27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

Somit handelt es sich dann um eine 1:1 Rechnerverbindung, ohne dass Ihre Daten erst über zig andere Server weitergeleitet werden, wie es sonst im Internet üblich ist.

Ich selbst kaufe hauptsächlich digitale Produkte wie Software und Ebooks im Internet, sowie den Eintritt zu „membership sites“, also Websites, die besondere Dienstleistungen und Produkte im Abo anbieten. Hierbei kaufe ich in der Regel auf Empfehlungen hin von Leuten, die im gleichen Bereich (Internet Marketing) tätig sind und deren Newsletter ich abonniert habe oder generell von bekannteren Größen im Internet Marketing, die sich über die Jahre hinweg einen gewissen Ruf erarbeitet haben.

Wenn Sie meinen Newsletter abonnieren, kann ich Ihnen gerne einige dieser Persönlichkeiten vorstellen…;-).

Die beliebtesten Zahlungsformen im deutschsprachigen Internet: Rechnung und Lastschriftverfahren

Um wieder zum Kern zurück zu kommen: In Deutschland wird in der Regel nicht unbedingt die Kreditkarte zur Online-Bezahlung benutzt, sondern, wenn überhaupt, das Lastschriftverfahren. Dieses ist mit weitem Abstand vor der Kreditkarte in den Statistiken aufgeführt. Aber noch vor dem Lastschriftverfahren liegt der Wunsch des Käufers, per Rechnung bezahlen zu können. Womit dann allerdings das Risiko vom Käufer zum Verkäufer einer Ware verlagert wird.

Für den Verkäufer besteht das Risiko, dass die Rechnung einfach nicht bezahlt wird oder sehr spät bezahlt wird. Gerade bei sehr teueren Geräten oder überhaupt teueren Artikeln, ist dies für den Verkäufer ein Risiko, was dieser oft nicht bereit ist, auf sich zu nehmen.

Allgemein gilt für Sie als Verkäufer: Bieten Sie dem Kunden so viele Zahlungsmöglichkeiten wie möglich, damit auf jeden Fall eine dabei ist, die ihm

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zusagt. Sonst könnten Sie alleine dadurch schon viele Kunden verlieren, indem Sie beispielsweise nur Kreditkarten akzeptieren. Lassen Sie sich beraten, welche Online-Bezahlsysteme im Internet die größte Akzeptanz aufweisen und die gleichzeitig die größte Flexibiliät für den Kunden anbieten.

Ich persönlich benutze für den Verkauf meiner digitalen Produkte in deutscher Sprache, das Bezahlsystem von Paypal. Zum einen, weil es eine Tocherfirma von Ebay ist und dadurch mehr und mehr Verbreitung findet und zum Anderen, weil es neben der Kreditkarte auch die Bezahlung per Online-Überweisung anbietet. Und für mich als Verkäufer ist es selbstverständlich auch wichtig, dass die Gebühren für diesen Service auch noch im Rahmen bleiben.

11.) Setzen Sie auf Qualität oder Quantität?

Es ist nicht ratsam, immer nur die Preise der Konkurrenz unterbieten zu wollen. Der Preis ist nicht der einzige Faktor, der für einen Kunden ausschlaggebend sein kann. Wenn Sie Ihre Gewinne immer nur dadurch machen, billiger zu sein als andere, dann werden Sie irgendwann an eine Grenze stossen. Ab diesem Punkt wird es für Sie dann nicht mehr rentabel sein, „der Billigste“ zu sein.

Sie mögen dann zwar immer noch große Mengen verkaufen, aber die Einnahmen reichen vielleicht gerade mal so, um Ihre Kosten zu decken. Und dann wird eventuell eine große Handelskette „Ihr Produkt“ in noch grösseren Stückzahlen kaufen und Ihren Preis unterbieten können. Was bleibt Ihnen dann noch?

Sie hätten es dann versäumt, gleich zu Anfang eine USP (siehe Frage 6) zu erabeiten, die auf mehr baut, als nur auf einen günstigen Preis. Seien Sie derjenige, der die größte Auswahl anbietet, der den schnellsten Lieferservice hat, oder der einfach eine innige Beziehung zu seinen Kunden bietet, weil er zum Beispiel ständig mit seinen Kunden per Newsletter in Kontakt steht.

Bauen Sie eine intensive Beziehung zu Ihren Kunden auf!

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Man kauft doch eher von einem Freund oder einem „guten Bekannten“, mit dem man schon lange Zeit zu tun hat, als von einer unbekannten Quelle, die zwar etwas billiger sein mag, aber wo der Service nicht stimmt oder keine richtige Beziehung aufgebaut wurde.

Online können Sie dies wirklich am besten durch einen Newsletter erreichen. So können Sie Ihren Kunden jederzeit Tipps zur Pflege der Produkte geben, die diese bei Ihnen gekauft haben.

Oder Sie können Gewinnspiele arrangieren, oder einfach nur die neuesten Trends widergeben und dabei die eine oder andere Produktempfehlung geben. Auf diese Weise können Sie wesentlich mehr Umsätze machen, als jemand, der dies einzig und allein über den Preis und somit über eine große Quantität versucht. Es hängt natürlich auch vom Produkt ab. Wenn man z.B. nur CDs verkauft, dann hat man meistens gar keine andere Wahl, als einen günstigen Preis anzubieten.

Allerdings muss man sagen, wer heutzutage noch versucht, einen Online-CD-Shop aufzubauen, der hat sehr schlechte Karten. Die großen Shops wie Amazon sind da kaum noch zu schlagen. Diese haben eine große Akzeptanz und haben sich das Vertrauen der Kunden bereits erworben. Diesen Schritt hätten Sie noch vor sich und gegen eine solche „Übermacht“ der Riesenkonzerne ankommen zu wollen, gliche einem Kampf gegen Windmühlen…
Konzentrieren Sie sich lieber auf kleinere Nischenmärkte. Märkte, wo eine große Nachfrage nach Produkten herrscht, wo es aber kaum Anbieter gibt.

12.) Versuchen Sie, Ihre Produkte alleine zu verkaufen?

Es hat sich bei kleineren Firmen noch nicht so recht rumgesprochen, dass man für (fast) alles, was man online verkaufen kann, ein Partnerprogramm anbieten kann. Auch in Deutschland gibt es inzwischen Affiliate-Netzwerke, die einem den Einstieg in diese Art der Vermarktung verhältnismässig einfach machen. Führende Netzwerke hier in Deutschland sind z.B. Zanox
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Fortsetzung folgt!