Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 8/2

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 8/2

Der Mensch, der sich für die Arbeit entscheidet, die er liebt, kommt nicht
immer in den Genuß, dass seine engsten Freunde und Verwandten dies auch
befürworten und unterstützen.

Mich gegen negative Suggestionen aus dem Freundeskreis und aus der Verwandschaft
wehren zu müssen, hat meine Energien in den Jahren, in denen
ich das Material für diesen Kursus zusammengetragen, geordnet, klassifiziert
und erprobt habe, ziemlich strapaziert.

Diese persönlichen Einblicke sollen Ihnen vor Augen führen, dass man nur selten
– falls überhaupt – hoffen kann, sich der Arbeit zu widmen, zu der man sich
berufen fühlt, ohne auf Hindernisse der unterschiedlichsten Art zu treffen. Im
allgemeinen ist das größte Hindernis, dass eine solche Arbeit zumindest am
Anfang nicht die finanziell bestentlohnteste ist.

Als Ausgleich für diesen Nachteil wird derjenige, der sich für diesen Weg entscheidet,
jedoch meist mit zwei eindeutigen Vorteilen belohnt:

erstens: er findet in einer solchen Arbeit die größte aller Befriedigungen,
nämlich das unbezahlbare Glück und

zweitens: seine finanzielle Entlohnung ist gesehen auf die Gesamtzeit seiner
Bemühungen in der Regel größer. Der Grund hierfür ist, dass eine gerne getane
Tätigkeit üblicherweise umfangreicher und qualitativ höherwertiger ist
als eine nur für Geld verrichtete Arbeit.

Der peinlichste und unseligste Widerstand gegen mein Lebenswerk – und ich
sage dies ohne die Absicht einer Respektlosigkeit – kam von meiner Frau.
Dies mag erklären, wieso ich im Laufe dieses Kursus wiederholt darauf hingewiesen
habe, dass die Ehefrau eines Mannes ihn entweder aufbauen oder
vernichten kann, je nachdem, ob sie seine Arbeit unterstützt oder ob sie ihm
die Unterstützung verweigert.

Wenn es nach meiner Frau gegangen wäre, hätte ich eine Festanstellung annehmen
sollen, die mir ein geregeltes monatliches Einkommen sichern würde,
da ich durch die wenigen Festanstellungen, die ich innehatte, bereits bewiesen
hatte, dass ich durchaus in der Lage sei, ohne übermäßige Anstrengung
ein Jahreseinkommen von $ 6.000,– bis $ 10.000,– zu verdienen.

Ich konnte meine Frau durchaus verstehen. Immerhin hatten wir kleine Kinder,
die Kleidung und eine Ausbildung benötigten, und ein regelmäßiges Gehalt
– selbst wenn es sich in einem bescheidenen Rahmen bewegen würde
– schien somit ein gangbarer Weg zu sein.

Trotz dieser logischen Überlegungen entschied ich mich dazu, in diesem Fall
nicht auf meine Frau zu hören. Ihre Familie und auch die meine stellten sich
hinter sie und redeten eifrig auf mich ein. Andere Leute zu studieren möge
bei einem Mann ja hinnehmenbar zu sein, der genügend Zeit habe, um einem
solch „unrentablen“ Zeitvertreib nachzugehen, aber ein verheirateter Mann
mit Familie könne sich solchen Unfug doch wohl nicht leisten.

Aber ich blieb unnachgiebig. Ich hatte meine Entscheidung getroffen und war
fest entschlossen, davon nicht abzurücken.

Das Familienkollektiv konnte meine Haltung zwar nicht verstehen, aber nach
und nach löste sich der Widerstand auf. Das Wissen, dass meine Wahl zumindest
zeitweilig Unruhe in die Familie gebracht hatte und auch die Tatsache,
dass meine engsten Freunde und Verwandten nicht hinter meiner
Entscheidung standen, erschwerte meine Arbeit allerdings beträchtlich.

Glücklicherweise waren nicht alle Freunde der Meinung, dass ich eine unkluge
Wahl getroffen hätte.

Einige hielten den von mir eingeschlagenen Kurs nicht nur für richtig und
waren der Meinung, dass diese Arbeit letztendlich ein sinnvolles Ergebnis
zeitigen würde, sondern glaubten auch an meine Pläne und ermutigten mich,
mich von der Verwandschaft nicht beirren zu lassen.

Zu dieser kleinen Gruppe Getreuer gehörte auch Edwin C. Barnes, damals
Geschäftspartner von Thomas A. Edison.

