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STIMME RUSSLANDS Die Ausstrahlung des Radiosenders STIMME RUSSLANDS wird im Rahmen der neuen internationalen Nachrichtenagentur …
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Pressekonferenz mit Wladimir Putin Stimme Russlands

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Russland und der Westen streiten um die Ukraine Stimme Russlands
STIMME RUSSLANDS Während der Westen den Rückzieher der Ukraine beim Assoziierungsabkommen mit der EU Russland zur Last legt, …
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Armenien wählt die Zollunion Stimme Russlands
STIMME RUSSLANDS Das anbitionierte europäische Projekt der Ostpartnerschaft war dazu berufen, den Einfluss und die Autorität Russlands im …
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25 Prozent aller Häftlinge der Welt sitzen in den USA

25 Prozent aller Häftlinge der Welt sitzen in den USA

Geschrieben von Maria Lourdes – 19/12/2013

Monopoly gefängnis Die Vereinigten Staaten machen nur etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung aus, dennoch sitzen dort rund 25 Prozent aller Gefangenen weltweit. Im Zuge des “Krieges gegen die Drogen”, des “Krieges gegen den Terror” und haufenweise neuer Gesetze seit den Ereignissen des 11. September 2001 wird in beispiellosem Ausmaß die eigene Bevölkerung kriminalisiert und eingebuchtet.

Die Anzahl der Insassen in staatlichen US-Gefängnissen stieg zwischen den Jahren 2001 und 2011 um fast 40 Prozent, gleichzeitig sank das Budget im selben Zeitraum um fast 12 Prozent. Quelle: gegenfrage.com

Verdoppelt haben sich die Kosten für Häftlinge in Untersuchungshaft, und allein in den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der Insassen im Alter von über 65 Jahren um fast ein Drittel gestiegen, während die Anzahl der Häftlinge unter 30 um 12 Prozent gesunken ist.

Zwischen 1980 und 2004 hat sich die Anzahl der Straftaten um 30 Prozent erhöht. Um Gewaltverbrechen handelt es sich dabei offenbar nicht, denn diese sind jedenfalls seit Anfang der 1990er-Jahre bis 2004 um 57 Prozent zurückgegangen.

Die meisten Verhaftungen gibt es angeblich wegen Drogenmissbrauch. Im US-Bundesstaat Kalifornien überstiegen in den 1980er-Jahren die Kosten für Bildung die Kosten für Gefängnisse um das Dreifache. Inzwischen sind die Kosten für Gefängnisse höher.

Insgesamt befinden sich in den USA heute 2,3 Millionen Menschen hinter Gittern. Das ist nicht nur im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung absoluter Rekord, sondern auch nominal. In China, wo viermal so viele Menschen leben, sitzen nur 1,64 Millionen Personen im Gefängnis.

In den Vereinigten Staaten sind auch private Gefängnisse seit den 1990er-Jahren stark im Kommen. In den zumeist erbärmlichen Knästen lässt man die Insassen dann für 1 Dollar pro Tag arbeiten. Für wen? Zum Beispiel IBM, Boeing, Motorola, Microsoft, AT & T, Wireless, Texas Instruments, Dell, Compaq, Honeywell, Hewlett-Packard, Nortel, Lucent Technologies, 3Com, Intel, Northern Telecom, TWA, Nordstrom, Revlon, Macys, Pierre Cardin und Target Stores lassen dort produzieren. Verkauft werden die Produkte dann mit dem Label “Made in USA”.

Finanziert wird das ganze z.B. von Goldman Sachs. Auch die Musikindustrie arbeitet seit 1991 möglicherweise Hand in Hand mit der privaten Gefängnisindustrie. So erschien letztes Jahr ein Brief eines Insiders mit dem Betreff ”The Secret Meeting that Changed Rap Music and Destroyed a Generation“, worin behauptet wird, dass Rapmusik bewusst von einer zunächst aufstrebenden Protestbewegung in eine Gewaltbewegung gewandelt wurde, um amerikanische Jugendliche negativ zu beeinflussen und sie auf die schiefe Bahn und so letztendlich ins Gefängnis zu bringen.

Profiteure wären Musik-, Gefängnis- und produzierende Industrie sowie Banken und außerdem der Staat, der private Gefängnisse übrigens kräftig subventioniert. 200 Dollar erhalten Privatgefängnisse durchschnittlich je Häftling pro Tag, der schuftende Häftling selbst darf davon 1 Dollar pro Tag behalten, etwa um mit Angehörigen telefonieren zu können. Die Kosten für ein Telefongespräch im Gefängnis belaufen sich auf bis zu 5 Dollar pro Minute.

Ob der oben genannte Brief echt ist, ist sehr schwer nachprüfbar, die Statistik spricht jedoch eine recht eindeutige Sprache: 1991 saßen von 100’000 US-Bürgern nur 313 im Gefängnis, heute sind es bereits 716.

Weiterführende Links:

http://www.thenation.com/prison-profiteers
https://www.aclu.org/cca?web_acluaction_131105_cca
http://billmoyers.com/2013/12/16…tion-and-25-of-its-prisoners/
http://www.huffingtonpost.com/2…9_n_1732436.html
http://www.hiphopisread.com…t-changed-rap-music.html

Linkverweise Maria Lourdes:

Schwarzbuch USA – Die dunkle Seite von »God’s Own Country« Von der Vernichtung der Indianer bis zur Kriegspolitik George W. Bushs, vom Atomwaffenabwurf über Hiroshima bis zu den Menschenrechtsverletzungen in Guantánamo: Das Schwarzbuch USA dokumentiert zum ersten Mal alle Sünden der amerikanischen Politik – international ebenso wie im eigenen Land. hier weiter

Die USA sollten besser den Rechtsstaat garantieren, als Whistleblower zu verfolgen. Menschen- und Völkerrechtsspezialist Baltasar Garzón: “Wegen meines Engagements verweigerte mir ein Amerikaner den Handschlag!” Richter mit Berufsverbot – Der spanische Untersuchungsrichter ­Baltasar Garzón erlangte im Oktober 1998 weltweite Bekanntheit, als er gegen den ehemaligen chilenischen Diktator Augusto Pinochet einen internationalen Haftbefehl erliess. 2003 gehörte der 58-Jährige zu den lautesten Kritikern des Irakkriegs. hier weiter

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Eine kleine Geschichte über die USA – Das wahre Ausmaß der Wirtschaftskrise in den USA wird der Bevölkerung unverändert vorenthalten: 9 Prozent Arbeitslosigkeit nennt die offizielle Statistik. Von 24 bis 25 Prozent gehen Experten in Wahrheit aus. Damit liegen die USA heute bei der Marke, die während der Weltwirtschaftskrise im Zuge des Schwarzen Freitags 1929 erreicht wurde. Die amerikanische Industrie liegt am Boden. Wo sich einst Industriekomplex an Industriekomplex reihte, stehen heute nach der Verlagerung der Produktionen ins Ausland nur noch Ruinen. hier weiter

Spinnennetz der Macht – Wollten Sie schon immer wissen, wie Meinungen gekauft werden? Sie hatten schon immer den Verdacht, dass Finanzämter auch ein Instrument zur Disziplinierung aufmüpfiger Bürger sind? Dann sollten Sie dieses Buch lesen. Doch Sie brauchen starke Nerven. Denn wer gegen Machenschaften angehen will, der landet mitunter gar in der Psychiatrie. hier weiter