27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

27 Powermarketing-Strategien von Detlev Reimer

Richtig – Er wird sich an SIE wenden. Weil Sie ihm immer wieder geholfen haben, wird er sich Ihnen gegenüber verpflichtet fühlen. Er möchte es wieder gutmachen,

dass er Ihnen für Ihre Hilfe bisher nichts geben konnte oder wollte, aus einer Art Verpflichtung heraus! Bei manchen wird ein solches Vertrauen in kurzer Zeit aufgebaut, bei anderen wiederum kann es Monate dauern, bis wirklich mal der Fall eintritt, wo dieser Interessent Ihre Hilfe gebrauchen könnte. Und dann sollten Sie da sein!

In der Regel braucht es mindestens 7 Kontakte, bevor der potentielle Käufer auch nur daran denkt, bei Ihnen zu kaufen. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Leute, die schon beim ersten Mal bei Ihnen kaufen, sind Interessenten, die Sie sofort als Käufer gewinnen konnten. Wenn sich Leute in Ihren Autoresponder eintragen, haben Sie jetzt etwas sehr Wertvolles: Sie haben eine Liste von Interessenten, denen Sie JEDERZEIT gute Angebote machen können.

Diese Liste könnte zu Ihrem wichtigsten Besitz werden!

Deshalb sollten Sie auch regelmässige Backups von den Namen und Emailadressen machen, die sich in Ihrem Autoresponder eingetragen haben. Denn, wenn durch einen dummen Zufall einmal diese Liste gelöscht werden sollte (z.B. durch einen Server-Crash), dann fangen Sie wieder komplett bei 0 an und müssen sich das Vertrauen erst wieder hart erarbeiten!

Brennen Sie die Daten also in regelmässigen Zeitabständen auf eine CD oder speichern Sie diese auf ZIP-Disketten ab. Auf jeden Fall nicht nur lokal auf Ihrer Festplatte, denn auch da kann es, eher als Sie denken, zu einem Festplatten-Crash kommen und Sie können wichtige Daten verlieren!

Es gibt zwei Sorten von Autorespondern. Zum einen gibt es Autoresponder, wo die komplette Einrichtung auf einem fremden Server erfolgt, bei einem sogenannten Autoresponder-Service oder aber es gibt die Möglichkeit, ein Skript auf Ihrem eigenen Webspace zu installieren und alle Emails die dann rausgehen, werden über Ihren eigenen Mailserver rausgeschickt.

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Beide Versionen haben Ihre Vor- und Nachteile. Der grösste Vorteil eines Autoresponder-Services liegt darin, dass die Aussendung der Emails Ihren eigenen Serverbetrieb nicht einschränkt und dass diese Dienste meist wesentlich schnellere Server/Leitungen haben, um diese grossen Mengen an Emails bewältigen zu können. Dies ist bei einem Skript nicht möglich, da der eigene Mailserver benutzt werden muss. Und dies könnte den Server möglicherweise überlasten. Bei diesen Diensten ein Monatsbetrag fällig, so dass Sie hierdurch monatliche Fixkosten haben. Allerdings halten sich diese meistens in Grenzen (rund EUR 20/Monat).

Der Dienst, den ich benutze, heißt Aweber und ist dadurch gekennzeichnet, dass er von fast allen Top Internet Marketern in der Welt benutzt wird. Vor allen Dingen deshalb, weil Aweber sich um eine gute Kommunikation mit den großen Email-Providern bemüht, wodurch es sehr selten passiert, dass man mal auf eine Blacklist kommt und die Emails die Empfänger nicht mehr erreichen.

Leider kann man bei der Confirmation-Email, wo der Abonnent dann auf einen Link klicken muss, um seine Absicht zu bestätigen, dass er etwas abonnieren will, nicht alles eindeutschen. Und auch sonst muss man englisch können, um ihn bedienen zu können. Ich habe schon eine Weile versucht, einen guten komplett deutschsprachigen Service zu finden, aber hatte noch keinen Erfolg damit…

Wenn Sie nicht nur vorbereitete Nachrichtenserien (z.B. Reporte) rausschicken wollen, sondern auch aktuelle News an Ihre Interessenten senden wollen, so brauchen Sie eine sogenannte „Broadcast-Funktion“ mit anderen Worten, die Möglichkeit, Ihre Nachrichten jederzeit per Knopfdruck abschicken zu können, ohne erst lange darauf warten zu müssen, dass die Nachrichten, die zeitlich früher in der Warteschleife liegen, zugestellt wurden.

Broadcasting ist bei so gut wie allen kostenpflichtigen Autoresponderdiensten möglich. Bei Skripten ist dies allerdings nicht immer mit integriert, so dass Sie da wirklich aufpassen müssen, das Richtige zu erwischen. Wichtig bei diesen Kontaktaufnahmen per Autoresponder ist die Möglichkeit, Ihre Emails zu

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personalisieren. Ähnlich einem Serienbrief in MS Word, können Sie auch in Autorespondernachrichten Platzhalter einsetzen, die dann mit den aktuellen Kontaktdaten gefüllt werden.

So würde z.B. Sehr (_Anrede) (_Vorname) (_Nachname), dann zu : „Sehr geehrter Herr Andreas Schneider“ werden. Die Möglichkeit zur Personalisierung ist auch bei fast allen Onlinediensten gegeben. Dies ist ja auch wünschenswert, denn was liest ein Interessent lieber als seinen eigenen Namen, wenn er Email-Nachrichten bekommt? Ein unpersönliches „Lieber Kunde“ ist da einfach nicht die passende Anrede und eine denkbar schlechte Ausgangsbasis, um intensive Kundenbeziehungen aufzubauen, gerade im unpersönlichen Internet.

Also nutzen Sie diese Möglichkeit zur Personalisierung, wo immer Sie können! Momentan kann ich die Verwendung von eigenen Skripten nicht mehr empfehlen, da die großen Email-Provider immer mehr Spam-Filter aktivieren und man ohne gute Beziehungen zu diesen Providern zu schnell auf eine Blacklist kommt. Dies bedeutet nichts anderes, als das die Emails, die man über seine eigene Domain verschickt, als unerwünscht herausgefiltert werden und diese Newsletter oder sonstigen Emails die Empfänger erst gar nicht mehr erreichen!

3.) Haben Sie den richtigen Preis gewählt?

In vielen Bereichen ist es nicht möglich, den Preis unter einem bestimmten Mindestpreis zu reduzieren, da Sie sonst Verluste machen würden. Eine Reduzierung ist oft deshalb nicht möglich, weil Sie feste Einkaufspreise haben und einen gewissen Prozentsatz draufschlagen müssen, um selbst Gewinne zu machen.

Was aber, wenn Sie Produkte haben, bei denen Sie den Preis selbst bestimmen können? Dies kann z.B. der Fall sein, bei diesem Produkt, das Sie gerade lesen. Im Prinzip kann man den Preis bei digitalen Produkten nie eindeutig festlegen. Es ist immer der Preis, bei dem der Käufer noch bereit ist, diesen zu bezahlen. Bei digitalen Ebooks kommt es nicht auf die Anzahl der Seiten an, die Sie lesen können, sondern darauf, wie einzigartig und hilfreich der Inhalt ist.

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Fortsetzung folgt!