Mr. Barnes interessierte sich vor beinahe zwanzig Jahren für die von mir
gewählte Lebensarbeit und seinem unerschütterlichen Glauben an die Stichhaltigkeit
der Erfolgsgesetze verdanke ich es, dass ich den Überredungsversuchen
meiner übrigen Freunde nicht erlegen bin und nicht den Weg des
geringsten Widerstands gewählt habe, der mir eine Festanstellung beschert
hätte.

Dies hätte mir zwar einigen Kummer und eine nicht abreißende Kette von
Nörgeleien und Kritik erspart, aber es hätte mir auch der Hoffnungen eines
ganzen Lebens beraubt und letztendlich hätte ich sehr wahrscheinlich das
Wichtigste überhaupt verloren – das Glück! Denn ich bin in meiner Arbeit
sehr glücklich gewesen, selbst in den Zeiten, in denen sie mir nicht nur keine
finanzielle Anerkennung, sondern sogar Schulden gebracht hat.

Diese Ausführungen erklären vielleicht – zum Teil zumindest – warum ich in
Lektion vier so nachdrücklich vor der Schuldenversklavung gewarnt habe und
ein so großer Verfechter der Gewohnheit des Sparens bin.

Edwin Barnes glaubte nicht nur an die Solidität der Erfolgsgesetze, sein eigener
finanzieller Erfolg und seine enge geschäftliche Verbindung mit dem
größten Erfinder auf Erden belegten, dass er sehr wohl kompetent war, sich
in diesem Bereich zu äußern.

Ich begann meine Forschungsarbeiten in dem Glauben, dass jeder, der mit
einer normalen Intelligenz und mit einem echten Erfolgswillen ausgestattet
sei, Erfolg erreichen könne, indem er einige – mir unbekannte – Schritte befolge.
Diese Schritte oder Vorgehensweisen sowie ihre Anwendung wollte ich
herausfinden.

Mr. Barnes war derselben Auffassung. Darüber hinaus wusste er, dass die
erstaunlichen Resultate seines Geschäftspartners, Mr. Edison, einzig und alleine
aufgrund der Anwendung einiger Prinzipien zustande kamen, die später
erprobt und zum Bestandteil dieser Philosophie gemacht wurden. Es hatte
den Anschein, als ob Gelderwerb, Seelenfriede und Lebensglück aufgrund der
Anwendung unwandelbarer Gesetze, die jeder beherrschen und umsetzen
könne, möglich seien.

Diese Ansicht teilte auch ich. Diese Ansicht ist mittlerweile bewiesen worden
und hat den Praxistest bestanden. Jeder Kursteilnehmer wird dies nach
Abschluss dieses Kurses und nach Beherrschung dieser Lektionen selbst
bestätigen können.

Bedenken Sie bitte, dass ich in all den Jahren, in denen ich meine Nachforschungen
betrieb, das in der vorliegenden Lektion behandelte Gesetz der unverlangten
Extraleistungen nicht nur anwandte, sondern sogar noch wesentlich
weiterging, indem ich Arbeiten verrichtete, für die ich seinerzeit niemals
erwarten konnte, dass ich jemals dafür bezahlt würde.

Nach jahrelangem Chaos, Gegenerschaft und Widerstand gegen diese Lebensphilosophie
entstand schließlich dieser Kursus, er wurde in die Form
eines Manuskripts gebracht und war für die Veröffentlichung fertig.
Dann geschah eine ganze Weile lang gar nichts.

Ich legte sozusagen eine schöpferische Pause ein, bevor ich mich dem nächsten
Schritt widmete, bei dem es darum ging, diesen Kursus den Leuten vorzulegen,
die ihn meiner Ansicht nach gerne annehmen würden.

„Gottes Wege sind unergründlich“.

Während meiner Anfangsjahre konnte ich mit diesem Satz nichts anfangen;
meine Ansicht hat sich jedoch grundlegend verändert.

Man bat mich, in Canton im Bundestaat Ohio einen Vortrag zu halten. Mein
Auftritt war gebührend angekündigt worden und ich hatte allen Grund zur Annahme,
dass ich vor einem großen Publikum sprechen würde. Da zur selben
Zeit zwei weitere geschäftliche Veranstaltungen stattfanden, sah ich mich einer
„Glückszahl“ gegenüber: Meine Zuhörerschaft bestand nur aus dreizehn
Männern.

