27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

Um einen solchen Report herunterladen zu können, muss man sich in der Regel in ein Autoresponderformular eintragen und man bekommt den Downloadlink zugeschickt. In diesem Fall ist das Frontendprodukt der kostenlose Report. Man macht keine Gewinne daran, aber das Beste daran ist, dass man jetzt eine Email-Adresse hat, an die man weitere, verwandte Angebote schicken kann.

Dies kann man so lange machen, bis die Person das beworbene Produkt kauft, oder sich aus dem Autoresponder wieder austrägt.

19.) Sind Sie ein Experte auf Ihrem Gebiet?

Ich muss leider häufig bei meinen Streifzügen durch die Online-Welt erleben, dass viele, die im Netz etwas anbieten, keinerlei Erfahrungen mit den Produkten haben. Um es mal ganz lapidar auszudrücken, Karl Huber stellt einen Shop mit Computerteilen ins Netz, obwohl er ein absoluter Laie im PC-Bereich ist.

Was glauben Sie, wie es ankommt, wenn ich als Kunde jetzt eine technische Frage zu den Produkten habe, die Karl Huber anbietet, beispielsweise, „welche Auflösung bieten die Grafikkarten, die Sie anbieten und wieviel RAM-Speicher haben diese?“. Und Sie können diese Frage nicht beantworten.

Glauben Sie, dass Sie mir als Interessenten irgendwann noch einmal etwas verkaufen können?

Deswegen heißt es auch online: „Schuster bleib bei Deinen Leisten“. Also verkaufen Sie möglichst nur Produkte, von denen Sie etwas verstehen. Produkte, mit denen Sie schon jahrelange Erfahrungen haben. Und wenn dies noch nicht der

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Fall sein sollte, dann machen Sie sich wenigstens vorher schlau und versuchen Sie alles über die Produkte in Erfahrung zu bringen, was von Bedeutung sein könnte.


Beantworten Sie mögliche Kundenanfragen bereits vorab
– in Form einer FAQ

Versuchen Sie sich in die Lage des Kunden hinein zu versetzen und beantworten Sie die Fragen, die der Kunde möglicherweise haben könnte, bereits vorab. Dies kann z.B. in Form einer FAQ (frequently asked questions – häufig gestellte Fragen) der Fall sein. Damit nehmen Sie ihm schon die Argumente, die ihn möglicherweise gegen einen Kauf entscheiden lassen.

Um bei dem Computerzubehörbeispiel zu bleiben – Was spricht dagegen, alle technischen Daten des Teiles auf einer extra Seite aufzuführen? Gehen Sie nicht davon aus, dass der Kunde diese Fragen schon von selbst stellen wird und auf Sie zukommt. Ein Teil der Besucher mag dies möglicherweise tun, aber ein anderer Teil wiederum wird die Website verlassen und zum nächsten Anbieter rüberklicken!

Das ist dann wieder ein verlorener Kunde…

Sie können gar nicht genug Informationen geben. Der Kunde kann dann aber immerhin selbst entscheiden, welche dieser Informationen er brauchen und verwerten kann.

20.) Nutzen Sie die Möglichkeit des Tausches von Produkten und Dienstleistungen?

Wenn Sie Erfolg im Internet haben wollen, sollten Sie sich nicht nur als „Einzelkämpfer“ präsentieren, sondern versuchen, Partner zu gewinnen. Sei es für den Verkauf Ihrer Produkte oder einfach nur, um Produkte, die Sie persönlich

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voranbringen können, günstiger zu bekommen.

Was meine ich damit?

Sie sollten sich auf lebenslanges Lernen einstellen. Wann immer sich die Möglichkeit bietet, auf Ihrem Gebiet besser zu werden, mehr Erfahrungen zu sammeln, zu einem Experten zu werden, sollten Sie die Gelegenheit nutzen. Mit anderen Worten, Produkte, die Ihr Spezialwissen erweitern, sollten Sie auch versuchen zu bekommen, wenn Sie gerade ein schmales Budget haben.


Und zwar durch Tauschen…

Ja, genau. Dieses altbewährte Prinizip, das es schon seit Tausenden von Jahren gibt, kann auch heute noch gute Verwendung finden. Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben.

Nehmen wir einmal an, ich sei Webdesigner. Ich interessiere mich für eine Marketing-Software, die ein bekannter Entwickler herausgebracht hat. Dieser ist zwar ein toller Entwickler, aber seine Website sieht aus, als wenn er sie mit den Vorlagen erstellt hätte, die in MS Frontpage enthalten sind. Nichts gegen Frontpage, aber wenn einer die Vorlagen benutzt, stellt er sich gleich als Anfänger dar und es ist zudem nicht sehr originell, da es wahrscheinlich hunderte von Websites in dem gleichen Design gibt.

Was mache ich also?

Ich biete ihm an, seine Website professioneller zu gestalten und möchte von ihm dafür eine Kopie seiner Software haben, die mir einige Marketingaktivitäten enorm erleichtern würde.

Glauben Sie, dieser würde ein solches Angebot ablehnen? Warum sollte er? Er hat den ganzen Programmieraufwand bereits hinter sich und kann jetzt ein fertiges Produkt tauschen und bekommt ebenfalls eine Leistung, die ihm sehr große Vorteile bringt, da er durch seine professionellere Website jetzt wesentlich mehr Exemplare seiner Software verkaufen kann.

S.43/44

Fortsetzung folgt!

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