrheit wird der unbegrenzte Familiennachzug werden die Heine sowieso nicht ausreichen. Man versucht zwar dauernd das Märchen zu erzählen die Zahl der Asylsuchenden oder Flüchtlinge ist weiterhin rückläufig aber wer es glaubt wird selig. Das Vermieter lieber Flüchtlinge als Studenten nehmen liegt klar auf der Hand. Für Mietausfälle und verursachte Schäden haftet der Staat. Ansonsten hält sich mein Mitleid mit den Studenten in sehr engen Grenzen wie gewählt so geliefert. Bei den nächsten Wahlen mal genau auf den Wahlzettel schauen bevor man seine Kreuzchen macht.
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Martina Grundig
November 19, 2017 um 9:09 PM
Die heutigen wohlerzogenen und hirngewaschenen Abiturienten bzw. Studenten haben nicht mehr das 68iger Revoluzzer-Gen. Sie laufen nur noch smartphone-glotzend durch die Gegend, anstatt einfach diese Wohnräume kämpferisch zu besetzen. Unsere Obrigkeit ist doch machtlos und die erschießen mit Sicherheit keine friedlich-demonstrierenden Studenten und somit unsere intellektuelle Zukunft. Aber unsere Jugend schafft es einfach nicht mehr, schade!
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Aubin
November 19, 2017 um 11:58 PM
Eben, KEIN KAMPFGEIST
die schauen zu, wenn ihre Freundin von neu dazugekommenen vergewaligt wird (Verzeihung , ein Erlebnis hat) und rufen anschliessend mit besagtem Smartphone die Polizei
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sagdiewahrheit
November 19, 2017 um 6:38 PM
Die.Studenten sind vorwiegend links gestrickt und haben sicher auch links gewählt. Durch ihre eigene Dummheit haben sie diese Zustände mit zu verantworten.
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Luther
November 19, 2017 um 5:25 PM
Hat dies auf pinocchioblog rebloggt.
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Udo
November 19, 2017 um 4:02 PM
Mit „Sportplätzen und Tischtennisplatten“….soso. Gibt es nebenbei auch noch eine Wellnesseinrichtung?
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Jona Fünfziger
November 19, 2017 um 3:55 PM
Gucke…nicht nur München, besser noch in Köln. Unser Woelki hat Spass und lernt auf dem Klo heimlich arabisch.
Herr Kardinal setzt sein Helferyndrom geschickt ein, um seinen Ruf weltweit als Füchtlingshelfer und Fürsprecher der total armen Asylanten zu etablieren.
Wenn ein Geistlicher in seiner Karrieregeilheit sich öffentlich in den eigenen Statements so baden muss, zeigt das einmal mehr was für ein mieser Charakter auf dem Kölner Bischofsthron Platz genommen hat
Ach und nebenbei werden auf seinem Medienkanal stets und ständig nicht etwa freche oder empörende Kommentare gelöscht, sondern Kommentare die sachliche Argumente anführen, um zu Kritik zu üben. Was für miese DreckschweinInnen im Kölner Ordinariat für den höchsten Kölner FC-(Pf)affen das Netz säubern ist kaum zu glauben, lässt aber tief blicken,
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truckeropa66
November 19, 2017 um 1:20 PM
Solange das weitere vorgehnin der Flüchtlingsfrage offen ist, muss dievGeschäftsidee offen bleiben. Ausserdem bringenbdie Studenten die Kalkulation durcheinander. Die bringen keine 30 Euro pro Nase und Tag
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Marlies
November 19, 2017 um 1:06 PM
Hat dies auf toodlessss rebloggt und kommentierte:
Genau wie in Holland.
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Dipl.-Ing. (FH)
November 19, 2017 um 12:05 PM
Die linksgrünen Studenten der linksgrünen Geisteswissenschaften sollten ruhig unter den Brücken schlafen, die sind so ünnütz wie ein Kropf und schädlich für unsere Gesellschaft, wie die Zugewanderten ohne Bildung.