Ich war immer schon der Meinung gewesen, dass ein Mann sein Bestes
geben soll, unabhängig davon, wie die Gegenleistung aussieht oder wie vielen
Personen er seinen Dienst erbringt. Also sprach ich so, als ob der Saal
bis zum Bersten voll sei. Irgendwie packte mich ein Grollgefühl, weil sich das
Schicksalsrad gegen mich gedreht hatte und wenn ich je einen mitreißenden
Vortrag gehalten habe, dann an diesem Abend.

Aber innerlich fühlte ich mich gescheitert.

Erst am nächsten Tag sollte ich erfahren, dass ich am Vorabend „Geschichte
geschrieben“ hatte. An diesem Abend wurde der Grundstein für die Erfolgsgesetzte
gelegt.

Einer der dreizehn Männer war der verstorbene Don R. Mellet, seinerzeit
Herausgeber der Canton Daily News. In der Einführungslektion haben Sie
bereits kurz mit diesem Herrn Bekanntschaft gemacht. Nachdem ich mit
meinem Vortrag fertig war, schlich ich mich durch die Hintertüre hinaus und
kehrte in mein Hotel zurück. Ich wollte den dreizehn Männern nicht am Ausgang
begegnen.

Am nächsten Tag wurde ich in Mr. Melletts Büro gebeten.

Fortsetzung folgt!

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 8/1

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 8/1

„Erfolgsgesetze in sechzehn Lektionen“
von

Napoleon Hill

Lektion 9
– Unverlangte Extraleistungen –

ddddddddddddddd

Es gibt zehn Schwächen,
gegen die wir uns zu
schützen haben:

Eine davon ist die
Gewohnheit,
zu ernten, bevor wir gesät
haben.

Die anderen neun
verbergen sich
hinter der
Unsitte,
Ausreden zu
erfinden,
um unsere Fehler
zu vertuschen.

Auf den ersten Blick mag es wie eine Abschweifung vom Thema dieses
Kurses erscheinen, wenn wir diese Lektion mit einer Behandlung der Liebe
beginnen, aber wenn Sie Ihr Urteil vorerst aufschieben wollen, bis Sie diese
Einheit durchgearbeitet haben, werden Sie bereitwillig zustimmen, dass ein
Überspringen des Themas Liebe den Wert dieser Kurseinheit schmälern
würde.

Das Wort „Liebe“ wird hier in einer allesumfassenden Bedeutung gebraucht.

Es gibt viele Dinge, Motive und Menschen, die die Liebe auslösen. Es gibt Arbeiten,
die wir nicht mögen, eine andere gefällt uns mehr oder weniger und
wieder eine andere lieben wir!

Große Künstler zum Beispiel lieben ihr Arbeit meist. Der Tagelöhner liebt seine
Arbeit nicht nur nicht, er hasst sie vielmals sogar.

Eine Arbeit, die wir nur als Broterwerb betrachten, tun wir nur selten gerne.
Sie wird oft ungern getan oder gar gehasst.

Wenn der Mensch mit einer Arbeit beschäftigt ist, die er gerne tut, kann er
unglaublich viele Stunden damit verbringen, ohne zu ermüden. Eine ungeliebte
oder verhasste Arbeit führt jedoch rasch zur Ermüdung.

Die Ausdauer des Menschen hängt deshalb in einem hohen Maße davon
ab, ob der seine Arbeit gerne oder ungerne verrichtet oder ob er sie sogar
liebt.

Wir legen hier den Grundstein für eines der wichtigsten Gesetze der Philosophie,
nämlich:

Der Mensch ist dann am leistungsfähigsten und seine Arbeit geht
ihm dann zügig und leicht von der Hand, wenn er sie liebt oder wenn
er eine Arbeit für einen geliebten Menschen erledigt.

Sobald das Element der Liebe in eine Aufgabe mit einfließt, wird die Arbeit
sogleich besser und der Mensch ist im Stande, mehr zu leisten, ohne dabei
im gleichen Maße zu ermüden.

Vor einigen Jahren organisierte eine Gruppe von Genossenschaftlern eine
Kolonie in Louisiana; sie erwarben einige hundert Morgen Farmland und nahmen
die Arbeit an einem Ideal auf, das ihnen ihrer Meinung nach mehr Lebensglück
und weniger Sorgen bescheren sollte, indem sie jedem Sozius die
Arbeit zuwiesen, die dieser am liebsten tat.

