27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

Also ein Testimonial von einem „Günter M. Aus K.“ Ist dabei vollkommen wertlos. Versuchen Sie, soviel wie möglich Kontaktdaten des Testimonialgebers mit hineinzunehmen (mit seinem Einverständnis natürlich), so dass man notfalls diese Person auch erreichen kann, um nachhaken zu können.

So wäre das obige Testimonial von „Günter“ wesentlich glaubwürdiger, wenn es so aussähe:

„Sehr geehrter Herr XYZ,

ich möchte Ihnen für Ihren freundlichen Rat und ihre schnelle Hilfe bei meinem Grafikkartenproblem bedanken. Solch ein Service ist heutzutage nicht selbstverständlich. Ich werde Sie meinen Freunden und Bekannten weiterempfehlen.

P.S.: Dies können Sie ruhig so veröffentlichen, denn es ist vollkommen ernst gemeint.“

Günter Mechtnich, Karslruhe http://www.mechtnich.de/

Dann hätte Ihr potentieller Kunde jederzeit die Möglichkeit, die Echtheit dieser Kundenmeinung herauszubekommen. Das Fälschen von Kundenstimmen ist übrigens schon so etwas wie Betrug. Wenn Sie damit anfangen und so etwas herauskommt und sich rumspricht, dann können Sie schon mal damit aufhören, Ihre Hostinggebühren zu zahlen, da Sie in Zukunft sowieso kaum noch Einnahmen über Ihren Shop erzielen werden! 23

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9.) Wer trägt das Kaufrisiko?

Bieten Sie eine Garantie für Ihre Produkte an?

Wenn nicht, so sollten Sie sich dies einmal gründlich überlegen. Wenn ein Kunde die Möglichkeit hat, bei Nichtgefallen das Produkt wieder zurück zu geben, dann ist die Chance wesentlich grösser, dass er kauft. Diese Geld-zurück-Garantie wird ja auch von vielen Supermärkten oder Fachgeschäften praktiziert – also warum nicht auch von Ihnen?

Wenn zu viele Leute dies zu ihrem Vorteil ausnutzen würden, dann würde diese nicht angeboten werden. Sie wollen ja zufriedene Kunden und nicht Kunden, die einmal was kaufen, super enttäuscht sind und Ihren Freunden und Bekannten erzählen, was für ein schlechtes Geschäft das doch war, in dem Sie ihren Artikel eingekauft haben. Nichts verbreitet sich schneller als negative Mund-zu-Mund Propaganda…

Eine Umtauschgarantie fördert den Absatz Ihrer Produkte!

Deshalb gilt auch für Sie: Geben Sie dem Kunden die Möglichkeit, das Produkt umzutauschen.

Bei Produktionsfehlern oder schweren Mängeln müssen Sie dies ja sowieso schon tun. Warum nicht auch bei Nichtgefallen? Viele Dinge kann man nämlich nicht direkt in dem Geschäft sehen, in dem man es gekauft hat. Einige Mängel oder Nachteile des Produktes bemerkt man erst beim in Gebrauch nehmen. So könnte die tolle, neue 3D-Grafikkarte, die Sie sich besorgt haben, aus unerfindlichen Gründen gerade bei Ihrem Lieblingsspiel streiken.

Da solche Grafikkarten in der Regel nicht sehr billig sind, muss eine solche Umtauschgarantie geboten werden. Auch wenn die Grafikkarte bei anderen 3D Spielen funktionieren sollte.

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Bei digitalen Waren, wie ich sie selbst anbiete, sollte eine Geld-zurück-Garantie auch selbstverständlich sein, da der Aufwand ein geringer ist, das Geld wieder zurück zu transferieren. Das Problem dabei ist allerdings, dass der Käufer die Ware nicht zurückgeben kann. Insofern könnte es schon einige geben, die diese Art der Garantie ausnutzen würden, um kostenlos an ein Produkt zu kommen. In meinen Augen ist dies allerdings nichts weiteres als Betrug. Denn ein Buch aus dem Buchladen, dass Sie gelesen haben, können Sie ja auch nicht umtauschen, weil Ihnen der Inhalt nicht gefällt…

Es gibt allerdings auch schon Software, die solche Ebooks schützt. Mit anderen Worten: Wenn ein Käufer von der Geld-zurück-Garantie Gebrauch macht, dann wird auch der Zugang zum Inhalt „abgeschaltet“. Die Lizenz zur Nutzung des Inhaltes ist dann verwirkt. So ist es dann doch für beide Seiten etwas gerechter. Aber selbstverständlich bin auch ich dafür, dass wenn der Autor wirklich nur „Müll“ geschrieben hat, es kein Problem sein sollte, sein Geld zurück zu bekommen.

10.) Welche Zahlungsmöglichkeiten bieten Sie an?

Bei uns in Deutschland herrscht leider immer noch sehr grosse Skepsis, was die Bezahlung mit Kreditkarte betrifft. Dies ist sehr schade, da es eine der sichersten und bequemsten Zahlungsmethoden sein kann, wenn man gewisse Richtlinien einhält. Hierzu gehört, dass man nur von sicheren Quellen kauft, also von Leuten und Firmen, denen man vertraut.

Und zum anderen sollte man nur seine Kreditkartendaten eingeben, wenn es sich um eine sichere Verbindung handelt. Diese können Sie daran erkennen, dass in der Adresszeile des Browsers ein https:// anstelle des üblichen http:// steht. Das „s“ steht für „secure“, also „sicher“. Zusätzlich wird unten rechts im Browser ein kleines, geschlossenes Schloss eingeblendet, welches zusätzlich anzeigt, dass die Verbindung geschützt ist.
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Fortsetzung folgt!