27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

In den meisten Foren haben Sie dann auch eine Möglichkeit, eine Signatur zu hinterlassen. Dies ist ein kleiner Anhang an Ihr Posting, was direkt unter Ihrer Antwort mitveröffentlicht wird. So schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie machen sich einen Namen als Experte in Ihrem Themenbereich und Sie geben Interessenten die Möglichkeit, mehr über Sie zu erfahren.

Gleichzeitig machen Sie so ganz diskret Werbung für Ihre Produkte. Machen Sie allerdings nicht den Fehler, eine direkte Werbeanzeige in solch einem Forum zu posten. Dies ist unverzeihlich und kann dazu führen, dass Sie vom Forum ausgeschlossen werden!

Halten Sie sich immer an die „Netiquette“, also an die Spielregeln, die für die Benutzung eines solchen Forums gelten.

18.) Erweitern Sie regelmässig Ihre Produktpalette?

Bei den amerikanischen Internet Marketing Experten herrscht ein Schlagwort vor, dass das Denken und Handeln der Anbieter enorm beeinflusst: „Multiple Streams Of Income“. Dies bedeutet nichts anderes als „Vielfältige Einkommensströme“, mal ganz frei übersetzt. Mit anderen Worten, man verlässt sich nicht nur auf ein einziges Produkt, sondern versucht soviel Produkte wie möglich, getrennt voneinander anzubieten.

Wieso getrennt voneinander? Gute Frage. Durch zahlreiche Tests hat man festgestellt, dass je grösser die Auswahl und Vielfalt bei den digitalen Produkten ist, desto schwerer wird es überhaupt etwas zu verkaufen, weil sich der potentielle

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Käufer einfach nicht entscheiden kann. Je weniger Möglichkeiten Sie ihm geben, desto eher wird er das Produkt kaufen.

Denn jetzt hat er nicht mehr die Wahl zwischen Produkt A, B, C, D, E sondern, wenn er nur die Informationen zu einem einzigen Produkt hat, nur die Wahl zwischen Kauf oder Nichtkauf. Dies nennt sich auch eine „Direct Response Website“. Also man erzwingt eine direkte Entscheidung des Käufers für oder gegen das Produkt. Dies macht man für jedes weitere Produkt, das man verkaufen will.

Wenn Sie jetzt alles auf eine Karte setzen und insgesamt nur ein einziges Produkt anbieten, verlieren Sie eine Menge potentieller, weiterer Gewinne.

Gerade bei Produkten, bei denen es richtige „Fangruppen“ gibt, die alle möglichen verwandten Produkte kaufen würden, verschenken Sie die Möglichkeit des „Backends“. Das Backend sind Produkte, die Sie Ihrem Kunden anbieten, nachdem Sie Ihr Frontend-Produkt verkauft haben.

Frontend, Backend – was soll das?

Machen Sie Lockangebote, damit der Besucher sich schneller für einen Kauf bei Ihnen entscheidet!

Es handelt sich um ein sehr wichtiges Prinzip. Das „Frontend“ sollten Produkte sein, die es dem Kunden sehr einfach machen, sich für das Produkt zu entscheiden. In der Regel nennt man dies auch „Lockangebote“. Somit sind dies also Produkte, an denen man kaum Gewinne macht. Ziel ist es eigentlich nur, den Kunden erst einmal in den Laden zu bekommen, oder in unserem Fall, ihn erst einmal auf die Website zu bekommen.
Gewinne machen Sie in der Regel kaum mit diesen Lockangeboten. Denn dafür sind Ihre Backend-Produkte gedacht. Denn hat der Kunde sich erst einmal dafür

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entschieden, bei Ihnen einzukaufen, wird er sich vielleicht noch wesentlich häufiger dazu entschliessen, bei Ihnen zu kaufen. Selbst, wenn Sie Ihre Produkte dann nur noch zum Normalpreis anbieten.

Da liegen dann die Gewinne. Und nicht beim 1. Verkauf.

Die Gewinne liegen im „Backend“!

Dieser ist nämlich nur dazu da, den Kunden erst einmal für sich zu gewinnen. Weswegen produziert wohl z.B. der Mediamarkt ständig Flyer und Prospekte mit Super-Sonderangeboten und verteilt diese in den Haushalten und in Zeitschriften mit hoher Auflage?

Richtig, ich hatte es ja bereits gesagt: Um den Kunden erst einmal in den Laden zu bekommen. Ist er dann erst einmal da, dann nimmt er statt der günstigen Madonna-CD vielleicht auch noch zwei Packungen CD-Rohlinge und vielleicht noch ein Computerspiel mit. Dann hat der Mediamarkt zwar keinen Gewinn an der CD gemacht, aber an den anderen Produkten.

Und die Chance ist gross, dass der Kunde das nächste Mal, wenn er etwas Derartiges wieder braucht, erneut dort hinfährt, um etwas zu kaufen. So müssen auch Sie es machen. In diesem Fall können Sie nämlich schon ein wenig von den Großen lernen, auch wenn diese ein wesentlich höheres Werbebudget haben.

Aber das Prinzip ist schon genial.

Da mein Spezialgebiet der Verkauf von digitalen Produkten ist, werde ich in meinem nächsten Beispiel wieder dabei bleiben. Auf amerikanischen Websites ist es üblich, kostenlose Reporte anzubieten, die einem die Lösung zu verschiedenen Problemen in Kurzform bieten. Dies kann z.B. eine Erklärung dazu sein, wie man seine NewsletterAbonnentenzahlen sehr stark erhöhen kann.

Denn je mehr Abonnenten, desto höher der mögliche Gewinn bei Angeboten, die man an seine Leser rausschickt. Und zudem wird auch der Werbeplatz in Newslettern nach einem sogenannten „Tausenderkontaktpreis“ (TKP) berechnet. Also, je mehr Leser der Newsletter hat, desto höhere Preise kann er für Werbeanzeigen nehmen.

S.40/41

Fortsetzung folgt!