Die Idee war, dass niemand einen Lohn erhalten sollte. Jeder Partner sollte
die Arbeit verrichten, die ihm am meisten zusagte oder für die er die besten
Voraussetzungen mitbrächte und die Produkte ihrer gemeinsamen Bemühungen
sollten Gemeinschaftseigentum sein. Sie hatten ihren eigenen Molkereibetrieb,
ihre eigene Ziegelei, ihre eigenen Rinder, ihre Geflügel und so
weiter. Sie hatten ihre eigenen Schulen und auch eine Druckerei, in der sie
ein Gemeinschaftsblatt druckten.

Ein Schwede aus Minnesota schloss sich der Kolonie an und wurde auf seinen
eigenen Wunsch in der Druckerei beschäftigt. Sehr bald fing er an, sich
darüber zu beklagen, dass ihm die Arbeit nicht behage.

Also versetzte man ihn als Traktorfahrer auf die Farm. Dort hielt er es zwei
Tage aus. Er bat erneut um eine Versetzung und gelangte so in die Molkerei.

Mit Kühen konnte er nicht umgehen und so kam er in die Wäscherei, wo er
es einen einzigen Tag aushielt. Nach und nach probierte er alles aus, was sich
an Arbeitsmöglichkeiten bot, aber es gefiel ihm nirgends. Es sah so aus, als
wäre die Genossenschaftsidee nichts für ihn und er erwog bereits den Ausstieg.
Dann fiel jemanden ein Posten ein, den der Schwede bisher noch nicht
probiert hatte – die Ziegelei. Also gab man ihm eine Schubkarre und er beförderte
Ziegel von den Brennöfen zum Lagerplatz, um sie dort aufzuschichten.

Eine Woche verging und der Mann beklagte sich nicht. Er wurde gefragt, ob
es ihm in der Ziegelei gefalle: „Das ist genau das Richtige für mich“, erwiderte er.
Man stelle sich das vor. Ziegel herumzukarren war genau das Richtige für
ihn! Diese Art von Arbeit entsprach dem Wesen dieses Mannes. Er konnte
für sich sein, brauchte nicht zu denken und hatte keine Verantwortung zu
tragen. Das war sein „Ding“.
Er blieb solange auf diesem Posten, bis alle Ziegel sauber aufgeschichtet waren,
dann zog er sich wieder von der Kolonie zurück, weil die Ziegelei dann
keine Arbeit mehr für ihn hatte.

Wenn ein Mann eine Arbeit verrichtet, die ihm auf den Leib geschnitten ist,
macht es ihm nichts aus, besser zu arbeiten und mehr zu tun als nur das,
wofür er bezahlt wird. Das ist genau der Grund, warum es sich jedermann
schuldig ist, die Art von Arbeit zu finden, die zu ihm passt.

Ich selbst habe mich nach dieser Devise gerichtet und es nie bereut. Deshalb
kann ich sie auch den Teilnehmern dieses Kurses wärmstens empfehlen.

Dies scheint der richtige Augenblick zu sein, um eine kleine persönliche Geschichte
einzuflechten, die sowohl den Verfasser als auch die Philosophie der
Erfolgsgesetze betrifft. Diese Geschichte soll Ihnen aufzeigen, dass eine gerne
verrichtete Arbeit nie vergebens ist.

Diese gesamte Lektion befasst sich mit dem Nachweis, dass es sich überaus
lohnt, mehr und bessere Leistungen zu erbringen als nur die, wofür man bezahlt
wird. Wie leer und sinnlos wäre dieses Unterfangen jedoch, wenn der
Verfasser diese Regel nicht selbst lange genug befolgt hätte, um mit Fug und
Recht ihre Richtigkeit bestätigen zu können.

Über ein Vierteljahrhundert lang habe ich mich gerne der Arbeit gewidmet,
welche zu dieser Lebensphilosophie geführt hat und ich bin völlig aufrichtig,
wenn ich wiederhole, was ich bereits an anderer Stelle gesagt habe, nämlich,
dass ich bereits durch die Freude, die mir diese Arbeit beschert hat, für meinen
Einsatz und meinen Aufwand großzügig entlohnt wurde, selbst wenn ich
keine materielle Vergütung erhalten hätte.

Meine Arbeit an dieser Philosophie machte vor vielen Jahren die Entscheidung
zwischen einer kurzfristigen finanziellen Vergütung, die ich erhalten hätte,
wenn ich mich rein kommerziell orientiert hätte, und einer jahrelang aufgeschobenen
Entlohnung, die einerseits aus der üblichen finanziellen Bezahlung
und andererseits aus anderen Formen, die sich nur als Wissensvorsprung
mit der entsprechenden Befähigung, die Welt tiefer zu genießen, messen
lassen, erforderlich.