Die Unterkünfte sollten für die Studenten der MINT Fächer sein das wäre nützlich für die Gesellschaft und dann hätten wir auch genug Fachkräfte.
Das was jetzt an Studienrichtungen der linksgrünen Geisteswissenschaften so jede Menge belegt wird kann nur im Sinne der Linksgrünen sein. Eben die Politik der Studienabbrecher und Inkompedenten.
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Blutige Diamanten
November 19, 2017 um 11:02 AM
Oh oh, wenn das die Anetta liest.
„brandneue“
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Willemsen
November 19, 2017 um 6:45 PM
Liege ich richtig mit der Vermutung, dass wir in „naher“ Zukunft mit noch weit mehr Goldstücken geflutet werden sollen als 2015? 😦
(Nach der Einigung Jamaika. Das ist allerdings auch nicht wirklich schwer zu erraten) Die unterirdischen Bunker sind vermutlich schon randvoll.
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Willemsen
November 19, 2017 um 6:46 PM
Mein Kommentar gehört zu Kommentar Kerstin
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Kerstin
November 19, 2017 um 11:00 AM
Nun ratet mal, warum die Heime leer bleiben müssen…….
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ceterum_censeo
November 19, 2017 um 12:05 PM
Eben! Da wird sich schon wiedereine passende neue Belegung finden…..
Und – Studenten sind eben keine ‚Goldstücke‘!
Und die Behauptung, es sei ‚aus rechtlichen Gründen‘ nicht möglich, die leerstehenden Objekte als Studentenwohnungen zur Verfügung zu stellen, halte ich für schlichtweg erfunden und Augenwischerei. – Belege?
Bei den ‚Flüchtilanten‘ ging doch auch alles ganz schnell….
Nein, nein, da hat man durchaus andere Pläne!
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Eggbert
November 19, 2017 um 6:07 PM
Ein Blick über die faktisch nicht mehr existenten deutschen Grenzen genügt…
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Kerstin
November 19, 2017 um 9:23 PM
Richig, die werden dringend demnächst für neue Goldstücke gebraucht.
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Cornelia Ehreiser-Schmidt
November 19, 2017 um 10:38 AM
Vielleicht sollte man die leerstehenden Flüchtlingsheime gemischt belegen, je hälftig mit Flüchtlingen und Studenten. Letztere natürlich zu den gleichen Bedingungen, d.h. Gratiswohnen. Das wäre ein interessanter Beitrag zum Integrationsbemühen. Ich bin sicher, beide Personengruppen könnten viel über einander lernen. Weitaus besser als Verwaltung des Leerstandes.
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pepe
November 19, 2017 um 5:40 PM
Aber ja nicht mit weiblichen Studenten…….. Die sind bestimmt nicht erpicht drauf, an „Erlebnissen“ teil zu nehmen oder womöglich das „Erlebte“ noch mit dem Leben zu bezahlen.
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Eggbert
November 19, 2017 um 6:05 PM
Wer behauptet denn, dass die armen, traumatisierten Schutzsuchenden gratis wohnen?
Den Mietzins bezahlt freilich jemand anders.
An jedem einzelnen Flüchtelanten verdient der Betreiber der Unterkunft mehr als an ein popelige Studenten.
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Willemsen
November 19, 2017 um 6:56 PM
@Cornelia Ehreiser-Schmidt
Man muß schon sehr viel positives Denken aktivieren, um davon auszugehen, dass die eine Hälfte Wirtschaftsmigranten (nicht Flüchlinge) in irgendeiner Form lernfähig sind bzw. sein wollen.
Und wenn schon hälftig, dann die andere Hälfte mit Politikdarstellern. Sie haben ja nichts zu befürchten, sie sind doch (fast alle) für noch mehr Migranten. Die beiden Hälften würden sich dann richtig lieb gewinnen.
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MoshPit
November 19, 2017 um 10:22 AM
Hat dies auf MoshPit’s Corner rebloggt.
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