Fortsetzung folgt!

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 7/10

Erfolgsgesetze von Napoleon Hill – Teil 7/10

Fragen Sie einen Weisen,
was er mehr als alles
andere wünscht,
und er wird Ihnen sagen,
dass er sich „mehr Weisheit“
wünscht.

In der nächsten Lektion erfahren Sie weitere Gesetze, die auf vollkommene
Art und Weise mit der hier dargestellten Erfolgsvoraussetzung der Selbstbeherrschung
harmonisieren.

Gerade wenn Sie in dieser Lebensphilosophie noch Neuling sind, wird es Ihnen
ein Höchstmaß an Selbstbeherrschung abverlangen, das größte Gesetz
der nächsten Lektion anzuwenden. Hierbei geht es um Extraleistungen – darum,
mehr zu tun, als nur das, wofür Sie bezahlt werden.

Die eigene Erfahrung wird Ihnen jedoch sehr bald zeigen, dass der Aufwand
für die Entwicklung dieser Selbstbeherrschung mehr als gerechtfertigt ist, da
die positiven Ergebnisse dieser Disziplin nicht ausbleiben können.

Hinweis
Studieren Sie diese
Übersicht sorgfältig
und vergleichen Sie
die Ergebnisse dieser
Männer mit Ihren
eigenen (in den
beiden rechten Spalten).

Die fünfzehn
Erfolgsgesetze

1. Klarer Hauptzweck 100 100 100 100 100 100 100 100 100 –
2. Selbstvertrauen 100 80 90 100 75 80 50 100 60 75
3. Gewohnheit des Sparens 100 100 75 50 20 40 30 40 100 –
4. Eigeninitiative und 100 60 100 100 60 90 20 100 25 90
Führungseigenschaften
5. Vorstellungskraft 90 90 80 80 70 80 65 90 50 60
6. Begeisterung 75 80 90 100 60 90 50 80 50 80
7. Selbstkontrolle 100 90 50 75 95 75 80 40 100 50
8. Mehr tun als das, 100 100 100 100 100 100 100 100 100 –
wofür man bezahlt wird
9. Angenehmes Wesen 50 90 80 80 80 75 90 100 40 50
10. Klar denken 90 80 75 60 90 80 80 90 70 20
11. Konzentration 100 100 100 100 100 100 100 100 100 75
12. Kooperation 75 100 100 50 90 40 100 50 60 50
13. Aus Fehlern lernen 100 90 75 60 80 60 60 40 40 –
14. Toleranz 90 100 80 75 100 70 100 10 75 –
15. Die Goldene Regel 100 100 100 100 100 100 100 – 100 –
Durchschnitt 91 90 86 82 81 79 75 70 71 37

Anmerkung durch I-Bux.Com:

Bei den 10 Männern handelt es sich um

– Henry Ford (1863 – 1947) Automobilhersteller
– Benjamin Franklin (1706 – 1790) Verleger, Schriftsteller, Erfinder
– George Washington (1732 – 1799) US-Präsident
– Thedore Roosevelt (1858 – 1919) US-Präsident
– Abraham Lincoln (1809 – 1865) US-Präsident
– Woodrow Wilson (1856 – 1924) US-Präsident
– William Taft (1857 – 1930) US-Präsident
– Napoléon Bonaparte (1769 – 1821) Feldherr
– Calvin Coolidge (1872 – 1933) US-Präsident
– Jesse James (1847 – 1882) Bandit

Acht dieser Personen gelten als erfolgreich, zwei (Jesse James und Napoléon Bonaparte) als
gescheitert. Indem Sie darauf achten, wo diese beiden Personen mit Null bewertet
wurden, werden Sie den Grund des Scheitern erkennen.

Alle erfolgreichen Männer erreichten beim klaren Hauptzweck 100%.
Dies ist eine unabdingbare Erfolgsvoraussetzung.

Sie können die obige Studie auch mit Personen aus Ihrem eigenen
Bekanntenkreis durchführen, zum Beispiel mit fünf „Erfolgreichen“ und
fünf „Erfolgslosen“.
Henry Ford
Benjamin Franklin
George Washington
Theodore Roosevelt
Abraham Lincoln
Woodrow Wilson
William H. Taft
Napoleon Bonaparte
Calvin Coolidge
Jesse James

Bewerten Sie sich
in diesen zwei Spalten
selbst – vor und
nach dem Studium
dieses Erfolgskurses!
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Schluss von Kapitel 7, Fortsetzung in Kapitel 8/1